was passiert eigentlich wenn alle Länder abgestuft werden?

fundriver

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Hi

lese gerade dass S&P vielleicht D in der Bonität abstufen will..und andere Länder auch ....da stellt sich doch mal die Frage.....wenn diese Ratingagenturen mal alle Länder auf Ramschniveau abstufen...was dann?

ok dann haben die Ratingagenturen mal nichts mehr zu tun,,,hab manchmal das Gefühl dass die Ratingagenturen die Auslöser der Krise sind.....
 
Naja, ist ja nicht Schuld der Ratingagenturen das die Länder sich dermassen übernehmen, so dass sie direkt Pleite gehen sobald die Zinssätze für neues Kapital steigen...
 
Hi

lese gerade dass S&P vielleicht D in der Bonität abstufen will..und andere Länder auch ....da stellt sich doch mal die Frage.....wenn diese Ratingagenturen mal alle Länder auf Ramschniveau abstufen...was dann?

Dann bezahlen alle höhere Zinsen. Das kann dann verschiedene Effekte haben. Der Schuldenabbau könnte langsamer werden, allerdings auch Geld insgesamt teurer und damit die Inflation langsamer, der Wirtschaft aber Investitionen schwerer machen, der Binnenmarkt abkühlen und so ein Teufelskreis starten, andersherum aber die Banken mehr Geld verdienen und so weniger Eigenkapital brauchen usw. usw.


,,,hab manchmal das Gefühl dass die Ratingagenturen die Auslöser der Krise sind.....

Ich kann mich auch nicht von dem Verdacht frei machen, dass das ein Erpressungsversuch in die Richtung ist, dass wir gefälligst den Eurobonds zustimmen sollen. Davon profitieren die Grossanleger und somit die Kunden der Ratingagenturen am meisten.
 
Erschreckend finde ich die Tatsache, dass diese Ratingagenturen derartig viel "Macht" haben und ausüben können. Man muss sich einmal vor Augen halten, dass hier wirtschaftlich betriebene (und gewinnorientiert arbeitende) Unternehmen eine "subjektive Einschätzung" veröffentlichen und darauf hin die Börsen weltweit reagieren.

Somit werden wir in diesen Zeiten nicht von der Politik regiert, sondern von diesen Agenturen, die mit ihrer Meinung den Weg vorgeben und die Politik lediglich zum Krisenmanager degradiert.
 
Naja, ist ja nicht Schuld der Ratingagenturen das die Länder sich dermassen übernehmen, so dass sie direkt Pleite gehen sobald die Zinssätze für neues Kapital steigen...

Dazu ist zu sagen, dass diese Agenturen private(!) nicht unabhängige (!!) amerikanische(!!!) Institutionen sind, die ganz eigene Interessen verfolgen. Europa als Wirtschaftsraum steht mit seinen Fundamentaldaten (trotz GR, trotz ESP, trotz ITA etc.) wesentlich besser da, als USA und Japan z.B. (http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,775761,00.html ) höre ich nicht, dass diese Agenturen ständig damit drohen, die USA herabzustufen. Mit diesen Agenturen wird massiv Finanzpolitik im Sinne der USA betrieben, die natürlich kein Interesse an einem starken Wirtschaftsraum Europa haben.
 
Interessant wäre doch in diesem Zusammenhang, "wer" in Wirklichkeit im Hintergrund jener Rating-Agenturen stecken. Wenn ich mir vorstelle, dass z.B. bei S&P ein Medienunternehmen im Hintergrund Anteilseigner usw. ist, dann klingt das schon etwas irritierend. Aber "wer" steckt schlußendlich wirklich am Ende bzw. an der Spitze des "Hintergrunds"? Welche Interessen haben sie schlußendlich?
Ich denke, "Kapital" - nicht unbedingt a la Illuminaten, aber warum nicht - darf nicht solche indirekte Macht besitzen, ganze Länder ggf in den Ruin zu treiben.

