Wenn der Inbus "rund" ist...

smarti-s

macht Rennlizenz
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25 Oktober 2006
Ort
AC
Wagen
BMW Z3 coupé 3.0i
Hallöchen mal wieder,
beim Versuch, die Bremsscheiben vorne zu wechseln, ist mir die Fixierungsschraube (6er Inbus) für zumindest eine Scheibe "rund" gegangen. Beim rechten Rad hab ich noch nichts gemacht! Ob sie vorher schon zu viel Spiel hatte oder ob sie einfach nur zu fest saß sei mal dahin gestellt...
Ist eh egal, jetzt isses halt so! :(
Vom Eindruck her ist das nicht unbedingt eine super harte Qualität, hat das schon mal jemand rausgebohrt und dabei Probleme gehabt, bzw. welches Gewinde ist das, damit man nicht zu groß da reinbohrt und das Gewinde zu sehr beschädigt?
GreeZZZ,
Achim
 
Bevor du bohrst: Hast du schon versucht einen Schraubendreher mit nem Hammer richtig fest einzuschlagen und dann nochmal zu probieren, ob du die Schraube locker bekommst? Hat bei mir grad gestern funktioniert (wenn auch nicht am Auto). Nur als letzte Idee...
 
Hab schon mit dem Dremel einen Schlitz rein geschliffen und dann mit einem Schraubendreher versucht zu lösen (zusätzlich zum WD40), hatte aber auch nichts geholfen...
 
Wenn du den Schraubenkopf zu fassen bekommst, kauf dir oder leihe dir eine Grippzange... Das wäre mein Vorschlag...
 
WD 40 taugt nicht zum Rost lösen, weil ist kein Rostlöser!
Es gibt Schlagschrauber, die man per Hammer bedient, kostet 8 Euro und geht prima.
 
WD 40 taugt nicht zum Rost lösen, weil ist kein Rostlöser!
Es gibt Schlagschrauber, die man per Hammer bedient, kostet 8 Euro und geht prima.

WD40 ist einer der besten Rostlöser überhaupt.
Wurde von einigen Institutionen in Vergleichtests bestätigt.
Ist übrigens auch ein top Reiniger, nur zum schmieren taugts halt garnix.
 
Ok, also das was gemeinhin überall zu finden ist, das WD 40 Schmiermittel ohne den Zusatz smart straw taugt nicht als Rostlöser, wird leider oft so eingesetzt.
 
Man nehme einen Körner, setze den möglichst weit außen am Rand schräg an (erster schlag gerade um eine Mulde zu schaffen) und dann schlägt man die Schraube quasi auf indem man auf den schrägen Körner haut. Das sollte klappen, die Schraube ist nämlich in Relation zum Gewindedurchmesser recht groß.
 
Man nehme einen Körner, setze den möglichst weit außen am Rand schräg an (erster schlag gerade um eine Mulde zu schaffen) und dann schlägt man die Schraube quasi auf indem man auf den schrägen Körner haut. Das sollte klappen, die Schraube ist nämlich in Relation zum Gewindedurchmesser recht groß.

Das wollte ich schon gestern schreiben, hat aber irgendwie nicht geklappt:
Ich weiß nicht, ob der Schraubenkopf versenkt ist, aber wenn Du dran kommst, Inbus rein und festschweißen/festheften!


Falls ein Schweißgerät in der Nähe vorhanden ist - man nehme ein Flacheisen, bohre ein Loch, schweiße den Kopf fest und drehe die Schraube gemütlich raus. Das klappt immer. :)

Gruß,
Phil

Stimmt, haben wir auch schon praktiziert.
Könnte die Hitze beim Schweißen die Bremse beschädigen?
 
Rostlöser, Körner und Torx reinhauen würd ich auch mal alles probieren was davon funktioniert.

Schweißen würd ich jetzt da nicht unbedingt, ist relativ klein die Schraube, glaub eine M6, auch wenn der Senkkopf relativ groß ist...
 
Das wollte ich schon gestern schreiben, hat aber irgendwie nicht geklappt:
Ich weiß nicht, ob der Schraubenkopf versenkt ist, aber wenn Du dran kommst, Inbus rein und festschweißen/festheften!




Stimmt, haben wir auch schon praktiziert.
Könnte die Hitze beim Schweißen die Bremse beschädigen?

Die WEZ (Wärmeeinflusszone) ist dermaßen gering, dass die Radnabe davon nichts mitkriegen wird. MAG/WIG sind die geeigneten Mittel, wobei ich MAG mit dem stechenden, dünnen Draht klar bevorzugen würde. 3-4mm Flacheisen, 5mm Bohrung, einmal kurz und knackig anpunkten und ab gehts. Dank Senkkopf hat man eine wunderbare Angriffsfläche. Darüber hinaus sorgt der Schweißverzug für eine Schrumpfung zuungunsten der Flächenpressung des Senkkopfes und auch des oberen Gewindeabschnitts.

