Tipps beim Handykauf benötigt

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18 Juli 2014
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BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Hallo zusammen,

ich dachte mal, dass ich hier im Roadster-Forum ein Thema zum Handykauf eröffne... ja im Roadsterforum... will mich ja nicht umständlich in nem Technikforum anmelden und dann nach einem Post wieder verschwinden und hier gibts sicherlich auch genug Leute die mir weiterhelfen können!

Mein Anliegen ist ziemlich einfach, mein aktuelles iPhone 6 gibt langsam aber sicher den Geist auf, der Bildschirm ist geplatzt und die Frontkamera sowie das Mikrofon funktionieren nicht (beim Anruf hört man mich z.B. erst nach wenigen Sekunden) - Bildschirm und Akku habe ich mitlerweile getauscht, Mikro und FC auch - funktionieren aber leider nicht.
Deswegen suche ich ein neues Handy, bisher hatte ich zwei iPhones, ein Sony Xperia sowie durch Eltern und Bekannte genug Samsung-Erfahrung.

Ganz klar, ich brauch wieder ein iPhone.
Da mir mein aktuelles aber vollkommen reicht (64GB) habe ich mich im Internet nach einem 6er NEU auf die Suche gemacht.
Ich musste feststellen, dass die Dinge wohl nicht mehr neu angeboten werden? Denn die einzigen neuen werden für 700 € ++ angeboten und ein Gebrauchtes will ich eigentlich nicht (und etwas mehr als 700€ habe ich nun mal vor mehr als 3 Jahren bezahlt).

Neuere iPhones gefallen mir wegen den Adaptergeschichten nicht so sehr (Kopfhörer anstecken nicht mehr problemlos möglich..).

Deswegen hier die Frage, gibts irgendwas das ich übersehen habe? Irgendwo ne Möglichkeit ein neues iPhone 6 zu beziehen oder sonstige Hinweise zum Handykauf? Gebrauchte Geräte doch miteinbeziehen? Oder doch vielleicht versuchen ne Reperatur durchführen zu lassen? Gibts neuere iPhones ohne diese neuen Anschlüsse usw?
Und und und..


Danke schonmal.. Grüße
Theo
 
Vielleicht verwechsle ich das gerade komplett, aber ist das ohne Weiteres neu erhältliche iPhone SE nicht das alte iPhone 6, nur in besser (d.h. innen ein 6s)? :) :-)
 
Habe mir auch gerade das iPhone SE zugelegt. Technik vom 6s in der kleineren Hülle vom 5/5s. Das Ding ist derzeit schon fast spottbillig zu haben (auch mit 128GB). Mir persönlich sind die neuen Modelle eine Nummer zu groß für die Hosentasche.
 
Na da hat sich ja der Thread schon gelohnt, hab was neues gelernt und kann mich dementsprechend umschauen :thumbsup:
 
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Interessanten Artikel bei eBay ansehen
Apple iPhone 6 64GB - alle Farben - Top Zustand!

Verlinken geht nicht, aber neuwertige Geräte für 303 Euro.

Gruß

Frank
 
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Also musste diese Woche noch kurzfristig ein günstiges iPhone besorgen.

Beim Saturn gab es im Angebot ein iPhone 6 mit 32GB für 380€. Habe aber dann ein iPhone 6s mit 32GB bei der Telekom für 490€ gekauft.

Notebooksbilliger hatte auch noch gute Angebote, brauchte das Gerät jedoch sofort.

Natürlich Neugeräte ohne Vertrag, Sim-Lock, etc.
 
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Ich würde aktuell nicht zu viel Geld ausgeben und nur im absoluten Notfall was abgehangenes kaufen. Und mal abwarten bis die CPUs wieder sicher(er) sind. Ist gerade echt ne schlechte Zeit HW mit CPUs drin zu kaufen.
 
Ich würde aktuell nicht zu viel Geld ausgeben und nur im absoluten Notfall was abgehangenes kaufen. Und mal abwarten bis die CPUs wieder sicher(er) sind. Ist gerade echt ne schlechte Zeit HW mit CPUs drin zu kaufen.

Wie meinst du das? Kannst du es etwas näher erläutern?
 
