Und? PISA-fest?

hcb

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19 Februar 2005
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Hannover
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BMW Z3 roadster 2,8i
Sind Sie PISA-fest?

Hier ein paar kleine Aufgaben aus einem PISA-Test aus verschiedenen Bereichen (also nicht nur Mathematik), die aber alle logisches Denkvermögen voraussetzen. Vielleicht haben Sie anschließend etwas Verständnis für das mäßige Abschneiden deutscher Schüler bei diesen Tests.

1. Frau Schmitz hat sich im Büro gerade eine Tasse heißen Kaffee geholt und will kalte Milch hinzugießen, als ihr Chef sie bittet, rasch etwas für ihn zu besorgen. Frau Schmitz möchte den Kaffee möglichst heiß trinken, wenn sie wieder zurückkommt. Was sollte sie tun?

A: Sie sollte die Milch dazugießen, bevor sie geht.
B: Sie sollte die Milch erst hinterher dazugießen.
C: Es ist egal, wann sie die Milch hinzufügt.
D: Sie sollte die Tasse abdecken.


2. Wenn Sie wollen, dass Ihr Hund Ihnen gehorcht und nicht macht, was er will, sollten Sie seine "Sprache" ein bisschen beherrschen - und sich entsprechend der Regeln verhalten, die in einem Rudel gelten, denn der Hund ist nun mal ein Rudeltier. Was sollte ein Hundebesitzer machen, wenn er für seinen Hund der Ranghöhere bleiben will?

A: Den Hund füttern, bevor er selbst isst
B: Immer vor dem Hund durch die Tür gehen
C: Bei Spaziergängen nie die Richtung ändern
D: Den Hund regelmäßig auf sein Sofa lassen


3. Albert, Bernhard und Carsten treffen sich nach der Ausstrahlung von "PISA - Der Ländertest" am 25. Oktober in der Eckkneipe. Sie stellen fest, dass sie alle drei regelmäßig in diese Kneipe gehen - Albert alle vier Tage, Bernhard alle fünf Tage, und Carsten ist jeden Samstag dort anzutreffen. Wann treffen die drei sich wieder in dieser Kneipe?

A: 08.11.
B: 06.12.
C: 20.12.
D: 13.03.


4. "FINISHED FILES ARE THE RESULT OF YEARS OF SCIENTIFIC STUDY COMBINED WITH THE EXPERIENCE OF YEARS" - Wieviele "F" enthält dieser Text?

A: 3
B: 4
C: 5
D: 6


5. Sie nehmen zwei gleiche Luftballons und blasen sie unterschiedlich stark auf. Anschließend verbinden Sie beide mit einer Röhre. Was passiert?

A: Der kleinere Luftballon bläst den größeren weiter auf.
B: Der größere Luftballon bläst den kleineren weiter auf, bis beide gleich groß sind.
C: Die Luftballons bleiben, wie sie vorher waren.
D: Der größere Luftballon gibt seinen Überschuss an die Röhre ab.
 
AW: Und? PISA-fest?

Die Lösungen findest du über Google ... :s - wäre doch schade, die hier öffentlich zu nennen :-)))

Die ersten drei hab ich richtig, dann hab ich mich voll verhauen und das letzte hätte ich tatsächlich falsch beantwortet und wäre mir supersicher gewesen.

Aber geil ist, dass die Hundefrage im Hundeforum wild diskutiert wurde, weil die richtige Antwort als veraltet gilt und die Physiker über die Wärmespeicherung von Milchfett diskutieren - boah, haben die denn alle 'nen Schuss???
 
AW: Und? PISA-fest?

Naja, die Lösungen sind ja alle geil... was da so bei Google rauskommt:g:j

Zu 1. Die angeblich richtige Lösung ist doch völliger Quatsch. Das wäre ja, als ob ich aus 250km/h bei ´ner Vollbremsung schneller zum stehen komme, als bei einer Vollbremsung aus 150km/h.&:

Zu 2. Da hätte ich wohl auch richtig gelegen. Jetzt ist nur die Frage, welcher Hundeforscher recht hat.

