Ich habe Ende 2011 meinen alten Toyota MR2 Roadster und viel Geld gegen einen neuen BMW Z4 sDrive20i getauscht und habe ihn jetzt etwa einen Monat lang und 1200 km weit gefahren. Da der Z4 mein einziges Auto ist, verwende ich es praktisch täglich. Die Fahrleistungen, die ich bisher im Alltagsgebrauch beobachten konnte, waren allerdings sehr enttäuschend.
Unter Alltagsgebrauch verstehe ich eine Fahrweise im "Comfort" Modus, bei der man im Wesentlichen den Schaltempfehlungen des Bordcomputers folgt und im üblichen Ausmaß Gas gibt. Die Drehzahl bewegt sich dabei bis etwa 2500 U/min abseits der Autobahn und bis etwa 3000 U/min im 6. Gang auf der Autobahn (=ca. 130 km/h). Bei dieser Fahrweise habe ich allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem normalen Verkehr mitzuhalten.
Eine Beschleunigung von 90 km/h auf 130 km/h im 6. Gang, beispielsweise beim Überholen eines LKW auf der Autobahn, ist ein Unterfangen, das gründlich geplant sein will, wenn man in der langen Zeit, in der man auf der Überholspur versucht zu beschleunigen, nicht zum Hindernis für nachkommende Fahrzeuge werden will. Ich habe es nicht probiert, aber ernste Zweifel, dass man die Tachonadel jemals jenseits von 160 km/h sehen kann.
Auch beim Wegfahren aus dem Stillstand bei einer roten Ampel (nachdem sie auf grün geschaltet hat natürlich), entsteht üblicherweise zum Vordermann eine große Lücke und man wird bei mehrspurigen Straßen von Autos flott überholt, die weniger als halb soviel Geld kosten und nur halb soviel Treibstoff verbrauchen.
Es mag schon sein, dass man diese Probleme durch Zurückschalten um ein oder zwei Gänge und erheblichen Druck aufs Gaspedal lösen kann, um dem Auto ein wenig mehr Dynamik einzuprügeln. Aber das verstehe ich nicht unter Alltagsgebrauch und würde die Notwendigkeit dazu auch eher bei einem untermotorisierten Kleinwagen erwarten. Das Fahren im "Sport" Modus brachte jedenfalls keine wahrnehmbaren Verbesserungen.
Die Behauptung von BMW der Motor hätte
"... spürbar spontaneres Ansprechverhalten und sorgt bereits unmittelbar oberhalb der Leerlaufdrehzahl für eine temperamentvolle Kraftentfaltung, die sich gleichförmig bis in höhere Lastbereiche fortsetzt ..." (Artikel vom 2. Juli 2011 auf dieser Internetseite)
kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
Ich habe privat und dienstlich schon viele verschiedene Autos gefahren (Fiat, Ford, Toyota, VW, Mercedes, Volvo) darunter Roadster, SUVs, Kombis, Limousinen, mit Preisen zwischen 10.000 und 100.000 EUR. Im Grunde verhalten sie sich alle im Alltagsgebrauch unter Einbezug der erwartbaren Leistungsfähigkeit ähnlich, aber mein neuer Z4 fällt dabei soweit aus dem Rahmen, dass ich nicht sicher bin, ob das Auto nicht in eine Werkstatt gehört. Der Bordcomputer verlangt allerdings nicht danach.
Ich wäre interessiert, ob es dazu ähnliche Beobachtungen gibt.
Danke.
BTEch.
Unter Alltagsgebrauch verstehe ich eine Fahrweise im "Comfort" Modus, bei der man im Wesentlichen den Schaltempfehlungen des Bordcomputers folgt und im üblichen Ausmaß Gas gibt. Die Drehzahl bewegt sich dabei bis etwa 2500 U/min abseits der Autobahn und bis etwa 3000 U/min im 6. Gang auf der Autobahn (=ca. 130 km/h). Bei dieser Fahrweise habe ich allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem normalen Verkehr mitzuhalten.
Eine Beschleunigung von 90 km/h auf 130 km/h im 6. Gang, beispielsweise beim Überholen eines LKW auf der Autobahn, ist ein Unterfangen, das gründlich geplant sein will, wenn man in der langen Zeit, in der man auf der Überholspur versucht zu beschleunigen, nicht zum Hindernis für nachkommende Fahrzeuge werden will. Ich habe es nicht probiert, aber ernste Zweifel, dass man die Tachonadel jemals jenseits von 160 km/h sehen kann.
Auch beim Wegfahren aus dem Stillstand bei einer roten Ampel (nachdem sie auf grün geschaltet hat natürlich), entsteht üblicherweise zum Vordermann eine große Lücke und man wird bei mehrspurigen Straßen von Autos flott überholt, die weniger als halb soviel Geld kosten und nur halb soviel Treibstoff verbrauchen.
Es mag schon sein, dass man diese Probleme durch Zurückschalten um ein oder zwei Gänge und erheblichen Druck aufs Gaspedal lösen kann, um dem Auto ein wenig mehr Dynamik einzuprügeln. Aber das verstehe ich nicht unter Alltagsgebrauch und würde die Notwendigkeit dazu auch eher bei einem untermotorisierten Kleinwagen erwarten. Das Fahren im "Sport" Modus brachte jedenfalls keine wahrnehmbaren Verbesserungen.
Die Behauptung von BMW der Motor hätte
"... spürbar spontaneres Ansprechverhalten und sorgt bereits unmittelbar oberhalb der Leerlaufdrehzahl für eine temperamentvolle Kraftentfaltung, die sich gleichförmig bis in höhere Lastbereiche fortsetzt ..." (Artikel vom 2. Juli 2011 auf dieser Internetseite)
kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
Ich habe privat und dienstlich schon viele verschiedene Autos gefahren (Fiat, Ford, Toyota, VW, Mercedes, Volvo) darunter Roadster, SUVs, Kombis, Limousinen, mit Preisen zwischen 10.000 und 100.000 EUR. Im Grunde verhalten sie sich alle im Alltagsgebrauch unter Einbezug der erwartbaren Leistungsfähigkeit ähnlich, aber mein neuer Z4 fällt dabei soweit aus dem Rahmen, dass ich nicht sicher bin, ob das Auto nicht in eine Werkstatt gehört. Der Bordcomputer verlangt allerdings nicht danach.
Ich wäre interessiert, ob es dazu ähnliche Beobachtungen gibt.
Danke.
BTEch.
keine Probefahrt gemacht 




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