Sanitärinstallation selbst gemacht

Bummler

Wer braucht schon Lack
Registriert
25 Dezember 2007
Ort
Schlumpfhausen
Wagen
BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Hallo Zusammen,

Da wir uns gerade mal wieder mit dem Ausbau unseres Anbaus beschäftigen indem es u.a. Ein Badezimmer geben wird, kam die Frage auf ob ich das mit dem Wasser / Abwasser nicht selbst in Angriff nehmen soll.

Ich habe bereits im Altbau Edelstahl Zuleitungen und auch Abwasser verlegt, würde jetzt im Neubau aber gerne auf ein Verbundrohrsystem wechseln. Die Fußbodenheizung möchte ich nach aktuellem Stand vom Fachmann machen lassen.
Sicher gibt es hier Fachleute auf dem Themengebiet die mir ggf. Etwas helfen können wie man an die Sache bei einem Neubau am besten ran geht.

Konkret möchte ich eine Zuleitung vom Altbau zum Neubau legen (alles innerhalb) und dort zwei Waschbecken, WC, Dusche und Badewanne anschließen. Vielleicht erklärt sich ja der ein oder andere bereit mir ein paar Basics zur Planung der Querschnitte und der Abwasserführung zu vermitteln. Gerne per Telefon, das geht sicher unkomplizierter als hier mitten im Forum. Einfach eine kurze PN mit dem Kontakt.

Vielen Dank für eure Hilfe bereits im Voraus.

Gruß Sven
 
Ist halt nicht erlaubt ohne Zulassung an Trinkwasseranlagen zu arbeiten, aber gehen tut das schon. Ich würde bei Edelstahl Pressfitting bleiben und nicht innerhalb der Hausinstallation wechseln. Googel mal nach Biofilm in Kunststoffrohren. Verbundrohr ist innen aus PVC.
 
Ist halt nicht erlaubt ohne Zulassung an Trinkwasseranlagen zu arbeiten, aber gehen tut das schon. Ich würde bei Edelstahl Pressfitting bleiben und nicht innerhalb der Hausinstallation wechseln. Googel mal nach Biofilm in Kunststoffrohren. Verbundrohr ist innen aus PVC.
Ich habe das ja wie gesagt schonmal gemacht und da der Heizungsbauer sowieso ins Haus kommt kann der ja das neue System an die bestehende Verrohrung anschließen.
 
meine Bude ist jetzt über 25 Jahre alt, da ist Alu-Verbund und Sanipex verbaut.
Manchmal schmeckt das Wasser schon nach Plastik.
 
Guten Abend,

ich könnte mal die Erfahrung von unseren anwesenden Heizungsbauern brauchen.

Es geht um unsere Heizungsanlage.
Wir haben 2016/17 Haus gebaut und dafür haben wir eine Luft/Wasser Wärmepumpe installieren lassen.

Seit ein paar Monaten haben wir allerdings ein kleines Problem mit der Anlage. (Laut unseres Heizungstechnikers wäre das aber anscheinend normal)

Gelegentlich kommt aus den Wasserhähnen kein warmes Wasser mehr. Das liegt dann daran, dass im Pufferspeicher der Druck abfällt und man dann wieder Wasser nachfüllen muss.

Im Moment ist es so, dass ich knapp alle 2 Tage ca. 50 - 100 Liter nachfüllen muss und das kann meiner Meinung nach nicht der Regelfall sein. Gut momentan wird natürlich mehr geheizt und auch der Warmwasserverbrauch ist mit Säugling erheblich höher.

Normal sind ca. 2 Bar Druck im Pufferspeicher aber nach 2 Tagen liegt dieser knapp unter 1 und das ist dann schon bemerkbar bei der Warmwasseraufbereitung. Die Anlage haben wir auch schon mehrmals entlüftet. Lecks konnten wir bisher auch nicht feststellen, aber irgendwo muss das ganze Wasser doch hin oder?

Danke schon mal für eure Einschätzungen.
 
Da hat dir dein Heizungsbauer Schwachsinn erzählt, oder du hast nicht genau hingehört. Warmwasser/Brauchwasser hat mit der Heizung nichts zu tun. Brauchwasser hat im Prinzip immer den gleichen Druck, den der direkt nach dem Hauptwasserzähler anliegt, meist 4 bar. Die Heizung in dem Fall der Pufferspeicher ist ein geschlossenes System, da sollte der Druck im EFH bei ca. 1,8 bar liegen und wenn der abfällt, muss extern nachgefüllt werden, meist nur 1 mal im Jahr ein paar Liter, wenn mehr, dann ist was undicht oder das Ausdehnungsgefäss defekt. Wenn der Druck im Warmwasser gering ist, ist meist das Rückschlagventil im Kaltwasserzulauf zum warmwasserspeicher verkalkt.
 
