Stoppt die Vorratsdatenspeicherung!

Ich sehe das mit gemischten Gefühlen.
Als vor nicht allzu langer Zeit ein LKW-Fahrer aus dem benachbarten Haiger zum mehrfachen Mörder einiger Prostiuierten wurde, hätte man diesen viel eher - und einige Morde früher - fassen können, hätte man die gespeicherten Daten aus diesen Autobahnmautkameras nutzen dürfen. Hier hätte man zur fraglichen Zeit der Morde immer in unmittelbarer Nähe zu den Tatorten seinen LKW erfasst.
Einen der ermittelnden Beamten der SOKO kenne ich persönlich und für diesen ist der Datenschutz in dieser Form nicht mehr nachvollziehbar!
 
Und den LKW-Fahrer, der über 700mal auf andere LKWs geschossen haben soll, auch Personenschäden verursachte hatte, den hätte man ohne die gespeicherten Handydaten auch nicht finden können.
http://www.spiegel.de/panorama/just...er-lkw-fahrer-kommt-vor-gericht-a-985371.html

Meinetwegen können meine Daten gespeichert werden, wenn es eine Möglichkeit gibt, diese für immer und ewig zu verschlüsseln und wirklich nur im Zuge von Ermittlungen zur Hand nehmen kann.
Aber ab da sitzt ja wieder ein Mensch vom Computer und da ist die Gefahr wieder groß, dass die Daten dann einfach aus dem Gedächtnis mit nach draußen in die reale Welt gebracht werden können....

.
 
Und wie steht ihr zu der Sammlung eurer Daten, wenn mal die Rechten an die (Regierungs-) Macht kommen und dann der Auffassung sein sollten, dass ihr vielleicht doch nicht so Deutsch seid, wie sie euch gerne Deutsch hätten?

Das mag ein plakatives Beispiel unter den vielen denkbaren Missbrauchsfällen sein, aber man sollte das Risiko nicht unterschätzen, das von einer massenhaften Sammlung und Aggregation von Personendaten für den Einzelnen ausgeht.
 
Und wie steht ihr zu der Sammlung eurer Daten, wenn mal die Rechten an die (Regierungs-) Macht kommen und dann der Auffassung sein sollten, dass ihr vielleicht doch nicht so Deutsch seid, wie sie euch gerne Deutsch hätten?

Das mag ein plakatives Beispiel unter den vielen denkbaren Missbrauchsfällen sein, aber man sollte das Risiko nicht unterschätzen, das von einer massenhaften Sammlung und Aggregation von Personendaten für den Einzelnen ausgeht.

Deswegen ja mein eigener Einwand
Meinetwegen können meine Daten gespeichert werden, wenn es eine Möglichkeit gibt, diese für immer und ewig zu verschlüsseln und wirklich nur im Zuge von Ermittlungen zur Hand nehmen kann.
Aber ab da sitzt ja wieder ein Mensch vom Computer und da ist die Gefahr wieder groß,..........
 
Nette Idee, bringt aber nichts.

Ich würde als Politiker niemanden ernst nehmen, dem seine Rechte lediglich einen Mausklick wert sind.
Besser den lokalen MdB anschreiben, im Idealfall einen Brief nehmen. Gibt's vielleicht auch eine Sprechstunde im Wahlkreis Büro?
https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/wahlkreise

@Brummm Jan, sehr treffend. Stichwort Rosa Liste.

Nur Daten die überhaupt erhoben werden, können auch missbraucht werden. Aber das ist schon häufig gesagt worden und niemanden interessiert's.
Daten muss man auch nicht stehlen, um sie zu missbrauchen, kopieren reicht und fällt anders als ein klassischer Diebstahl in der Regel nicht (direkt) auf....

