Wozu brauchen wir noch Mütter?

  • Ersteller Ersteller Andreazzz
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Weiss ja nicht wo Du gross geworden bist, aber ich für meinen Teil, auch in den 80ern an einem humanistischen Gymnasium in einer 250.000 Einwohner Stadt am Niederrhein erzogen und gross geworden, habe es eher so erlebt, dass die getrennten Ehen oder alleinerziehenden Mütter usw. aber noch die absoluten Ausnahmen waren, und die Familie eher der absolute Regelfall...

Hallo,

ich kann jetzt nicht genau sagen, wie repräsentativ eine

  • männliche Person
  • aus einer Stadt mit 250.000 Einwohnern
  • aus der Region Niederrhein
  • der in den 80ern
  • ein humanistische Gymnasium besuchte
ist.

Die häufigsten Gründe für die Scheidungen waren die Ehen aus den 60/70ern. Viele haben sich Ende 80er/Anfang 90er "endlich" von ihrem Partner scheiden lassen, weil die Kinder groß genug waren.

Es war sicher keien Mehrheit bei den Familien, wenn ich da aber noch die unglücklichen Familien dazurechen, dann waren es doch genug.

Interessant sind die Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

http://www.destatis.de/jetspeed/por...ontent75/lrbev06a,templateId=renderPrint.psml
 
die erste ist: Frauen:D, ganz normal, oder?
Und die zweite ist, das ich persönlich lieber eine sehr vorsichtige Erzieherin (so nennt sich die Berufsbezeichnung heutzutage) mit einem feinfühligen Gespühr für solche Fälle habe, die lieber einmal mehr als zuwenig ihre "auffälligen Beobachtungen" schildert (das geschieht immer ersteinmal intern und muss durch weitere Personen bestätigt werden), als das sie oder ich mir später vorwerfen muss, trotz "schlechtem Bauchgefühl" nichts getan und eine evtl. schreckliche Tat verhindert zu haben.

Ob sich ein Pädagoge nach ausführlicher Besprechung in seinem Team und ggf. dem Jugenamt "Beurteilungen anmaßt" und sich im oben genannten Fall "einmischt", wäre ganz klar seine Pflicht. Ob dir das gefällt oder nicht. :rolleyes:

Sehr zweischneidig diese Sichtweise, mit lieber einmal zu viel als zu wenig. Und das dürfte Dir auch hinlänglich bekannt bzw. bewußt sein. Denn, wenn eine Familie oder Elternteil in diese "Mühle" geraten ist - ob berechtigt oder, worauf ich hinaus wollte, eher unberechtigt - hängt da ein (a)sozialer Rattenschwanz dran, der schon oft genug, Familien wirklich zerstört hat. Denn aufgrund der in der Vergangenheit seitens Medien aufgezeigten Misstände der Jugendämter, ist natürlich dadurch der "Übereifer" deren Vertreter geboren worden. Und aus dieser Mühle wieder heraus zu kommen, bedarf vieler Monate wenn nicht sogar Jahre. Auch Kinderpsychologen haben oftmals zu viel in manche Formulierungen von Kindern hinein interpretiert als es gemeint war, oder wollten gewisses heraus gehört haben. Gut, es gibt Supervisionen.... zum Glück. Daher, eher einmal zu wenig als einmal zu viel...... Und sind wir mal ehrlich, die wirklich krassen Fälle sind sowieso dieser "Obhut" ohne "Nachbarschaftshilfe" entzogen. Denn "geschundene" Kinder kommen oftmals erst garnicht in den Kindergarten? Weil deren Eltern sehr wohl wissen, dass das Kind auffallen könnte?
Heute reicht doch schon eine Ohrfeige dem Junior gegenüber in der Öffentlichkeit aus, da kommen schon die selbsternannten Moralisten auf Einen zu (Achtung: das ist nur eine Annahme, weil meine Kids schon zu lange "erwachsen") und rügen das Vorgehen.... kennen aber oftmals garnicht die Entstehung dieser Sekunden-Situation. Das halte ich noch heute schlichtweg für einen Witz.
Auch glaube ich nicht unbedingt an das "feinfühlige Gespür" von Erziehern/innen, das ist ein Gabe, die kann einfach nicht jeder besitzen oder erst nach sehr, sehr vielen Jahren der Erfahrung. Ich glaube nur Krankenhausärzte/Kinderärzte sind der einzige Berufszweig, der zweifelsfrei beurteilen kann, was Sache ist - weil es häufig sehr offensichtlich ist. Auch seelische "Gewalt" dürften an diesen Stellen offensichtlicher sein, im Beisein der Eltern.
 