Es gibt ein Designfehler bei CPU‘s, dadurch können Passwörter ausgespäht werden.
Dieses soll durch Software-Lösungen verhindert werden.
Konkret geht es um Intel-CPU‘s.
Intel und die Software-Branche bemühen sich um Updates, diese Sicherheitslücke zu stopfen, dazu gehört auch Apple.
 
Also wäre ich im Prinzip jetzt schon betroffen oder ?
Danke für die Erläuterung.
 
Es gibt ein Designfehler bei CPU‘s, dadurch können Passwörter ausgespäht werden.
Dieses soll durch Software-Lösungen verhindert werden.
Konkret geht es um Intel-CPU‘s.
Intel und die Software-Branche bemühen sich um Updates, diese Sicherheitslücke zu stopfen, dazu gehört auch Apple.

...nur dass bei einem iPhone gar keine Intel CPU verwendet wird, sondern ein von Apple weiterentwickelter Prozessor auf ARM-Cortex Basis.

Das „Problem“ ist für Server, Notebooks, Desktopcomputer und für alle Router und vernetzte sonstigen Systeme, wie Smart-TV Geräte viel vakanter. Beispiel: IoT-Devices, Fahrzeuge mit Kommunikation nach aussen, usw. ...

Diese theoretische Sicherheitslücke besteht darin (vereinfacht beschrieben), dass jeder moderne Prozessor aufgrund des Design auf maximale Leistung getrimmt wurde - konkret: wenn die CPU nicht gerade mit ihrer eigentlichen Aufgabe belastet ist, werden die nicht benutzten Bereiche der CPU so lange mit „Hilfsrechenaufgaben“ versorgt, bis die eigentlichen Rechenaufgaben wieder anstehen. Somit werden andere Chips entlastet und das Gesamtsystem flotter. Exakt bei dieser Übergabe besteht theoretisch die Möglichkeit, in den Prozess einzudringen...

Die Schwachstelle liegt in einem Verfahren, bei dem Chips möglicherweise später benötigte Informationen schon im voraus abrufen, um Verzögerungen zu vermeiden. Diese als "speculative execution" bekannte Technik wird seit Jahren von diversen Herstellern eingesetzt. Damit dürfte sehr grosse Anzahl von Computer-Geräten zumindest theoretisch bedroht sein.

Dies trifft hauptsächlich auf Intel CPUs zu, aber auch auf moderne AMD- und ARM CPUs (in unterschiedlicher Ausprägung), welche diese mathematische Funktion nutzen - es sind aktuell alle Chip-Hersteller unterschiedlich stark betroffen.

Diese „Lücke“ kann mittels Software geschlossen werden - dies kostet aber in ganz speziellen Situationen etwas Rechenleistung. Erst stellten die Medien es derart hin, dass es etwa 30% der gesamten Geschwindigkeit kosten sollte und dass alles quasi offen gegen Attacken wäre. Dies hat sich aber deutlich relativiert und ist so auch faktisch falsch dargestellt. Viele Software-Hersteller haben schon reagiert (diesen theoretischen Hardwarefehler gibt es schon länger) und mittels Patches begonnen, die theoretische Lücke zu schließen.

Beispiel Apple (weil ich es da zufällig aus Eigeninteresse näher mitverfolgt habe): seit macOS 10.13.2 ist ein Großteil der Lücke geschlossen, ab 10.13.3, welches kurz vor der Auslieferung steht, ist die Lücke softwareseitig geschlossen. Dies gilt nur für die Desktop & Notebookgeräte, wie es auf der iOS-Seite aussieht, weiß ich nicht. Vermutlich trifft dies aber bzgl. der Patches parallel zu, d.h., das jeweilig korrespondierende iOS hat in seiner jeweiligen Version ebenfalls die erforderlichen Patches erhalten. Microsoft hat bei Windows 10 / Windows Server 2016 ebenfalls reagiert...

Bei Apple liegt z.B. die Geschwindigkeitseinbuße exakt in dem Fall einer Rechenoperation, wo dies softwareseitig erforderlich ist, bei etwa 2,5%. Da dies aber nicht bei 100% der Nutzungszeit zutrifft, wird der User dies vermutlich kaum je bemerken - dies dürfte sich bei allen anderen Software-Herstellern ähnlich verhalten.