Zu 3. Das war klar, einfache Mathematik.

Zu 4. Ich staune immer wieder, wie einem das Gehirn einen Streich spielt... :g

Zu 5. Auch hier ist die richtige Lösung nicht ganz nachvollziehbar. Die Oberflächenspannung des größeren Luftballons dürfte nicht ganz unwesentlich größer sein. Nur mit dem Druck im Luftballon kann man m.E. nicht argumentieren, da spielen noch wesentlich mehr Faktoren ein Rolle.

Echt geil diese Fragen, aber die Antworten nicht noch besser, aber die Diskussionen sind nicht zu toppen.:t
 
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Jokin schrieb:
Die Lösungen findest du über Google ... :s - wäre doch schade, die hier öffentlich zu nennen :-)))

Die ersten drei hab ich richtig, dann hab ich mich voll verhauen und das letzte hätte ich tatsächlich falsch beantwortet und wäre mir supersicher gewesen.

Aber geil ist, dass die Hundefrage im Hundeforum wild diskutiert wurde, weil die richtige Antwort als veraltet gilt und die Physiker über die Wärmespeicherung von Milchfett diskutieren - boah, haben die denn alle 'nen Schuss???

Hiho Jokin!

Ich glaub das mit den Luftballons üben wir nochmal, oder???

:b :M :d
 
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Ja, schön, danke.... dank dir, Henry, kann ich nu nich in Ruhe fernsehen :g
 
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Scheiße, müßte ich nicht noch arbeiten, wäre ich jetzt vor Ort, und würde mich wahrscheinlich - wie beim letzten mal - köstlich amüsieren!!!

:d :d :d :d :d :d :d
 
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pebbi schrieb:
Ja, schön, danke.... dank dir, Henry, kann ich nu nich in Ruhe fernsehen :g

@Frank: Du darfst den großen Ballon nicht ganz aufblasen... Sieht auf dem Bild jedenfalls so aus... :t
 
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hcb schrieb:
5. Sie nehmen zwei gleiche Luftballons und blasen sie unterschiedlich stark auf. Anschließend verbinden Sie beide mit einer Röhre. Was passiert?

A: Der kleinere Luftballon bläst den größeren weiter auf.
B: Der größere Luftballon bläst den kleineren weiter auf, bis beide gleich groß sind.
C: Die Luftballons bleiben, wie sie vorher waren.
D: Der größere Luftballon gibt seinen Überschuss an die Röhre ab.
Grandios - ich kann nun die Luft zwischen beiden Ballons hin und herschieben, aber keiner der Ballons bläst den jeweils anderen irgendwann mal auf :M
 

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O. K. (???)

Lösung Aufgabe 5

Antwort A:
Der kleinere Luftballon bläst den größeren weiter auf.

Erklärung:
Entscheidend ist das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. Ein
doppelter Durchmesser z. B. bedeutet zwar die vierfache Oberfläche,
aber das Volumen hat sich verachtfacht. Der kleinere Ballon hat also
- im Vergleich zum großen - eine größere Oberfläche im Verhältnis zu
seinem Volumen. Das heißt, in dem kleineren herrscht ein größerer
Druck als in dem größeren. Durch die Röhre entsteht ein
Druckausgleich, so dass der kleinere den größeren weiter aufpumpt.
 
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Den jeweiligen Knackpunkt bei den Fragen 1 - 4 kannte ich schon. Aber 5 war mir neu und bin auf die richtige Lösung auch nicht bekommen. Wobei die Erklärung schon einleuchtend ist. Merkt man beim Aufblasen ja selber....



jokin schrieb:
boah, haben die denn alle 'nen Schuss???

