Was ist Facebook!?

ChristianB

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19 Mai 2015
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BMW Z4 e85 roadster 3,0i
Ich frage mich, ob ich eine ganz verschrobene, falsche Ansicht habe oder ob hier echt was falsch läuft.

Im Fernsehen, den Nachichten, überall wird sich über Facebook geäußert. Selbst Volksvertreter beschäftigen sich damit ausführlich (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten) .

Ich bin noch lange keine 40 Jahre alt, ich hatte Facebook irgendwann mal, kurz. Mich hat das "gepose" und so weiter einfach angewidert. Das persönliches irgendwie weltweit abrufbar ist fand ich auch nicht toll. Das Argument... so viele "Freunde" wieder zu finden usw. fand ich schon immer albern. Wenn sich bei mir jemand "Freund" schimpft, weiß ich mehr über ihn als den Namen und einen Wohnort. Wenn es jemand nicht mehr ist, hat das auch einen Grund.

Auch ohne Facebook hab ich echt genügend Freunde, wenn über Facebook etwas organisiert wird, bekomme ich die Info auf anderem Wege, weil es eben "echte" Freunde sind. Wenn nicht verpasse ich nichts.
Aber gut, jeder wie er mag.

Was ich absolut nicht, so gar nicht verstehe: Wieso regt sich jetzt jemand über die Verletzung vom Datenschutz auf? Wieso kümmern sich Politiker um diesen Schwachsinn?
Können wir, als gebildete, emanzipierte, weltoffene Menschen nicht einfach selbst etwas entscheiden? Schafft es denn niemand mehr für sein eigenes Handeln verantwortlich zu sein?

Und dabei gibt es so vieles, was in unserer Gesellschaft diskutiert werden kann/sollte. Klar, es geht um viele Daten die man super für gezielte Werbung verkaufen kann. Aber hey... kann man nicht einfach ohne etwas Leben wenn es einen stört?

Ist es nicht manchmal einfach besser das Restaurant welches einem nicht gefällt zu meiden, anstatt zu versuchen den Koch auszuwechseln, selbst die Karte zu schreiben und die Öffnungszeiten usw. nach seinen eigenen Wünschen umzustellen... und um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen damit politische Resourcen in Anspruch zu nehmen?

Vielleicht sehe ich das auch komplett falsch?
 
... Was ich absolut nicht, so gar nicht verstehe: Wieso regt sich jetzt jemand über die Verletzung vom Datenschutz auf? Wieso kümmern sich Politiker um diesen Schwachsinn?
Können wir, als gebildete, emanzipierte, weltoffene Menschen nicht einfach selbst etwas entscheiden? ...
Möchtest du dann vielleicht einmal erläutern, wie du es im täglichen Leben gebildet, emanzipiert und weltoffen bewerkstelligst, selbst zu entscheiden, wer was mit deinen persönlichen Daten machen oder nicht machen darf, und das so gut und wirksam, dass du keinen gesetzlichen Schutz dieser deiner Daten benötigst?
 
wer was mit deinen persönlichen Daten machen oder nicht machen darf

Ich handhabe das wie mit allem anderen auch. Ich gebe Dinge nur denen, denen ich insoweit vertraue.

dass du keinen gesetzlichen Schutz dieser deiner Daten benötigst

Keine Angst, dass es Datenschutz gibt ist toll und auch wichtig. Ohne Regeln geht wohl nichts. Das hast du auch schön aus dem Kontext gerissen. Wenn ich beim Arzt bin oder bewusstlos im Krankenhaus eingeliefert werde, wäre es unschön, wenn am nächsten Tag von meinem Penistatoo in der Zeitung berichtet wird.
Wenn ich dahingegen Fotos davon, einen Link zum Tatoo Studio usw. freiwillig, selbst, bei Facebook teile... würde ich keine fehlenden Gesetze verantwortlich machen und auch nicht erwarten das jemand kommt und Facebook nun etwa verbietet diese Info als Werbung an die Lasertechnik Dr. Schwanzus Longos weiter zu geben. Ausdenken oder in uns hineinseehen kann Facebook nicht. Es sind alles Dinge die wir selbst hinterlassen, damit sind wir selbst dafür verantwortlich.

