Vorführwagen

Argmon

Fahrer
Registriert
16 Juni 2010
Ich habe mir einen Vorführwagen mit 3000 Km gekauft, aber langsam frage ich mich, können Leute die damit gefahren sind, das Auto zu einer Gurke machen, weil sie nicht darauf aufpassen musten z.B. Warmfahren usw. Es kommen langsam immer mehr kleine
Probleme an's Tageslicht.
 
AW: Vorführwagen

Hi

Bei einem Vorführwagen kannst du davon ausgehen, dass der nicht sorgfältig gefahren wurde (egal ob von Kunden oder vom Händler selbst). Dabei werden aber nur zwei Dinge in Mitleidenschaft gezogen:

1. Motor: Der Motor wurde sicher kalt gedreht, sollte aber bei den heutigen Motoren kein Problem mehr sein

2. Innenverkleidung: Wenn die Leute nicht aufpassen beim Ein- und Aussteigen oder bei der Bedienung des Wagens werden Innenraumteile (Kunststoffe, Türverkleidung...) zerkratzt.

Wenn du also Probleme mit dem Motor oder zerkratzten Teilen hast, dann kann es vom "Vorführen" sein. Alles andere würde ich als übliche Qualitätsmängel abheften.
 
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Ich hätte mir meinen 35is auch als Vorführer kaufen können.
Komplett selbst konfigurieren, wird drei Monate auf den Händler angemeldet und hat dann maximal 9tkm drauf.
Hätte mir 7.000,- gespart, aber alleine schon wegen dieser Sorgen (deiner) würde ich keinen Vorführer kaufen.

Aber trotzdem glaube ich nicht, dass du dir Gedanken machen solltest.
Genieß das Fahrzeug, und Garantie hast du ja drauf!
 
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Hallo Argmon,

erstmal Glückwunsch zum Z4!

Es kommen langsam immer mehr kleine Probleme an's Tageslicht.

Beschreib doch mal genauer, welche Probleme das sind.
Üblicherweise ists so, dass man am Anfang immer total heiß auf was neues ist, nach und nach fallen dann aber Sachen auf, die irgendwann zum "Problem" werden, da die Gewöhnungsphase des "Neuen" vorüber ist und vielleicht sogar schon eigene Gebrauchsspuren ersichtlich werden bzw. bisher hingenommene Dinge sich im Unterbewußtsein aufschaukeln.

Weniger drüber nachdenken, fahr den Wagen warm, dann um die Kurven prügeln wahlweise mit oder ohne Musik und abends grinsend wieder zu hause abstellen. Das hilft immer über Kleinigkeiten hinweg :s

Gruß
Markus
 
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Ich habe mir einen Vorführwagen mit 3000 Km gekauft, aber langsam frage ich mich, können Leute die damit gefahren sind, das Auto zu einer Gurke machen, weil sie nicht darauf aufpassen musten z.B. Warmfahren usw. Es kommen langsam immer mehr kleine
Probleme an's Tageslicht.

ich würde mir da auch mal keinen Kopp machen. Vielleicht wurde der Motor ein paar mal gescheucht als das Öl noch nicht richtig warm war. Das ist aber für einen "normalen" BMW AG-Motor verkraftbar, bzw. wirkt sich wenn überhaupt erst bei einem sehr hohen Kilometerstand von 200tkm+ aus.
 
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Vielleicht habt ihr Recht und ich höre wirklich das Gras wachsen :-)))
 
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Hallo
Nachdem ich gesehen hatte, wie manche Leute mit Fahrzeugen umgehen die ihnen nicht gehören (Vorführ - u. Mietfahrzeuge)
würde ich nie ein solches Auto kaufen. Wenn dann noch die Aussage kommt, ist doch sch.... egal der gehört mir ja nicht, war ich voll bedient. Oder ein anderer Spruch bei Vollgas im eiskalten Zustand, das muss er schon abkönnen, ist ja schließlich ein "Vorführer"
 
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Weniger drüber nachdenken, fahr den Wagen warm, dann um die Kurven prügeln wahlweise mit oder ohne Musik und abends grinsend wieder zu hause abstellen. Das hilft immer über Kleinigkeiten hinweg :s

Dem kann ich nur zustimmen!
Scheisstag im Büro, abends in den Zettie einsteigen , Dach auf, warmfahren , Gas geben und mit nem Lächeln (und etlichen mehr KM ) zuhause ankommen :)
Klappt immer!
 
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Also ich habe selbst einen Vorführwagen bestellt mit knapp 5000 km...
35i sdrive mit DKG...

habe mich extra informiert über einen service techniker eines anderen Vertragshauses:

wenn man sich mal auf die Fahrweise beschränkt kann man den dingern in 3 Monaten und 5000km kaum Schaden zufügen.
Die neuen Motoren, insbesondere die Automatik oder DK Getriebe sind mit Überlastungsschutz und Überdrehschutz ausgestattet.
Mehr als Kickdown geht halt nicht und die Fahrzeugelektronik lässt nur das zu was vertretbar ist.
Drehzahlen im roten Bereich werden unterbunden.
Ausserdem gibt es angeblich bei BMW eine Einfahrphase in den Motoren die die Elektronik nach ca 2000km ausschaltet.
Bei Schaltgetrieben sieht das natürlich ein bisschen anders aus:

Da kann der Fahrer mehr Leistung auf die Räder bringen, je nach Kupplungsverhalten.
Zu rabiates Schalten und Kuppeln ist immer mit Verschleiss verbunden.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch noch die Fahrweise was Kurven, Geschwindigkeit, Lenkverhalten und Bremsen angeht.

Wer immer volle Lotte in die Kurven heizt und über die Schlaglöcher etc... naja das geht halt mit der zeit auf die Lager...

Aber ganz ehrlich... bei einer Laufleistung von 3000 bis 6000 km...

da kann man eigentlich nicht viel kaputt machen im "normalen" Strassenverkehr, Fahrweise hin oder her.

Das müssen die Autos schon vertragen und aushalten.

Was ich auf keinen Fall machen würde ist ein 30 oder 35 Schaltgetriebe mit 15tsd oder mehr km als Vorführwagen...

da ist dann bestimmt schon so manches Drehmoment über den Antriebsstrang gelaufen.

Ich bin mal einen 23i mit 28tsd km Schaltgetriebe probe gefahren.

keione Probleme, Kupplung kam immer noch früh, getriebe war stramm, kein Spiel in der Getriebewelle, alles gut...

und der wurde bestimmt nicht geschont .....


Also, keine Angst vor diesen Fahrzeugen im unteren km Bereich,

ratsam ist dann halt bei den großen maschinen ein Automatik oder DKG!!!

Viel Spass beim Aussuchen und Kaufen
 
AW: Vorführwagen

Also ich habe auch einen Vorführer, der knappe 8000 Km gelaufen hatte. Und einer der ersten mit Zulassung Mai 2009. Der ist schön Werbung gefahren und am meisten durch BMW-Mitarbeiter. Ich habe sogar den Verdacht, da es klar war, dass er ein Vorführer wird, hat man sich bei BMW besonders Mühe gegeben. Null Kinderkrankheiten, null Probleme, macht einfach nur Spaß.

Gruß Frank
 
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