Schaltwippen beim DSG

AW: Schaltwippen beim DSG

Mir stellt sich gerade die Frage, warum ein Hersteller nicht bei einem einzigen System bleibt?
Warum baut man in den M-Modellen und zB im neuen 5er eine (für mich) richtige Schaltlogik und im Z4 eine völlig abweichende Variante ein?
Nachvollziehbar wäre für mich, dass alle Modelle auf einen Schlag geändert werden, falls es der Lauf der Zeit so will.
Es wird ja auch keinen Ferrari geben, der in der Bedienung der Paddles von den übrigen Modellen abweicht.
Kurzum, da fehlt der roten Faden bzw. die einheitliche Linie.

wäre die Schaltung beim 5er ident mit der vom zzzz, so würde ich vermuten es liegt lediglich an M. - sodass man annehmen könnte, dass die schaltung bei einem neuen zzzzM wieder so wäre wie M3 usw..
da das aber nicht so ist und bmw diese art von schaltung auch in den 5er baut, fällt mir keine antwort darauf ein.. hm.

egal, ich mach meinem namen alle ehre und bleib bei manuellem getriebe :)
Lg.
 
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Mir stellt sich gerade die Frage, warum ein Hersteller nicht bei einem einzigen System bleibt?
Warum baut man in den M-Modellen und zB im neuen 5er eine (für mich) richtige Schaltlogik und im Z4 eine völlig abweichende Variante ein?
Nachvollziehbar wäre für mich, dass alle Modelle auf einen Schlag geändert werden, falls es der Lauf der Zeit so will.
Es wird ja auch keinen Ferrari geben, der in der Bedienung der Paddles von den übrigen Modellen abweicht.
Kurzum, da fehlt der roten Faden bzw. die einheitliche Linie.

Die Schaltlogik wird nicht nur im Z4 eingesetzt. Soweit ich weiß wurde anfangs in allen BMW Autos die ein Automatikgetriebe i.V. mit Wippen haben diese Schaltlogik eingesetzt. Ausgenommen waren von Anfang an die M Modelle. Und jetzt wird das alte System eben durch das neue abgelöst.
 
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..um sie dann nur noch auf der Geraden betätigen zu können?? Also sorry, aber das verstehe wer will.... Möchtest Du mal ein paar flotte Kurven mit mir fahren? Dann weißt Du, was ich meine!
Beim Ferrari Italia kann ich sehr wohl an den Paddels schalten, wenn das Lenkrad verdreht ist. Das gelingt mir bei mitdrehenden Paddels im Lenkrad nicht mehr. Da schaltet dann eben der Begrenzer oder ich gehe mit einer Hand wieder zum Knüppel, was ich ja gerade vermeiden möchte, da der Wagen ja just in diesem Moment ausbrechen könnte.
 
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Beim Ferrari Italia kann ich sehr wohl an den Paddels schalten, wenn das Lenkrad verdreht ist. Das gelingt mir bei mitdrehenden Paddels im Lenkrad nicht mehr. Da schaltet dann eben der Begrenzer oder ich gehe mit einer Hand wieder zum Knüppel, was ich ja gerade vermeiden möchte, da der Wagen ja just in diesem Moment ausbrechen könnte.

Jep, es ist genauso wie du es sagst: Am Lenkrad befestigte (mitdrehende) Schaltpaddles sind semisportlich :X Wenn man (zB auf Serpentinen) ordentlich am Lenkrad kurbeln muss, dann verliert man viel zu schnell den Überblick. Feststehende Schaltpaddles haben den Vorteil, dass sie eben feststehen und man nicht erst den richtigen suchen muss ;)
 
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Ausgenommen waren von Anfang an die M Modelle.

Den Unterschied zwischen AG und M-Modellen kann ich mir dadurch erklären, dass die M-GmbH technisch abweichende Lösungen umsetzt, wenn diese aus sportlicher Sicht schlicht besser sind. Beispiele hierfür gibt es einige: "normale" Reifen" anstatt Runflats, hydaulische anstatt elektrische Servolenkung, mechanische Differentialsperre anstatt elektronisch simuliertes Diff etc...

