"Weiche" Karosse

keeper

Fahrer
Registriert
4 April 2008
Mal ne Frage: man hört ja immer, dass der Z3 ne weichere Karosse hat, merkt man das nur beim Fahren oder können sich daraus auch Scäden entwickeln, die man nicht mehr so schnell wieder i.O. bringt?
 
AW: "Weiche" Karosse

Mal ne Frage: man hört ja immer, dass der Z3 ne weichere Karosse hat, merkt man das nur beim Fahren oder können sich daraus auch Scäden entwickeln, die man nicht mehr so schnell wieder i.O. bringt?

Man muss die Verwindungssteifigkeit einer Karrosserie immer im Verhältnis sehen. Jedes Auto mit festem Dach ist da prinzipiell im Vorteil.
Der Z3 ist weniger steif als ein Z4, aber steifer als die meisten Roadster Anfang der 90er.

Die Auswirkungen können vielfältig sein: Vom knarzenden Amaturenbrett, klappernden Seitenscheiben bis hinzu Schäden an der Karrosserie (z.B. leichtes Durchhängen zwischen den Achsen). Es ist wie Holz das arbeitet: Durch Minimale Veränderungen in der Karrosse werden Teile minimal gestaucht oder auseinandergezogen.
Je stärker die Motorisierung und damit auch die Kräfte, desto mehr Arbeit kommt auch die Karrosserie zu. Harte Federn beschleunigen den Prozeß des Aufweiches noch, da Kräfte durch Schläge von der Fahrbahn, die sonst von den Federn ausgeglichen wurden, nun zu einem größeren Anteil von der Karroserie aufgefangen werden müssen.

Ein Z3 1.8 mit Serienfedern wird grundsätzlich weniger zum Verwinden neigen, als ein Z3 M mit kürzeren Federn und härteren Dämpfern.
 
AW: "Weiche" Karosse

Man muss die Verwindungssteifigkeit einer Karrosserie immer im Verhältnis sehen. Jedes Auto mit festem Dach ist da prinzipiell im Vorteil.
Der Z3 ist weniger steif als ein Z4, aber steifer als die meisten Roadster Anfang der 90er.

Die Auswirkungen können vielfältig sein: Vom knarzenden Amaturenbrett, klappernden Seitenscheiben bis hinzu Schäden an der Karrosserie (z.B. leichtes Durchhängen zwischen den Achsen). Es ist wie Holz das arbeitet: Durch Minimale Veränderungen in der Karrosse werden Teile minimal gestaucht oder auseinandergezogen.
Je stärker die Motorisierung und damit auch die Kräfte, desto mehr Arbeit kommt auch die Karrosserie zu. Harte Federn beschleunigen den Prozeß des Aufweiches noch, da Kräfte durch Schläge von der Fahrbahn, die sonst von den Federn ausgeglichen wurden, nun zu einem größeren Anteil von der Karroserie aufgefangen werden müssen.

Ein Z3 1.8 mit Serienfedern wird grundsätzlich weniger zum Verwinden neigen, als ein Z3 M mit kürzeren Federn und härteren Dämpfern.


Dem ist nichts hinzuzufügen :t

Konnte das am Wochenende feststellen. Hatte mir vor einigen Jahren nen Alfa 156 2,0 gekauft...tiefergelegt und 17" Räder. Mein Vater hat dieses Auto übernommen und vor kurzen in Zahlung gegeben für einen gleichaltrigen 156 2,5 V6. Ohne Tieferlegung und mit 15" Rädern...Unterschied: absolute Ruhe was Karosseriegeräusche angeht - kein Vergleich.
 
AW: "Weiche" Karosse

aber vom Prinzip her hat man das Problem doch bei allen Fahrzeugen, oder?
 
AW: "Weiche" Karosse

aber vom Prinzip her hat man das Problem doch bei allen Fahrzeugen, oder?

Das Problem hat jedes Fahrzeug. Die älteren umsomehr, denn Technik und Materialwahl schreiten ständig fort.

Nur ist halt ein offener Wagen konstruktionsbedingt viel eher betroffen (wenn man Autos mit ansonsten gleichem Aufbau ausgeht) und man sollte sie deshalb schonender behandeln.
 
AW: "Weiche" Karosse

Ah! Deswegen klappert und knarzt bei mir nix.
Hab nen 1.8er mit Serienfedern :t
 
AW: "Weiche" Karosse

Hehe. Der 15 Jährige Passat mit 400tkm ist schon so weichgeklopft, ich glaub wenn du dich vorne links auf die Haube setzt, bewegt sich hinten rechts gar nix :)
 
Zurück
Oben Unten