Weiss ja nicht wo Du gross geworden bist, aber ich für meinen Teil, auch in den 80ern an einem humanistischen Gymnasium in einer 250.000 Einwohner Stadt am Niederrhein erzogen und gross geworden, habe es eher so erlebt, dass die getrennten Ehen oder alleinerziehenden Mütter usw. aber noch die absoluten Ausnahmen waren, und die Familie eher der absolute Regelfall...

Das ist nur Subjektiv, weil zu dieser Zeit die geburtenstarken Jahrgänge (ab 1960) sich gerade in Ehen und Familienaufbau befanden. Das "verschleiert" leider etwas das tatsächliche Gesamtbild.

Edit:
Ha, das deckt sich bzw. ergänzt sich hervorragend zum Hinweis von Gerry ;)
 
Hallo,

ich kann jetzt nicht genau sagen, wie repräsentativ eine

  • männliche Person
  • aus einer Stadt mit 250.000 Einwohnern
  • aus der Region Niederrhein
  • der in den 80ern
  • ein humanistische Gymnasium besuchte
ist.

Die häufigsten Gründe für die Scheidungen waren die Ehen aus den 60/70ern. Viele haben sich Ende 80er/Anfang 90er "endlich" von ihrem Partner scheiden lassen, weil die Kinder groß genug waren.

Es war sicher keien Mehrheit bei den Familien, wenn ich da aber noch die unglücklichen Familien dazurechen, dann waren es doch genug.

Interessant sind die Zahlen des Statistischen Bundesamtes:

http://www.destatis.de/jetspeed/por...ontent75/lrbev06a,templateId=renderPrint.psml

weiss ich nicht, wie repräsentativ das ist, wollte halt nur andeuten, komm nicht vom Land, wo eine Ehescheidungsrate wohl aus verschiedenen Gründen eher niedriger ist.

"Wo findet sich denn die heile Familie? In den 80ern war ich mit 2 Elternteilen schon ein Sonderfall in meinem Schul- und Freundeskreis. Getrennte Ehen, alleinerziehende Mütter die mehr schlecht als recht die Balance zwischen Job und Kind mangels Betreuungsangebot aufrechterhalten konnten."

Und das ist einfach Quark. Ausser Du kommst aus ... (will jetzt keine Stadt schlecht reden), aber in den 80ern warst Du mit Sicherheit kein Sonderfall mit einem intakten Elternhaus. Aus welchen Hintergründen das nun mal so war oder nicht (siehe Fantomasio "geburtenstarke Jahrgänge im Familienaufbau") entspringt zumindest aber nicht aus Deinem damaligen Situationsgefühl heraus.
 
In meinem Bekanntenkreis wird allgemein die Meinung vertreten, dass die Betreuung in Ganztagsschulen und -KiTas gleichwertig zur Betreuung durch die Eltern ist. Man ist sogar enttäuscht darüber, dass die Betreuung nicht bis in die Abendstunden angeboten wird, damit sich die Mütter selbstverwirklichen können und beruflich Karriere machen können. Die Bindung, die zwischen Eltern und Ihrem Nachwuchs sofort nach der Geburt, bzw. schon während der Schwangerschaft entsteht, ist meines Erachten wohl demnach zu vernachlässigen!?
Die Abgabe in diesen "Ganztagskinderaufzuchtstationen" ist doch ein Schlag ins Gesicht jeder Mutter/jeden Vaters, die sich ganz bewusst für Nachwuchs entscheiden.
Dies´ wird ja so auch aus ganz bestimmten Politikerkreisen ausdrücklich gewünscht, aber eine Rente für Mütter, die zugunsten der Erziehung Ihrer Kinder zuhause bleiben (möchten), gibt es bis heute nicht!
Ich für meinen Teil war jedenfalls immer froh, nicht in eine Ganztags-Betreuung abgeschoben worden zu sein - was bei diesen antiautoritären Erziehungsanstalten raus kommt, sehe ich jeden Tag live bei uns im Laden.
Ich hatte in meiner Kindheit immer einen Ansprechpartner und liebevolle (Groß-) Eltern, die jederzeit für mich da waren und mir noch Charakter, Benehmen und Anstand beigebracht haben.

