Video Z4 35is - von 115 auf ca. 138 in Rekordzeit

Beethoven

Temposünder
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25 Juli 2010
Ort
Düsseldorf
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35is
Hi zusammen,

hier mal ein nettes Tachovideo vom 35is (nicht von mir), man beachte jedoch die Temperaturanzeige. Ich hätte nicht gedacht, dass der sooo schnell so warm wird, mir ist das zumindest im Alltag noch nicht aufgefallen.

Und das bei gerade mal 10-10,5 °C Außentemperatur! Bei 1:31 ist der ja bei fast 140 °C
Hatte der Pappe am Kühlergrill? :huh2:

Oder ist das der Versuch eine Billigvariante vom Trackmodus, also Wasserpumpe abschalten, weniger Strom, LiMa muss weniger leisten -> mehr Power zum Beschleunigen? :rolleyes4


Gruß
Beethoven
 
oder er hat pulleys drauf was ich nicht glaube...mir fällt auf, dass er ab 200 recht träge wirkt.
 
der ist ja bei fast 140 °C

Das Ergebnis unterliegt einem Parallaxenfehler weil die Kamera versetzt (schräg) auf die Anzeige gerichtet ist. Wenn man genau von vorne auf die Anzeige blicken würde hatte er etwa 130°C, was zwar auch sehr heiß ist aber normal für einen N54 Motor bei der Belastung.

Ich hätte nicht gedacht, dass der sooo schnell so warm wird

Ich schätze die Anzeige war nur unter 120°C weil der Wagen kurz stand und der Lüfter verstärkt lief. Die Teile waren vor dem Video sicher ordentlich warum und haben sich während der Vollgasfahrt sofort wieder erhitzt.

LiMa muss weniger leisten

Auch wenn es eher ein Spaß von dir war : Wenn die Batterie es nicht nötig hat wird sie hauptsächlich nur im Schubbetrieb (kein Gas geben, Gang drin) geladen. Beim Sprint sollte es also kaum stören.
 
Klar sieht man, dass die Kamera leicht schräg steht, aber es bleibt ein delta von rund +20 °C in recht kurzer Zeit, und das empfinde ich als viel, insbesondere weil die Außentemp. niedrig war und der Wagen reichlich Fahrtwind hatte. Bei stop and go im Stau o.k., aber unter diesen Bedingungen? Wird wohl doch Zeit für einen Zusatzkühler. Hab' hier irgendwo gelesen, dass bei 140°C die Leistung runtergeregelt wird.
Beethoven
 
Hab' hier irgendwo gelesen, dass bei 140°C die Leistung runtergeregelt wird.

Er hatte ja keine 140°C sondern etwa 130°C (Parallaxe berücksichtigen)

Hätte er nicht gestoppt wäre er bei 120°C geblieben und die ca. 10°C mehr bei der Vollgasfahrt sind normal. Für mich sieht es nicht ungewöhnlich aus.

was sind denn pulleys? Umlenkrollen?

Ja richtig, Umlenkrollen. Gibts auch für den N54, die verändern das Ansprechverhalten (aber nicht die Temperatur, wenn man eh schon bei 6500 U/min Vollgas fährt).
 
Das Thermostat vom Ölkühler öffnet erst ab 120° :) deshalb der schnelle Anstieg.
Bis 149° (Öl temp.) wird gar nichts zurück genommen ;) Das ist beim N54 so gewollt und
stiftet „Irritationen“ wenn man es nicht weiß.

Clipboard01.jpg
 
bei der Leistung geht ab 200 natürlich nicht mehr viel, da hilft nur "anderer Wagen" Beethoven
ne, ich behaupte, dass dieser gefilmte 35is entweder sehr schlecht geht oder nen berg hochgedüst ist, denn andere videos zeigen (und vergleiche mit nem Z4M), dass hier eine handgestoppte zeit von ca. 4 sekunden weniger für die 200-250km/h-übung anliegen sollte, also irgendwas um die 14s, statt 17-18s, wie im video.

Das Thermostat vom Ölkühler öffnet erst ab 120° :) deshalb der schnelle Anstieg.
Bis 149° (Öl temp.) wird gar nichts zurück genommen ;) Das ist beim N54 so gewollt und
stiftet „Irritationen“ wenn man es nicht weiß.
nun, BMW interessiert sich nur für den schutz der komponenten.
 
Das Thermostat vom Ölkühler öffnet erst ab 120° :) deshalb der schnelle Anstieg.

Anhang anzeigen 98441

Das Thermostat zum Ölkühler fängt mit dem Öffnen bei 110°C an. Erst ab 125°C ist das Thermostat vollständig geöffnet und es fließt der maximale Volumenstrom durch den Ölkühler...
In anbetracht dieser Tatsache und der Tabelle von Jürgen, sind selbst Temperaturen über 130°C noch vertretbar.

