Vullie
macht Rennlizenz
- Registriert
- 1 April 2008
AW: volksporsche...
Habe vorhin beim Abendessen im großen und ganzen dasselbe meiner Frau erzählt, was TK1710 anspricht.
Wirtschaftlich ist es sicher gut, die Porschekuh nach allen Regeln der Kunst zu schlachten. Das hat aber auch seinen langfristigen Preis, der für die Entscheidungsträger zweitrangig sein dürfte.
In 20 Jahren ist ein Porsche dann eben kein Porsche mehr, sondern ein sportlicherer Audi mit noch mehr "Premium".
Vor 15 Jahren war Porsche vor allem im Ausland auf Augenhöhe mit Ferrari (imagebezogen). Es gibt eben ein paar Dinge, die ein großer Name auf Dauer nicht verträgt, ohne abzubauen. Teile fremder Herkunft zu verbauen ist mE nicht so dramatisch, Produkte unterhalb des Stammportfolios anzubieten aber schon.
Daß sich ein Panamera super verkauft, ist eine schöne Sache, seine Optik aber alles andere als das. Das Cayenne-KoreaSUV-Heck wollte ich bewußt vergessen, leider hat es Brumm erwähnt.
Wirtschaftlicher Erfolg mißt eben nicht den wahren "Wert", insofern zählt das Erfolgsargument mE nicht. Wir sprechen ja von _Autos_ und nicht von simplen Wirtschaftsgütern oder?
Btw. Wenn die Studie mit "Auto kein Statussymbol mehr" (Statussymbol nun definiert als "begehrtes Objekt persönlichen Interesses" und nicht als "Egospritze" etc), tatsächlich eintreten sollte, würde ich es als naheliegender empfinden, einen Umkehrtrend einzuleiten, indem ich die emotionalen Werte eines Autos wieder verstärkt herausarbeite und bewerbe. So wie heutige Autos größtenteils dastehen, wundert es mich auch nicht, wenn sich davon niemand mehr berührt fühlt. Hersteller beeinflußen und schaffen ja Trends auch mit. Hier leisten die Franzosen mE seit einigen Jahren deutlich bessere Arbeit mit begehrlichen Konzepten, nur setzen sich die hierzulande nicht durch.
In Summe sind wir uns sicher alle einig:
Eine Schande, wie unsere schöne österreichische Automarke in Deutschland zu Grunde gerichtet wird.
Gruß,
Marius
Habe vorhin beim Abendessen im großen und ganzen dasselbe meiner Frau erzählt, was TK1710 anspricht.
Wirtschaftlich ist es sicher gut, die Porschekuh nach allen Regeln der Kunst zu schlachten. Das hat aber auch seinen langfristigen Preis, der für die Entscheidungsträger zweitrangig sein dürfte.
In 20 Jahren ist ein Porsche dann eben kein Porsche mehr, sondern ein sportlicherer Audi mit noch mehr "Premium".
Vor 15 Jahren war Porsche vor allem im Ausland auf Augenhöhe mit Ferrari (imagebezogen). Es gibt eben ein paar Dinge, die ein großer Name auf Dauer nicht verträgt, ohne abzubauen. Teile fremder Herkunft zu verbauen ist mE nicht so dramatisch, Produkte unterhalb des Stammportfolios anzubieten aber schon.
Daß sich ein Panamera super verkauft, ist eine schöne Sache, seine Optik aber alles andere als das. Das Cayenne-KoreaSUV-Heck wollte ich bewußt vergessen, leider hat es Brumm erwähnt.
Wirtschaftlicher Erfolg mißt eben nicht den wahren "Wert", insofern zählt das Erfolgsargument mE nicht. Wir sprechen ja von _Autos_ und nicht von simplen Wirtschaftsgütern oder?
Btw. Wenn die Studie mit "Auto kein Statussymbol mehr" (Statussymbol nun definiert als "begehrtes Objekt persönlichen Interesses" und nicht als "Egospritze" etc), tatsächlich eintreten sollte, würde ich es als naheliegender empfinden, einen Umkehrtrend einzuleiten, indem ich die emotionalen Werte eines Autos wieder verstärkt herausarbeite und bewerbe. So wie heutige Autos größtenteils dastehen, wundert es mich auch nicht, wenn sich davon niemand mehr berührt fühlt. Hersteller beeinflußen und schaffen ja Trends auch mit. Hier leisten die Franzosen mE seit einigen Jahren deutlich bessere Arbeit mit begehrlichen Konzepten, nur setzen sich die hierzulande nicht durch.
In Summe sind wir uns sicher alle einig:
Eine Schande, wie unsere schöne österreichische Automarke in Deutschland zu Grunde gerichtet wird.

Gruß,
Marius