Jaaaaaaaaaaaa :b ..... wie alle Experten :b :b
 
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Das mit dem Luftballon ist 'ne heiße Kiste ... denn wie hoch ist denn der Druck im Luftballon? Ich behaupte mal ganz dreist, dass der Druck in beiden Ballons annähernd gleich groß ist.

Wenn ich einen Ballon aufblase habe ich erstmal einen Anfangswiderstand zu überwinden, ist das geschafft, lässt der Ballon sich wunderbar aufpusten. Aber kurz vorm Platzen wird es immer schwerer den Ballon weiter aufzupusten - der Druck steigt.

Der Druck im großen Ballon ist aber nie so hoch, dass er den Anfangswiderstand des (ausgeleiherten) kleinen Ballons überwinden kann. Hilft man dem großen Ballon den Anfangswiderstand zu überwinden, wird der kleine Ballon ein wenig aufgepustet - und zwar soweit bis der Druck annähernd ausgeglichen ist.
 

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mauf schrieb:
Zu 1. Die angeblich richtige Lösung ist doch völliger Quatsch. Das wäre ja, als ob ich aus 250km/h bei ´ner Vollbremsung schneller zum stehen komme, als bei einer Vollbremsung aus 150km/h.

Naja nicht ganz. Es handelt sich ja um eine Gleichgewicht, bzw. eine Gleichgewichtsstörung.

Beispiel Sprudelflasche:
Schüttel diese einmal und öffne sie Es wird am Anfang mehr CO²/Zeit mit der Umgebung ausgetauscht, als bei einem normalen Glas Sprudelwasser, das einfach so auf dem Tisch steht.

hat die Wasserfalsche die CO² Konzentration des Glas Wassers erreicht, braucht es ab diesem Zeitpunkt genauso lange, bis es schal wird, wie das Glas vorher.


Im Übrigen braucht man auch immer mehr Energie um z.b. zu beschleunigen.
von 0-100km/h braucht man weniger Energie, als von 100-200km/h.

U.A. deswegen kann man nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit reisen, weil du irgendwann bei 99.9% der LG bis zu 100% unendlich viel Energie benötigen würdest, was nicht möglich ist ;-)

zum Glück gab es Pisa noch nicht zu meiner Zeit

EDIT: aber meine Antwort würde gegen die Musterlösung widersprechen...totaler Schwachsinn, sorry! Außerdem erwärmt sich ja die Kalte Milch durch die Umgebungstempereatur auf jeden Fall auch wenn sie so dasteht und entzieht daher nicht dem Kaffe die Wärmeenergie. ABEDECKEN hilft aber auf jeden Fall...

Also die Antwort ist DEFINITIV falsch. Ein heißer Kaffe wird zwar schneller kalt, aber ein 80°C heißer Kaffe ist nicht schneller auf 20°C, als ein 40°C heißer Kaffe, denn irgendwann ist der 80°C heiße Kaffee auch mal 40°C warm und braucht von da an genauso lange
 
AW: Und? PISA-fest?

Bei Frage 1 geht es nicht darum, wann der Kaffee am wenigsten abkühlt - also am wenigsten Temperatureinheiten in x Zeiteinheiten abbaut, sondern unter welchen Umständen die Sekretärin den kaffee am heißesten trinken kann - und das ist eben dann der Fall, wenn sie die Milch ganz zum Schluss reinkippt.

Zum Ballonproblem hab ich nunmal ein Video gemacht, das zeigt eindeutig, dass der kleine Luftballon vom großen aufgeblasen wird - bis zu einem bestimmten Grad, danach herrscht annähernd Druckgleichgewicht, bzw. einem weiteren Druckausgleich steht die Ausdehnungsarbeit des Gummis im Wege.

... wenn man das mit Kondomen macht, müsste das sicher eindeutiger sein, weil da der Dehnungswiderstand geringer ist.
 
AW: Und? PISA-fest?

Jokin schrieb:
... wenn man das mit Kondomen macht, müsste das sicher eindeutiger sein, weil da der Dehnungswiderstand geringer ist.

