Typenbezeichnungen

markus16091981

macht Rennlizenz
Registriert
29 März 2009
Ort
Vienna
Wagen
BMW Z4 e86 coupé 3,0si
Hallo!

Kann mir mal jemand erklären warum die Typenbezeichnungen nun nicht mehr zum Motor passen? Warum heißt es 23i wenn eigentlich ein 2,5 Liter Motor verbaut ist und ganz krass der Neue 28i der eigentlich nur ein 2.0 l Motor ist?
Marketing oder warum macht BMW das so?

Danke,
Markus
 
AW: Typenbezeichnungen

Das ist Marketing, das muß man nicht verstehen :+ Außerdem gäbe es dann drei mal einen sDrive30 als 30i, 30i, 30is.

sDrive23i = 2497 cm³
sDrive30i = 2996 cm³
sDrive35i = 2979 cm³
sDrive35is = 2979 cm³
 
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Ist das nicht schon immer (oder zumindest schon sehr lange) so bei BMW? Kann mich erinnern, dass ein Kumpel von mir vor Urzeiten einen 318er fuhr und ich ganz erstaunt war, als er mir sagte, dass da kein 1,8l Motor drin sei (weiss nicht mehr, wieviel Hubraum der letzendlich hatte, 1,6(?) oder 2,0)
 
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Bei Mercedes gibt's diese Unsitte auch schon lange (bspw. den 230er mit 1.8l-, 2.0l- und 2.3l-Maschine). Da blicken selbst die Experten fast nicht mehr durch.

Dabei könnte alles so schön einfach sein:

sDrive23i = 2497 cm³ wird zu 25i
sDrive30i = 2996 cm³ wird zu 30i
sDrive35i = 2979 cm³ wird zu 30i BiT
sDrive35is = 2979 cm³ wird zu 30i BiTS

Gruß

Kai
 
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Also logisch ist es auf jeden Fall nicht was die Hersteller hier machen weil das würde wesentlich einfacher gehen ;-)
Will man so dem Kunden eventuell durch die Bezeichnung etwas im Unterbewußtsein vorgaukeln das dann so gar nicht unter der Haube des Autos zu finden ist? Weil bei dem 28i Beispiel ist der Unterschied schon gravierend und klingen tut es durchaus nach viel.

Cu Markus
 
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Da das mit dem Hubraum eh nicht mehr funktioniert, wäre es am einfachsten, wenn man ihn nur mit Buchstaben bezeichnet
L - Low Power für den 23i
M - Medium Power für den 30i
F - Full Power - für den 35i
KF - Krass Full Power - für den 35iS
Und der M heisst dann UKF für Ultra-Krass Full Power
:b
 
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;)

Und auch der letzte Absatz in dem von mir verlinkten Artikel:
Während die Autohersteller noch mit den Zahlen jonglieren, haben viele Kunden für sich bereits eine ganz eigene Lösung gefunden. In den Fußnoten der Bestellscheine verbirgt sich oft die Option: "Wegfall des Typenschildes". Der nackte Heckdeckel könnte vielleicht zeitgemäßer sein als die ganze Hubraum-Angeberei. Namensexperte Gotta: "Man protzt nicht, man stapelt nicht tief, sondern man fährt einfach inkognito."

Mal wieder alles richtig gemacht %:;)
 
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Wäre zwar korrekter aber einfacher?&:

Das "sDrive" kann man getrost weglassen, denn das braucht kein Mensch. "sDrive" und "xDrive" halte ich für Marketingentgleisungen, solange man gleichzeitig ein "iDrive" im Angebot hat.

"30i BiT S" ist für den Laien nicht wirklich einfacher, wäre für einen Interessierten aber evtl. hilfreich, wenn dieser sich erst einmal mit der Hersteller-Nomenklatur vertraut gemacht hat.

Gruß

Kai
 
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Da das mit dem Hubraum eh nicht mehr funktioniert, wäre es am einfachsten, wenn man ihn nur mit Buchstaben bezeichnet
L - Low Power für den 23i
M - Medium Power für den 30i
F - Full Power - für den 35i
KF - Krass Full Power - für den 35iS
Und der M heisst dann UKF für Ultra-Krass Full Power
:b

:d:d

Gute Idee, aber zu kompliziert.

Ich würde eine Vereinfachung vorschlagen, z.B. für die Unterscheidung von E85, E86 und E89:

E85 = Z4 S ("S" für "Stoffdach")
E86 = Z4 S ("S" für "schön")
E89 = Z4 S ("S" für "schwer")

:b

Gruß

Kai
 
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Vielen Dank für den Artikel! Bin ja mal gespannt wie das weiter geht *g*
 
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Im Grunde genommen kann es uns und dem Kunden allgemein doch total egal sein!

