Wo sind all die Traumautos hin?

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Heute hat Wiesmann Insolvenz angelmedet... Wieder einer weniger?
 
100%ige Zustimmung.

In den letzten Jahren gibt es kein Auto, das ich als Traumwagen bezeichnen würde.

Der letzte Traumwagen steht sogar bei mir in der Garage und ich habe zu viel Angst, dass irgendwas damit passiert, als dass ich ihn bedenkenlos fahren könnte. Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Dodge Charger gegönnt (Bild meines Wagens findet ihr hier auf der rechten Seite). Mir ist auch bewusst, dass der Wagen nicht jedem gefällt, aber für mich war nachdem ich das Spiel Mafia gespielt habe klar, dass ich solch einen Wagen brauche.

Gefahren bin ich ihn wie oben schon gesagt nocht nicht so oft, aber er zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich in die Garage gehe. :) :-)
 
Mir ist auch bewusst, dass der Wagen nicht jedem gefällt, ...
Gefahren bin ich ihn wie oben schon gesagt nocht nicht so oft, aber er zaubert mir jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht, wenn ich in die Garage gehe. :) :-)

So geht es mir bei meinem ZQP auch (Definitiv mein Traumwagen :) :-) und ich will auch nichts anderes mehr) und den findet mindestens jeder Zweite auch nicht schön, aber interessiert mich das? Ja, ungefähr so viel, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt!
(Vor Jahren wollte ich mal einen 850er im Tausch. Dieser 93er 850ci meines Freundes wurde aber vor kurzem mit einem Km-Stand von nicht ganz 50.000km und 1.Hd. an seinen 4-jährigen Urenkel verschenkt!)
 
Ich kann mich der "Früher-war-alles-besser-Auffassung" nicht anschließen.
Es war "anders", weil es andere Zeiten waren.
"Traumwagen" ist doch Ansichtssache, das definiert jeder unterschiedlich.
 
Das Hauptproblem dieser Journalistenmeinung ist doch, dass er schon viel zu viel gesehen und erlebt hat. Der ist abgestumpft. Und fad.
Ist ja auch kein Wunder, wenn sie sich dann in Kubikzentimeter Kofferraumvolumen, klimatisierten Becherhaltern und die Bedienungsfreundlichkeit der 7. Ebene des Bordcomputers verstricken.

Einfaches Heilmittel --> Raus aus der schmähbefreiten Zone:
Autorevue stattdessen lesen - die lieben das Auto noch und das merkt man auch an den Beiträgen

Aufwendiges Heilmittel:
Lange verreisen und viel Zeit auf einen "unterentwickelten" Flecken dieser Erde verbringen. Beim Zurückkommen hast Du dann einen Kulturschock und musst Dir selbst die U-Bahn wieder erarbeiten.
 
Dazu gestern die Antwort in der aktuellen AutoBild in Form eines Leserbriefes von einem Herrn Feucht:

"Wenn Herr Knecht schöne Autos sehen will, sollte er das Auto & Technik Museum in Speyer oder Sinsheim besuchen.
Dort werden sich seine Augen nicht sattsehen können.
So ein Besuch würde übrigens auch manchem Designer nicht schaden!"
 
Würde aber erklären, warum das Automobil für viele junge Leute längst nicht mehr so spannend ist wie ein Mobiltelefon.