Gruß,

Björn
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh das genauso wie @Brummm, weder bei den Providern noch bei der Regierung (Die nicht mal in der Lage ist das Kanzlerhandy zu schützen ) ist die Sicherheit der Daten gewärleistet.
Gute Hacker können in jedes System eindringen und Daten abgreifen oder manipulieren.
Schon heute passiert es tagtäglich das mit geraubten Kreditkarten Daten betrogen wird.
Solange es einen nicht betrifft, ist alles supi:mad:
Mit persönlichen Daten kann man eine Menge anstellen.
Es fängt mit Verbindungsdaten an,dann werden die igendwann länger gespeichert, dann werden die Daten irgendwann mit anderen Daten verknüpft usw.
Siehe USA .
Aus der Sicht eines Fahnders ist das natürlich verständlich;) am besten den Patriot Act auch für Deutschland:rolleyes:
Wer das möchte NICHT unterschreiben!!!
Wer bedenken hat , kann unterschreiben,
muss aber nicht;)
 
... weder bei den Providern noch bei der Regierung (Die nicht mal in der Lage ist das Kanzlerhandy zu schützen ) ist die Sicherheit der Daten gewärleistet. ...

Vermutlich ist unsere Regierung nach wie vor der Auffassung, dass man das "... Neuland Internet ..." in seiner Bedeutung nicht überbewerten solle und es doch, wenn's mal stören sollte, einfach abschalten könne. :whistle:

Deshalb ist es natürlich auch völlig in Ordnung, dass man nach dem tatsächlich ausgesprochen kompetenten und dieserhalb für das Amt herzlich überqualifizierten Herrn Schaar die Position des/der Bundesbeauftragten für den Datenschutz mittlerweile mit einer Dame besetzt hat, die offenkundig nicht vorhat, bevorstehende und zweifelsohne innovative Datenmissbrauchsszenarien mit diesen enervierenden gesetzlichen Datenschutzprinzipien zu konterkarieren. :s
 
Habe das Thema 'mal abonniert, bin schon gespannt, was dieses Mal an Argumenten dagegen vorgebracht wird :M.
 
Ich persönlich finde es erschreckend, wie leichtfertig die meisten Leute mit diesem Thema umgehen und es verharmlosen.
Dabei sollte man sich mal wirklich vor Augen führen, wie viele Daten schon erfasst werden, von fast jedem von uns, vor allem, wie leicht es denjenigen Personen gemacht wird, genau dies zu tun.
Allein unsere Smartphones bieten da enorme und sehr extreme Möglichkeiten. Man möge sich nur mal die Berechtigungen vieler Apps genauer anschauen.
Auch sind Argumente nicht wirklich tragbar, wo Verbrechen einzelner Personen vorgeschoben werden, nur um Millionen andere Personen auszuspionieren und dies dadurch zu rechtfertigen.
Wenn man sich nur mal ins Gedächtnis ruft, wieviele Daten schon von der NSA erfasst wurden, dass sogar weltweit und dadurch nicht ein einziger Anschlag verhindert werden konnte, spätestens jetzt, sollten große ? in unser aller Köpfen sein.

Ist Euch eure Privatsphäre so egal? Und es geht nicht nur um die eure, auch derer, mit denen ihr in Kontakt steht.
 
Wenn man sich nur mal ins Gedächtnis ruft, wieviele Daten schon von der NSA erfasst wurden, dass sogar weltweit und dadurch nicht ein einziger Anschlag verhindert werden konnte, spätestens jetzt, sollten große ? in unser aller Köpfen sein.

Diese Sauerland-Islamisten, die große Mengen Chemikalien gehortet und einen Anschlag geplant hatten, konnten meines Wissens nur deshalb alle verhaftet werden, weil man deren Handys abgehört und diese ausspioniert hatte.
Ich vertrete die Meinung, dass mich meinetwegen jeder überwachen darf, aus dem einfachen Grund, weil ich nichts zu verbergen habe.
Mittlerweile dürfen schon die Bahnpolizisten keine Personalien mehr überprüfen, wenn die zu überprüfenden Personen offensichtlich einen Migrationshintergrund haben.
Dies´ wird sogar schon als fremdenfeindlich ausgelegt. Ich freue mich ja schon, in eine Personenkontrolle der Polizei zu kommen, weil damit Präsenz gezeigt wird und man die Polizei überhaupt mal wieder zu Gesicht bekommt...
Leute, ich weiß, ich stehe da ganz alleine, aber auch Eure Meinung kann ich akzeptieren!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Habe das Thema 'mal abonniert, bin schon gespannt, was dieses Mal an Argumenten dagegen vorgebracht wird :M.

