Reise versehentlich doppelt gebucht, anscheinend nicht stornierbar, welche Möglichkeiten?

Weil hier einige von einer Reiserücktrittsversicherung schreiben...…..sorry,
Naja. Du, bzw. deine Reisegruppe wird halt für die eine Reise krank, Bescheinigung vom Arzt.
Aber die andere Reise kannste ja antreten :D:whistle::D

Eigentlich müsste es ja Reisestornoversicherung heißen 8-)
 
Weil hier einige von einer Reiserücktrittsversicherung schreiben...…..sorry, aber ich wüsste nicht warum die in so einem Fall greifen sollte. Oder übersehe ich da was &:. Lerne da immer gerne dazu.
Schreckliche Zahnschmerzen am Am Tag der Reise.

Oder alle Teilnehmer an Magen-Darm erkrankt...

Kann ja immer mal was passieren
 
Ok, alles klar, darauf wäre ich schon auch selbst gekommen. Als einer, der stets nur an das Gute im Menschen glaubt, dachte ich doch ernsthaft, dass es eine legale Variante gibt, ich Dummerchen :rolleyes:
 
Vorweg: Hab keine Ahnung vom Reiserecht und auch nicht alles hier gelesen.

Wenn es dich nicht stört, etwas "Krawall" zu machen und auszuhalten, könntest du auch einfach die Anfechtung wegen Irrtums erklären, die Kreditkartenabrechnung stornieren und abwarten, was danach passiert. Im Zweifel wirst du dann halt verklagt (nachdem vermutlich unklägliche Inkasso-Versuche angedroht/begonnen werden), was die Rechtsschutz ggf. auch trägt. So könnte allerdings noch ein Vergleich dabei herauskommen, der für dich wenigstens etwas günstiger ausfallen könnte.
 
Kann ich dir sagen: BCS wird dir einen Haufen Papier zusenden, wo du letztendlich in der Beweislast bist, das keine Forderung besteht. Vorher hat BCS natürlich bei dem Reiseanbieter alle vertragsrelevanten Daten eingeholt.
 
Falls BCS ein Inkassounternehmen sein sollte, einfach unverzüglich zurückweisen, wenn keine originale Vollmachtsurkunde beigelegt ist. Und die fehlt sogar bei Anwälten nicht selten.

Das gilt natürlich nur, wenn der Postzugang überhaupt nachweisbar ist.

Und anschließend kann man dann noch weiteren Spaß haben. Denn Inkasso ist in letzter Konsequenz nur bedingt durchsetzbar. Viele Gerichte greifen bereits auf Formblätter zurück, um darauf hinzuweisen, dass diese Kosten nicht erstattungsfähig sein könnten.

Man muss im Zweifel nur ein „dickes Fell“ haben. Die Kosten-Nutzen-Bilanz kippt halt irgendwann. Dann muss die Sache einfach vom Tisch sein, weil es sich nicht mehr rechnet.
 
:-) BCS ist Bayern Card Service. Die machen die Abwicklung und den Service von VISA und Mastercard. Also da kann Forderungen zurückziehen, Karten sperren, etc.
 
Interessant. Es gibt/gab wohl nämlich auch mal ein (dubioses) Inkasso mit dieser Abkürzung.
 
Hmmmm? BCS, vllt. für Bosnia Crediti SchmerzenanKopf

Ne Spass bei Seite. Ja wenn man es dann soweit kommen lässt und ein Inkasso Unternehmen beauftragt wird, blickt man schnell ob das seriös ist oder nicht. Vorteil hier: Die wenigsten prüfen ob ein Vertrag wirklich zustande gekommen ist. Die fordern ein und drohen mit Schufaeintrag... Dazu haben auch die Wenigsten die Möglichkeit!

Blöd ist wenn die Wirklich vor der Tür stehen. Das wird aber nicht passieren.
 