Zum Glück geht das nicht allen so. Mein vielleicht 20jähriger Nachbar fährt einen schön gemachten Supra Turbo, sein Freund einen Skyline als Rechtslenker. Gestern kam mir ein Bursche, der aussah als wäre er 14, in einer ebenfalls rechtsgelenkten Elise entgegen. Und mir selber haben schon einige Kids an der Ampel "Ist das ein geiler BMW" hinterher gerufen. Es gibt also durchaus noch autobegeisterte junge Leute.
Aber es ist richtig, früher waren es mehr, da gab es hier im Ort einen großen Ford Escort-Club, im Nachbarort eine Opel-Schmiede und im nächsten waren die VW-Freunde zuhause. Wer sich davon abheben wollte fuhr einen Civic CRX, Alfa Quadrifoglio oder eben einen BMW. Allen gemein war die Begeisterung für das Thema Auto und vorallem der Wille und die Möglichkeit, einen nicht unerheblichen Teil des Einkommens in das geliebte Stück zu investieren.
Und wenn neun Monate nach dem großen Clubtreffen unerwartet ein Kombi gebraucht wurde, dann wurde das Geld in dessen Finanzierung gesteckt. Das der Neue nicht serienmäßig bleiben durfte war Ehrensache.
Aber nach und nach verschwanden sie dann, die leergeräumt Escort RS, die mit Weber-Vergasern bestückten Asconas und die Jägermeisterorange lackierten GTIs.

Und warum gibt es als das heute nicht mehr in dieser Form? Weil die Autos heute nicht mehr begeistern? Vielleicht, aber ich glaube das ist nur ein Grund von vielen.
Ganz sicher hatten die Fahrzeuge damals mehr Charakter, waren weniger perfekt. Worin unterscheiden sich heute Giulietta GV, Astra OPC, Golf GTI und wie sie alle heißen? Image, Preis, Embleme?
Fehlt nur nur, dass der 1er auf Frontantrieb umgestellt wird.

Es ist ganz einfach so, Auto fahren ist teuer. Ein Auto fahren, dass einem mehr gibt als nur die Möglichkeit damit von A nach B zu kommen, ist noch teurer.
Vielen fehlt heute einfach die finanzielle Sicherheit; Ein Arbeitsplatz, der sicher ist und das ensprechenden Einkommen bietet, die Finanzierung des persönlichen "Traumwagen" möglich zu machen.
Und deshalb wird heute ein KIA gekauft (fährt nicht schlechter als die anderen), ein nackter Polo geleast, oder es wird gleich auf Monatskarte und ein schickes Bike gesetzt, bringt ja auch Image.
Auto als Imagefaktor? Braucht keiner, die anderen im Umfeld können und wollen sich ja auch kaum mehr als eine Grundversorgung leisten.
Aber hey, Ich habe das neue SumSum S4, weil ich jetzt meinen dritten Handy-Vertrag abgeschlossen habe.

Ich schreibe hier ganz bewusst nicht von irgendwelche Supersportwagen, die die meisten ohnehin nur aus Hochglanzheften kennen.
Es geht mir um den Einstieg zum Thema "Faszination Auto". Denn wer sich nicht in jungen Jahren für das Thema begeistern, den wird es später eben auch kalt lassen.
 
Wir sind mit den Z4's natürlich auf der Sonnenseite angekommen. Wenn wir ehrlich sind: viel mehr geht nicht mehr bzw. viel mehr macht gar keinen Sinn.

Klar geht teurer immer. P. ist teurer und sportlicher. Diese Jungs schielen heimlich auf Ferrari. Die wiederum auf Bugatti.

Bei uns im Ort fährt ein älterer Knabe einen SLS. Neulich machte er sich über meinen Z4 lustig, warum ich ihm im Weg rumstehen würde. Ok! Aus seiner Sicht hat er vielleicht recht... Aus der Sicht des neutralen Betrachter hat er einfach eine Macke! Ich wahrscheinlich aber auch... Ist immer eine Frage der Perspektive...

Das erinnert mich an eine Reportage aus den USA, die ich vor ein paar Jahren mal gesehen habe (muss kurz vor dem Finanz-Crash gewesen sein). Da saß ein Typ im Hafen auf dem Deck seiner megacoolen Yacht und war völlig frustriert. Warum? Sein Nachbar hatte sich gerade eine Yacht mit einem Stockwerk mehr geholt und saß jetzt höher auf seinem Schiff. Ich habe mir das seinerzeit mit offenen Mund angeschaut