Wenn ich einen Golf kaufen, wundere ich mich auch nicht warum der Golf heißt und nicht Passat oder Sturm oder Orkan...

Wie geht denn der Kunden gewöhnlich beim Autokauf vor?
1. Mir gefällt ein MODELL (in diesem Fall der Z4) oder ich habe sowieso spezielle MarkenVorlieben (hier BMW)
2. Ich informiere mich und stelle fest, es gibt verschiedene Leistungsvarianten
3. Ich konfiguriere den Wagen so wie er mir passt

Da kann doch nicht ernsthaft die Rede davon sein, dass die Bezeichnungen den Kunden verwirren! Sicher ist doch, dass niemand für 45.000 Euro einen "Z4 sdrive23i" kauft, weil er blind annimmt, dass ein 2,3l Motor drin ist. Was hat er auch von dieser Annahme???

Im Gegenteil: Man muss sich Fragen:
- warum gibt es eigentlich noch diese zusätzlichen Zahlen-Anhängsel am Auto?
- was sind das für Leute, die scheinbar unbedingt diese Bezeichnungen dann auch am Wagen haben wollen? Tut man das für sich oder doch vielmehr für andere?

Wenn letzteres der Fall ist, muss man also annehmen, dass dieses Thema nur deswegen für Empörung sorgt, da einige Leute Angst haben, ihre PKW-Potenz würde falsch wiedergegeben bzw. andere gaukeln mehr PKW-Potenz vor als es ihrem Motor entspricht. Das kann aber sowieso jeder, wenn er sich die entsprechende Bezeichnung selbst dran klebt.


Es ist also bei BMW und Daimler nur ein Relikt aller Zeiten, dass überhaupt so etwas wie ein zahlencode besteht, der an die Leistung - nein, den Motorhubraum - anspielt.
 
AW: Typenbezeichnungen

Hallo!

Kann mir mal jemand erklären warum die Typenbezeichnungen nun nicht mehr zum Motor passen? ...
Danke,
Markus

Eigentlich hat das ja schon Tradition bei BMW.
Gut, beim E85 haben die Typenbezeichnungen zufälligerweise noch zum Hubraum gepasst ...

Sicherlich wird sich das künftig noch weiter verstärken, da es immer weniger Rumpfmotoren mit gleichem Hubraum in immer mehr Leistungsstufen (generiert durch differente Aufladung, Software usw.) geben wird.
Diese werden dann durch Typenbezeichnungen unterschieden, welche immer weniger in einem direkten Zusammenhang zum Hubraum stehen.
Es ist eben für die Mehrheit, welche motorentechnisch bekanntlich weniger interessiert ist, leichter, Zahlen auseinander zu halten als irgendwelche Kürzel.

Außerdem lässt dies auch die Möglichkeit zu, den Abstand zum nächst schwächeren Modell als mathematische Differenz zu verifizieren.

Gruß
Toralf Z.
 
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Zukünftig hält ja wohl bei BMW der 2,0L Einheitsgrundmotor Einzug und der Leistungsunterschied wird noch weniger auf dem Hubraum beruhen, dafür der Ladedruck zum Unterscheidungsmerkmal. Da sich beispielsweise Z4 0,8, Z4 1,0 und Z4 1,2 aus Marketinggesichtspunkten wenig als Modellbezeichnung eignen, schlage ich vor:
Z4 sp (standard pressure)
Z4 hp (high pressure), ab da passt das dann auch wunderbar zu den Sportvarianten er Motorradabteilung
Z4 hp sport
 
AW: Typenbezeichnungen

Hallo!

Kann mir mal jemand erklären warum die Typenbezeichnungen nun nicht mehr zum Motor passen?

Das es andere Hersteller ebenso praktizieren wurde ja schon mehrfach erwähnt. Also nicht ein weiterer Grund auf den Hersteller BMW wegen dieser Entgleisung loszugehen. ;)
Aber die Fehlbezeichnungen der Hubräume gibts bei BMW schon lange. Ein E30 325eta hatte 2,7l und nicht 2,5l. Ein 523i E39 hatte keine 2,3 L sondern 2,5 L. Das kann man beliebig weiterführen.
Bei MB war es die 190er Reihe oder die aktuellen SLK Modelle. Ein 200 Kompressor hat 1,8l oder ein 250CGI ebenfalls.
Alles ganz normal.

Gruß Volker
 
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Da das mit dem Hubraum eh nicht mehr funktioniert, wäre es am einfachsten, wenn man ihn nur mit Buchstaben bezeichnet
L - Low Power für den 23i
M - Medium Power für den 30i
F - Full Power - für den 35i
KF - Krass Full Power - für den 35iS
Und der M heisst dann UKF für Ultra-Krass Full Power
:b

Und KP - Kein Power - wenn der Z4 mal wieder wegen Mängel oder Inspektion in der Werkstatt steht :d
 
AW: Typenbezeichnungen

Irgendwann einigen se sich auf ne Einheitsmotorisierung (bezüglich Leistung und Hubraum) für alle Autos wie in der Formel 1 (wenns blöd läuft wegen irgend ner EU Norm). Dann is das Thema vom Tisch.