Es hat für mich etwa die Qualität der USA, in denen man MC Donalds wegen des zu heißen Kaffees verklagen konnte oder die Witwe vom Kettenraucher den Tabakkonzern. Da lachen wir hier drüber. Apps Laden, Daten selbst, frewillig angeben und dann schimpfen, dass damit ja was gemacht wird... wer hätte das gedacht.
 
Selbst wenn du deine - durchaus allgemein formulierte - Abrede eines Datenschutz-Erfordernisses nur auf Facebook beziehen möchtest, dann bleibt das Problem, dass so gut wie niemand weiß, was mit seinen/ihren Daten dort gemacht wird. Mithin fehlt schlicht die Grundlage für eine eigenverantwortliche Entscheidung dahingehend, ob man an Facebook teilnehmen möchte oder nicht.

Dieserhalb braucht es auch dort den gesetzlichen Datenschutz.

Deine Betrachtung ist denn auch schlicht zu einfach: Natürlich ist da irgendwo ein "selbst-schuld-Faktor", wenn Menschen jeden denkbaren persönlichen Mist von sich im Internet veröffentlichen. Nur selbst dann werden diese Menschen von den Online-Plattformen eben weithin darüber im Unklaren gelassen, häufig auch absichtlich darüber getäuscht, was genau mit diesen persönlichen Informationen gemacht wird.

Man kann es auch anhand eines einfachen Beispiels erläutern:
- Muss jemand, der Partyfotos auf Facebook veröffentlicht, damit rechnen, dass sein Chef die Fotos sieht? Vermutlich muss er das.
- Muss der gleiche Partyfreund aber auch damit rechnen, dass Facebook solche Fotos über Jahre hinweg systematisch sammelt, mit weiteren Informationen (auch aus anderen Bereich des Internets) zu einem umfangreichen Persönlichkeitsprofil aggregiert (auch mit solchen Informationen, die du zwischenzeitlich von Facebook oder anderweit gelöscht hast) und dieses Profil kostenpflichtig auch etwaigen zukünftigen Arbeitgebern anbietet - die damit bereits bei deiner Bewerbung sehr genau wissen, was du so die letzten Jahre getrieben hast, mit wem du liiert warst, wie viel oder wenig Geld du hast, wo und wie du wohnst, und überhaupt insgesamt was für ein Mensch du bist?

Das Vorstehende ist ein eher unspektakuläres Beispiel. Es gibt sehr viel gravierendere. Darunter unter Garantie auch solche, die dich betreffen.
 
Facebook hab ich nicht, brauch ich nicht und ich vemisse und verpasse nix. Wer sich in sozialen Netzwerken bloßstellen und Nackig machen will von mir aus ich bin Apple und Facebook Verweigerer [emoji23] [emoji23] [emoji23] [emoji106]
 
Facebook hab ich nicht, brauch ich nicht und ich vemisse und verpasse nix. Wer sich in sozialen Netzwerken bloßstellen und Nackig machen will von mir aus ich bin Apple und Facebook Verweigerer [emoji23] [emoji23] [emoji23] [emoji106]
...was Apple jetzt da mit Facebook gemeinsam hat und warum z.B. Microsoft (Windows) diesbezüglich besser sein soll, bzw. Android/Google "sicherer" anzusehen ist, entzieht sich jetzt komplett meinem Verständnis - aber ich muss das auch nicht verstehen... ;)

Ein bekennender Apple Nutzer & Facebook-Verweigerer.:whistle::rolleyes:
 
Hi Rainer komm jetzt gibt 2 Dinge von denen ich nix wissen Facebook und Appel (iPhone) mehr war in der Aussage nicht
 
Facebook hab ich nicht, brauch ich nicht und ich vemisse und verpasse nix. Wer sich in sozialen Netzwerken bloßstellen und Nackig machen will von mir aus ich bin Apple und Facebook Verweigerer [emoji23] [emoji23] [emoji23] [emoji106]

Das Problem ist leider, dass auch Daten von denjenigen gesammelt, gespeichert, verarbeitet und anderweitig genutzt werden, die überhaupt nicht selbst auf dieser Plattform angemeldet sind. Da kannst du aktiv verweigern was du möchtest, wenn Dritte deine Daten (unbemerkt und unerlaubt) weitergeben, bist du schlichtweg erst einmal machtlos.