Ein Kumpel von mir ist jetzt in finanziellen Sphären angekommen, wo es völlig normal ist in den Laden zu gehen und sich ein neues P. Cabrio neben den Cayenne zu stellen. Der macht da wenig Aufhebens drum. Ist für ihn völlig normal. Neulich sagte er mir: "Wenn der neue turbo kommt könnte es sein, dass er den als Cabrio statt des Carrera kauft!" Ok, dachte ich, mach mal... Was für die Einen unerfüllbare Träume sind ist für andere völlig normal. Ich kann mich noch nicht einmal für meinen Kumpel freuen. Und das nicht, weil ich neidisch wäre (ok, doch! Ein bisschen... ;)) sondern weil meines Erachtens der emotionale Bezug zu diesen "Träumen" fehlt.

Wenn man einmal die 25 überschritten hat und in diesen Sphären angekommen ist fällt es irgendwann schwer neue Reize zu schaffen. Ist ja auch so schön einfach (das nötige Kleingeld vorausgesetzt): man sucht sich das für sich (auch finanziell) passende raus, wobei jeder noch seine persönliche Schmerzgrenze hat.

Anschließend behauptet man (heute gerne über Foren ;)) das Beste, Tollste überhaupt zu haben bis es wieder ein neues Ziel gibt. Heute stimmt der Spruch mehr den je: "Was geht mich meine Geschwätz von gestern an...!". Alles andere wird ausgeblendet oder schlecht geredet.

Eigentlich haben wir damit doch schon unsere Antwort: der Traum steht in der Garage!

Jetzt kommt die psychologische Zwickmühle: wenn das Beste, Tollste in der Garage steht Träume aber etwas unerfülltes sein sollen (quasi ein "Ziel") wird es einfach schwer diesen Traum zu definieren. Wir lassen uns heutzutage vielleicht zu viel treiben und passen uns zu schnell an das Machbare an: der Traum entsteht erst mit der Möglichkeit ihn zu verwirklichen.

Wenn ich die Möglichkeit habe und es gerade passt einen tollen Jaguar F zu kaufen (oder einen P. oder einen L. oder einen F.) dann sind das eben die neuen Träume, die dann aber auch schnell erfüllt werden. .

Oft fehlt dabei das langfristige Herantatsten. Neudeutsch würde man die "Nachhaltigkeit" vermissen.

Eigentlich müssten wir damit eine "goldene Generation" sein. Prompt fehlen uns die Träume... Ist schon tragisch!

Als kleine Jungs haben wir uns die Nase platt gedrückt. Heute sondieren wir unsere Möglichkeiten, gehen in den Laden und machen einfach. Und anschließend beschweren wir uns, dass es keine Traumwagen mehr gibt...
 
Wir sind mit den Z4's natürlich auf der Sonnenseite angekommen. Wenn wir ehrlich sind: viel mehr geht nicht mehr ...

Oh ha, bei solchen Aussagen über einen Mittelklassewagen fällt es mir immer herzlich schwer, die Finger von den Tasten zu lassen. :cautious:

... Klar geht teurer immer. P. ist teurer und sportlicher. Diese Jungs schielen heimlich auf Ferrari. Die wiederum auf Bugatti. ...

Mal abgesehen von der Frage, wer etwaig auf wen "schielt", oder auch nicht, konstatierst du also selbst, dass der Z4 eigentlich sehr weit unten auf der automobilen Leiter steht.

... viel mehr macht gar keinen Sinn...

Das kann kein Argument sein, denn die Sinnfrage übersteht auch ein Z4 in der Regel nicht.

... Bei uns im Ort fährt ein älterer Knabe einen SLS. Neulich machte er sich über meinen Z4 lustig, warum ich ihm im Weg rumstehen würde. Ok! Aus seiner Sicht hat er vielleicht recht... Ist immer eine Frage der Perspektive...