Rückschlagventil verkalkt könnte durchaus sein. Bis 2019 hatten wir hier extrem hartes Wasser (Glaube der Wert lag über 20)
Wobei, wenn ich recht überlege...
Das Wasser für den Pufferspeicher läuft extra deswegen durch einen dazwischen angeschlossenen Kalkfilter.

Kann man das einfach überprüfen oder muss da grundsätzlich der Fachmann ran?
 
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Kannst du auch selber mit etwas handwerklichem Geschick. Schick mir ein Foto von der Kaltwasser Leitung, die in den Warmwasserspeicher geht oder grob von der ganzen Verrohrung.
P.s noch mal, das Wasser im Pufferspeicher hat nichts mit dem Brauchwasser zu tun, das sind zwei getrennte Systeme.
Das Wasser im Puffer/Heizung ist totes Wasser, bestenfalls noch entmineralisiert.
 
Guten Morgen

# 1 :du darfst nicht an der Trinkwasserinstallation arbeiten
wenn du einen Wasserschaden hast will ich den Handwerker sehen , der für Deine Arbeit den Kopf hinhält

#2 : das Thema Trinkwasser ist komplexer als man denkt

#3: wenn sowieso ein Handwerker im Haus ist , stellt sich die Frage nach dem Sparpotential . Eine gute Firma ballert ab und zuwasser weg , so schnell kannst du nicht kucken
Wenn Du Zeit und Lust hast verbessert sich natürlich die Bilanz

#4 nach 30 Jahren SHK Großhandel kann ich zum Thema „ was ist das besten Leitungssystem“ nur schreiben
Frag 4 Handwerker und du bekommst 4 unterschiedliche Antworten . Die Systeme sind i.d.R Dvgw geprüft und zugelassen . Also kein Problem.

# 5 : hartes Wasser kann man behandeln
und man vermeidet kurze Laufzeiten von Waschmaschine und co sowie Leitungsschäden. Das System das mit jeglicher Kalkbelastumg klarkommt muss noch erfunden werden

falls Du doch selbst Hand anlegst wünsche ich Dir gutes Gelingen 👍
 
Kannst du auch selber mit etwas handwerklichem Geschick. Schick mir ein Foto von der Kaltwasser Leitung, die in den Warmwasserspeicher geht oder grob von der ganzen Verrohrung.
P.s noch mal, das Wasser im Pufferspeicher hat nichts mit dem Brauchwasser zu tun, das sind zwei getrennte Systeme.
Das Wasser im Puffer/Heizung ist totes Wasser, bestenfalls noch entmineralisiert.

Vielen Dank für deine Ausführung.
Soweit habe ich schon verstanden, dass die beiden Systeme getrennt sind.
Aber irgendwie hängen diese dann doch wieder zusammen weil wenn der Druck zu niedrig ist, bekomme ich auch kein Warmwasser aus dem Hahn. Mir wurde das so erklärt, dass bei zu geringem Füllstand der Wärmetauscher nicht richtig arbeitet und daher entweder kein Warmwasser oder nur noch Lauwarm aus dem Hahn kommt.

Das hatten wir im Sommer, da war die Anlage komplett leer. Musste also komplett aufgefüllt und entlüftet werden und sollte auch laut Technikeraussage gelegentlich aufgefüllt werden. Das hat uns damals natürlich keiner gesagt und wir haben das auch nicht kontrolliert. Aufgefallen ist es dann eben dadurch, dass das Warmwasser immer kühler wurde.

Ich frage mich einfach wo das ganze Wasser hinkommt weil im Haus selber konnten wir bisher keine Undichtigkeit feststellen. Könnte also höchstens noch irgendwo auf dem Weg zum Lüfter/Kompressor verloren gehen.
Gestern habe ich von 1,0 auf 1,8 Bar aufgefüllt (das müssten 0,02 m3 gewesen sein) und heute früh stand die Anzeige bei 1,6 Bar. Ich wette, wenn ich heute abend heimkomme sind es wahrscheinlich nur noch 1,2.

Meiner Einschätzung nach hängt das definitiv damit zusammen wie oft/stark die Heizung läuft.
Wenn ich heute heimkomme mache ich mal Fotos von der Anlage.

@ALPINATIG
auch dir danke für deine Ausführungen.

Keine Angst, an der Frischwasserleitung würde ich nicht hand anlegen.
Am besten ich hole doch mal den Installateur ins Haus. Immerhin ist die Anlage gerade mal 4 Jahre alt.

