Welchen ökologischen Sinn macht die Wärmewende aktuell?

Das interessiert mich. Ich habe meinen sehr kenntnisreichen Fachmann hierzu befragt, er schrieb mir eben Folgendes (meine Kenntnis reicht nicht bis in diese Details):

Ich denke, damit ist die Sachlage soweit geklärt.
Bin mit da nicht so sicher.....😉
Eine E-Patrone funktioniert nun Mal mit Strom und soll die Anlage bei einem Defekt vor dem einfrieren schützen.
Bei einem Stromausfall - nach meinem Verständnis - dann aber wohl wirkungslos...?!
 
Bin mit da nicht so sicher.....😉
Eine E-Patrone funktioniert nun Mal mit Strom und soll die Anlage bei einem Defekt vor dem einfrieren schützen.
Bei einem Stromausfall - nach meinem Verständnis - dann aber wohl wirkungslos...?!
Das wird aber angesprochen:

Die verbauten Wärmepumpen sind grundsätzlich bis minus 20 Grad im Betrieb nicht gefährdet.
Sollten die Anlagen ausfallen, übernehmen die E-Patronen die Notbeheizung und den Frostschutz.
Die Propan Wärmepumpe wäre nur dann frostgefährdet, wenn der Strom vollständig ausfallen würde.
Hier ist eine oder auch 2-3 Nächte kein Problem, allerdings kann es bei längerem Ausfall zu Frostschäden führen.
Es gibt keine technische Lösung diese Gefahr zu umgehen (außer Notstrom).
Grundsätzlich sind aber Frostschäden bei Stromausfall der Anlage versichert, vorausgesetzt, die Anlage ist in die Gebäudeversicherung aufgenommen und für diesen Fall mitversichert.
Der erste Satz bezieht sich auf einen Defekt in der Anlage in Kombination mit niedrigen Temperaturen. Dort steht nichts von Stromausfall.
Danach geht es um den Stromausfall, und da wird klargestellt, dass da nur Notstrom hilft.
 
Wir sollten wohl erst einmal klären wovon hier gesprochen wird. Ansonsten sind die Aussagen technisch nicht zuzuordnen.
- Split-Anlage mit Propanfüllung (R290). Wasser-Wärmetauscher befindet sich im Innenraum
- Bei Monoblock Anlagen Mit Propanfüllung (R290) befindet sich der Wasser-Wärmetauschen im Außenbereich, soweit die Wärmepumpe draußen verbaut ist

Bei beiden handelt es sich um Propanwärmepumpen, allerdings mit völlig anderen Standorten des Wasser-Wärmetauschers.

- Split-Anlage friert auch bei Frost und Stromausfall nicht ein, da sich keine Wasserführenden Teile im Außenbereich befinden. Lediglich bei der Kondensatleitung kann es zu Problemen kommen.
- Beim Monoblock friert der Wasser-Wärmetauscher bei Temperaturen unter 0°C und Stromausfall ein. Physik kann man nicht beliebig interpretieren, Wasser gefriert nun mal bei 0° Celsius

Also, wovon Reden wir hier?
 
Eigentlich reden wir von einem kompletten Stromausfall, wie in Berlin passiert, da war die Frage von Harald @pixelrichter, ob bei Monoblock Anlagen das Aussengerät tatsächlich aufgefrieren kann, laut Bild soll es wohl in Berlin häufig passiert sein, kenne den Artikel nicht.
 
Eigentlich reden wir von einem kompletten Stromausfall, wie in Berlin passiert, da war die Frage von Harald @pixelrichter, ob bei Monoblock Anlagen das Aussengerät tatsächlich aufgefrieren kann, laut Bild soll es wohl in Berlin häufig passiert sein, kenne den Artikel nicht.
War schon klar, aber Dieter @dwz8 hat den Begriff "Propanwärmepumpe" eingebracht und sein Heizungsfachmann ist der Meinung, dass diese bei -20°C innerhalb von 2-3 Nächten nicht einfriert. Deshalb meine Frage wovon wir eigentlich sprechen.

Zum Anderen Ist sein Heizungsfachmann der Auffassung, dass es keine technische Lösung außer Notstrom gebe um Frostschutz zu erreichen.
Hier eine Lösungen zur Wissenserweiterung für den Heizungsfachmann:
Es gibt mechanische Ventile die bei einer Wassertemperatur von etwa 2-3°C öffnen um den Wasserwärmetausche zu entleeren. Ähnlich einer Thermostatfunktion im Autokühler nur umgekehrt.