Ich halte von FB überhaupt nichts, mache mir aber keine Illusion darüber, dass die deshalb nichts von mir "wüssten".
 
Selbst wenn du deine - durchaus allgemein formulierte - Abrede eines Datenschutz-Erfordernisses nur auf Facebook beziehen möchtest

Ja, möchte ich. Darum u.a. der Titel. Facebook.

das Problem, dass so gut wie niemand weiß, was mit seinen/ihren Daten dort gemacht wird. Mithin fehlt schlicht die Grundlage für eine eigenverantwortliche Entscheidung dahingehend, ob man an Facebook teilnehmen möchte oder nicht.

Okay... Wenn ich etwas nicht weiß, es mir aber wichtig ist... würde ich es in diesem Falle wohl "lassen". Sprich, wenn ich nicht weiß ob in dem Becken Wasser ist... springe ich nicht hinein.
Wenn ich dann doch springe und es riskiere, kann ich mich dannach nicht beschweren. Wie gesagt, Selbstverantwortung.

Das Vorstehende ist ein eher unspektakuläres Beispiel. Es gibt sehr viel gravierendere. Darunter unter Garantie auch solche, die dich betreffen.

Richtig. Darum bin ich nicht bei Facebook.

Wenn jemand wohl verbotenerweise meinen Mailaccount o.ä. für diese Zwecke knackt, mein Telefon abhört oder sonst etwas... genau dafür haben wir Gesetzte und die sind auch gut. (Was ich nie abgestritten habe, was aber auch hier kein Thema sein sollte. Mir ging es um Facebook, eine reine Vergnügungssite, kostenlos, freiwllig, usw. .)
 
Habe Facebook und kein Problem damit. Würde mich mal interessieren wer bevorzugt What’s App benutzt, das halte ich persönlich für durchaus schlimmer. Bei Facebook handle ich bewusst was öffentlich zu machen, bei What’s App nicht. Trotzdem war der einen Datenkrake die andere 19 Milliarden wert. Die AGB’s von What’s App haben mich zum sofortigen löschen bewegt.
 
Facebook ist für mich ein nogo, Whatsapp ist imho weniger schlimm, nichtsdestotrotz würde ich auch gerne darauf verzichten, aber leider gibt es keine Alternative und wegen meinen Kunden bin ich gezwungen es weiter zu nutzen.
 
Facebook ist für mich ein nogo, Whatsapp ist imho weniger schlimm, ...
WhatsApp ist deshalb so schlimm, ggf. sogar noch schlimmer, weil die App u.a. Zugriff auf die Telefonbuchdaten nimmt und die an WhatsApp/Facebook übermittelt.

Damit späht die App persönliche Daten Dritter aus - beispielsweise die deiner Geschäftspartner - und missbraucht diese Daten (nach europäischem Datenschutz ist es tatsächlich ein Missbrauch), ohne dass sich diese Dritten dagegen wehren können. Das ist es, was oben von @keulejr und @FlyingFH bereits angesprochen wurde.

Dieser Bericht scheint mir, auf die Schnelle gelesen, recht informativ zu sein: https://www.techbook.de/apps/messenger/whatsapp-datenschutz-zugriff-facebook
 
Facebook ist für mich ein nogo, Whatsapp ist imho weniger schlimm, nichtsdestotrotz würde ich auch gerne darauf verzichten, aber leider gibt es keine Alternative und wegen meinen Kunden bin ich gezwungen es weiter zu nutzen.
Alternativen gibt es immer, nur ist es ein Kampf gegen Windmühlen andere Leute dahin zu bewegen diese zu nutzen. "Wozu? FB und WhatsApp haben doch alle.":O_oo:


Wie Max schon schrieb, man muss selbst nicht solch Programme nutzen, es reicht schon, wenn es Freunde, Bekannte und Kollegen tun, um ungewollt Daten von sich raus zu geben.
Die Digitalisierung ist halt nicht nur ein Segen.
 