Aber es schadet ja nicht, eure Erfahrungen mit zu berücksichtigen :)
 
Der Pufferspeicher darf auf der Heizungsseite nur geringste Druckverluste haben, sonst ist etwas defekt.
Wenn am Ausgleichsgefäß die Membrane durch ist, läuft da auch irgendwo Wasser raus. Wenn es nicht undicht ist, müsste über das Überdruckventil Wasser weg gehen, das läuft in einen offenen Abfluss, auch das kann man sehen und beim Warmwasserbereiten als Tropfgeräusch sogar hören. Aber auch dann sollten da keine 100 l oder mehr weggehen, weil irgendwann soviel Luft drin ist, dass da auch Luft, und nicht Wasser, bei wärmebedingter Ausdehnung abgeblasen wird.
Und für Wärmepumpen ist oft der Kältetechniker besser als der Heizungsbauer. Eine WP ist nicht viel anders als ein Kühlschrank aufgebaut.
 
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IMG_2188.JPG
Hier haben wir den Druckmesser und wie erwartet ist dieser wieder um 0,4 Bar innerhalb von 9 Stunden gefallen. Hier tropft auch nichts. Habe vorhin extra geprüft ob der Abfluss feucht ist.
IMG_2189.JPG
Hier sieht man die Stelle an der man entlüften kann.
IMG_2190.JPG
Das ist die Nachfülleinheit um den Druck wieder anzupassen. Darunter ist der Kaltwasseranschluss und die Wasseruhr.
IMG_2191.JPG
Hier tropft es gelegentlich in den Abfluss.
 
Du hast ein Leck in der Anlage oder das Wasser wird im Kessel verbrant.
 
Kessel hatte ich auch gedacht, er hat aber eine Wärmepumpe. Da wüsste ich nicht wo das Wasser im "Kessel" verdampfen soll.
 
Jetzt mal ehrlich. Was sollen wir hier für einen Tipp geben? Bin selbständiger Heizungsbaumeister. Baue selbst solche Anlagen. Aber allein von diesen Bildern und der Beschreibung kann ich nix sagen. Die Anlage ist gerade mal 4 Jahre alt. So soll er sich doch bitte an den Erbauer halten. Falls dies nicht fruchtet, dann soll er sich zeitig einen guten Sachverständigen ins Boot holen, um die Gewährleistungsfrist nicht zu verstreichen zu lassen. Hier nur Bilder anzuschauen bringt nichts. Um das zu beurteilen muss man sich die ganze Anlage vor Ort anschauen.
 
Ich hänge mich hier gerade mal mit einem ganz kurzen Sanitär-Problem mit rein:
Zum Anschluss einer zweiten Waschmaschine an einen Hahn im Keller habe ich mir ein Verteilstück gekauft. Das wäre eigentlich flachdichtend, allerdings ist das Gewinde am Verteilstück so lang und dass am Hahn so kurz, dass ich es gar nicht ganz draufgeschraubt und damit dicht kriege. Kann ich es einfach mit Hanf abdichten?
 
Das wird schwierig mit Hanf, vor allem wenn du keine Erfahrung damit hast. Beide Gewinde innen und außen sind verchromt, heißt, extrem glatt. Wenn du also die Gewinde nicht gescheit aufraust, wird das mit Hanf nie dicht. Mit Teflon Band könnte es funktionieren, ich empfehle dir aber lieber mehrere Dichtungen zu nehmen, flachdichtend ist in dem Fall besser.
 
Danke! Das mit dem Chrom war ein guter Hinweis. Ich bin auf das Hanf gekommen, da die beiden "Ausgänge" des Verteiles bereits aufgerauht waren. Ich habe nun zwei Dichtungen mit etwas weniger Innendurchmesser genommen, damit sie sich beim Feestdrehen nicht verschieben. Sieht dicht aus.
 
Für den Fachmann zwar möglich, schaut aber dann eher nach Bastellösung aus, da das unverchromte Messing an der Schnittkante sichtbar ist.
 
Ist doch egal, denn schon alleine dieses "Verteilstück" ist doch schon ne Bastellösung.
Nö, denn es ist offiziell auch im Fachhandel erhältlich und bevor man einen zweiten Wasserhahn montiert, die günstigste Lösung und aus technischer Sicht spricht auch überhaupt nichts dagegen.
 
Nö, denn es ist offiziell auch im Fachhandel erhältlich und bevor man einen zweiten Wasserhahn montiert, die günstigste Lösung und aus technischer Sicht spricht auch überhaupt nichts dagegen.
Nö, isses nicht. Denn nicht alles was im Fachhandel erhältlich ist, ist nicht zwangsläufig zugelassen. Und sorry wenn ich das so sagen muss, du hast weder eine Ahnung davon was ein Hahn oder ein Ventil ist. Und rein technisch und vorschriftsmäßig muss jedes Gerät einzeln abegesichert werden.
 
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