Unabhängig davon, war ich erstaunt, dass es eher so lange gedauert hat, bis Deutschland im Rating abfällt. Immerhin haben wir seit Jahrzehnten immer mehr Schulden aufgebaut anstatt sie mal effektiv zu reduzieren. Das verstärkt bei mir den Eindruck, dass "Kapital" als Lenker gewisser Interessen in den Hintergründen aktiv sind.
 
Ich sehe es wie champagnero! Die Ratingagenturen in Amerika sind absolut nicht unabhängig. Dazu hier ein Artikel von me-Magazin:

Der Eigentümer Standard & Poor’s ist McGraw Hill und ist ein Medienunternehmen aus den Vereinigten Staaten mit den drei Hauptgeschäftsfeldern: Bildung, Finanzdienstleistung und Information & Medien

Der Eigentümer von Moody´s ist zu 18 Prozent Berkshire Hethaway (Warren Buffet) und 7Prozent Davis Advisors (einer der erfolgreichsten familiengeführten Fonds der USA), daneben noch Capital World Investors, Fidelity, Vanguard Group, State Street und die Investmentbank Morgan Stanley

Fitch wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Fimalac-Holding, die mehrheitlich dem französischen Geschäftsmann Marc Ladreit de Lacharrière gehört

und sie sind nicht unfehlbar! Siehe ebenfalls me-Magazin:

Man muss sich vor Augen halten, dass die Agenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch bis zuletzt kurz vor der Finanzkrise den abenteuerlichsten Spekulationsprodukten der Investmentbanken Bestnoten erteilt haben. Sie haben die Spekulation angeheizt und damit die Finanz- und die nachfolgenden Wirtschafts- und Staatskrisen mit verursacht. Doch nicht nur das, die Ratingagenturen verliehen den Banken wie Lehman Brothers, IKB und Hypo Real Estate (HRE) bis zuletzt Bestnoten! Der US-Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman bezeichnet die Agenturen als ein „zutiefst korruptes System
 
... höre ich nicht, dass diese Agenturen ständig damit drohen, die USA herabzustufen. ...

Ich kann leider nicht mit Quellen dienen (habe auch wenig Lust diese heraus zu suchen), aber ich bin mir sicher schon desöfteren davon gehört zu haben das davor gewarnt wurde das die USA ihr Superranking verlieren könnten/kurz davor stehen usw..

Dazu ist zu sagen, dass diese Agenturen private(!) nicht unabhängige (!!) amerikanische(!!!) Institutionen sind, die ganz eigene Interessen verfolgen. ...

Da hast Du natürlich völlig Recht, das ist sehr bedenklich. Auch ich finde das diese Agenturen zu viel Macht haben.
Nur wer gibt Ihnen diese Macht? Die Investoren die sich voll und ganz darauf verlassen was diese Agenturen sagen/prophezeihen.
Und warum verlassen diese sich darauf? Vermutlich weil diese Agenturen in der Vergangenheit häufig richtig gelegen haben. (Ich bin Laie!)

Zudem ist es, meiner laienhaften Einschätzung nach, nicht verwunderlich wenn viele Länder in der aktuellen Zeit heruntergestuft werden/würden. Eine schlechte Nachricht nach der Anderen, hier und da und dort Meldungen über riesige Verschuldungen usw...
Auch scheinen selbst "die Grossen" nicht wirklich zu wissen wie auf die aktuellen Zustände zu reagieren ist. Länder gehen Pleite und/oder stehen kurz davor. Hätte man sich nicht bis an die Schmerzgrenze verschuldet, in Hinblick darauf aufgrund des guten Rankings weiterhin günstig Schulden machen zu können, würde eine Herabstufung von 1-2 Stufen gar kein Problem darstellen. Es wird/wurde doch so gewirtschaftet als wenn es vollkommen unmöglich wäre jemals heruntergestuft zu werden.