Nimmst Du das Aufblasen der Frömmse bitte mit auf...? :w :t
 
AW: Und? PISA-fest?

hcb schrieb:
Nimmst Du das Aufblasen der Frömmse bitte mit auf...? :w :t

so was? meinst Du?:b
lothar_mit_kondom3.jpg


Grüßle
Chris
 
AW: Und? PISA-fest?

ABD schrieb:
Naja nicht ganz. Es handelt sich ja um eine Gleichgewicht, bzw. eine Gleichgewichtsstörung.

Beispiel Sprudelflasche:
Schüttel diese einmal und öffne sie Es wird am Anfang mehr CO²/Zeit mit der Umgebung ausgetauscht, als bei einem normalen Glas Sprudelwasser, das einfach so auf dem Tisch steht.

hat die Wasserfalsche die CO² Konzentration des Glas Wassers erreicht, braucht es ab diesem Zeitpunkt genauso lange, bis es schal wird, wie das Glas vorher.

Im übertragenen Sinn bedeutet das für unsere Frage 1 aber, dass Antwort B einer Flasche entspricht, die erst geschüttelt wird, wenn die gute Frau wieder zurück ist. Antowrt A entspricht der Variante, dass die Flasche gleich geschüttelt wird.

Also, wenn sie ihren Kaffee möglichst warm trinken möchte, sollte sie die Milch erst später hinzugeben und/oder die Tasse abdecken. Wobei durch das Luftpolster in der Tasse der Kaffee wärmer sein dürfte.

Wie kann man nur drauf kommen, dass durch die Hinzugabe von Milch am Anfang der Kaffe länger warm bleibt?

Nehmen wir mal an, ich habe mir und meinem Kollegen zwei Tassen Kaffee gekocht. Beide haben eine Temperatur von 60°C. Mein Kollege trnkt seinen Kaffee gerne mit Milch. Die Milch steht neben dem Kaffeeautomaten und hat Raumtemperatur. Wenn ich jetzt die Milch in den einen Kaffee kippe, haben dann beide Tassen immer die 60°C? Wohl kaum. Nehmen wir an, dieser Kaffee hat sich durch das Panschen auf 50°C abgekühlt. Auf dem Weg zurück zum Arbeitsplatz treffe ich meinen Chef. Ich quatsche mich fest und nach 10 Minuten erreiche ich meinen Arbeitsplatz. Da ich den Kaffee meines Kollegen schlagartig mit der Milch abgekühlt habe, war diese zu Beginn des Versuchs bereits kühler. Wie kann da mein 60°C Kaffee schneller erkalten?

Ich glaub, ich mache gleich im Büro mal einen Feldversuch. An wem darf ich verweisen, wenn ich Recht habe und mein Kollege sich über den kalten Kaffee beschwert?:b
 
AW: Und? PISA-fest?

mauf schrieb:
Wie kann da mein 60°C Kaffee schneller erkalten?
Oh, du fragst nach der Geschwidigkeit des Erkaltens? :s

Ganz einfach, nehmen wir an, im Raum haben wir eine Temperatur von 20 °C, kälter kann also der Kaffee gar nicht werden.

Die Milch kippst du gleich in den Kaffee deines Kollegen, er ist also zu Beginn nur 50 °C warm und Dein Kaffee startet mit 60 °C das Rennen.

Die Temperatur nimmt nicht linear ab, sondern hyperbolisch. Nach 10 min ist also der Kaffee deines Kollegen nur noch 25 °C warm und deiner 30°C. Keine Frage, Dein Kaffee ist wärmer.

Aber wenn du fragst, welcher Kaffee sich schneller abgekühlt hat, dann ist es auch dein Kaffee, denn in 10 min hat deiner 30 °C verloren und der Deies Kollegen nur 25 °C ...

Deshalb meinte ich ja schon den Hinweis auf die Fragestellung, denn es war ja gefragt, auf welche Weise die Sekretärin einen möglichst heißen Kaffee trinken kann.
 