Puh, das musste jetzt mal wieder raus, ich habe einen dicken Hals, wenn ich sowas schon höre.
Ich habe leider keine Kinder und liege vlt. ja auch falsch mit meiner Meinung - so wurde mir das jedenfalls auf sehr unschöne Weise erläutert - daher wäre ich auch mal an anderen, neutralen Meinungen zum Thema interessiert.

Hm,ich für meinen Teil kann dies nicht untermauern.Meine Eltern waren beide Vollzeit arbeiten so lang ich denken kann.Sei es mein Dasein in der Kinderkrippe,Kindergarten,10Jahre Schule mit Hort bis 17Uhr oder länger.Ich fühle mich zu meinen Eltern noch immer sehr verbunden und hatte eine tolle Kindheit.Sie sind beide noch immer verheiratet und glücklich,seit mehr als 40 Ehejahren.So gesehen hat es niemanden von meiner Familie geschadet.
 
Du bist mir schon ein komischer Vogel. Dann mußt du beim meinem Avatar ja einen Schreikrampf bekommen. :b
Falls du den gut aussehenden jungen Mann nicht kennen solltest, das ist Freddy Krüger.

Gruß

Oliver

PS: Ich habe zwar persönlich keine Waffen, bin aber an so ziemlich allen Handfeuerwaffen ausgebildet, die man bei der Bundeswehr so findet. Und ja, das hat richtig Spaß gemacht. :rifle:
PPS: Ich spiele auch gerne Egoshooter. Vorsicht ich könnte Amok laufen! ;)

Es ist nunmal ein Unterschied ob ich eine reale Waffe deren Bestimmung es ist Menschen zu töten als Avatar habe und damit einen positiven Bezug dazu herstelle oder ob man einen fiktiven Serienmörder abbildet. Ich habe ja auch keine Bedenken wenn du die Biene Maja abbildest obwohl das die größte Biene ist die ich je gesehen habe. Der Unterschied liegt im Bezug. Der Beruf ist da zweitrangig aber nicht ohne Bedeutung. Für mich sind Waffen, der Besitz und der Einsatz von Waffen absolut nicht erstrebenswert. Deshalb finde ich den Kontrast in einem Forum wie diesem (Freizeitgestaltung durch schöne Fahrzeuge in der Natur) zu einer Waffe zu krass. Es gleicht einer Provokation und sieht nach "schaut alle her was ich bin und kann" aus.

Nein ich war nicht bei der BW habe mich aber berufbedingt mit automatisierten Waffensystemen beschäftigen müssen und empfinde tiefste Abneigung gegen alle Entwickler und Hersteller solcher Systeme.

Viele Grüße
Sven

PS: Egoshooter spiele ich auch, das war aber nicht mein Anliegen.
 
Hallo Sven

Es ist schon bemerkenswert, was du so alles in meinen Avatar interpretieren kannst. Kurz um, es ist deine Meinung und du darfst sie haben.

Ich denke aber dass du dich jetzt genug mit meiner Person, etc. beschäftigt und auseinander gesetzt hast und würde mich freuen wenn nun auch du langsam wieder zum eigentlichen Thema zurück finden würdest.;)

Sollte dir, was meine Person betrifft, sonst noch etwas am Herzen liegen, darfst du mir das gerne per PN mitteilen.

viele Grüße, Thomas (der übrigens keine "Ballerspiele" spielt)
 
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