Nochmals - illegal, aber von Microsoft bisher geduldet. Fakt. Lizenzrecht und gerade von Microsoft ist nicht einfach - die Kurse und Prüfungen als MS-Volumenlizenzspezialist waren auch für mich nicht so mal auf die Schnelle zu absolvieren...
...und somit können wir das auch so belassen - muss jeder selbst entscheiden, was er wie macht.
Vor einigen Jahren habe ich auch den Microsoft MLP gemacht. Ist nicht mein Hauptgebiet aber natürlich verkaufe ich meinen Kunden auch Software von Microsoft und daher wollte ich mich damit ein wenig auseinandersetzen.
Du scheinst dich damit ja tiefer zu beschäftigen. Daher eine Frage:
Wie ist das aktuell mit dem "Prüfrecht" seitens Microsoft?
Mein Stand ist, dass Microsoft selbst ja erstmal gar nichts prüft, sondern Wirtschaftsprüfer wie KPMG, PWC und Co. damit beauftragt. Das Recht zu prüfen, ist in den Lizenzverträgen zu finden, so jedenfalls mein Stand. Soweit ich informiert bin waren die entsprechenden Vereinbarungen aber nur in Open Verträgen zu finden und nicht bei OEM Lizenzen. Hat sich da was geändert?
Ich jedenfalls vermeide seitdem Open Verträge so gut es geht und sehe somit keine vertragliche Grundlage fürt eine Prüfung. Liege ich damit inzwischen ggf. grundlegend daneben?
Zum eigentlichen Thema:
Hier geht es ja um eine private und sehr wahrscheinlich um eine OEM Lizenz. Diese würde ich als Privatperson auch durchaus ohne weitere Bedenken gebraucht kaufen.
Auch hier bin ich wieder unsicher, aber letztendlich gingen die Prozesse doch über den Preis.
Sinngemäß eine gebrauchte Office Lizenz für z.B. 10€ sollte dem Verbraucher "unseriös" vorkommen, da dies kein realistischer Preis für eine Office Lizenz die im Handel 200€ kostet, sein kann.
Ich verweise daher gerne an andere halbwegs seriöse Onlinehändler, wo diese gebrauchten Office Lizenzen zwischen 50€ und 100€ kosten. Dies wäre für mich ein durchaus angemessener Preis und könnte entsprechend argumentiert werden.