Mfg

Tom
 
Ist doch super wenn es so dünn ist... zumindest solang der Ölfilm nicht reißt...
 
Wie gut, dass BMW dem E89 eine Öltemperaturanzeige spendiert hat. So können Experten und Kleine-Kinder-Erschrecker immer wieder schaurige Geschichten über die vermeintlich hohe Belastung des gemarterten Schmierstoffs erzählen. Würden die hier diskutierten Werte im Bereich der Ölwanne gemessen, wären sie tatsächlich hoch, aber immer noch beherrschbar. Da die meisten Nachrüstlösungen mit Sensor in der Ablaßschraube oder gar im Peilstab arbeiten, haben sich wohl 90-100° als "gesunde" Öltemperatur tief ins Bewusstsein der Autofahrer eingegraben. Zumal diejenigen, die die Foren im weiten Netz mit Beiträgen über Öltemperaturen füllen, ihre praktischen Erfahrungen aus solchen Zubehörteilen beziehen (schaut mal auf die Seiten der tuningrelevanten Marken und Modelle) Bei E89 sitzt der Sensor nun aber am Zylinderkopf. Ein Bereich, in dem alle Ottomotoren und ihr Schmierstoff höhrere Temperaturen verkraften müssen. 120 oder 130° sind da auch noch längst nicht die Spitze. Abgesehen von diejenigen, die den BMW-Ingenieuren per se jegliche Kompetenz und Ahnung absprechen, kann man also davon ausgehen, dass der Einbauort des Sensors mit den dort auftretenden Öltemperaturen und die Festlegung von 120° als Skalenmitte samt Schwellwerten durchaus mit Bedacht gewählt und auf einander abgestimmt wurden.
 
Wie gut, dass BMW dem E89 eine Öltemperaturanzeige spendiert hat. So können Experten und Kleine-Kinder-Erschrecker immer wieder schaurige Geschichten über die vermeintlich hohe Belastung des gemarterten Schmierstoffs erzählen.
ich möchte auch so unerschrocken werden. drum erzähl mir doch bitte bissl was über thermische beanspruchung von ölen%: ich bezweifle, dass du das kannst...kann auch ein BMW-ingenieur nicht, weil er sonst beim ölhersteller sitzen würde und nicht autos entwickeln würde. ist ja auch ok, nur muss man dazu stehen.:rolleyes:

Würden die hier diskutierten Werte im Bereich der Ölwanne gemessen, wären sie tatsächlich hoch, aber immer noch beherrschbar. Da die meisten Nachrüstlösungen mit Sensor in der Ablaßschraube oder gar im Peilstab arbeiten, haben sich wohl 90-100° als "gesunde" Öltemperatur tief ins Bewusstsein der Autofahrer eingegraben.
das IST die gesunde öltemperatur, weil in diesem bereich die ölalterung sehr moderat verläuft und die additive genügend thermische energie abbekommen haben um aktiviert zu werden. nur, weil du einen motor fährst, der deutlich darüber ist, hast du eine andere sicht von "normalität" hinsichtlich der öltemperatur. die abläufe im öl juckt deine ansicht aber nicht.

120 oder 130° sind da auch noch längst nicht die Spitze. Abgesehen von diejenigen, die den BMW-Ingenieuren per se jegliche Kompetenz und Ahnung absprechen, kann man also davon ausgehen, dass der Einbauort des Sensors mit den dort auftretenden Öltemperaturen und die Festlegung von 120° als Skalenmitte samt Schwellwerten durchaus mit Bedacht gewählt und auf einander abgestimmt wurden.
ich befasse mich - selbst bei dem guten wetter - täglich mit ölen und kann dir sagen, dass 120...130...140°C dein öl im zeitraffer schrotten (im vgl. zu 90-100°C) und wir reden hier nicht von spitzentemperaturen, die kurzzeitig auftreten, sondern über temperaturen, die beim N54 bei sportlicher fahrweise IN DER REGEL auftreten. ich bin überrascht, wie schnell die temperatur klettert, nur weil man einmal auf vmax beschleunigt. wenn wir schon über BMW-ingenieure reden, dann bitte auch, dass BMW nicht einen einzigen öltest sein eigen nennt..im gegensatz zu VW oder Daimler. BMW bezieht sich lediglich auf die laschen mindeststandards namens ACEA und API und schneidern drum herum eine veraltete laues-lüftchen-longlife-spezifikation, welche ja nun über 10 jahre alt ist. da wird auch nichts aufeinander abgestimmt, kann es auch nicht.