Die softwareseitigen Lücken der unterschiedlichen Betriebssysteme & sonstigen Programme, waren in der Vergangenheit für Angriffe viel größer...

Hier wird wieder einmal die allseits bekannte „Sau durch‘s Dorf“ getrieben und massenhaft Panik produziert. Der Umstand braucht Dich nicht davon abhalten, ein IT-Gerät zu erwerben - zumal man dies als Endkunde nicht beeinflussen kann und solch eine Lücke im hardwareseitigen Design nicht mal eben schnell abgestellt werden kann (eine 100% Hardware-Lösung gibt es eh nicht, manche bekannten Lücken bestehen seit 20 Jahren, sind deutlich angreifbarer und wurden nur softwareseitig geschlossen).

Daher ist es viel wichtiger, dass solche Fehler überhaupt gefunden und aufgedeckt werden und wie die Geräte-Hersteller damit aktiv umgehen!
 
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@RainerW Vieles was Du schreibst ist korrekt und muss (leider) so hingenommen werden - hat aber nix mit dem Fehler in den CPUs zu tun. Bitte aber noch mal die CERT und CVE Hinweise lesen: Die Probleme sind _nicht_ behebbar (fix) sondern nur abzumildern (mitigate). Bei Intel ein GAU, bei ARM knapp davor - Apple nutzt angreifbare ARM Cortex Cores in seinen CPU Designs. Bzgl Performance kann heute eh noch kaum einer was sagen - spielt ob des Problems auch nur eine nachgelagerte Rolle.

Und ich gehe davon aus dass die Chiphersteller in 2018 Ihre Designs verbessert und gefixed haben. Da ist dann ein Großteil der aktuell instalierten HW 'kaputt' und IMO nur mit eine satten Wertverlust zu veräußern.
 
Danke für die Erklärung Rainer! :t

@RainerW Vieles was Du schreibst ist korrekt und muss (leider) so hingenommen werden - hat aber nix mit dem Fehler in den CPUs zu tun. Bitte aber noch mal die CERT und CVE Hinweise lesen: Die Probleme sind _nicht_ behebbar (fix) sondern nur abzumildern (mitigate). Bei Intel ein GAU, bei ARM knapp davor - Apple nutzt angreifbare ARM Cortex Cores in seinen CPU Designs. Bzgl Performance kann heute eh noch kaum einer was sagen - spielt ob des Problems auch nur eine nachgelagerte Rolle.

Und ich gehe davon aus dass die Chiphersteller in 2018 Ihre Designs verbessert und gefixed haben. Da ist dann ein Großteil der aktuell instalierten HW 'kaputt' und IMO nur mit eine satten Wertverlust zu veräußern.

Aber ob der Wertverlust der Chips bis zum Endkunden durchdringt oder aber die Endgerätehersteller diesen einheimsen...

Suche aktuell auch ein "neues" iPhone...
Wollte eigentlich ein 6S, 7 oder SE mit mehr Speicher...
 
@RainerW

Und ich gehe davon aus dass die Chiphersteller in 2018 Ihre Designs verbessert und gefixed haben. Da ist dann ein Großteil der aktuell instalierten HW 'kaputt' und IMO nur mit eine satten Wertverlust zu veräußern.

Das wäre ja dann das „Dieselgate“ der Elektronikbranche ... „tauscht“ (kauft) jegliche Elektronik die mit einem alten angreifbaren und mit hohem Risiko verbundenen Prozessor ausgestattet ist einmal um ... schönes Konjunkturprogramm. Nicht das die Panikmache von den Herstellern selber kommt. Scheint ja gerade Mode zu sein, dass wenn etwas verbockt wird und man mal wirklich gezwungen ist nachzubessern (gegen hohe Kosten), dann kann man das ja gleich über Panikmache, Lobbyismus und teilweise Zwang in lukratives Neugeschäft ummünzen....

Hmmm, kaufe ich jetzt Intel, AMD oder doch Apple Aktien ...
 
Die ökonomische Bertrachtung darf jeder für sich anstellen - wenn er mag. Manche vergleichen das mit den kaputten Dieseltriebwerken ...
 
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