Immerhin zu Letzterem gebe ich dir recht - weshalb es aber eben auch, und hier schließt sich der Kreis, vermessen ist, den Z4 dort zu platzieren, wo du es mit einem Hauch von (sicherlich ungewollter) Arroganz zu Beginn deines Beitrags getan hast. Der Z4 ist nicht viel mehr als ein Dreier-BMW. Das galt bereits für den E85, und es gilt mehr oder minder auch für den E89. ;)

Was das automobile "Träumen" angeht, zeigen die vorstehenden Beiträge doch eindrücklich auf, warum es eigentlich ganz wünschenswert ist, dass das Auto in unserer Gesellschaft den Wert eines Statussymbols allmählich verliert. Wenn der Porschefahrer gelangweilt Porsches sammelt, wenn der Yachtbesitzer über die größere Yacht des Nachbarn jammert, oder wenn auf der Königsallee die Luxussportwagen so penetrant flanieren, dass es einfach nur noch langweilig ist, dann ist offenkundig "irgendwo" ein Fehler vorhanden. Denn spätestens dann erfüllt das Eigentum für diese Menschen offensichtlich nicht mehr seinen prägenden Zweck.

Offen gesagt konnte ich das "Beträumen" von Autos noch nie nachvollziehen. Das ist nicht despektierlich gemeint, sondern generell ist es meiner Meinung nach fragwürdig, seine Erfüllung im Erwerb von Luxusgegenständen zu suchen. Denn dem Verhalten wohnt - ganz offensichtlich - das erhebliche Risiko inne, dass man diese Gegenstände früher oder später besitzt und sich dann eine gewisse Perspektivelosigkeit einstellt. Derartige Beispiele gibt es unzählige. Wer mal die gelangweilten Menschen auf den Luxus-Shoppingmeilen unseres Landes beobachtet hat - oder ggf. auch im eigenen Freundeskreis - wird sicherlich zustimmen.

(Luxus-)Gegenstände wie Autos, Uhren, Häuser und vieles mehr sind angenehm, weil sie einen komfortablen Lebensstandard fördern und eine gewisse Sicherheit vermitteln. Wo der Luxus darüber hinaus eine Bedeutung gewinnt, wohnt ihm meiner Meinung nach ein nicht unerhebliches Risiko für das eigene Wohlbefinden inne.

Unter dieser Prämisse kann und sollte man sich dann auch wieder an einem Z4 ganz genau so erfreuen (und nicht mehr...) können, wie an einem Bugatti. Eine ausgesprochen entspannende Sichtweise, wie ich finde. :) :-)
 
Ich habe ja das Glück, das ich mir einige Automobile Träume erfüllen kann, für alle muss ich sparen und erfreue mich schon im im Vorfeld an dem zukünftigen Auto und auch jedesmal wenn ich damit fahre. Es gibt auch unerreichbare Autos und auch Autos die sehr teuer sind, diie gar keinen Reitz auf mich ausüben.

Durch mein Hobby kenne ich sehr reiche Leute (der reichste hat ca 400 Autos), für diese ist es viel schwieriger sich noch einen Traum zu erfüllen. So gesehen macht Geld zwar glücklich, aber mehr Geld macht nicht glücklicher.
 
Immer schön, wenn es noch juckt! ;)

Das ist, wie gesagt, immer eine Frage der Perspektive. Was für die einen ein Mittelklasse-Derivat ist ist für die Anderen ein Traum. Für viele (wenn nicht die meisten) wird es einer bleiben (sofern sie es für sich als Traum definieren).

Mehr geht immer...Keine Frage. Also wird es immer und überall etwas weiter oben auf der Leiter geben...

Den Sinn und Zweck eines Z4 in Frage zu stellen ist richtig. Ist aber wieder eine Frage der Perspektive. Es gibt hier ein paar, die den Wagen ständig nutzen. Da wäre ein Golf sicher praktischer. Für mich und einige andere hier ist das ein Spassauto. Mehr Sinn (Spass) muss mir der Wagen nicht bieten. Sollte ich auf die Rennstrecke wollen würde ich mir mehr Performance wünsche. Will ich aber nicht!

