Was für ein Tag ...

... Mit meiner saloppen Formulierung habe ich anscheinend nicht deutlich genug rübergebracht, um was es mir ging. Daher ein paar Anmerkungen zum besseren Verständnis: ...
Sehr ausführlich. :t Dann denk' ich auch nochmal laut. :) :-)

Für mich sind maßgeblich die beiden folgenden Aspekte:

1.) Es ist nicht gerade eine große Leistung, andere durch ein bestimmtes (Fehl-) Verhalten zu provozieren, wenn auch nicht vorsätzlich, und dann die Diskussion durch die eigene rhetorische Überlegenheit zu "gewinnen". Schon gar nicht ist das eine Kunst für jemanden (wie u.a. dich), der intellektuell gut beisammen ist. Ist das also wirklich etwas, worüber man danach berichten sollte? Auch wenn es nur der Unterhaltung anderer dienen soll?

2.) Wie wäre die Situation denn gewesen, wenn die Dame gar nicht erst mit dir diskutiert, sondern sich nur, wie vielleicht andere auch, ihren Teil gedacht hätte? Natürlich wäre dir das herzlich egal. Wenn ich mal selbst in mich "hineinhorche", dann sind auch mir die meisten fremden Menschen zwar egal. Ich würde aber dennoch nicht durch die Gegend laufen, fahren oder parken und dabei - wenn auch fremde - Menschen hinterlassen wollen, die immer wieder von mir "... was für ein rücksichtsloser Idiot ..." denken - oder dergleichen. Denn so möchte ich in der Öffentlichkeit nicht gesehen werden.

Hier in der Gegend kommt das von dir gepflegte Verhalten ziemlich häufig vor - und einiges mehr. Da wird beispielsweise im Supermarkt mit dem dicksten SUV zu Stoßzeiten rücksichtslos über 2 Parkplätze geparkt, oder einfach davor (die Zugeparkten sollen halt waren, bin man wieder wegfährt ...), oder die Herrschaften parken gleich schräg auf den Frau/Kind-Parkplätzen, oder mitten auf der Straße vor der Zufahrt (ist ja egal, wenn sich dann ein Stau bildet...). Viele wollen unbedingt denjenigen Parkplatz haben, der nahe des Eingangs liegt, dazu wird schon mal ein Kleinwagen beiseite gedrängt (selbst schuld, wer kein fettes SUV fährt ...).

Ich finde so etwas wirklich fürchterlich und parke brav da, wo es geht und niemanden stört. Das tut übrigens, da bin ich mir nach jahrelanger Erfahrung sehr sicher, nicht weh, dauert nur wenige Sekunden länger und ist deutlich entspannter, weil die bösen Blicke und Diskussionen immer die anderen treffen. :) :-)

Das sind, wie gesagt, nur meine höchstpersönlichen Gedanken dazu. ;)
 
Danke für Deine Rückmeldung, Jan, die ich kurz kommentieren möchte, ohne dass wir diese Punkte jetzt groß ausdiskutieren müssen - einfach zur Klärung der Standpunkte. :) :-)

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1.) Es ist nicht gerade eine große Leistung, andere durch ein bestimmtes (Fehl-) Verhalten zu provozieren, wenn auch nicht vorsätzlich, und dann die Diskussion durch die eigene rhetorische Überlegenheit zu "gewinnen". Schon gar nicht ist das eine Kunst für jemanden (wie u.a. dich), der intellektuell gut beisammen ist.

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Da bin ich völlig bei Dir. Ich verstehe meinen Ursprungsbeitrag allerdings nicht als Preisung einer intellektuellen Leistung, sondern als Beschreibung eines Ereignisses unter der gedanklichen Überschrift "Nicht über unangenehme Menschen ärgern - Belästigungen für sich selbst positiv gestalten!"

Was das Provozieren von (Fehl-) Verhalten und anschließende Gewinnen durch rhetorische Überlegenheit betrifft (ein Verhalten, das man auch hier im Forum antrifft), könnten wir in eine lange Diskussion einsteigen, die ich jetzt aber nicht führen möchte. ;)

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Ist das also wirklich etwas, worüber man danach berichten sollte? Auch wenn es nur der Unterhaltung anderer dienen soll?

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Hier kann man m.E. tatsächlich unterschiedliche Standpunkte vertreten. Da ich mich nicht als Provokateur sehe und unter der o.g. gedanklichen Überschrift habe ich kein Problem damit.

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2.) Wie wäre die Situation denn gewesen, wenn die Dame gar nicht erst mit dir diskutiert, sondern sich nur, wie vielleicht andere auch, ihren Teil gedacht hätte? Natürlich wäre dir das herzlich egal. Wenn ich mal selbst in mich "hineinhorche", dann sind auch mir die meisten fremden Menschen zwar egal. Ich würde aber dennoch nicht durch die Gegend laufen, fahren oder parken und dabei - wenn auch fremde - Menschen hinterlassen wollen, die immer wieder von mir "... was für ein rücksichtsloser Idiot ..." denken - oder dergleichen. Denn so möchte ich in der Öffentlichkeit nicht gesehen werden.

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Es mag vielleicht überheblich klingen, aber mir ist es in der Tat herzlich egal, wie mich fremde Leute sehen. Für Menschen, mit denen ich beruflich oder privat zu tun habe und natürlich ganz besonders für Menschen, die ich mag, gilt das natürlich nicht.

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Hier in der Gegend kommt das von dir gepflegte Verhalten ziemlich häufig vor - und einiges mehr. Da wird beispielsweise im Supermarkt mit dem dicksten SUV zu Stoßzeiten rücksichtslos über 2 Parkplätze geparkt, oder einfach davor (die Zugeparkten sollen halt waren, bin man wieder wegfährt ...), oder die Herrschaften parken gleich schräg auf den Frau/Kind-Parkplätzen, oder mitten auf der Straße vor der Zufahrt (ist ja egal, wenn sich dann ein Stau bildet...). Viele wollen unbedingt denjenigen Parkplatz haben, der nahe des Eingangs liegt, dazu wird schon mal ein Kleinwagen beiseite gedrängt (selbst schuld, wer kein fettes SUV fährt ...).

Ich finde so etwas wirklich fürchterlich und parke brav da, wo es geht und niemanden stört.

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Hier sind wir d'accord. Das von Dir beschriebene rücksichtslose, egoistische Parkverhalten ist auch mir zuwider. Ich sehe da aber keinerlei Bezug zu dem "von mir gepflegtem Verhalten", da dieses nur auf einen speziellen Ort begrenzt praktiziert wird und das auch nur unter der Voraussetzung, dabei niemanden zu behindern.

Gruß

Kai
 
Danke, Kai, das lasse ich mal einfach ohne weitere Kommentierung. ;)
 
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