Die Politik möchte die Rechte des Sicherheitsapparats erweitern. Die Bringschuld liegt daher nicht bei den Gegnern.

Diese Sauerland-Islamisten, die große Mengen Chemikalien gehortet und einen Anschlag geplant hatten, konnten meines Wissens nur deshalb alle verhaftet werden, weil man deren Handys abgehört und diese ausspioniert hatte.

Damals gab's doch keine VDS, wie konnte das gelingen?
Gab es vielleicht einen V-Mann in der Gruppe? http://www.spiegel.de/politik/deuts...sslichen-terrorhelfer-mevluet-k-a-643510.html

wikipedia schrieb:
Im Oktober 2006 leitete der amerikanische Abhörgeheimdienst NSA Erkenntnisse über intensiven Mailverkehr zwischen Deutschland und Pakistan über den Auslandsnachrichtendienst CIA an den deutschen BND weiter, der wiederum das Bundesamt für Verfassungsschutz einschaltete.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Gruppe

Ich behaupte mal die SMTP Verbindungen von maximal 20 Leuten in DE nach PK sind statistisch nicht relevant. Ergo ist die Aussage eine Lüge. :d

Gezielt Verbindungen abzuhören ist übrigens etwas anderes, als die Speicherung aller Verkehrsbeziehungen.
Um einen Anschluss abzuhören, bedarf es einer Genehmigung durch einen Richter. Sofern diese ihre Arbeit korrekt erledigen, wird wohl nicht jeder Anschluss überwacht, bloß weil ein Staatsanwalt einen haben möchte.

In Frankreich gibt's übrigens VDS, hat den Mitarbeitern von Charlie Hebdo nicht geholfen.
Ich vertrete die Meinung, dass mich meinetwegen jeder überwachen darf, aus dem einfachen Grund, weil ich nichts zu verbergen habe.
Aber ich habe etwas zu verbergen und will nicht überwacht werden! :b
Mittlerweile dürfen schon die Bahnpolizisten keine Personalien mehr überprüfen, wenn die zu überprüfenden Personen offensichtlich einen Migrationshintergrund haben.
Dies´ wird sogar schon als fremdenfeindlich ausgelegt.
???
Ich freue mich ja mittlerweile schon, in eine Personenkontrolle der Polizei zu kommen, weil damit Präsenz gezeigt wird und man die Polizei überhaupt mal wieder zu Gesicht bekommt...
Präsenz der Polizei im Öffentlichen Raum hat doch nichts mit Überwachung zu tun?
Leute, ich weiß, ich stehe da ganz alleine, aber auch Eure Meinung kann ich akzeptieren!

Das wirst Du verkraften, oder? :w

Gruß,

Björn
 
Präsenz der Polizei im Öffentlichen Raum hat doch nichts mit Überwachung zu tun?


Das wirst Du verkraften, oder? :w


Ja doch, ich denke, das kann ich ohne Folgen verkraften ;)
Ich habe mich ehrlich gesagt, auch noch nicht so sehr mit dem Thema befasst.

Das mit diesen Sauerland-Terroristen habe ich gehört, kann natürlich auch anders gewesen sein!?
Aber wieso sind Polzeikontrollen im öffentlichen Raum keine Überwachung?
 
Ja, Interesse vorhanden! Wie war es denn??? :d:d

Ich denke, das war eine erfolgreiche Aktion - sonst hätten wir sicher noch was von ihm gehört.
Übrigens gab´s da auf dem "Häusl" sicher Mikrofone und Überwachungskameras und es wurde ein Bewegungsprofil erstellt.
Wer Interesse hat, kann entsprechend Aufzeichnungen sicher beim NSA anfordern oder Youtube anklicken!?
Wer so viel zu verbergen hat...
 
