Roger Waters kommt nochmal...

Wir waren diese Woche bei den Rolling Stones im Hallenstadion in Zürich.Auch wenn es nicht unbedingt meine Musik ist,bin ich froh da gewesen zu sein,denn nochmal wird sich diese Gelegenheit nicht ergeben.
 
Unvergessen, als ich mit 12 Jahren zum ersten Mal Pink Floyd gehört habe. damals gab es im Kölner Kaufhof noch die Möglichkeit, sich Schallplatten völlig unverbindlich über Kopfhörer anzuhören. Mir ist dann das kuriose Cover der LP "Wish You Were Here" aufgefallen und habe mir die Scheibe auflegen lassen. Als es dann mit den Synthie-Klängen von "Shine On You Crazy Diamond Part One" losging war ich hin und weg und in einer völlig anderen Welt...

Meine Klassenkameraden hörten zu dem Zeitpunkt dann eher Bay City Rollers, Smokie und so einen Schrott, während mich Pink Floyd massiv geprägt hat und ich dann in dieser Zeit (Mitte bis Ende der 70er) viele geile Sachen entdeckt habe (Klaus Schulze, Eloy, Tangerine Dream, Jane etc.).

Ünrigens:
Für mich war Roger Waters = Pink Floyd. Als es nach The Wall im Streit mit David Gilmour auseinander brach und Pink Floyd ohne Roger Waters weiter machte, kamen nur noch mittelmäßige Alben heraus. Aber auch umgekehrt haben mich die Solo-Projekte von Roger Waters nicht überzeugen können. So ist Pink Floyd für mich die Musik, die sie in der traditionellen Besetzung Ende der 60er bis Ende der 70er produziert haben.

Viele Grüße
Rolf
 
Für mich war Roger Waters = Pink Floyd.

Jein, würde ich sagen. Roger Waters hat natürlich den Megaanteil an Kompositionen in der Ära bis "The Wall". Aber DG war, was als Komponist und Sänger angeht der Part ohne den man sich PF nicht hätte vorstellen können. Und ironischerweise sind gerade die Stücke für die David Gilmour verantwortlich ist, auch und besonders bei The Wall, am nachhaltigsten im Ohr geblieben. Comfortably Numb wurde mehrfach ausgezeichnet als das beste Gitarrensolo aller Zeiten. ;)

Als es nach The Wall im Streit mit David Gilmour auseinander brach und Pink Floyd ohne Roger Waters weiter machte, kamen nur noch mittelmäßige Alben heraus. Aber auch umgekehrt haben mich die Solo-Projekte von Roger Waters nicht überzeugen können. So ist Pink Floyd für mich die Musik, die sie in der traditionellen Besetzung Ende der 60er bis Ende der 70er produziert haben.

Viele Grüße
Rolf

Schon, ja. Aber irgendwie wird "A momentary laps of reason" immer besser mit den Jahren. Besonders "Dogs of war" und Sorrow" sind mMn schon richtige Klassiker geworden. ;)
Ich freu mich schon sehr auf die "Us and them" Tour von Roger nun auch in Europa.
Ich hab nach Live8 2008 immer gehofft das die 4 sich nochmal zusammen raufen und gemeinsam auf der Bühne sind um ein neues Album zu spielen.
Aber leider ist dann ja der Tod von Rick Wright 2009 dem zuvor gekommen.

Gruß Volker

... der seit er mit 11 Jahren "Relics" in den Händen hielt, für immer Pink Floyd Fan geblieben ist ;)
 
Habe Gilmour in Stuttgart gesehen, klasse klasse klasse
Bekomme jetzt gerade wieder Gänsehaut wenn ich das Solo in Comfortably Numb denke...what the f...

oder hier...
 
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Ach so .... wer mag schaut heute Abend TV:
@andifossi:

du bist schuld, dass ich seit einigen stunden nur noch pink floyd höre :eek: :o.
aktuell liegt die "meddle" auf dem teller. absolut geil, wie roger waters bei "one of these days" seinen bass prügelt :D
Dito
Höre das auch den Abend schon... baue in der Werkstatt Bremsen zusammen und bin völlig “gechillt“
 
Übrigens, weil weiter oben Tangerine Dream erwähnt wurde. Diese jene haben sich sehr von Pink Floyd damals inspirieren lassen und ihren Sound, bzw. das verwendete Equipment an sie angelehnt.
Vielleicht kennt der eine oder andere die Version "Wish you were here" von Tangerine Dream. Ich finde die richtig gut gelungen. Vermischt es doch den TD Sound sehr gut mit PF. :thumbsup:

 
Ich habe 2006 Gilmour in Hamburg und Waters in Berlin gesehen. Zu Waters bin ich aber nur gegangen, weil ich damals zwei Karten für 25€ bei eBay bekommen habe. Mir gefällt die „glatte“ Gilmourphase bei Pink Floyd einfach besser, als die frühe oder die Watersphase. Meine Begeisterung für Pink Floyd gründet sich vor allem auf den musikalischen Part von Gilmour und Wright. Waters war für mich immer der „Böse“, der besser Hörbücher verfassen kann. ;)
 
Wenn ich an das 88er-Konzert auf dem Reichstagsgelände denke, bekomme ich heute noch Gänsehaut. Diese Stimmung damals, besonders im Hinblick auf die dann tatsächlich gefallene Ost-West-Mauer, ist und war unbeschreiblich.
 
hab grad "Run Like Hell" und "Marooed" aufm Kopfhörer :rolleyes2:11starsz::rolleyes5

geil :11smitten
 
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