Da hat ein Land ein AAA+ Ranking und es wäre eine absolute Katastrophe wenn es auf AA herabgestuft werden würde. Bei sowas muss ich immer daran denken das Kinder verprügelt werden wenn sie mit einer 2+ anstatt einer 1 nach Hause kommen... Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Mal aus der Sicht eines Laien. :)
 
Stand: 06.12.2011, 13:16 Uhr
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Das Beste ist, keine Schulden zu machen.
...und wenn man schon Schulden hat, dann keine neuen dazu, sondern abbauen.
Dann muss man sich keine Sorgen um irgendwelche Ratingagenturen machen...
 
Da hast Du natürlich völlig Recht, das ist sehr bedenklich. Auch ich finde das diese Agenturen zu viel Macht haben.
Nur wer gibt Ihnen diese Macht? Die Investoren die sich voll und ganz darauf verlassen was diese Agenturen sagen/prophezeihen.
Und warum verlassen diese sich darauf? Vermutlich weil diese Agenturen in der Vergangenheit häufig richtig gelegen haben. (Ich bin Laie!)

Fakt ist doch nu einmal, dass in der Weltpolitik keine anderen, interessanten und brisanten Themen anstehen. Also wird nun die "Sau" durchs Dorf getrieben, die "Finanzpolitik" heißt. Und warum diese Agenturen diese Macht haben? Ist doch klar: Sie verbreiten jeden tag schlechte Nachrichten zu diesem hochaktuellen Thema und das lässt sich eben gut in den Medien "vermarkten".

Die Ratingagenturen steigen in ihrer Bedeutung und damit auch automatisch das, was sie verkünden. Ich persönlich vertrete den Standpunkt, die Agenturen vollständig zu ignorieren und die Lage mit geseundem sach- & Menschenverstand anzugehen. Das mag zwar nicht so populär und negativ aussehen, wie die jetzige Vorgehensweise, würde aber sicher nicht ganze Staaten vor den Ruin stellen.

Und noch etwas:
Ich lehne mich bereits jetzt soweit aus dem Fenster zu behaupten, dass außer einer Panikmache und einer Verunsicherung an den Börsen nichts passieren wird. Es wird kein einziger Staat in die Insolvenz/Zahlungsunfähigkeit/Pleite abrutschen :M.
 
Ich kann leider nicht mit Quellen dienen (habe auch wenig Lust diese heraus zu suchen), aber ich bin mir sicher schon desöfteren davon gehört zu haben das davor gewarnt wurde das die USA ihr Superranking verlieren könnten/kurz davor stehen usw..
Dies wurde genau einmal von einer Agentur getan.

Sonst wurde eigentlich schon alles gesagt. Die Agenturen betreiben massive amerikanische Finanzpolitik. Das die Ansagen Richtung Europa, und jetzt sogar Richtung Deutschland immer mehr an Wirkung verlieren, zeigt die heutige Entwicklung des DAX. Gemessen an der Drohung hat er harmlos verloren. Die Investoren wissen inzwischen auch ohne Ratingagenturen wo sie ihr Geld sicher anlegen können.
 
Als ehemaliger Trader mit einigen Jährchen Handelserfahrung muss ich mal eine kleine Lanze für die Agenturen brechen: Klar sind das private Gesellschaften, diese leben aber auch von der Qualität ihrer Arbeit. Bis zur Subprime Debt Krise und Lehman hat niemand die Statements der drei grossen Agenturen angezweifelt und es lief über Jahre gut mit dem System. Bei der Krise selbst haben die Agenturen, genau wie das Risk-Management etlicher Banken allerdings versagt, auch sie waren Opfer der vielfachen Verbriefung von US-Hypo-Krediten und daraus resultierender Intransparenz (richtig wäre es gewesen, diese Papiere überhaupt nicht zu bewerten).
Momentan sprechen die Agenturen das aus, was keiner hören möchte, die USA sind selbst auch betroffen. Man sollte also nicht unbedingt den Überbringer der miesen Nachrichten erschiessen....alternativ könnte man sich ja mal vorstellen, was passieren würde, wenn diese Agenturen staatlich wären...ob die Politik hier Einfluss nehmen würde???
Gut wäre eine globale Institution, die sich aus dem IMF o.ä. finanziert, allerdings würden sich auch hier bald diejenigen Länder ausklinken, die sich unfair behandelt fühlten. Thema bleibt also schwierig ;-)

Aloha
H.
 