Das mit der Arroganz (gewollt oder ungewollt) ist das immer so eine Sache: Für die Mehrheit der Leute in unserem Musterländle dürfte ein Z4 ein unerfüllbarer Traum bleiben obwohl oder weil er "nur" ein Mittelklasse-Derivat ist und vom "schnöden" 3er abstammt.

Ein angeblich schlauer Mann hat mal gesagt: der Kauf und Besitz eines Sportwagens (P. war gemeint) muss weh tun. Sonst kann man es nicht würdigen und geniessen! Für mich wahr und falsch!

Wahr, weil Träume nicht zu einfach erfüllbar sein sollten. Falsch, weil man mit der Erfüllung eines solch hoch gesteckten Zieles meist den entspannten Umgang damit verliert. Ich habe Männer weinen sehen, weil die Nummernschildhalterung einen Kratzer abbekommen hat und das schon das Budget sprengte. Das bei der Gelegenheit ein Fussgänger angefahren wurde und der eventuell verletzt sein könnte, war erst Mal nicht so wichtig. Ernsthaft! Das war für mich ein einschneidendes Erlebnis...(nicht wirklich. Ich war nur Beobachter der Szene..)

Mein Freundlicher schilderte mir, dass bei ihm auf dem Hof die dollsten Kisten unrepariert rumstehen würden, weil die Leute sich die Reparatur nicht leisten können. Das wäre früher nicht so gewesen.

Von daher bin ich bei Dir: ein entspannter Umgang mit den eigenen Träumen und Möglichkeiten ist auf Dauer genussreicher...

Ein Bugatti würde mich definitiv nicht glücklicher machen... Zumal es jetzt wieder ein Sondermodell gibt mit ein paar PS mehr. Mist! Schon wieder nicht oben angekommen! Und nu? :)

By the way: habt Ihr mal mitbekommen, was nötig ist damit der "Traum" Bugatti funktioniert? Bei einem freien Fahren in Spa tauchte eine LKW mit einem Bugatti drauf auf. Mehrere Mechaniker machten sich daran, das Fahrzeug fertig zu machen. Schließlich durfte der Besitzer einige Runden drehen. Anschließend wurde der Wagen wieder durchgeschaut, verladen und ins Werk zur Überholung gebracht. Erst danach ging das gute Stück wieder zum Besitzer. Obligatorische Verfahrensweise bei Bugatti! Im wahrsten Sinne des Wortes abgeFAHREN!
 
... Das ist, wie gesagt, immer eine Frage der Perspektive. Was für die einen ein Mittelklasse-Derivat ist ist für die Anderen ein Traum. Für viele (wenn nicht die meisten) wird es einer bleiben (sofern sie es für sich als Traum definieren) ...

Wenn bereits unzählige mittlere Außendienstmitarbeiter mit einem Fünfer oder dem Audi-Pendant ein teureres Auto fahren, wird offensichtlich, dass auch die Relativierung von Meinungen mittels der perspektivischen Sichtweise an ihre Grenzen stößt. Freie Meinungsäußerung in Ehren, aber die Andeutung, der "Traumwagen" Z4 bleibe für die meisten Menschen "unerreichbar", zeugt eher von einer (für mich nicht mehr nachvollziehbaren) "Selbsteingenommenheit" - um den Begriff der Arroganz zu vermeiden -, als von einer Frage der Perspektive. Das auch deshalb, weil von solchen Autos längst nicht so viele Menschen träumen, wie sich das so manch ein "Träumer" vorstellt.

Dieses Thema hatten wir im Forum allerdings schon unzählige Male, mithin man wohl kaum neue Erkenntnisse erwarten darf. Immerhin dokumentiert es eine gewisse Bodenständigkeit, sich einen Z4 (oder auch SLK, TT etc.) zu "erträumen", anstatt einen Bugatti. :) :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
...Durch mein Hobby kenne ich sehr reiche Leute (der reichste hat ca 400 Autos), ...

