Reifenluftdruck!

AW: Reifenluftdruck!

...t, aber mein Reifendealer schwört auf (ich glaube!?) Stickstoffbeimischung wegen größerer Moleküle und damit weniger Luftentweichen. Fahrtechnisch spüre ich keinen Unterschied. Und wenn ich nun viel öfter als bisher nach dem Druck schaue, werde ich mir die 5€ wohl beim nächsten Mal sparen!

Frag' doch mal Deinen Reifendealer ob er die Zusammensetzung der Erdatmospäre kennt. ;)
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AW: Reifenluftdruck!

Frag' doch mal Deinen Reifendealer ob er die Zusammensetzung der Erdatmospäre kennt..
..78% - schon klar! ;)

Hier, das schreibt der ADAC zu diesem Thema:

Stickstoff als Reifenfüllgas wird in hoch belasteten Reifen verwendet, bei denen Reifenbrände oder auch nur eine beschleunigte Oxidation verhindert werden soll, indem der Sauerstoff verdrängt wird. Als ein - wenn auch fast zu vernachlässigender - Nebeneffekt kann festgehalten werden, dass ein mit Stickstoff befüllter Reifen den Innendruck etwas langsamer reduziert als ein gleicher Reifen mit Luftfüllung. Bei den Unterschieden handelt es sich um Beträge der Größenordnung von 1/100 bar über mehrere Monate. Die Molekülmasse von Stickstoff ist zwar geringer als die des Sauerstoffes, die für die Diffusionsgeschwindigkeit relevante Größe der Stickstoffmoleküle ist wegen der inneren Bindung zwischen den Atomen aber geringfügig größer. Daraus ergibt sich laut Angaben eines Reifenherstellers, der mit Füllgasen entsprechende Untersuchungen gemacht hat, eine leicht verzögerte Diffusion des Stickstoffes im Vergleich zu Luft bei sonst identischen Reifen und identischen Rahmenbedingungen.
......
Auf diesen Druckverlust haben die spezifischen Eigenschaften des eingefüllten Gases natürlich keinen Einfluß (durch ein Loch im Reifen entweicht jedes Gas), d.h. Stickstoffbefüllung befreit nicht von der Verpflichtung, den Druck regelmäßig zu (i.a. alle 2 Wochen) prüfen. Insofern hält der ADAC die Aussage, Kontrollintervalle in Verbindung mit "Füllgas" zu strecken, sogar für gefährlich, da sie letztendlich zu einem sorgloseren Umgang mit der Pflicht zur Reifendruckkontrolle führen. Aus diesen genannten Gründen empfehlen wir die standardmäßige Verwendung von Reifenfüllgas nicht.

Und Wikipedia dazu.

Grüße, Herbert
 
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..das ist noch mehr als ich es bisher hatte und damit (wie Jan es geschrieben hat, mit Grip im Blick) definitiv zu viel - jedenfalls für meinen Zetti mit Non-RFT. Die Folgen hatte ich schon beschrieben: Weniger Grip und permanentes DSC-Leuchten.




Ja, war eben die Empfehlung direkt von BRIDGESTONE. Die werden es schon wissen. Allerdings hab ich auch RFT`s drauf. Vielleicht ist es da etwas anders zu sehen als mit Non-Rft`s....
 
AW: Reifenluftdruck!

...
Ja, war eben die Empfehlung direkt von BRIDGESTONE. Die werden es schon wissen. Allerdings hab ich auch RFT`s drauf. Vielleicht ist es da etwas anders zu sehen als mit Non-Rft`s....

Lies' doch die Beiträge in diesem Thread von Anfang an, und dann mach' Dir nochmal Gedanken über das "die werden es schon wissen". :w

Wie gesagt: Die Herstellerangaben sind in der Regel nicht auf sportliches, sondern auf verbrauchsarmes Fahren zugeschnitten. Wenn das für dich in Ordnung ist, wird die Herstellerangabe in der Regel passen. Aber höhere Kurvengeschwindigkeiten - und bei richtiger Einstellung des Fahrwerks auch ein gleichmäßigeres Abfahren der Reifen - wirst du in der Regel mit weniger Luftdruck erreichen.