Über die Ratingagenturen mag man sich streiten,Fakt ist allerdings,dass schon lange jedem halbwegs vernünftigem Menschen klar sein sollte,dass es so nicht weiter gehen kann.
Hier wird nur der Finger in eine offene Wunde gelegt,die ständige Verschuldung der Staaten.Nur so kommt es endlich zu einem Umdenken in Bezug auf solide Finanzpolitik.Jeder Bürger wäre bei einem derartigen Schuldenstand,bezogen auf sein Jahreseinkommen,schon längst Pleite.Wäre keine Finanzkrise entstanden so würden sich die Staaten immer weiter verschulden mit dem Ergebnis,dass der Knall noch viel extremer wäre.
Fakt ist,das Problem sind weniger die Ratingagenturen als viel mehr die sich immer mehr verschuldenden Staaten,bezahlen muss die Chose ja eine andere Generation.
Dass die USA nicht so abgestraft werden hat hauptsächlich damit zu tun,dass die USA die Gelddruckmaschine anwerfen kann.
So können sie ihre Schulden immer bedienen,zumindest nominell.Faktisch bedeutet dies natürlich Inflation und realen Wertverlust für die Gläubiger.
Dabei sollten wir daran denken,Gläubiger ist jeder der Geld in Finanzwerte(Sparverträge,Lebensversicherungen,etc..)angelegt hat.
 
Und noch etwas:
Ich lehne mich bereits jetzt soweit aus dem Fenster zu behaupten, dass außer einer Panikmache und einer Verunsicherung an den Börsen nichts passieren wird. Es wird kein einziger Staat in die Insolvenz/Zahlungsunfähigkeit/Pleite abrutschen :M.

Und ich sage, mal ganz ohne es apokalyptisch zu beschmücken, dass wir in wenigen Jahren in einer anderen Welt leben werden ;)
Den Karren zieht keiner mehr aus dem Dreck. Da hilft nur der Reset-Knopf..
 
Gut das es die Ratingagenturen gibt, somit können uns die Politiker wenigstens nicht ganz leise finanziell gegen die Wand fahren. Die Finanzpolitik des Staates in die Hände der Politiker zulegen, ist das selbe wie einem Drogensüchtigen den Schlüssel zum Drogenschrank zu geben, damit dieser darauf aufpasst. Beides kann nicht gut gehen und ist ein systematischer Fehler.
LG
Mario
 
Gut das es die Ratingagenturen gibt, somit können uns die Politiker wenigstens nicht ganz leise finanziell gegen die Wand fahren. Die Finanzpolitik des Staates in die Hände der Politiker zulegen, ist das selbe wie einem Drogensüchtigen den Schlüssel zum Drogenschrank zu geben, damit dieser darauf aufpasst. Beides kann nicht gut gehen und ist ein systematischer Fehler.
LG
Mario

Und ich dachte immer "die Krise" haben gierige Finanzprofis verursacht.... mit netter Unterstützung der Ratig-Agenturen.
 
Und ich dachte immer "die Krise" haben gierige Finanzprofis verursacht.... mit netter Unterstützung der Ratig-Agenturen.
Dass "gierige Finanzprofis"

1. die südeuropäischen Länder (2. Finanzkrise, 2011) dazu verleitet haben, zu viele Schulden im Verhältnis zu ihrem BIP anzuhäufen, und

2. die Amerikaner (1. Finanzkrise, 2009 oder auch Immobilienblase) dazu verleitet haben, sich privat höher zu verschulden, als sie jemals in ihrem Leben erwirtschaften können ("jaja, die Immobilienpreise werden IMMER steigen..."),

halte ich grob gesagt für eine Verschwörungstheorie. Jetzt mal extrem vereinfacht ausgedrückt.
 
