Opel

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14 September 2003
WAS zur Hölle hat unsere Bundesregierung eigentlich beim "Verkauf" von Opel zu entscheiden? In den letzten Tagen wird von den Medien der Eindruck erweckt, dass da Leute (Magna, Fiat und irgendso ne Inverstment Butze) bei der Bundesregierung vorstellig werden, damit die ihnen erlaubt Opel zu kaufen?
So weit ich weiß, gehört Opel zu GM und demzufolge haben die Amis auch zu entscheiden, wer die Bude übernimmt. Was hat denn unsere tolle Regierung da schon wieder rein zu reden?
Oder überseh ich was? Möcht ich ja nicht ausschließen :)
 
AW: Opel

Es geht um die staatliche Hilfe nach dem Kauf. Und die wollen einfach vorher wissen wem und wofür sie unsere Steuergelder hinterherschmeissen
 
AW: Opel

Ahso. Also die BR sagt, wenn ihr (GM) an Firma XY verkauft, schenken wir euch nicht die Steuermillion unserer Bürger. Verstehe, das war mir gar nicht so klar :) Danke!
 
AW: Opel

ja, so ist das in unserem Staat.

Opel ist es wert zu erhalten, koste es was es wolle und Karstadt bekommt keine Kohle, weil die haben ja Managementfehler gemacht. die bei Opel scheinbar nicht. Da ist es einfach nur so passiert........:s
 
AW: Opel

weil die haben ja Managementfehler gemacht. die bei Opel scheinbar nicht. Da ist es einfach nur so passiert........:s

Opel selbst verkauft ja ganz ordentlich. Nur beim momentanen Besitzer siehts halt düster aus. Opel wurde halt finanziell immer schön von GM gemolken.
Und zu Karstadt: Das wäre ja auch Schwachsinn, einem Konzept aus den 50er Jahren, das einfach nicht mehr zeitgemäß ist, auch noch Geld hinterher zu werfen.

Am besten war heute so ein Karstadt Manager: Eine privatwirtschaftliche Lösung wäre nicht möglich, es MUSS der Staat helfen. Ja, und weil das Geschäftskonzept der Warenhäuser heute nciht merh funktioniert sollen wir da jetzt Geld reins tecken, oder wie, Du Idiot? Weil dann auf magische Weise in Zukunft alle Leute nur noch bei Karstadt einkaufen, oder was? Manmanman :)
 
AW: Opel

Opel selbst verkauft ja ganz ordentlich...


Noch! Mal abwarten, wie´s nächstes Jahr aussieht.
Dann haben fast alle neue Autos dank der Abwrack-, eh falsch, Umweltprämie und die Werkstätten auch nichts mehr zu tun, weil neue Autos nun mal seltener in die Werkstatt müssen.
Angebot und Nachfrage, das ist soziale Marktwirtschaft.

... und vor allem sind 2010 ja auch die Wahlen durch und den Politikern die arbeitslosen Opel-Wähler für die nächsten 4 1/2 Jahre scheißegal!

Andreas
 
AW: Opel

Noch! Mal abwarten, wie´s nächstes Jahr aussieht.
Dann haben fast alle neue Autos dank der Abwrack-, eh falsch, Umweltprämie und die Werkstätten auch nichts mehr zu tun, weil neue Autos nun mal seltener in die Werkstatt müssen.
Angebot und Nachfrage, das ist soziale Marktwirtschaft.

... und vor allem sind 2010 ja auch die Wahlen durch und den Politikern die arbeitslosen Opel-Wähler für die nächsten 4 1/2 Jahre scheißegal!

Andreas

hey, vergiss nicht: es handelt sich hierbei um OPEL!!! :b

Nein, im Ernst: ich selbst würde mir zwar wohl so leicht keinen Opel kaufen (zumindest nicht neu - höchstens billigst-gebraucht als Winter-Schlampe), trotzdem finde ich Opel (und v.a. die Arbeitsplätze dort) erhaltenswert.
Opel ist einfach ein über 100 Jahre altes Stück Industrie-Geschichte.
Aktuell denke ich, macht Opel (nicht GM) auch durchaus einiges richtig und weit besser als noch vor 10 Jahren (Produkt-Palette, Produkt-Qualität, etc. - nur beim Marketing hapert es noch etwas: der Ruf ist immer noch mies).

Und beim GT könnte ich fast schwach werden. Die Form ist echt sexy! Nur der Motor... dem fehlt der Reiz. Leistung hat er ja... aber nur 4 Zylinder ... und der Sound? Das Design sieht nach mind. 3l Hubraum und mind. 6 Zyl. aus. So ist es eben wieder mehr Schein als sein.
Und der "Kofferraum" ist der Witz (ok, ist beim E89 viel anders...).
Aber trotzdem: für den Preis ein fairer Deal!

