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Rennstreckenvergleich Z4 3.0si Coupé vs Z4 M Coupé

Vielleicht hätte der 3.0si mit der Automatik etwas besser abgeschnitten...🤔
 
Die Fahrweise zeigt in beiden Fällen wenig Gespür für die Eigenheiten der beiden Modelle. Das war brute force, und der Z4 muss anders gefahren werden.
Im vergleichbaren Zustand (entweder beide Serie oder beide modifiziert) bekommt der 3.0si keine Schnitte gegen den M. Auf der Nordschleife lagen damals ca 20 bis 25 s pro Runde dazwischen.
 
Die Frage die ich mir stelle ist immer wieviel mehr Spaß macht ein Z4 M Coupé gegenüber dem 3.0si auf der Rennstrecke. Gehen wir mal von beiden optimierten aus.

Da ich einen e46 M3 habe mit der CSL Bremse kann ich sagen, dass bei dem nach 3 Runden immer die Scheiben krumm waren und ich Vibrationen im Lenkrad hatte. Ich habe alles möglich versucht und bin zu keiner Lösung gekommen. Und das würde mir jeden Spaß nehmen.

Die serienmäßige Bremse beim 3.0si ist mit Brembo Max Scheiben, PFC Belägen und Stahlflex der Wahnsinn. Keine Problem und kann auch Hitze ab, siehe Foto. :D
 

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Es hängt stark davon ab, wo man seine Runden dreht. In Hockenheim leidet jede Bremse aufgrund des extremen Bremsmanövers vor der Spitzkehre. Auf dem Nürburgring sind die Bremsen selten ein Problem, wenn man richtig fährt.
Beide Modelle machen sehr viel Spaß (ich bleibe mal beim Nürburgring, weil es die variantenreichste Strecke ist), fahren sich aber sehr unterschiedlich. Der 3.0si ist sehr gutmütig, da er ohne Sperre sehr rund gefahren werden muss.
Als Beispiel nenne ich mal diese Runde hier: https://www.dwz8.de/misc/qp_life/110416_rcn.wmv, leider nur als wmv.

Der M ist ein ganz anderes Tier, allein schon durch die Leistung und die andere Hinterachse. Ohne KW V3 ist da Vorsicht geboten, da die Hinterachse beim Durchfedern gerne mitlenkt. Trotzdem ist das Auto in jeder Ecke schneller als ein 3.0si, da der Motor viel schneller hochdreht und fast ständig in einem guten Drehmomentbereich gehalten werden kann. Hinzu kommt die Sperre.

Die große Schwäche beim M war, dass die Hinterachse im weichen Blech aufgehängt war. Bei den im Rennen eingesetzten Autos riss gerne die Aufhängung der Hinterachse aus. Man konnte dem begegnen, indem man den Käfig bis auf diese Befestigungspunkte zog.

Mit welchem Modell man mehr Spaß hat, hängt von jedem selbst ab. Der 3.0si ist einfacher und berechenbarer zu fahren, der M erfordert die berühmte "kundige Hand" (bzw. Hinterteil), wenn man ihn wirklich schnell bewegen will. Auf der Landstraße kommt man kaum dahin, da man höchsten im zweiten Gang in die Drehzahlbereiche kommen kann, wo es interessant wird.
 
Auf der Landstraße kommt man kaum dahin, da man höchsten im zweiten Gang in die Drehzahlbereiche kommen kann, wo es interessant wird.
Vielen Dank für diesen Satz. Genau das ist nämlich die Sache die beim Vergleich gerne vergessen wird. Wir fahren viel seltener auf Rennstrecken als auf Landstraßen.
 
So ist es. Ich habe den Ausspruch "ich fahre nur Vollgas!" so oft gehört. Es ist aber ein großer Unterschied, ob man nur das Gaspedal durchtritt, oder ob man gleichzeitig noch im optimalen Gang und Drehzahlbereich für die Kurve ist.

Ich habe hier noch eine Runde mit dem Serien-Z4M gefunden:

Solange der Spritverbrauch unter 35 l/100km liegt, ist man nicht voll gefahren. ;)
Aber ernsthaft: erst wenn man die volle Power am Rad hat, zeigen sich die wilderen Seiten des Z4M. Da ist der 3.0si wesentlich unaufgeregter.
 
Die Fahrweise zeigt in beiden Fällen wenig Gespür für die Eigenheiten der beiden Modelle. Das war brute force, und der Z4 muss anders gefahren werden.
Ich kenne den Kanal DRIVEN+ schon eine Weile, da die eigentlich immer ganz interessante Autos da haben.

Allerdings ist mir schon öfter aufgefallen, dass der mit der Brechstange fährt und Reifen und Fahrzeug teils komplett "überfährt".

Ganz und gar nicht nach dem TopGear Motto:
Slow is smooth, smooth is fast. 8-)

Somit sind die entstehenden Rundenzeiten und sonstigen Erkenntnisse m.E. teils wenig vergleichbar.
 
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Ich bin ja mit dem Z4M in 11 Jahren rund 50tkm meist am HHR und Aneau du Rhin gefahren die wichtigste Modifikationen waren Fahrwerk KW Clubsport Uniballlager die Bremsen 6 und 4 Kolben sowie eine anständige Lamellensperre und eine Ich glaube eine 3.91 HA Übersetzung war es dazu kam Supersprint Fächerkrümmer, Auspuff Anlage individuelle Abstimmung, 384PS, Recaro Sitze leichte Batterie usw. HAWK Bremsbeläge Bremsflüssigkeit und ein Satz Räder mit Cup1/2 un dann hat die Karre funktioniert. Abstimmung Fahrwerk und Leistung war übrigens vom Markus. 👍👍👍👍
 
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