...Die Finanzpolitik des Staates in die Hände der Politiker zulegen, ist das selbe wie einem Drogensüchtigen den Schlüssel zum Drogenschrank zu geben, damit dieser darauf aufpasst. Beides kann nicht gut gehen und ist ein systematischer Fehler....

Naja, die Staatsfinanzen von Investmentbänkern und selbsternannten Finanzexperten abhängig zu machen ist aber auch so, als ob man die Autoschlüssel seines übermotorisierten Zettis in die Hände eines Kleinkindes gibt, damit es auf der Nordschleife Rekordzeiten fahren soll. Das kann auch nicht so wirklich funktionieren.

:w
 
Dass "gierige Finanzprofis"

1. die südeuropäischen Länder (2. Finanzkrise, 2011) dazu verleitet haben, zu viele Schulden im Verhältnis zu ihrem BIP anzuhäufen, und

Wer hat geholfen u.a. die griechischen Bilanzen so zu schönen (um jetzt mal das Wort Betrug zu vermeiden), dass sie in die EURO-Zone aufgenommen wurden, wodurch sie in die Lage versetzt wurden sich die vermeintlich günstigen Kredite zu verschaffen, die Ihnen jetzt das Genick brechen?

2. die Amerikaner (1. Finanzkrise, 2009 oder auch Immobilienblase) dazu verleitet haben, sich privat höher zu verschulden, als sie jemals in ihrem Leben erwirtschaften können ("jaja, die Immobilienpreise werden IMMER steigen..."),

Schon mal gesehen, wie und mit welchen windigen Produkten die Finanzbranche in den USA um Kunden wirbt? Klar, man kann immer sagen, informiert euch doch, warum schließt ihr so einen Mist ab? Aber dass die Kreditvergabepraxis (an Privatpersonen) was Sicherheiten angeht in den USA wesentlich unverantwortlicher ist als bei uns, wirst Du nicht bestreiten wollen.
halte ich grob gesagt für eine Verschwörungstheorie. Jetzt mal extrem vereinfacht ausgedrückt.
 
@champagnero

1. Die Griechen haben ihre Bilanz mit Hilfe der Investmentbank Goldman Sachs frisiert und das dämliche Resteuropa ist darauf reingefallen...
2. Amerikanische Bürger delegieren Eigenverantwortung noch schamloser ab als Europäer, klar waren die Kredit-Haie Schuld, klar ist Philipp Morris Schuld, wenn ein Raucher Lungenkrebs bekommt...
 
Wenn man sich mal überlegt wer von einem schlechteren Rating der BRD profitiert könnte man auch auf folgende Verschwörungstheorie kommen:

Die Anleger möchten sichere Anlagen mit hohen Renditen. In letzter Zeit galten Anleihen der BRD als super sicher, aber die zu zahlenden Zinsen und damit die Renditen der Anleger waren minimalst. Würde jetzt das Rating verschlechtert ändert das nichts an der Sicherheit der BRD-Anleihe, würde aber die Zinslast und damit die Rendite der Anleger verbessern. Wäre doch sehr praktisch, wenn die Ratingagenturen da ein wenig nachhelfen könnten.

Wirklich nur ein Schelm der böses dabei denkt...?
 
Würde jetzt das Rating verschlechtert ändert das nichts an der Sicherheit der BRD-Anleihe, (...)

Verschlechtert sich die Sicherheit der BRD-Anleihe, so verschlechtert sich das Rating - nicht andersrum.

(...) würde aber die Zinslast und damit die Rendite der Anleger verbessern.
Wer sagt das? Ratingagenturen vergeben keine Kredite und bestimmen somit auch nicht die Höhe der Zinsen. Sie geben lediglich eine Meinung ab, die zwar als interessant erachtet wird, aber mehr auch nicht.
 
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