Insbesondere mit den RFT's ist das Absenken des Luftdrucks aufgrund der steifen Flanken auch m. E. wirklich gefahrlos möglich. Ich spüre jedenfalls keinerlei Verringerung der Lenkpräzision.

Grüße
Jan
 
AW: Reifenluftdruck!

Die selben Erfahrungen habe ich sowohl bei meinem Z4 (RFT), als auch beim TT (Non-RFT) gemacht. :t

Wenn die Reifen in den Alpen auf einem Pass richtig warm gefahren waren, wurde mit einem digitalen (Lidl! :X) Luftdruckmesser der Druck auf mindestens die Herstellerangabe für kalten Reifen abgelassen.

Das Gripniveau hat sich immer extrem verbessert. Jeder, der Freude an einer schnellen Kurvenhatz hat, sollte sich nen eigenen Luftdruckprüfer zulegen.

Grüße
Sascha
 
AW: Reifenluftdruck!

Die selben Erfahrungen habe ich sowohl bei meinem Z4 (RFT), als auch beim TT (Non-RFT) gemacht. :t

Wenn die Reifen in den Alpen auf einem Pass richtig warm gefahren waren, wurde mit einem digitalen (Lidl! :X) Luftdruckmesser der Druck auf mindestens die Herstellerangabe für kalten Reifen abgelassen.

Das Gripniveau hat sich immer extrem verbessert. Jeder, der Freude an einer schnellen Kurvenhatz hat, sollte sich nen eigenen Luftdruckprüfer zulegen.

Grüße
Sascha

Genau so ist es, besonders bei der Abfahrt der Pässe mit richtig heißen Reifen merkt man den zu hohen Luftdruck deutlich.
Prüfe das auch regelmäßig, bzw. merke ich das sofort und laß dann wieder Luft ab.
Eine Druckerhöhung von 0,4 nach einer Pässehatz konnte ich schon öfetr feststellen.
Habe jetz seit 1 Woche Reifengas in den neuen Reifen. Werde mal berichten, ob sich der Aufbau des Luftdruckes dadurch vermindert.
 
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Was ich mich gerade frage ist wieso eigentlich hinten mehr Druck benötigt wird als vorne. Das meiste Gewicht liegt doch vorn dort müsste man doch entsprechend mehr Druck zum Ausgleich reinpumpen. Wenn man hinten soviel Druck hat, hat man doch weniger Auflagefläche und der Wagen fängt in Kurven mit Schlaglöchern leichter an zu rutschen / springen ????
Diese Erfahrung habe ich zumindest immer gemacht. Ganz schlimm war das beim MX5 damals. &:

Gruss
BP
 
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Was ich mich gerade frage ist wieso eigentlich hinten mehr Druck benötigt wird als vorne. Das meiste Gewicht liegt doch vorn dort müsste man doch entsprechend mehr Druck zum Ausgleich reinpumpen. Wenn man hinten soviel Druck hat, hat man doch weniger Auflagefläche und der Wagen fängt in Kurven mit Schlaglöchern leichter an zu rutschen / springen ????
Diese Erfahrung habe ich zumindest immer gemacht. Ganz schlimm war das beim MX5 damals. &:

Gruss
BP

Sehr gute Frage.
 
AW: Reifenluftdruck!

Lies' doch die Beiträge in diesem Thread von Anfang an, und dann mach' Dir nochmal Gedanken über das "die werden es schon wissen". :w

Wie gesagt: Die Herstellerangaben sind in der Regel nicht auf sportliches, sondern auf verbrauchsarmes Fahren zugeschnitten. Wenn das für dich in Ordnung ist, wird die Herstellerangabe in der Regel passen. Aber höhere Kurvengeschwindigkeiten - und bei richtiger Einstellung des Fahrwerks auch ein gleichmäßigeres Abfahren der Reifen - wirst du in der Regel mit weniger Luftdruck erreichen.