Für die meisten,wird aus purer Bequemlichkeit vorgeschoben ,,ich hab nichts zu verbergen" ! Dann frage diese Person nach Kontostand/Verdienst/o.ä.:rolleyes:
Ich finde diese Werbung einfach genial,weil diese es am besten zeigt, wie wir funktionieren ;)


Zum Thema Überwachung,hat jeder Fahnder ausreichend Mittel in der Hand die er bei begründeten Verdacht nutzen kann!
Jeder Richter stimmt einer Überwachung mit allen Mitteln zu wenn der Beamte hinreichend dies begründen kann.
Dazu gehört aber saubere Polizeiarbeit ;)
Mir nützen keine Zettabytes an Daten, wenn ich mich schon am Anfang einer Ermittlungen mit Schubladendenken verzettel, siehe Dönermorde:mad:

Die Vorratsdatenspeicherung gibt es in den USA schon seit 1992 und das in viel größeren Umfang, hat aber die Anschläge nicht verhindert.
Die Attentäter wurden durch klassische Polizeiarbeit ermittelt, nachher:(

http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-04/metadaten-geheime-vorratsdatenspeicherung-usa-dea
 
Zuletzt bearbeitet:
... Ich vertrete die Meinung, dass mich meinetwegen jeder überwachen darf, aus dem einfachen Grund, weil ich nichts zu verbergen habe. ...
Lass mich darauf bitte, Andreas, auch nochmal eingehen - du weißt ja, dass ich es nicht böse meine. :) :-)

Das "ich habe nichts zu verbergen"-Argument ist eines der Gefährlichsten überhaupt. Denn es leistet vortrefflich jedweder Überwachungs- und Unrechtsstaatsmentalität Vorschub und führt im Ergebnis zu einer vollständigen Entrechtung der Bürger. Es gibt zahllose Beispiele von Unrechtsstaaten, sowohl in der Historie, als auch aktuell, die zur Unterdrückung der Bürger genau dieses Argument vorschieben.

Andreas, Du fragst: "Warum soll ich etwas gegen die Datensammlung haben - ich habe ja nichts zu verbergen".
Dann lass mich dich ebenso fragen:
Wozu benötigst du einen gesetzlichen Anspruch auf den Rechtsweg gegen Staat und Verwaltung? Du hast doch nichts zu verbergen und musst dich dieserhalb nicht streiten.
Wozu benötigst du Grundrechte als Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat? Du hast doch nichts zu verbergen und musst dich vor dem Staat daher nicht schützen.

Das immense Risiko, lieber Andreas, liegt in der Tat genau darin, dass sich aus deinen Personendaten ganz weitreichende, höchstpersönliche und intimste Erkenntnisse über dich und deine Familie ergeben. Werden diese Daten von Verbrechern missbraucht, kann das dich und deine Lieben schädigen oder gar eure Existenz vernichten. Die Geschichte zeigt, bekanntlich auch unsere eigene, dass auch ein Staat Verbrechen begehen kann. Genau das ist der Grund, Andreas, warum in unserem Grundgesetz starke Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat festgeschrieben sind.

Du bist also nach wie vor der Auffassung, dass du nichts zu verbergen hast? Ich kenne dich als sehr aufrichtigen Menschen, Andreas, und glaube dir diese Aussage daher ohne Weiteres. Aber sie gilt allein in Ansehung unserer Rechtsordnung und der hiesigen Lebens- und Glaubensverhältnisse. Wie könnte es jemand sehen, der an deine Daten gelangt und der einer ganz anderen Rechtsordnung oder Glaubensrichtung unterliegt (man muss ja jetzt gar nicht unbedingt an den radikalen Islamismus und dessen Auswüchse denken). Könnte dieser Jemand es womöglich ganz anders sehen? Siehst du die Sammlung deiner Daten auch unter dieser Prämisse noch ganz locker?