Der Insignia soll auch echt i.O. sein, auch wenn er mir nicht sooooo gefällt.

Und die Palette darunter ist im Vergleich zum Wettbewerb auch nicht so schlecht.

Wenn das Konzept einer Übernahme stimmt, kommt es allemal der Gesellschaft "günstiger", die Arbeitsplätze (samt derer bei den Zulieferern) zu erhalten (wenn auch mit Steuermitteln --> Subventions-Milliarden), als im nachhinein zigtausende mehr Arbeitsloser zu füttern, mit Umschulungen etc. und was sonst noch so dazu kommt.
Könnt auf dauer für unseren Staat eine "lohnende Investition" sein.

Aber dazu gilt es in der Tat sicherzustellen, dass nicht irgendein dahergelaufener Heuschrecken-Fuzzi mal eben ein paar Milliarden abgreift und Opel dann trotzdem an die Wand fahren lässt.
Insofern halte ich es sogar für die verdammte PFLICHT unserer Regierung, dort sehr genau hinzusehen, wofür unser Geld (und das unserer Kunder...) hin geht.

Bei Karstadt sehe ich es auch eher kritisch: das Konzept sieht aktuell nicht mehr tragfähig aus und auch -nach heutigem Wissensstand- nicht für die Zukunft.
Daran sind wir überigens alle mit schuld: jeder, der möglichst billig beim Discounter, Kaffee-Röster oder im web einkauft, sorgt dafür, dass den grossen Warenhäusern mit entsprechndem Personal (und den damit verbundenen Kosten), die Kundenbasis wegbricht.
Mir tut es ein bisschen leid - auch wegen der Leute, die den Job verlieren. Aber nicht nur.
Auch Karstadt, Hertie etc. sind ein Stück unserer Geschichte und ein Stück Lebensqualität. Kauft doch mal die Klamotten, Parfüms, etc. etc. übers web. Ohne vernünftige persönliche Beratung, ohne Anprobe bzw. Duftprobe, etc. Das ist nicht das Gleiche!

Ob man deshalb Karstadt & Co. mit weiteren Milliarden Steuergeldern am Leben halten sollte? Ich habe keine passende Antwort. Vermutlich aber eher nein.

Aber was """" wir uns jetzt auf? Weil "Krise" ist?
Hat sich schon mal jemand ausgerechnet, was wir -inflationsbereinigt- schon alles an Subventionen für Kohle (aktuell sind's angeblich immer noch EUR 9.000,-- PRO MINUTE!!! Je Arbeitsplatz im Kohle-Bergbau pro Jahr mit 70.000,-- EUR subventioniert!!!), Schiffsbau, usw. bezahlt haben und noch zahlen???
Da höre ich aktuell nichts...

Nur mal so als Denkanstöße ;)


Grüsse,
Rudi
 
AW: Opel

Magna übernimmt Opel nur, wenn der Bund die Lasten der Pensionsverpflichtungen von ca. 3 Milliarden Euro übernimmt.
Das bedeuetet, letztendlich bezahle ich mit meinem Steuergeld die Opelrentner.
Na servus.
 
AW: Opel

Magna übernimmt Opel nur, wenn der Bund die Lasten der Pensionsverpflichtungen von ca. 3 Milliarden Euro übernimmt.
Das bedeuetet, letztendlich bezahle ich mit meinem Steuergeld die Opelrentner.
Na servus.
Naja, man muss halt immer abwägen, was schlimmer ist.

Im einfachsten Falle geht GM Pleite und meldet Insolvenz an. Der Geschäftsbetrieb bleibt erhalten bis ein Investor gefunden wird.

Doof nur, dass extrem marode Unternehmen auch keiner haben will. Also wird Opel mit in den Pleitestrudel gerissen. In diesen Strudel werden deutsche Opelzulieferer mit hineingerissen.

Solange diese Zulieferer nur Opel beliefern, gehen die einfach nur tot ... Loch in Boden, Unternehmen rein, Loch zu, Stein drauf ... egal.

Doof nur, wenn diese Unternehmen auch andere Hersteller wie BMW beliefern.

Ihnen bricht damit ein Standbein weg und dieses wird von BMW dann gestützt, denn die langfristigen Lieferverträge lassen sich nicht mal eben auf einen anderen Zulieferer umschreiben, denn gerade BMW sorgt bei Lieferanten für Investitionen, wie neue Produktionsstraßen. Die dürfen nicht wegbrechen.
Beispiel: Edscha für die Dächer und TMD-Friction für die Bremsen. Die beiden werden momentan massiv finanziell "beatmet".
Irgendwann kann aber auch BMW keine weiteren Lieferanten mehr stützen und dieses Kartenhaus bricht zusammen - ähnlich der Bankenwelt, die like Domino-Day zusammengefallen ist.