Zu der „Sperrung“ der Kreditkarte hatte mir gestern der Anwalt geraten. Ich werde jetzt erstmal abwarten was da kommt, sowohl vom Anwalt(der sich erstmal schlau machen wollte, ich hatte gehofft er hätte als Fachanwalt für Reiserecht schon mehrere derartige Fälle vertreten)als auch von Mastercard. Sollte es dann, was ich eher hoffe, wirklich zu einem Gerichtsverfahren kommen träte ja die Rechtsschutzversicherung in Kraft.
Grundsätzlich würde ich ja durchaus auch 10-20% Stornierungsgebühren zustimmen, aber 100% finde ich zuviel.
Zumal ich die ganze Buchung mit einem Fakenamen nochmals durchgespielt habe und nirgendwo einen Hinweis auf die Unmöglichkeit der Stornierung gefunden habe.
 
Blöd ist wenn die Wirklich vor der Tür stehen. Das wird aber nicht passieren.

Selbst wenn...was wollen sie machen? Dann gibt es halt ein Hausverbot und eine Strafanzeige, bei dessen Missachtung. Die Möglichkeiten eines effektiven Inkassos sind arg beschränkt - und diese werden von den Gerichten zudem auch noch sehr intensiv betrachtet, wenn es denn mal kein Fall für das "Formblatt" (zum Ankreuzen) ist.

@fr.jazbec
Ein Gerichtsverfahren ist aufwendig und kostspielig. Da müsste es sich schon wirklich lohnen. Bei einer Anfechtung ist der Schaden ohnehin nur bedingt (kleiner Schadensersatz) umsetzbar. Zudem liegt die Nachweispflicht grds. beim Geschädigten. Das sind gute Ansatzpunkte für einen Vergleich...der meist auch im Interesse der beteiligten Rechtsanwälte liegt (Einigungsgebühr). Und ein Gericht ist dem - ungeachtet der gesetzlichen Verpflichtung, einen Vergleich in jeder Lage anzuregen - ebenfalls nicht abgeneigt.

Daher: Sobald du dein Geld wieder hast, erst einmal zurücklehnen und schauen, was denn überhaupt passiert. Relevant wird es in den meisten Fällen ohnehin erst, wenn Post vom Gericht kommt (evtl. sogar erst einmal nur ein Mahnbescheid).
 
Erst mal sehen ob das Geld von Opodo nicht schon fest gebunkert wurde und ob MasterCard da überhaupt noch dran kommt. Ich werde jedenfalls berichten.
 
Der Bericht fehlt moch :-)
Wir haben mit Opodo ähnliche Erfahrungen gemacht.

Advokado (übers Internet) war hier sehr hartnäckige Kanzlei, die drangeblieben ist, zuverlässig und erfolgreich. Es ging bis zur Klage. Der Vorgang lief weit über ein Jahr, ist bis auf die Rückerstattung der Anwaltskosten ist alles geregelt.
An letzterem bleibt die Kanzlei dran, dass wir nicht darauf sitzen bleiben (wir waren in Vorlage getreten, war aber überschaubar).
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Bericht fehlt noch :-)
Oh sry, hatte ich ganz vergessen.
Ja, die Sache ist folgendermaßen ausgegangen, Mastercard hat das Geld tatsächlich zurückgebucht und Opodo hat keinen Einspruch dagegen eingelegt. Soweit war die Doppelbuchung erstmal ausgeglichen.
Durch Corona ging die Sache aber noch weiter. Ostern 2020 waren Flüge nach London natürlich nicht mehr möglich. Von der Fluggesellschaft habe ich zuerst eine Gutschrift erhalten und dann wurde das Geld überwiesen. An die Hotelkosten kam ich aber über Opodo nicht ran. Ich hatte das Geld schon abgeschriebe, als ich im Oktober plötzlich eine Email erhielt und mir auch noch dieses Geld zurück überwiesen wurde.
Insofern habe ich tatsächlich alles zurückbekommen.👍
 
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