Das sind alles nur Denkanstöße. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen ;)

... Mittlerweile dürfen schon die Bahnpolizisten keine Personalien mehr überprüfen, wenn die zu überprüfenden Personen offensichtlich einen Migrationshintergrund haben. ...
Das ist, wie es ja auch schon erläutert wurde, etwas ganz anderes. Man kann auch wirksam Polizeiarbeit leisten, ohne vorher erst die höchstpersönlichen Daten aller aufrichtigen Bundesbürger einsammeln zu müssen. ;)
 
Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen.
Du hast, sicher schon von Berufswegen, entsprechende Erfahrungen und weißt auch im Gegensatz zu manch anderen, worüber Du sprichst.
Stimmt schon, auch wenn ich nichts zu verbergen habe, muss noch lange nicht jeder alles über mich wissen - was gehen meine Nachbarn, Arbeitskollegen, Arbeitgeber, usw. (höchst)persönliche Dinge an.
Und gestern Abend um 21.00 Uhr habe ich mich z.B. wieder am Telefon über ein Meinungsforschungsinstitut aus München geärgert.
Auf meine Frage, wieso die unsere Telefonnummer haben, kam die Antwort "per Zufallsgenerator aus dem PC" - wer´s glaubt?
 
Das passt ja wieder zum Thema ... ;)

http://www.spiegel.de/netzwelt/netz...beklagt-digitale-sorglosigkeit-a-1034450.html

" ... Innenminister Thomas de Maizière sorgt sich um die Privatsphäre der Bundesbürger. Nicht wegen der Spähangriffe von NSA und GCHQ oder wegen der bevorstehenden Vorratsdatenspeicherung - sondern wegen der "Sorglosigkeit" vieler Nutzer. ...

Thomas de Maizière ist ... auch für die Überwachung des Internets zuständig. Er ist ein erklärter Freund der Vorratsdatenspeicherung ... Der gleiche Thomas de Maizière sorgt sich aber auch um die Belange der Internetnutzer von heute. Eine "digitale Sorglosigkeit" hat der Bundesinnenminister bei vielen Internetnutzern ausgemacht. "Die Verführung ist groß", sagte de Maizière ...Trotz aller Ausspähskandale agierten viele Bürger noch immer zu unbesorgt im Netz und ignorierten die zur Verfügung stehenden Schutzmittel. ... Manche Menschen hätten die Haltung, wirksamer Schutz sei sowieso unmöglich und deshalb könne man es auch gleich bleiben lassen, so der Innenminister weiter. "Hier ist ein Umdenken erforderlich", ..."

Und was ist die Conclusio? Ganz einfach: Der Bürger ist letztlich selbst schuld, wenn er überwacht und ausgespäht wird. Da kann die arme Vorratsdatenspeicherung dann natürlich auch nix dafür. :+
 
Es müssen nicht immer "Verbrecher" sein die vermeintlich nichts sagende Daten für ihre Zwecke missbrauchen. Ich sehe in naher Zukunft leider das wir Menschen in unterschiedlichen Kategorien gepackt werden. Kein gleiches Recht für alle mehr.
Z.B. Raucher oder Extremsportler die nur noch sehr teuer oder gar nicht Krankenversichert werden, Autofahrer die nach Fahrstiel (gerade in der Mache) versichert oder nicht versichert werden, Im Gesundheitsbereich ist es auch schon möglich (ich glaube vorerst im Ausland) die "Fitnesswerte" dieser neuen tollen Trainigsapps auszuwerten, um günstiger Versichert zu werden. Ich sehe schon die schwarze Listen mit Menschen egal welchen Alters die keinen Job finden weil sie selbst krank sind oder eine vererbliche Krankheit in der Familie haben usw. ....
Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und die die nur euer "Bestes" wollen sind sicher noch viel kreativer als ich das je sein werde.

Solange die Verbraucher ihre Daten freiwillig jedem x beliebigem Appanbieter zur Verfügung stellen, braucht man keine Petition unterschreiben. Egal welche Meldungen über Whats App, Facebook und Co bekannt geworden sind, die Menschen wollen die Gefahr die davon ausgeht nicht sehen. Was wurde früher ein Aufstand aus den Folkszählungen gemacht und was man da alles preisgegen werden sollte. Das war ein Fliegenschiss gegen heutige Verhältnisse.
 
Na ich denke das die Petition für die gedacht ist,die ihre Daten best möglich zu schützen wissen, und eine weitere Verschlechterung des Datenschutzes verhindern möchten.
Wer Facbook/WhatsApp etc. nutzt und dort fleißig Privates preisgibt, braucht eh kein Datenschutz ;)
 
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