Wenn du nicht weiter kommst Aki, schraub das Rad wieder fest und du kommst bei mir vorbei - sind halt ein paar km Fahrerei. MAG Gerät und Flacheisen sind vorhanden.

Gruß,
Phil
 
Kauf so was , klappt immer:)
 

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Bei festsitzenden Schrauben hilft grundsätzlich schon ein beherzter Schlag mit einem Hammer nebst einem Rundmaterial bevor man sie aufdreht. Löst meistens auch den Rost und das ganz ohne Hilfsmittel...Im Prinzip macht ein Schlagschrauber das auch...;)
Und wenn sie schon rund ist dann würde ich auch nen Torx reinhauen..
 
Ihr seid echt juuut, Leute! Wenn ich ne schön ausgerüstete Werkstatt in meiner Garage hätte, dann ´hätte ich das Teil auch schon längst draußen. Wenn man aber "nur für den Hausgebrauch" ausgerüstet ist, dann fehlt meistens sowas wie ein Schweißgerät oder Schlagschrauber...
Die Ideen dazu hatte ich ja auch, nur mal schnell so ein Teil kaufen, und man braucht es dann nur das eine Mal...... sorry, meine Portokasse ist gerade nicht so voll. :d:X
Ich werd's die Tage mal mit nem Bohrer versuchen! Der Kopf der Schraube ist plan mit der Oberfläche, also man kann die Schraube nicht "packen". Bleibt dann nur bohren und (wenn man einen hat) einen Linksdreher reinschrauben und rausdrehen (siehe Bild von javiomi).
Das Teil hängt jedenfalls so fest, dass auch die Version mit Hammer etc. nicht klappt! Hamwer schon probiert! Und wenn das alles nicht klappen sollte, dann gibt's ja auch noch Werkstätten, die das ganze Werkzeug haben...... %:
Trotzdem aber danke an alle hier und aus AC,
GreeZZZ
Achim
 
Die einfachste Lösung ist ein 8mm oder 7mm linkslaufender Bohrer (DIN 338 Linksschneidend).
Damit Bohren, dabei löst sich die Schraube zu 99%.
Falls nicht, dann Bohren bis der Kegel freigeschnitten ist und man die Scheibe abnehmen kann.
Jetzt steht die Schraube etwas über der Radnabe raus. In den Dremel eine Trennscheibe und damit einen Schlitz "dremeln".
Durch die Hitzeeinwirkung des Bohrvorgang dürfte die Schraube nun eh gelockert sein.
 
habe bisher jede fest sitzende Bremsscheibenschraube ohne Spezialwerkzeug, Schweißen u.Ä. entfernt. Wie schon geschruben, WD40 ... Zeit zum Wirken geben, Torx o. mit Flachschraubendreher/Meisel o. Körner (seitlich) reintreiben, einige Prellschläge (sollte man gernerell vor dem Runddrehen machen) ... damit sollte sich das Teil bewegen lassen.

Wenn nix geht, Schraubenkopf wegbohren und nachher, wenn Scheibe runter ist, mit Gripzange drehen. Evtl dabei die Nabe im Umfeld der Schraube erhitzen. Wenn dann immer noch nichts dreht, hilft nur ausbohren. (habe ich bisher noch nie machen müssen)

... evtl kann man darüber nachdenken, die neue Scheibe auch ohne diese Schraube zu montieren. Das kl. Ding hält die Scheibe nur beim Radwechsel, wenn die Radbolzen weg sind.

Glück auf!
 
... evtl kann man darüber nachdenken, die neue Scheibe auch ohne diese Schraube zu montieren. Das kl. Ding hält die Scheibe nur beim Radwechsel, wenn die Radbolzen weg sind.

Glück auf!

Da gibt es auch einige Autos, die diese Schraube noch nicht mal serienmäßig haben - ich war echt überrascht!
 
Offensichtlich führen viele Wege nach Rom.
Aber in der Zeit wo hier alles getextet wurde hätte ich das Teil schon 10mal rausgebohrt :D
Hab ich gestern noch an nem Polo gemacht. Da ist der Kopf abgerissen. Dann ging die alte Bremsscheibe natürlich gut runter.
Dann klein vorbohren und mitm 5er hinterher. M6 reinschneiden und gut ist. Die Schraube ist sehr weiches Material und leistet keinen Widerstand.
Die Bohrung und das Gewinde müssen ja auch nicht schön werden.
Die Schraube dient schließlich nur als Positionssicherung, nimmt null Kräfte auf und könnte theoretisch durch nen Zahnstocher ersetzt werden.
 
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