In Sachen Schaltlogik finde ich die Ferrari-Lösung am besten: sehr lange Wippen, die nicht mit dem Lenkrad mitdrehen und nur durch Ziehen (rechts hoch, links runter) betätigt werden. Kann man hier sehr schön sehen (Sound einschalten):

 
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Genau diese Schaltung finde ich auch logisch!
Nur über den Vorteil der an der Nabe befestigten Schaltpaddles (anstatt mitdrehend) bin ich mir noch nicht klar.
 
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Genau diese Schaltung finde ich auch logisch!
Nur über den Vorteil der an der Nabe befestigten Schaltpaddles (anstatt mitdrehend) bin ich mir noch nicht klar.

Gut, wenn man gemütlich durch die Gegend cruist, dann ist es sicherlich Jacke wie Hose. Aber nehmen wir mal an, du fährst eine engere Linkskurve, schlägst das Lenkrad 180° nach links ein - hochschalten wäre plötzlich links (schonmal blöd UND mit welcher Hand schaltest du?). Du beschleunigst aus der Kurve raus und dein Heck bricht aus, du drehst das Lenkrad schnell mit einer Hand 360° nach rechts und dann wieder 270° nach links um den Konter zu fangen. Na? Wo schaltest du jetzt hoch? :rolleyes5 :d
 
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Jep, es ist genauso wie du es sagst: Am Lenkrad befestigte (mitdrehende) Schaltpaddles sind semisportlich :X Wenn man (zB auf Serpentinen) ordentlich am Lenkrad kurbeln muss, dann verliert man viel zu schnell den Überblick. Feststehende Schaltpaddles haben den Vorteil, dass sie eben feststehen und man nicht erst den richtigen suchen muss ;)

Das Problem hat man ja mit der "neuen" Schaltlogik aus dem ZZZZ nicht mehr. Vielleicht war das der Gedanke dahinter.
Grüße
 
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Wo schaltest du jetzt hoch?
In diesem Fall wäre ich völlig verwirrt an den Straßenrand gefahren und hätte die BA studiert, welche Paddles denn nun fürs Hoch- und Runterschalten vorgesehen sind :+
Fürs gemütliche Cruisen brauch ich übrigens überhaupt keine Paddles oder die bequemen Ziehendrückenegalwelchenpaddleichnehme der aktuellen E89-Modelle.
 
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Das Problem hat man ja mit der "neuen" Schaltlogik aus dem ZZZZ nicht mehr. Vielleicht war das der Gedanke dahinter.
Grüße

Teilweise, da beide Paddles ja beides können. Aber mal Hand auf's Herz: Weißt du beim sportlichen Fahren immer, wie genau dein Lenkrad grad steht und wo genau du mit der Hand hinmusst, um die Paddles zu treffen? Da sind feststehende einfach besser, da man das Lenkrad nicht beobachten muss ;)
 
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Warum gibts dann so wenige Hersteller, die die Paddles an der Lenksäule montieren?
 
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Lass dir nicht alles aus der Nase ziehen ;)
Welche denn?
 
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Sportlich ist es zunächst mal, die Hände da am Lenkrad zu lassen wo sie hingehören. Dass geht natürlich nur mit einer relativ aufrechten Sitzposition und nicht zu weit weg vom Lenkrad. Negativbeispiel sind die mit durchgedrückten Armen in den Autos liegenden Manni Mantas. Wenn die Sitzgeometrie stimmt, entfällt das Umgreifen am Lenkrad mit anschließender Schaltpaddelsuche.
 
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Ich meinte aber die fix an der Nabe montierten Paddles, imho sind sie bei den M-Modellen am Lenkrad montiert.
 
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Ich meinte aber die fix an der Nabe montierten Paddles, imho sind sie bei den M-Modellen am Lenkrad montiert.

Ja, ich auch und was die M-Modelle angeht bringst du mich jetzt ins Schwanken ;) Bin den M3 mit SMG vor Jahren mal gefahren, standen die Paddles da nicht fest? &:

Edit: Ne, tun sie nicht, sorry.
 