Insbesondere mit den RFT's ist das Absenken des Luftdrucks aufgrund der steifen Flanken auch m. E. wirklich gefahrlos möglich. Ich spüre jedenfalls keinerlei Verringerung der Lenkpräzision.

Grüße
Jan


Na, dann! Dann fahr ich wohl vermutlich verbrauchsarm....... :d:d:d
Laut meiner Verbrauchsanzeige kann ich diese Vermutung allerdings keineswegs bestätigen.... aber wahrscheinlich geht die wohl auch falsch.... &::j&:

Wollt ja auch nur mitteilen, was MIR von Bridgestone empfohlen wurde, um den Threadersteller eventuell weiterhelfen zu können. Ist ja schließlich der Sinn eines Forums. Schließlich wollte er eine Empfehlung von uns haben.
Und ja, wie du siehst habe ich den 1. Beitrag des Threaderstellers auch gelesen.... q:

Aber das mit den Hinterreifen is echt ne gute Frage! &:&:&:
 
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ich Teste bei meinen Hankook EVO S1 auch gerade.
Aktuell VA: 2,3 HA: 2,5
Fühlt sich soweit ganz gut an, beim starken Bremsen etwas matschig &:
Hab jetzt mal ne Anfrage bei Hankook am Laufen.

Bei Luftdruck über 2,6 spielt das DSC Disco, dafür fühlt sich das harte Bremsen besser an.
 
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..ich habe vor 2 Wochen auf Anregung von Jan (Brummm) eine sehr interessante "Entdeckung" gemacht. Er hat seinen Zetti von einer Firma "einstellen" lassen, u.a. den Reifendruck seiner RFT auf 2,1 (v/h). Wie jeder weiß, steht 2,3 und 2,6 in der Tür, in der Bedienungsanleitung heißt es 2,3 und 2,5 bar.

Meine Reifenfirma hat sogar immer 1-2 Zehntel mehr gefüllt - was ein großer Fehler war, wie ich jetzt weiß, denn ich war nie richtig zufrieden mit meinen Reifen! Seit 2 Wochen fahre ich auf meinen Non-RFT vorn 2,2 und hinten 2,3 - also 1 Zehntel mehr als Jan's RFT-Reifen und weniger als die Werksangabe.

Das Ergebnis war exorbitant: Der Grip ist deutlich spürbar besser geworden und das sehr lästige DSC-Leuchten in jeder Kurve ist komplett verschwunden! Nun bin ich doch noch von den Brigstone-NonRFT überzeugt!!!

Fazit: Weniger ist mehr (Grip)! ;)

Grüße, Herbert


Sehr interessant ,hab ja auch die Bridgestone und das selbe Problem !
War vorhin bei ATU dig. Luftprüfer kaufen 9,99€ ! Dann gleich in die Garage zum Zetti , Luftdruck runter! Bin bis jetzt 2.3/2.5 gefahren auf 18" 225/255er Reifen !!!
Sonntag steht ne größere Tour an,bin ja mal gespannt !!!!
 
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Hier die genaue Antwort von Hankook.

Gruß
Holger
 

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Hi,

hier das Ergebnis meiner Anfrage an Falken zu:

Reifengröße vorne: 235/35 - 19 (91Y)
Reifengröße hinten: 235/35 - 19 (91Y)
Reifenprofilname: Falken FK452


"Sehr geehrter Damen und Herren,

wir empfehlen den folgenden Reifendruck:

vorne: 2,1 bar

hinten: 2,3 bar


Mit freundlichen Grüssen / with kind regards

Falken Tyre Europe GmbH

Berliner Straße 74-76 | 63065 Offenbach am Main/Germany"
 
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