Das hier passt auch zum Thema:

http://www.spiegel.de/spiegel/wie-facebook-die-demokratie-gefaehrdet-a-1199591.html

Zwar ohne Bezahlung kaum lesbar, aber bereits die Kopfzeile kommentiert einen Gedanken des hiesigen Eröffnungsbeitrags ziemlich treffend: ;)

„Jeder Nutzer mag selbst entscheiden, ob er die Werbemaschine mit Daten füttert. Doch die Politik muss Regeln setzen, was dann damit geschehen darf. ...“
 
WhatsApp ist deshalb so schlimm, ggf. sogar noch schlimmer, weil die App u.a. Zugriff auf die Telefonbuchdaten nimmt und die an WhatsApp/Facebook übermittelt.

Damit späht die App persönliche Daten Dritter aus - beispielsweise die deiner Geschäftspartner - und missbraucht diese Daten (nach europäischem Datenschutz ist es tatsächlich ein Missbrauch), ohne dass sich diese Dritten dagegen wehren können. Das ist es, was oben von @keulejr und @FlyingFH bereits angesprochen wurde.

Dieser Bericht scheint mir, auf die Schnelle gelesen, recht informativ zu sein: https://www.techbook.de/apps/messenger/whatsapp-datenschutz-zugriff-facebook
Aus der Perspektive hast du natürlich recht, ist mir auch bewusst, aber ich habe erfolglos versucht Kunden und Freunde zu Threema zu bewegen, muss es also so akzeptieren.
 
Ich frage mich, ob ich eine ganz verschrobene, falsche Ansicht habe oder ob hier echt was falsch läuft.

Im Fernsehen, den Nachichten, überall wird sich über Facebook geäußert. Selbst Volksvertreter beschäftigen sich damit ausführlich (im Rahmen Ihrer Möglichkeiten) .

Ich bin noch lange keine 40 Jahre alt, ich hatte Facebook irgendwann mal, kurz. Mich hat das "gepose" und so weiter einfach angewidert. Das persönliches irgendwie weltweit abrufbar ist fand ich auch nicht toll. Das Argument... so viele "Freunde" wieder zu finden usw. fand ich schon immer albern. Wenn sich bei mir jemand "Freund" schimpft, weiß ich mehr über ihn als den Namen und einen Wohnort. Wenn es jemand nicht mehr ist, hat das auch einen Grund.

Auch ohne Facebook hab ich echt genügend Freunde, wenn über Facebook etwas organisiert wird, bekomme ich die Info auf anderem Wege, weil es eben "echte" Freunde sind. Wenn nicht verpasse ich nichts.
Aber gut, jeder wie er mag.

Was ich absolut nicht, so gar nicht verstehe: Wieso regt sich jetzt jemand über die Verletzung vom Datenschutz auf? Wieso kümmern sich Politiker um diesen Schwachsinn?
Können wir, als gebildete, emanzipierte, weltoffene Menschen nicht einfach selbst etwas entscheiden? Schafft es denn niemand mehr für sein eigenes Handeln verantwortlich zu sein?

Und dabei gibt es so vieles, was in unserer Gesellschaft diskutiert werden kann/sollte. Klar, es geht um viele Daten die man super für gezielte Werbung verkaufen kann. Aber hey... kann man nicht einfach ohne etwas Leben wenn es einen stört?

Ist es nicht manchmal einfach besser das Restaurant welches einem nicht gefällt zu meiden, anstatt zu versuchen den Koch auszuwechseln, selbst die Karte zu schreiben und die Öffnungszeiten usw. nach seinen eigenen Wünschen umzustellen... und um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen damit politische Resourcen in Anspruch zu nehmen?