AW: Und? PISA-fest?

Jokin schrieb:
Aber wenn du fragst, welcher Kaffee sich schneller abgekühlt hat, dann ist es auch dein Kaffee, denn in 10 min hat deiner 30 °C verloren und der Deies Kollegen nur 25 °C ...

FALSCH! Da ich den Kaffe meines Kollegen vorher durch die Zuagbe der Milch um 10°C abgekült habe, hat der Kaffee meines Kollegen in der gleichen Zeit nicht 25°C, sondern 35°C verloren!!!

Aber bleiben wir bei Deiner Theorie: dann verlieren beide Kaffee 50% ihrer Temperatur.

Man kann vortrefflich darüber streiten, aber wir sind uns ja eigentlich alle einig, oder?
 
AW: Und? PISA-fest?

mauf schrieb:
Im übertragenen Sinn bedeutet das für unsere Frage 1 aber, dass Antwort B einer Flasche entspricht, die erst geschüttelt wird, wenn die gute Frau wieder zurück ist. Antowrt A entspricht der Variante, dass die Flasche gleich geschüttelt wird.

Was ein blöder Test, hehe..


naja jedenfalls entspricht Antwort A nicht dem Schütteln einer Flasche

Schütteln = einen größeren Unterschied zwischen normaler Welt und Welt in der Flasche herstellen

Auf die Tasse übertragen würde dies bedeuten, daß sie die Tasse erhitzen müsste.
 
AW: Und? PISA-fest?

mauf schrieb:
FALSCH! Da ich den Kaffe meines Kollegen vorher durch die Zuagbe der Milch um 10°C abgekült habe, hat der Kaffee meines Kollegen in der gleichen Zeit nicht 25°C, sondern 35°C verloren!!!

Aber bleiben wir bei Deiner Theorie: dann verlieren beide Kaffee 50% ihrer Temperatur.

Man kann vortrefflich darüber streiten, aber wir sind uns ja eigentlich alle einig, oder?
Kommt daraufan, ab wann man startet - dann wenn du die Milch schon reingekippt hast? Oder davor ... kommt auf die Fragestellug an, ob ein Kaffee mit oder ohne Milch sich schneller abkühlt - aber da bräuchte man ja wieder die gleiche Ausgangstemperatur .... boah, Scheiß-Pisa-Tests!

Ich hatte mal eine ganze Reihe von Fragebögen, die waren teilweise recht anspruchsvoll ...
 
AW: Und? PISA-fest?

Hi!
Hab ich jetzt die Lösung von der Kaffee-Frage verpasst oder? ;)

Also meine Variante geht glaub ich in Jokins Richtung.

Milch erst dazuschütten ist besser, weil:
a) durch die geringere Temperaturdifferenz zur Umgebung weniger schnell abgekühlt wird im Vergleich zur heißen Tasse. Die andere Tasse wird aber anschließend durch die kalte Milch nochmals um eine Differenz abgekühlt, die relativ unabhängig von der Kaffee-Temperatur sein sollte.
Versuch eines Ablaufschemas:

..................................................ohne...mit Milch
Temperatur am Anfang.....................80°..... 70°
Temperatur nach Abkühlungsphase.... 50°..... 45°

Dann muß die Milch hinzugegossen werden bei der einen Seite und es kühlt sich nochmals um 10° ab -> also ist der Kaffe dann kälter als wenn man sie direkt hinzu schüttet.

b) Außerdem könnte man vielleicht noch argumentieren, daß man bei direkt hinzugeschütteter Milch ein günstigeres Verhältnis von Oberfläche und Volumen der Flüssigkeit hat und sie sich deswegen langsamer abkühlt, wird aber kaum ins Gewicht fallen.

Ist das jetzt kompletter BULLSHIT oder soll das etwa die PISA-Lösung sein?

Gruß
Nils
 
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