AW: Z4 Kauf im Dezember, verhandelte Konditionen ok ?
Für den Händler spielt es keine Rolle, ob er das Geld vom Käufer oder der BMW-Bank bekommt. Im zweiten Fall gewinnt er sogar doppelt durch die zusätzliche Provision für den Kredit.
Wenn man das Geld hat, ist Barzahlung sicherlich das Mittel der Wahl. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, durch Finanzakrobatik mit dem Geld eine höhere Rendite zu erzielen als durch die Kreditzinsen aufgefressen werden. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, z.B. langfristige Anlagen noch aus der Hochzinszeit.
Wenn man aber das Geld nicht hat (was wohl am häufigsten der Fall ist), ist ein Kredit bei der Autobank oftmals sinnvoller als einer bei der Hausbank. Die Zinsen sind meistens niedriger und den Rabatt beeinflußt es heutzutage auch nicht mehr (s.o.). Von den "Zielfinanzierungen" halte ich aber gar nichts. Die Raten sehen optisch niedrig aus, dafür gibt es aber als Nachschlag eine exorbitante "Schlußrate" (für die für die gesamte Laufzeit natürlich Zinsen gezahlt werden müssen, das rechnet den effektiven Jahreszins auch schön).
Wenn man Zeit und Geduld hat, springt beim Privatverkauf eines Fahrzeugs immer mehr raus als bei der Inzahlunggabe beim Händler. Mein Händler hätte mir 23'000 EUR für meinen E92 gegeben, privat habe ich ihn für knapp 27'000 EUR verkauft -- dafür mußte ich aber auch 8 Wochen warten.
Leasing für Privatleute? Manche Leasingangebote sind finanziell gleichwertig oder sogar besser als eine vergleichbare Finanzierung. Man sollte aber nicht vergessen, daß man aus einem Leasingvertrag am schwersten vorzeitig hinauskommt.
Meiner Meinung nach sollte man finanziell in der Lage sein, ein Auto in höchstens 3 Jahren komplett zu finanzieren. Viele rechnen hier viel zu knapp und ein Neuwagenkauf wird zu einer unendlichen Geschichte. Wenn ich in anderen Foren lese, wie manche sich ihr Traumauto schönrechnen, die tun sich damit keinen Gefallen.