Na, da lag ich ja mit meiner Vermutung goldrichtig! Was Du schreibst, ist von vorne bis hinten nur mit dem Wort Propaganda zu beschreiben, allerdings ziemlich schwacher. Ich antworte jetzt mal passend: Traumatisierst Du eigentlich so eine Colliehündin selbst oder lässt Du das andere machen?
Es ist traurig, dass man Dir nicht vernünftig reden kann. Lese unsere Beiträge nochmal genau durch, und prüfe dann, was eher nach Propaganda klingt... Ich arbeite nicht mit Hunden und lasse auch nicht an Hunden arbeiten. Dass Du Hunde als Beispiel nimmst, ist nicht verwunderlich, es ist genau diese plakative Art und Weise, die ich an übereifrigen Tierschützern ablehne. Mäuse sind gleich nicht so schlimm? Oder Zebrafische? Oder gar Fruchtfliegen?
Es ist übrigens genau was ich als Doppelmoral bezeichne: Du bist der Frage, ob Du Medikamente nimmst, ausgewichen. Und hast einen zwielichten Vergleich mit KZ-Ärzten geführt. Im Sinne von: wenn ein Übel bereits begangen wurde, kann man auch den Nutzen daraus ziehen. Dass Tierversuche nicht schön sind, ist jedem klar. Aber man sollte wenigstens dazu stehen, wenn man Medikamente und Operationen in Anspruch nimmt.
Zur Erklärung: um die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe im Blut, Lymphsystem und Knochenmark bei plötzlicher Verletzung zu messen, wurden/werden große Säugetiere (auch Collies) wichtigerweise ohne jede Betäubung traumatisiert, zu Deutsch: ihnen wird (nicht von einer Maschine) z.B. ein Hinterlauf mit einem Hammer mit ca. 20 -30 Schlägen komplett zu Brei geschlagen, der Knochen vollkommen zertrümmert. Das Tier muss gefesselt bei seiner eigenen Marter zuschauen und wird nach Probenahme etwa zwei Stunden später getötet (mit Liebe und natürlich der billigsten Methode).
Genau das meinte ich: plakative Berichterstattung, ohne jeglichen Nachweis, welches Land, wo, wann, warum, legal, illegal etc.
Ist ja jetzt nur ein schlimmes Beispiel, in Wahrheit werden die Tiere meistens von morgens bis abends gestreichelt!
Stimmt, es ist ein (bis jetzt von Dir nicht verifiziertes, aber durchaus mögliches) Beispiel. Und es ist ein schlimmes Beispiel, definitiv. Ich würde so etwas niemals durch die Ethikkommission bringen oder lassen (v.a. da es stark nach Grundlagenforschung klingt).
Aber wozu schreib ich das? Will doch hier eh so gut wie keiner wissen. Mich wundert allerdings nicht, dass so manche Tierschutzorganisation mittlerweile rabiat geworden ist, wo es ihnen einfach nicht gelingt, sich gegen die staatlich verordnete Verharmlosung dieser zigtausendfachen und grauenhaften "Tierversuche" in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. In diesem Zusammenhang sollte man sich das Wort "Tierversuch" mal so richtig auf der Zunge zergehen lassen oder Dein gewähltes "in Tiermodellen"!
Das kommentiere ich lieber nicht.
Da ich bei solchen Aktionen aber nicht mit mache und keinerlei Kontakt in dieser Richtung habe, kann ich mir leisten, diesen Beitrag zu schreiben. Denn der Normalfall ist ja heute schon so, dass ich ab jetzt ein Fall für den Staatsschutz geworden bin. Auch das will hier keiner glauben (s.o. glauben ist nicht Wissen).
Das ist auch nachvollziehbar, denn Du stehst nicht über dem Gesetz. Und Deine Werte solltest Du auch Menschen, und seien es Forscher, zuteil werden lassen.
!! Richtigstellung: Dies ist lediglich die fiktive Darstellung eines Briefes, wie er von einem ernsthaften Tierfreund stammen könnte. Hierzu zählen ebenfalls sämtliche Beiträge von RQP in diesem Thread. Der Verfasser erklärt, dass keine seiner Aussagen der Wahrheit entspricht und er sich ausdrücklich von allen gemachten Aussagen distanziert.