Vielleicht sehe ich das auch komplett falsch?



sehr gut geschrieben !!!
 
Threema ist deutlich besser, aber viele sind echt zu sorglos oder zu bequem. Die bekommen dann halt wieder ganz normal eine SMS [emoji2]

Das ist ja immer das Problem: es gäbe alternative Anwendungen, die Kontakte und Gruppen in die man involviert ist (Schulabgangsklasse, Studienkollegen, Ex-Kollegen...) haben sich bei WhatsApp und Facebook etabliert und man möchte den Kontakt nicht aufgeben, so ist man eben da mit dabei wo die Masse drin ist, mir reichen zusätzlich Viber (für asiatische Kontakte) Signal (für Firmenkommunikation), ist mir jetzt schon zu viel...aber von WhatsApp komm ich trotzdem nicht weg :(
 
Dann ist es jetzt eh egal, die haben schon alles was Du hast an Daten. Familie und enger Freundeskreis ist mit umgezogen... Aber einfach war es nicht, da stimme ich Dir zu...
 
So ist es, die haben das alles schon und wer nicht dabei ist, dessen Daten ziehen sie über einen der Kontakte, und JEDER hat welche in der Kontaktliste, die bei WA / FB dabei sind, selbst wenn er selbst die Datenkraken meidet ... mieses Spiel, erst hängen sie einen an die Nadel, dann saugen sie dich aus :confused:
 
Das hier passt auch zum Thema:

http://www.spiegel.de/spiegel/wie-facebook-die-demokratie-gefaehrdet-a-1199591.html

Zwar ohne Bezahlung kaum lesbar, aber bereits die Kopfzeile kommentiert einen Gedanken des hiesigen Eröffnungsbeitrags ziemlich treffend: ;)

„Jeder Nutzer mag selbst entscheiden, ob er die Werbemaschine mit Daten füttert. Doch die Politik muss Regeln setzen, was dann damit geschehen darf. ...“



Phoenix vom heutigen Tage und die Stellungnahme von Frau Barley

http://phoenix.de/content//2559974


Auf Phoenix habe ich vor 3 Tagen auch eine kurze Reportage hierzu gesehen, hier auch insbesondere die versteckt gefilmten Aufnahmen mit Cambridge-Analytica-Chef Alexander Nix
(ich finde dazu allerdings im Moment keine Aufzeichnung auf der Phoenix-Seite ...)


zwei Reporter gaben sich als Geschäftsleute aus, denen eine Wahlbeeinflussung in Staat xy (ich meine es war Sri Lanka) geschäftlich zum Vorteil gereichen könne.
Herr Nix gab an, es sei für Cambridge-Analytica die Wähler dahingehend zu beeinflussen, dass man gezielt auf deren Profilen emotional gewichtige Negativmeldungen des "abzuschießenden" politischen Gegeners schalten könne, damit diese Meldungen exakt bei zb Wechselwählern oder Unentschlossenen Politiker xy emotional negativ sehen würden (Wiederholungen usw.)
Man müsse Wähler emotional beeinflussen, das gelänge durch öffentliche Bloßstellung, Sie (die beiden vermeintlichen Geschäftsleute) könnten zb Politiker öffentlich mit einer Prostituierten diskreditieren. man müsse nur etwas Geld in die Hand nehmen, um so etwas zu inszenieren.
Cambirudge-Analytica würde dann für einen Betrag xy sich um das Schalten der Information auf den Plattformen kümmern ....

war in den Schlusssätzen des Herrn Nix in etwa so formuliert, dass man zb in vielen Staaten Afrikas die Wählerschaft sehr schnell beeinflussen könne, da die meisten Menschen dort sowieso Kommunikation über Plattformen wie Facebook führen und über Facebook auch an die jeweiligen Nachrichtenportale gelangen würden.

Man könne auch aktiv in zb Diskussionen eingreifen und extra Stimmung machen ...


Die Szene wurde mit versteckter Kamera gefilmt.