Gut, dass ich in der Schweiz wohn - da gibts weiterhin den Trend zu 6 und mehr Zylindern. Wenn man sich hier auf den Strassen umschaut gibts nur in den Städten Kleinwagen. Der Grossteil derjenigen mal ne Bergstrasse hoch muss will ordentlich PS unter der Haube haben und auch nen schönen Motorsound von 6 (oder mehr Zylindern).

Ausnahme bilden hier Lotus (Elise und Exige), die auch aus 1.8 Litern bis zu 280 PS rausholen bei niedrigen Fahrzeuggewichten - dafür aber alle 7500 km zum Ölwechsel müssen und keinen Komfort bieten. Die neueren, komfortableren Lotus Modelle wie Evora haben dann auch V6 Motoren von Toyota mit 280 PS (bzw. 320 bei der S Version). Man sieht also - hier passiert upsizing bezüglich Hubraum und Gewicht.

Und bei der Typenbezeichnung lassen sie in der Regel Zahlen aussen vor. In der Regel Namen mit Zusätzen wie S, Cup etc. was auf die Motorisierung schliessen lässt.
 
AW: Typenbezeichnungen

Irgendwann einigen se sich auf ne Einheitsmotorisierung (bezüglich Leistung und Hubraum) für alle Autos wie in der Formel 1 (wenns blöd läuft wegen irgend ner EU Norm). Dann is das Thema vom Tisch.

Gut, dass ich in der Schweiz wohn - da gibts weiterhin den Trend zu 6 und mehr Zylindern. Wenn man sich hier auf den Strassen umschaut gibts nur in den Städten Kleinwagen. Der Grossteil derjenigen mal ne Bergstrasse hoch muss will ordentlich PS unter der Haube haben und auch nen schönen Motorsound von 6 (oder mehr Zylindern).

Ausnahme bilden hier Lotus (Elise und Exige), die auch aus 1.8 Litern bis zu 280 PS rausholen bei niedrigen Fahrzeuggewichten - dafür aber alle 7500 km zum Ölwechsel müssen und keinen Komfort bieten. Die neueren, komfortableren Lotus Modelle wie Evora haben dann auch V6 Motoren von Toyota mit 280 PS (bzw. 320 bei der S Version). Man sieht also - hier passiert upsizing bezüglich Hubraum und Gewicht.

Und bei der Typenbezeichnung lassen sie in der Regel Zahlen aussen vor. In der Regel Namen mit Zusätzen wie S, Cup etc. was auf die Motorisierung schliessen lässt.
 
AW: Typenbezeichnungen

Im Grunde genommen kann es uns und dem Kunden allgemein doch total egal sein ...

Natürlich zählen die "inneren Werte" mehr als ihre Bezeichnungen. Dennoch finde ich es bspw. bei einer Gebrauchtwagensuche erschwerend, wenn es wie z.B. bei Mercedes 200er und 230er mit 1.8l gibt und ein 240er mit 2.6l erhältlich ist. Warum also nicht aussagekräftige Bezeichnungen?

... was sind das für Leute, die scheinbar unbedingt diese Bezeichnungen dann auch am Wagen haben wollen? Tut man das für sich oder doch vielmehr für andere? ...

Hier bin ich wieder ganz bei Dir (die Typenbezeichnungen an meinen Autos verschwinden immer als erstes), aber das ist eine andere Fragestellung. Ich würde zwischen "Information für den Interessenten" und "Mitteilungsbedürfnis des Käufers" trennen.

Gruß

Kai
 
AW: Typenbezeichnungen

Hier bin ich wieder ganz bei Dir (die Typenbezeichnungen an meinen Autos verschwinden immer als erstes), aber das ist eine andere Fragestellung. Ich würde zwischen "Information für den Interessenten" und "Mitteilungsbedürfnis des Käufers" trennen.

Gruß

Kai

exakt aber es gewinnt doch niemand ernsthaft aus der Typenbezeichnung seine Information, oder? Also ich schaue mir den Prospekt an und schon habe ich hundert mal mehr relevante Informationen über das Auto als selbst die beste, längste und genauste Typenbezeichnung es je hergeben kann...
 
AW: Typenbezeichnungen

Solange se das Zusatzzubehör nicht in die Typenbezeichnung packen ;)

Ein Z4 sDrive 35is mit elektrischen Sportsitzen, Navi Pro, HiFi Pro und Lenkradheizung würde dann wohl

Z4 sDrive 35is elSpoSiNavproHiproLeHei

heissen. Und die Kofferraumklappe is voll
 
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