Ach herrje, wenn der jedes Auto auch nur alle 2 Monate mal waschen möchte, muss der über 6 Autos täglich durch die Waschanlage fahren. An Handwäsche gar nicht zu denken... :D
 
Immerhin: Im Jahr 2010 betrug der Arbeitslohn je Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 27.997 Euro brutto (Stat. Bundesamt).
Im Weltverhältnis üppig... Im Forumsverhältnis wohl eher nicht...

LG,
Ralf
 
Wenn einer im Jahr 250k€ und 9 nur 10k€ liegt das Jahresdurchschnittseinkommen von 10 Personen bei 34000 €.

Solche Angaben sind Null, nichts Wert.

Es kommt auch drauf an wieviel vom Einkommen unterm Strich für sinnloses Zeug wie ein SpaßAuto übergibt bleiben und nicht zu vergessen - es soll, eigentlich unglaublich, Menschen geben denen ist ihr Auto völlig egal, es dient nur zur Fortbewegung.
 
Der Wert dieser Angabe liegt doch schon in Deiner Antwort: auf 9 Sehrwenigverdiener muss ein Sehrvielverdiener kommen, damit ein halbwegs mittlerer Durchschnitt zustande kommt.
Letztlich will ich damit sagen, dass das finanzielle Niveau der Mitglieder in einem BMW-Forum wie diesem deutlich über dem der Mitglieder im Dacia-Forum liegen dürfte. Und daher die Relationen - was nun ein Traumauto sein könnte, was dieses kostet und wie einfach man sich das leisten kann im Verhältnis zum eigenen Einkommen - andere sind.
LG,
Ralf
 
Mit ca. 6,5k durchschnittlichem Einkommen/Jahr/Erdenbürgers dürfte wohl fast jeder fahrbare Untersatz für die meisten Erdenbürger ein Traum bleiben;). ....

Klar, wenn man die Millionen mittelloser Menschen unseres Erdballs hinzunimmt, lässt sich ein Mittelklasseauto natürlich schon viel besser zum unerreichbaren Traumwagen erheben. :) :-) Ob diese Menschen tatsächlich von Autos träumen, spielt dabei natürlich ebenso wenig eine Rolle wie der Umstand, dass solche Mittelklasseautos gebraucht für ein paar Tausend zu haben sind. ;)

Ich seh's allmählich ein: So manch ein automobiles Selbstverständnis will um jeden Preis unangetastet bleiben. :) :-)
 
... es soll, eigentlich unglaublich, Menschen geben denen ist ihr Auto völlig egal, es dient nur zur Fortbewegung.

Welch abwegige Behauptung, konnte man hier im Forum doch über Jahre hinweg immer wieder anschaulich lernen, dass so gut wie alle Menschen nach den hier gefahrenen Autos lechzen, womit sich nicht zuletzt auch die zahllosen, hier ebenso liebevoll wie bescheiden dokumentierten, bewunderungsvollen Blicke der Zeitgenossen auf das eigene Auto und dessen auf der Sonnenseite des Lebens dahingleitenden Fahrer erklären. :) :-)
 
Ich seh's allmählich ein
Glaub ich nicht!:D
Aber im Ernst,auch wenn die Einstandspreise für ältere BMW Modelle mittlerweile gesunken sind so sind die Instandhaltungskosten dennoch sehr hoch,sofern man kein ausgebildeter Schrauber mit eigener Werkstatt/Hebebühne ist. Da ist dann preislich nichts mehr mit Mittelklasse,sofern man den Wagen ständig in Topzustand halten will. Finanziell könnte da ein Neuwagen,auch wenn er in der Anschaffung deutlich teurer ist,die bessere Wahl sein. Emotional eher nicht.;)
 
Ach Gottchen, so teuer sind die Reparaturen bei einer freien Werkstatt nun auch nicht. Ein Auto muss auch nicht ständig in einem "Topzustand" sein, solange es fährt. Auch von dieser Seite passt also die Mär vom Mittelklässler als Traumwagen nicht.

Glaub ich nicht!:D ...

Das wird doch wohl kein intellektuelles Problem sein? :M
 
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