AW: Tilgungsrechner gesucht
Ich hab mir folgenden Link mal abgespeichert:
http://www.feike.biz/Annuitaeten.php
Vielleicht hilft es Dir weiter
Grüße
Tom
Ja, davon gibt's Tausende. Aber da empfehle ich immer die Berechnungen mit Excel Schritt für Schritt und Jahr für Jahr nachzuvollziehen.
Wichtig ist auch zu wissen welche Finanzierungsart gewünscht wird. Denn unterschiedlcihe Arten wirken sich auch unterschiedlich auf weitere Belastungen, Bonuseinkommen aus.
Da gibt es eben Bausparförderungen, die man mitnehmen kann - oder teilweise Bausparfinanzierungspläne, die gegenüber normalen Tilgungskrediten bis zu einem bestimmten Satz im Vorteil sind.
Meine eigene Hausfinanzierung steht auch auf einen Bauspar- und einem Aktienfondsbein.
Das sind mehrere verschiedene Fonds. Die Grundabsicherung ist ein recht sicherer Fond, aber ich lege auch in einem riskanten Fond an.
Das Gemeine an der Sache ist leider diese dusslige Abgeltungssteuer, die mich eiskalt erwischt hat. Naja, muss ich mit leben.
Was mir aber dann zu Gute kam, ist die wunderbare Finanzkrise

Alle Kurse im Keller und ich bin grad am Geld suchen, damit ich möglichst viel in die Fonds stecken kann.
Da es sich bei mir um langfristige Anlagen handelt dürfte in 10 Jahren ein deutlicher Gewinn herausspringen, der meine gesamten Kosten aus der Abgeltungssteuer deckt.
Soll aber auch heißen: Rechne lieber mit einem Blatt Papier und rechne nicht mit zu spitzem Bleistift.
Beispielrechnung:
Monatliche Mieteinnahmen: 600 Euro
Nebenkosten der Wohnung: 100 Euro
Steuer und so aus Miteinnahmen: 100 Euro
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Maximale Kreditkosten: 400 Euro
Sicherheitsreserve von 10% : 40 Euro
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bleiben max. Kreditkosten von 360 Euro über
Im Jahr also 4.320 Euro, die der Kredit kosten darf.
Zinssätze liegen grad bei ca. 4,32% für 10 Jahre. ("4,32" macht das Rechnen einfach)
Deine Kreditsumme darf also bei 100.000 Euro liegen, damit Deine Kreditkosten nicht zu hoch ausfallen.
Wenn Du so über den Daumen rechnest, hast Du immernoch Reserven für später.
Über die Laufzeit gehen die Kreditkosten runter, aber dieses Geld wirst Du sicher auch mal Renovierungen stecken. Bei Eigentumswohnungen kommen unangenehe Eigentümerbeschlüsse mit Kostenumlagen auf Dich zu ... mal hier ein neuer Gehweg, da die Treppenhausrenovierung, dort eine Fassadendämmung ...
Weitere Unbekannte sind Fragen wie: "Was ist wenn die Wohnung leer steht?" - in diese Mietlücken hüpft dann Deine Reserve.
Eine Rechtschutzversicherung brauchste dann auch noch, denn ein Mieter im Mieterbund kann schon sehr unangenehm werden.
Ich selber hab mir das damals auch überlegt. Das wäre eine kleine 2-Zimmer-Wohnung gewesen, aber gerade da haste recht schnellen Mieterdurchsatz und längere Leerstände als bei 3 oder 4-Zimmer-Wohnungen. Die waren aber nicht finanzierbar.
Dadurch ist's ein selbstbewohntes Eigenheim geworden. Die "Kreditkosten" sind für mich gedanklich die "Kaltmiete" und so vergleiche ich das gern gegen andere Miet-Häuser.