Herr Nix versuchte sich im Nachgang wohl der Art herauszureden, als dass er mit neuen Kontakten so verfahren würde, da er erst "abklopfen müsse, ob diese die Daten von Cambridge-Analytica nicht etwa für politisch motovierte Zwecke missbrauchen würden ... diese Kontakte würde er dann nicht mit Daten versorgen :j

ein dummer untauglicher Versuch :confused:
 
.....
Was ich absolut nicht, so gar nicht verstehe: Wieso regt sich jetzt jemand über die Verletzung vom Datenschutz auf? Wieso kümmern sich Politiker um diesen Schwachsinn?
Können wir, als gebildete, emanzipierte, weltoffene Menschen nicht einfach selbst etwas entscheiden? Schafft es denn niemand mehr für sein eigenes Handeln verantwortlich zu sein?



.....

Es handelt sich gerade jetzt nicht um das Einsammeln von Adressen zum Zwecke der Werbezumüllung.

Auf FB wurde vor fünf Jahren anscheinend unter einer App eine Umfrage gemacht. 270.000 User stimmten zu, dass die Antworten nur anonymisiert und für wissenschaftliche Erhebungen dienen.
Leiter der Erhebung war Herr Alexandr Kogan (russischstämmiger mit amerikanischer Staatsbürgerschaft).
Die App hatte aber Zugang zur Freundesliste des Befragten sowie zu den Freundeslisten dieser Freunde. In Summe wurde wohl 50-60 Millionen Nutzerdaten "ausgespäht" und verwertet.

Die Dritten haben also nie an irgendwas teilgenommen, wurden trotzdem ausgespäht.

von 270.000, die für sich entscheiden "ja ich mache beim Psychotest mit" wurden 50-60 Millionen Teilnehmer, die nicht davon wussten, dass sie Bestandteil sind, generiert.

Diese Daten wurden dann an Cambridge-Analytica verkauft, die dann wiederum (hier eben Herr Nix) mit den Daten richtig Schindluder trieb.

Einer der anscheinend größten Inverstoren der Firma kommt aus dem Lager Trump

Ob Herr Kogan (der App-Entwickler) für die App und die Durchführung der Umfrage auf FB (das ist in diesem Falle NICHT kostenlos bei Herrn Zuckerberg) seinen Sparstrumpf plündern musste, wage ich zu bezweifeln, denke hier eher an andere "daran interessierte Geldgeber".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab weder Facebook, noch benutze ich Whats-app. Aus Prinzip.
Amazon versuche ich immer mehr zu meiden und statt google nutze ich duckduckgo.
Im Browser sind Cookies deaktiviert, kein Passwort oder sonst was wird gespeichert und es laufen script blocker.
Youtube nutze ich halt (leider)schon. Ist einfach toll zum neue Musik entdecken und Autovideos kucken ;)

Bin da auch vielleicht etwas extrem. Aber ich finde es sowieso bedenklich, dass bestimmte Firmen mittlerweile so eine Größe und Monopolstellung erreicht haben.
Mache mir aber natürlich keine Illusionen, dass da draussen trotzdem Daten von mir auffindbar sind.
Allein wegen dem Freundeskreis der facebook nutzt und der facebook Seite meiner Band. Da hab ich leider keinen Einfluss drauf.
Ist bei mir eher so eine Prinzip- bzw. Boykottsache.

Aber wenn ich im Bekanntenkreis höre, wie cool es doch ist die privaten Urlaubs- und Kinderbilder auf ne google cloud zu laden um überall darauf zugreifen zu können, weil es doch so lästig ist,
die externe Platte mitzuschleppen, wenn man mal jemandem Bilder zeigen will, kann ich nur den Kopf schütteln. Gelte da wohl nicht als modern.

Mit sozialen Medien konnte ich eh noch nie was anfangen, ausser diesem Forum hier.
Kommt schon, kommt schon. Gebt mir paar "gefällt mir" klicks, damit es mir in meinem tristen Leben etwas besser geht ;)

Kennt Ihr die Southpark Folge zum Thema Facebook? Sehr lohnenswert (auf Englisch natürlich)
 
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