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Also ich finde mitdrehende Paddels deutlich besser! Ich weiß ja nicht wie ihr fährt, aber normal fährt man eine Kurve ran, schaltet während des Bremsvorgangs runter, hat somit vor dem Einlenkpunkt schon den richtigen Gang drinnen fährt die Kurve und beim rausbeschleunigen schalte ich wieder hoch...
 
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Aber mal Hand auf's Herz: Weißt du beim sportlichen Fahren immer, wie genau dein Lenkrad grad steht und wo genau du mit der Hand hinmusst, um die Paddles zu treffen?
Ja.

Da sind feststehende einfach besser, da man das Lenkrad nicht beobachten muss ;)
Muss man auch so nicht. Die Hände sind immer auf 90/270. Da sind auch die Paddels. Wer anders lenkt macht was falsch.

Porsche hat sie im Angebot, Ferrari sowieso, Lamborghini, Maserati, Subaru, BMW-M, AMG, Lotus ...usw
Zumindest bei Porsche sind diese bis GT3 am Lenkrad. Selbst das GT3-Lenkrad mit Paddel (nicht die Serie mit Wippen) zum nachrüsten ist so gebaut. Zumndest für 911/Cayman/Boxster gibt es die Option an der Lenksäule meines Wissens nach nicht. Bei AMG und BMW-M ist es übrigens ebenso.

Ich wollte eigentlich das GT3-Lenkrad mit Paddel nachrüsten. Da ist es wie beim Alpina oder M3 oder GT3 links runter / rechts hoch. Nur irgendwie fährt man mit der Serie entspannter. Da kann man halt auf beiden Seiten hoch/runter schalten. Ich ringe noch mit mir.
 
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Muss man auch so nicht. Die Hände sind immer auf 90/270. Da sind auch die Paddels. Wer anders lenkt macht was falsch.

Wer hat dir den Unsinn denn beigebracht? Der hatte wohl Gummiarme ;) Ich möchte dich sehen, wie du auf dem Col de Turini oder sonstiges Pässen auskommst, ohne am Lenkrad umzufassen. Auch, wie schon beschrieben, wenn das Fahrzeug mal ausbricht (was bei sportlicher Fahrweise mal passieren kann, nicht wahr?! ;)) wirst du nicht drum rumkommen umzufassen. Beim bewussten Driften sowieso nicht.

Aber hören wir doch einfach mal, was die Fachmänner sagen: Bitte bei 6:25 schauen :P

[yt]cNYZqeXq4Nw[/yt]
 
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Und zum Vergleich nochmal Schaltpaddles, wie sie in einem reinrassigem Sportler sein müssen:

Gleich am Anfang zu sehen :9

[yt]v4z2NxBbyzA[/yt]
 
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Wer hat dir den Unsinn denn beigebracht?
Das ist natürlich kein Unsinn. Das lernst du bei jedem Rennstrecken- bzw. Fahrtraining. Nach dem Umfassen sind doch die Hände wieder an den gleichen Stellen. ;) Und was dein Argument betrifft, der Moderator ist ja ganz nett aber ein Fachmann &: Na ja, hängt wohl vom Standpunkt ab.

Nachtrag : Das funktioniert übrigens natürlich auch beim Drift und Ausbrechen des Fahrzeugs.
 
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Das ist natürlich kein Unsinn. Das lernst du bei jedem Rennstrecken- bzw. Fahrtraining. Nach dem Umfassen sind doch die Hände wieder an den gleichen Stellen. ;)
Gut, ich hab das in meiner Kartsportlerzeit nicht gelernt ;)
Nach dem Umfassen sind doch die Hände wieder an den gleichen Stellen. ;)
Schaffst du niemals in bestimmten Situation. Bei einem ausbrechenden Heck kurbelst du doch wie wild am Lenkrad, auch in alle Richtungen um den Konter abzufangen. Danach lässt du das Lenkrad durch die Hände gleiten bis es sich von selbst wieder gerade stellt. Bis dahin wirst du niemals die Position der Paddles kennen.

