AW: Vogelgrippe - Ansteckungsgefahr für Haustiere?
Erstmals Vogelgrippe bei Säugetieren in Deutschland
Dienstag 28. Februar 2006, 16:30 Uhr
München (AFP) - In Deutschland ist das Virus H5N1 erstmals bei einer Katze nachgewiesen worden: Das tote Tier sei am Wochenende auf der Insel Rügen gefunden worden, teilte der Krisenstab des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin mit. Erste Vogelgrippe-Fälle wurden zudem nun auch aus Bayern gemeldet: Dort wurde das Virus bei einem Höckerschwan und einer wilden Stockente nachgewiesen. Damit sind nun fünf Bundesländer von der Seuche betroffen.
Die Katze lag nahe der Wittower Fähre, wo auch zahlreiche infizierte Vögel gefunden worden waren.
Ob dieKatze die besonders ansteckende und für den Menschen gefährliche Variante des H5N1-Virus in sich trägt, steht noch nicht fest.
Vogelgrippe erstmals bei Säugetier in Europa festgestellt Überblick
Dienstag 28. Februar 2006, 19:15 Uhr
Riems/München (AP) Die Vogelgrippe ist erstmals in Europa auf ein Säugetier übergesprungen: Bei einer toten Katze von der Insel Rügen wurde das H5N1-Virus festgestellt, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) am Dienstag auf der Insel Riems mitteilte. Gleichzeitig breitete sich die Tierseuche weiter unter Wildvögeln aus: Als fünftes Bundesland meldete Bayern zwei Fälle. Unklar war noch, ob es sich um die hoch pathogene Variante handelte. Bestätigt wurde dieser Verdacht bei drei weiteren H5N1-Fällen aus Baden-Württemberg und Brandenburg.
Die tote Katze wurde vergangenes Wochenende in Schaprodein der Nähe der Wittower Fähre gefundenen, wo die meisten Wildvögel starben. Ob das Tier an der hoch pathogenen Variante des Virus starb, wird laut FLI noch untersucht. FLI-Präsident Thomas Mettenleiter betonte, dass seit zwei Jahren aus Asien bekannt sei, dass Katzen sich mit dem Virus anstecken könnten. Eine Ansteckung von Menschen durch infizierte Katzen sei bislang aber noch nicht nachgewiesen worden.
In den Nachrichten war gestern auch noch irgendso'n Minister der so ganz lapidar meinte, dass es ja allgemein bekannt wäre, dass Katzen, die sich in einer Entfernung von mehr als 200 m von einem Haus entfernt aufhalten, keinem Haushalt zugeordnet werden können und geschossen werden dürfen *punktpunktpunkt*......

Hallo das ist dann jetzt wohl ein Freibrief oder wie?

Und wir wohnen in der Nähe eines Waldes.... mal abgesehen davon sind 200 m für einen Kater ja wohl gar nüscht! Naja, meine Katzen sind seit Freitag "aufgestallt" und dürfen nicht mehr raus.