Hier mal ein Link mit der Beschreibung und wo man solche Teile kaufen kann: :) :-)

 
  • Like
Reaktionen: H-P
War schon klar, aber Dieter @dwz8 hat den Begriff "Propanwärmepumpe" eingebracht und sein Heizungsfachmann ist der Meinung, dass diese bei -20°C innerhalb von 2-3 Nächten nicht einfriert. Deshalb meine Frage wovon wir eigentlich sprechen.

Zum Anderen Ist sein Heizungsfachmann der Auffassung, dass es keine technische Lösung außer Notstrom gebe um Frostschutz zu erreichen.
Hier eine Lösungen zur Wissenserweiterung für den Heizungsfachmann:
Es gibt mechanische Ventile die bei einer Wassertemperatur von etwa 2-3°C öffnen um den Wasserwärmetausche zu entleeren. Ähnlich einer Thermostatfunktion im Autokühler nur umgekehrt.

Hier mal ein Link mit der Beschreibung und wo man solche Teile kaufen kann: :) :-)

Das mit den Frostschutzventilen hatte ich vor zwei Seiten schon angemerkt, Klaus.
 
Leute, das ist mir zu viel trockene Theorie hier. Ich hätte schon gerne den Witze-Thread wieder, ich würde gerne mal wieder herzhaft lachen. Geht das nach dem Update nicht? ;) :D
 
Ich denke hier ist alles gut, auch für den Laien, der evtl. umsteigen will/muss


.
 
Die Ausgangsfrage bezog sich auf meine Erwähnung von Propan:
NUr weil du das jetzt zum zweiten Mal erwähnst. Der Hydraulische Teil eines Monoblocks kann - wenn all die genannten Eventualitäten auf einmal auftreten - einfrieren. Propan (R290), ist das Kältemittel im Kältekreislauf, der friert sowieso nicht ein, egal welches Kältemittel da drin ist.
In meiner Antwort darauf zitierte ich die Aussage meines Heizungsbauers:
Die verbauten Wärmepumpen ...
Die Antwort bezog sich also auf unsere Installation, und das sind Split-Anlagen.
Zum Anderen Ist sein Heizungsfachmann der Auffassung, dass es keine technische Lösung außer Notstrom gebe um Frostschutz zu erreichen.
Hier eine Lösungen zur Wissenserweiterung für den Heizungsfachmann:
Es gibt mechanische Ventile die bei einer Wassertemperatur von etwa 2-3°C öffnen um den Wasserwärmetausche zu entleeren. Ähnlich einer Thermostatfunktion im Autokühler nur umgekehrt.
Unsere Anlagen sind Split-Anlagen, daher ist seine Antwort nicht zu beanstanden. Ich werde meinen Handwerker nicht am Sonntag darum bitten, mir eine Abhandlung zu Frostschutzmaßnahmen aller möglichen WP-Arten zu liefern, die bei uns nicht verbaut sind. Ich möchte schließlich auch in Zukunft eine Antwort von ihm bekommen. Dass es sich um unsere Anlagen handelt, ergibt sich aus seiner Antwort, daher wäre zunächst die Frage nach Split- oder Mono-Anlage zu beantworten gewesen. :) :-)

Insofern empfinde ich die Aussage zur Wissenserweiterung als überflüssig.

-----
Der Titel des Threads ist schon zur Nebensache geworden. Jetzt geht es noch nicht einmal mehr um Vorzüge einer bestimmten WP-Bauart, sondern nur noch um das Absichern von Extremfällen.
Das mag alles sinnvoll sein, aber ich komme da auf eine frühere Aussage zurück, sich mit Fachleuten vor Ort zu unterhalten. Die Gegebenheiten vor Ort sind die Vorgaben für den Einbau einer WP, nicht nur mit Blick auf die bisherige Heizung, sondern auch das Haus, die allgemeine Wetterlage und anderes mehr. Mein Vorschlag ist daher nach wie vor, diese Dinge vor Ort zu klären. Dann kann man in Kenntnis der Umstände auch nach Schutzmaßnahmen fragen. Dann wird da was draus. Ansonsten führen solche Diskussionen bei einem Erstkontakt mit dem Thema nur zur Verunsicherung, was man alles noch zusätzlich beachten muss. Nicht vergessen, eine Entsalzungsanlage ist auch eine nette Sache in dem Zusammenhang, dazu noch ein paar Filter hier und da...

Nichts für ungut, meine Absicht war lediglich, den Neulingen zu helfen, sich unter einem Berg von möglichen WP-Problemen mit großen Konsequenzen wieder hervorzuarbeiten. Ich belasse es jetzt dabei. :) :-)
 
Zurück
Oben Unten