Und was dein Argument betrifft, der Moderator ist ja ganz nett aber ein Fachmann &: Na ja, hängt wohl vom Standpunkt ab.
Naja, wahrscheinlich mehr Fachmann als unser eins ;)
http://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Malmedie
 
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Schaffst du niemals in bestimmten Situation. Bei einem ausbrechenden Heck kurbelst du doch wie wild am Lenkrad, auch in alle Richtungen um den Konter abzufangen. Danach lässt du das Lenkrad durch die Hände gleiten bis es sich von selbst wieder gerade stellt. Bis dahin wirst du niemals die Position der Paddles kennen.
Das das in Grenzsituationen evtl mal nicht funktioniert, will ich gar nicht bestreiten. Ich selbst beherrsche dies auch nicht ansatzweise perfekt obwohl ich merke das ich damit das Fahrzeug deutlich besser beherrsche. Was mir jedoch Profis auf der Rennstrecke gezeigt haben, hat mich überzeugt.

Ich weiß das der Matthias Malmedie sogar eine C-Lizenz hat. In seinen Sendungen jedoch muss er dazu reden, moderieren will bestimmte Situationen aufzeigen. Das ist also mehr Show als wirklich Rennen fahren. Wie es richtig geht wird er auch wissen.


Was die feststehenden Paddels betrifft, ausprobieren würde ich die gern. Mir stellt sich jedoch die Frage ob es besser ist wenn man bei Schaltvorgängen, evtl. sogar in Extremsituationen, die Hand vom Lenkrad nehmen muss um zu schalten.
 
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Gut, wenn man gemütlich durch die Gegend cruist, dann ist es sicherlich Jacke wie Hose. Aber nehmen wir mal an, du fährst eine engere Linkskurve, schlägst das Lenkrad 180° nach links ein - hochschalten wäre plötzlich links (schonmal blöd UND mit welcher Hand schaltest du?). Du beschleunigst aus der Kurve raus und dein Heck bricht aus, du drehst das Lenkrad schnell mit einer Hand 360° nach rechts und dann wieder 270° nach links um den Konter zu fangen. Na? Wo schaltest du jetzt hoch? :rolleyes5 :d

Hast du eigentlich genug Erfahrung mit den diversen Paddles, dass du deine Meinung derart nachhaltig vertreten kannst? :w

Mitdrehende Paddles sind "semisportlich", richtig. Sie bringen aber auch einige Vorteile. Z. B. eben genau im Alltagsverkehr, wo es nämlich nicht "Jacke wie Hose" ist, wo man die Hände zum Schalten haben muss. ;) Und wenn man dann auch noch mit jedem der beiden Paddles beide Schaltvorgänge durchführen kann, fährt es sich wunderbar bequem. %:

Was das sportliche Fahren betrifft: Sorry, deine Schwierigkeiten mit den drehenden Paddles haben anderen nunmal nicht. :s Nun gibt es sicherlich sportliches und "noch mehr" sportliches Fahren, und wenn man den Wagen in jeder zweiten Kurve querstellt, dann mögen mitdrehende Paddles womöglich nicht die optimale Lösung sein. Für sauberes sportliches Fahren sind sie aber sehr gut verwendbar, denn da sind die Hände eben meist da, wo die Paddles sind. Wenn wenn die Hände dann doch mal umgreifen müssen: Reine Übungssache. :w

Bei drehenden Paddles muss die Hand dagegen immer wieder das Lenkrad verlassen. Auch das ist reine Übungssache, aber nicht zwingend besser.

Ich selbst fahre seit Jahren die mitdrehenden Paddles, und mir passiert es bei sportlichem Fahren ausgesprochen selten, dass ich bei schnellen Lenkradbewegungen Schwierigkeiten mit dem Schalten habe. Ein paar Wochen hatte ich auch mal feststehende Paddles. Da hatte ich viel häufiger Probleme und dadurch bedingte Fahrfehler.

Wer von Anfang an feststehende Paddles benutzt, wird damit aber zweifelsohne bestens zurechtkommen. Genau das Gleiche gilt für mitdrehende Paddles. :w Da bringt es auch nix, wenn du Fahrbeispiele aufzählst, in denen es gar nicht auf ein Schalten ankommt. :s

Grüße
Jan
 
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