Wandlung / Nutzungsentschädigung

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Interessante Geschichte,

die ja anscheinend für den Betroffenen noch mal gut ausgegangen ist.
Was mich aber noch interessieren würde ist, ob dieser besagte Händler
ein Vertragswerkstatt war, oder ein Fähnchenhändler! Ich vermute mal
Zweiteres!

Und dann tut mir jetzt schon der Nächste leid, dem das zurückgegebene
Fahrzeug angedreht wird.
 
Interessante Geschichte,

die ja anscheinend für den Betroffenen noch mal gut ausgegangen ist.
Was mich aber noch interessieren würde ist, ob dieser besagte Händler
ein Vertragswerkstatt war, oder ein Fähnchenhändler! Ich vermute mal
Zweiteres!

Und dann tut mir jetzt schon der Nächste leid, dem das zurückgegebene
Fahrzeug angedreht wird.

... und deshalb hatte ich ihm gesagt, er solle die Sache VW mitteilen unter Nennung der Fahrgest.-Nummer und dem Sachverhalt.
Ob´s was bringen würde und ob die dann irgendwo einen Vermerk machen würden, keine Ahnung.
Ich weiß aber, dass die z.B. die Nummern von gestohlenen Fahrzeugen auch irgendwo registrieren, weil man da nach meinen Infos die "Sauberkeit" von Autos abfragen kann!?
 
... und deshalb hatte ich ihm gesagt, er solle die Sache VW mitteilen unter Nennung der Fahrgest.-Nummer und dem Sachverhalt.
Ob´s was bringen würde und ob die dann irgendwo einen Vermerk machen würden, keine Ahnung.
Ich weiß aber, dass die z.B. die Nummern von gestohlenen Fahrzeugen auch irgendwo registrieren, weil man da nach meinen Infos die "Sauberkeit" von Autos abfragen kann!?

Denke das wird nicht viel bringen. Denn dein Kollege selbst ist was Autos angeht ja eher unbedarft. Dies solll jetzt keine Kritik an Ihm sein.
Ich selbst habe viele Bekannte, für die ein Auto in etwa den Stellenwert einer Kaffeemaschine hat. Hauptsache das Ding funktioniert. Damit ists
dann aber auch gut.

Wir hier im Forum sind alle durch die Bank Autofreaks, beschäftigen uns mit der Technik, Begriffe wie Spaltmasse oder Lachschichtdicke sind
für uns auch kein Fremdwort.

Und wenn nun wieder so ein unbedarfter Mitbürger bei dem Händler auftaucht, dann geht die Story von Vorne los.

Denn es scheint mir ja so, dass dies bei dem Händler System hat. Denn als erfahrener Händler hätte er diesen offensichtlichen Pfusch
erkennen müssen. Evtl. wars ja sogar so, dass er den Kübel in einer Hinterhofwerkstatt für billig Geld wieder optisch fit hat machen lassen.

Denn wenn ein Unfallschaden, anständig und fachgerecht repariert wird, dann platzt der Lack nicht nach paar Monaten ab.
Wenns fachmännisch gemacht worden wäre, dann würde dein Kollege noch heute mit Freude mit diesem Fahrzeug fahren.
Denn ein fachmännisch reparierter Wagen ist nicht zwangsläufig schlechter als ein unfallfreies Fahrzeug.

Und das der Händler so schnell eingelengt hat, als ihm mit Gericht, Anwalt, etc. gedroht wurde, zeigt doch, dass diese Masche
bei Ihm zum Geschäftsgebaren gehört.

Wie sagt man so schön: "Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden" den kann man dann wunderbar über den Tisch ziehen.

Ich habe selbst eine Handwerksfirma, wenn ich oft sehe, wie meine "Kollegen" oftmals Kunden über den Tisch ziehen wird mir schlecht.
Da machen einige wenige, den Ruf einer ganzen Branche kaputt. Denn auch unter Fähnchenhändlern gibt es viele Gute!
 
an das gute glaube ich erst, wenn alles wirklich über die bühne gegangen ist.
und zwar so, wie versprochen.

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Hier mal die verspätete Rückmeldung, hatte ich total vergessen:

Die Rückgabe ging dann super schnell innerhalb einiger Tage über die Bühne.
Er hat jetzt anstelle eines "nackten" 1,2 TSI einen 1,4 TSI mit 122 PS in Highline-Ausstattung, also ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Aufgrund weiterer Extras sind aber aus den versprochenen 1000 Euro fast 2000 Euro Zuzahlung geworden, einen großen Anteil daran hatte das nachgerüstete Navi.
Die Abmeldekosten hat er gezahlt und für die Ablösung des Kreditvertrags mit der Bank musste er auch noch Gebühren zahlen, ist aber dennoch sehr zufrieden.
Auch weil das Auto ohne Probleme läuft und von VW Eintrittskarten zur Autostadt gab, verbunden mit der Hoffnung, "trotz des erheblichen Ärgers, der Marke bitte die Treue zu halten".
Der Händler hat offiziell einen "Ankauf für ein gebrauchtes KFZ" getätigt und wollte das Auto wohl "ins Ausland weiter verkaufen"!
Im Vertrag steht angeblich nichts von Unfallschäden, sondern lediglich "reparierter Blechschaden"!
Ich habe ihm geraten: Die Kopie des Gutachtens für alle Fälle gut weg legen, gemeinsam mit dem Beleg, dass der Händler weiß, dass es sich um einen Unfallwagen gehandelt hat - ich hatte bei der Sache ein sehr ungutes Gefühl!
 
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