es ist notwendig, dass BMW sich in der oben gezeigten tabelle gedanken ums triebwerk macht, aber es ist katastrophal, dass BMW in dieser motorischen umgebung bei seinen empfehlungen fürs ölwechselintervall bleibt. heute morgen steige ich in meinen M ein und sehe im display: oilservice in 24.000km...............wenn ich das mit meinem wissen und den vorliegenden erfahrungen zum TWS vergleiche, könnt ich bei dieser empfehlung der BMW-experten zusammenbrechen, aber jeder, wie er mag. vor zehn jahren wurde ich von BMW-fanboys beschimpft, weil ich angeprangert habe, dass das damals eingeführte 5W-40 für den S54 zu dünn sei. dabei hätte man das in wenigen minuten anhand einer filmdickenmessung /-berechnung rausfinden können und gleich das 10W-60 empfehlen können. gleiches thema beim öl für den veyron...nun auch 10W-60.

ansonsten...geiles E89-facelift...hoffe, die sitzbelüftung kommt endlich.:D so, ab an strand. hitzefrei...:cool3:
 
Das hast du ja nun schon mehrfach zum Besten gegenben. Wenn du dich von deinen Textbausteinen lösen könntest, wäre dir sicher nicht entgangen, dass es schlicht darum ging, wo die Temperatur des Öls gemessen wird. Wenn es beispielsweise Porsche (oder wer auch immer) bei neueren Motoren schafft, an einer vergleichbaren Meßstelle wie beim E89 die Öltemperatur um die 100° zu halten, kann man die Werte gegenüberstellen und den Hut ziehen. Zur Zeit sind wir noch bei der Schlussfolgerung, dass Haus A besser ist als Haus B, weil es da im Keller bei sommerlichen Bedingungen kühler ist als unter dem Dachboden von Haus B.
 
Gullit, die Intervalle sind so lang weil es bei den anderen Marken auch so ist und BMW es sich nicht leisten möchte aus der Reihe zu tanzen. Was meinst du wie viele Firmen noch Dienstwagen von BMW kaufen würden wenn diese nur noch 10.000 Km Serviceintervalle hätten. Eine Empfehlung der BMW-Ingenieure sieht sicher anders aus, wird aber von der Marketing-Abteilung mit dem Faktor drei multipliziert.

Da es beim N54 im e89 keine verbleiten Lagerschalen mehr gibt und der Abrieb sich nicht mehr in das weichere Material drückt sondern scheuert wäre es ohnehin klug spätestens bei 15.000 Km das Öl zu wechseln.
 
ich möchte auch so unerschrocken werden. drum erzähl mir doch bitte bissl was über thermische beanspruchung von ölen%: ich bezweifle, dass du das kannst...kann auch ein BMW-ingenieur nicht, weil er sonst beim ölhersteller sitzen würde und nicht autos entwickeln würde. ist ja auch ok, nur muss man dazu stehen.:rolleyes:
das IST die gesunde öltemperatur, weil in diesem bereich die ölalterung sehr moderat verläuft und die additive genügend thermische energie abbekommen haben um aktiviert zu werden. nur, weil du einen motor fährst, der deutlich darüber ist, hast du eine andere sicht von "normalität" hinsichtlich der öltemperatur. die abläufe im öl juckt deine ansicht aber nicht.
ich befasse mich - selbst bei dem guten wetter - täglich mit ölen und kann dir sagen, dass 120...130...140°C dein öl im zeitraffer schrotten (im vgl. zu 90-100°C) und wir reden hier nicht von spitzentemperaturen, die kurzzeitig auftreten, sondern über temperaturen, die beim N54 bei sportlicher fahrweise IN DER REGEL auftreten. ich bin überrascht, wie schnell die temperatur klettert, nur weil man einmal auf vmax beschleunigt. wenn wir schon über BMW-ingenieure reden, dann bitte auch, dass BMW nicht einen einzigen öltest sein eigen nennt..im gegensatz zu VW oder Daimler. BMW bezieht sich lediglich auf die laschen mindeststandards namens ACEA und API und schneidern drum herum eine veraltete laues-lüftchen-longlife-spezifikation, welche ja nun über 10 jahre alt ist. da wird auch nichts aufeinander abgestimmt, kann es auch nicht.
es ist notwendig, dass BMW sich in der oben gezeigten tabelle gedanken ums triebwerk macht, aber es ist katastrophal, dass BMW in dieser motorischen umgebung bei seinen empfehlungen fürs ölwechselintervall bleibt. heute morgen steige ich in meinen M ein und sehe im display: oilservice in 24.000km...............wenn ich das mit meinem wissen und den vorliegenden erfahrungen zum TWS vergleiche, könnt ich bei dieser empfehlung der BMW-experten zusammenbrechen, aber jeder, wie er mag. vor zehn jahren wurde ich von BMW-fanboys beschimpft, weil ich angeprangert habe, dass das damals eingeführte 5W-40 für den S54 zu dünn sei. dabei hätte man das in wenigen minuten anhand einer filmdickenmessung /-berechnung rausfinden können und gleich das 10W-60 empfehlen können. gleiches thema beim öl für den veyron...nun auch 10W-60.
ansonsten...geiles E89-facelift...hoffe, die sitzbelüftung kommt endlich.:D so, ab an strand. hitzefrei...:cool3:

Hi,
also bei dem was du so schreibst dürfte mein Motor vom 3,5i schon gar nicht mehr leben, denn ich habe ja schon über 130.000 km damit runter (bei mobile standen sogar schon welche mit über 200.000 km zum Verkauf drin)
Und ja 130°C sind bei mir nicht selten.
Und wenn ich mir dann anschaue wiele 335i mit dem Motor sochn die 200.000 km Marke gekanckt haben dürfte das kein Grund zur Beunruhigung sein.
 
Wi... kann man also davon ausgehen, dass der Einbauort des Sensors mit den dort auftretenden Öltemperaturen und die Festlegung von 120° als Skalenmitte samt Schwellwerten durchaus mit Bedacht gewählt und auf einander abgestimmt wurden.

Wagt man einmal, diese deine Conclusio auf den Automobilbau im Allgemeinen zu übertragen, würde das ja bedeuten, dass man dem Hersteller ein gewisses Fachwissen unterstellen und dieserhalb die eigenen Autos einfach so fahren dürfte, ohne sich andauernd und fortwährend Gedanken und Sorgen um wichtige Parameter wie Öl- und Wassertemperatur, Drehzahl, Lastbefehl und Wischwasserbeschaffenheit machen zu müssen. :eek: :o

Das kann beim besten Willen nicht sein. Ich darf dringend eine Überprüfung deiner geradezu grotesken Schlussfolgerung nahelegen. :+
 
dass es da ab 200 nur noch schleichend voran geht find ich jetzt allerdings ebenfalls hochgradig merkwürdig... :confused:
ist das wirklich normal so beim 35is? das hätte ich mir schon eindrucksvoller vorgestellt anhand der leistung.


mfg
 
"Schleichend" ist vielleicht etwas anderes, aber wenn man sich ansieht, dass der Wagen erst 3500Km runter hat, kann man davon ausgehen, dass es später etwas (!) flotter geht.

Tim
 
Vielleicht habe ich mich angesichts des schönen Wetters zu einer unbedachten Leichtfertigkeit hinreissen lassen. Das darf natürlich nicht vorkommen. :( Ich habe mir aber schon notiert, dass vor dem nächsten Ölwechsel eine Probe der beabsichtigen Füllung gezogen und durch mindestens zwei unabhängige Institute auf ihre Tauglichkeit für den Motor begutachtet wird.
 
Vielleicht habe ich mich angesichts des schönen Wetters zu einer unbedachten Leichtfertigkeit hinreissen lassen. Das darf natürlich nicht vorkommen. :( Ich habe mir aber schon notiert, dass vor dem nächsten Ölwechsel eine Probe der beabsichtigen Füllung gezogen und durch mindestens zwei unabhängige Institute auf ihre Tauglichkeit für den Motor begutachtet wird.

Bitte im Forum veröffentlichen,wenn möglich und gewollt.

Danke und nun die :@genießen und was auf dem :grillliegt.
 
Das Ding mit der Temperatur ist eine Sache, aber kein Wunder das der ab 200 so träge wird, der hat ja noch nicht mal 4tsnd. Km auf der Uhr....
 
Hi,
also bei dem was du so schreibst dürfte mein Motor vom 3,5i schon gar nicht mehr leben, denn ich habe ja schon über 130.000 km damit runter (bei mobile standen sogar schon welche mit über 200.000 km zum Verkauf drin)
Und ja 130°C sind bei mir nicht selten.
Und wenn ich mir dann anschaue wiele 335i mit dem Motor sochn die 200.000 km Marke gekanckt haben dürfte das kein Grund zur Beunruhigung sein.
wenn deinen motor irgendwann aus irgendwelchen gründen das zeitliche segnet, dann kauf ich ihn dir für schmales ab, zerlege ihn und poste die fotos hier. dann wissen wir alle ein bisschen mehr (was ich meine).

wenn man das thema öl runterputzt, dann sollte man es gleich richtig machen...also bitte.:D
kennt jeder:
tendenziell sieht es drin dann so aus (auch der motor würde noch laufen):
oder so:
...und dieser motor läuft ebenfalls wunderbar...ganze 5min lang!!%:

also spart euch die kohle...
 
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