Nun ist die Idee Opel aus dem GM-Konzern herauszulösen. Das geht aber nicht mit einem Fingerschnippen, dazu sind die Konzerne zu eng miteinander verwoben.

Da muss man behutsam die Geschäftsprozesse auftrennen und Synergien zwischen Opel und GM auflösen. Teile des Opel-Unternehmens müssen neu aufgebaut werden, die vorher von GM abgedeckt wurden.

Dazu braucht man Geld. Viel Geld.

Aber das schafft auch Arbeitsplätze und der Erhalt von Opel rechnet sich selbst bei Verlustgeschäften von Opel.
Aber wenn GM weg vom Markt ist, kann Opel genau dieses Segment bedienen und dort Geld verdienen. ... und das ist ein recht geschickter Schachzug.

Andererseits hat's Obama auch nicht so leicht. Er bekam ein "nicht-Pleite-GM" übergeben, und kann GM nun nicht innerhalb von 6 Monaten Amtszeit verrecken lassen. Blöde Situation für ihn - sobald Opel aus dem Konzern raus ist, muss für GM ein Loch im Boden aufgemacht werden ...

Wenn die Belegschaft von Opel ohne Jobs dasteht, dann gibt das nicht nur einen heftigen Rumms in der Arbeitslosenkasse, sondern zieht weitere Arbeitslose anderer Bereiche nach sich.

Natürlich kann und muss man sich überlegen Personal umzuverteilen oder abzubauen - aber das muss behutsam geschehen.

Und da gibt man doch lieber mal eine Bürgschaft oder direkt ein paar Steuermilliarden aus um die Wirtschaft am Leben zu halten als mit diesem Geld die Arbeitslosenkasse wieder aufzufüllen.

(alles freie Interpretationen, ich hab gerade nichts recherchieren wollen ...)
 
AW: Opel

Wenn die Belegschaft von Opel ohne Jobs dasteht, dann gibt das nicht nur einen heftigen Rumms in der Arbeitslosenkasse, ...


Redet hier eigentlich auch mal jemand über den Mittelstand, der wahrscheinlich Zigtausende Leute entlassen muss, bzw. über die Menschen, die Ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben? Ich kann´s nun langsam nicht mehr hören, nur noch Opel, Opel, Opel ...:g

Mein Stiefsohn arbeitet im Maschinenbau, mittlerweile kurz,
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld wurden gestrichen, Leiharbeiter gekündigt, inzwischen auch 5 eigene Mitarbeiter, eine weitere Lohnkürzung steht kurz bevor.
Da kriecht aber keiner von unserer politischen Elite so wie bei Opel.
Hilfsanfragen an heimische Poltiker wurden abgelehnt, Besuche abgelehnt wegen Termindruck , klar, es ist Wahlkampf.

So, und jetzt erklär Du mir bitte mal nachvollziehbar, warum man nun ausgerechnet Opel helfen sollte und deren Mitarbeitern, die über Jahrzehnte den doppelten Lohn bekommen haben für die gleiche und/oder weniger schwere Arbeit als ein Facharbeiter im Mittelstand.

Mir ist es jedenfalls genau so egal, ob Opel pleite geht, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt! Es gibt auch ein Leben nach Opel.

Andreas
 
AW: Opel

Redet hier eigentlich auch mal jemand über den Mittelstand, der wahrscheinlich Zigtausende Leute entlassen muss, bzw. über die Menschen, die Ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben?
Es kotzt mich langsam an. Ich höre nur noch Opel, Opel, Opel ...:g

Mein Stiefsohn arbeitet im Maschinenbau, mittlerweile kurz,
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld wurden gestrichen, Leiharbeiter gekündigt, inzwischen auch 5 eigene Mitarbeiter,
eine weitere Lohnkürzung steht kurz bevor. Schicksal?
Da kriecht keiner von unserer politischen Elite.

So, und jetzt erklär Du mir mal nachvollziehbar, warum man nun ausgerechnet Opel helfen sollte und deren Mitarbeitern, die über Jahrzehnte den doppelten Lohn bekommen haben für die gleiche und weniger schwere Arbeit als ein Facharbeiter im Mittelstand.

Mir ist es jedenfalls genau so egal, ob Opel pleite geht, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt!

Andreas

Dreifach ZUSTIMM.

Sch..ß Autoindustrie. Denen kriechen Sie in Berlin immer in den Arsch (sorry, aber ist so), werfen Milliarden hinterher. Und die, die das Gros der Steuern aufbringen, treten die Politiker, egal welcher Couleur (außer die FDP) parallel immer kräftig in die Weichteile.:g

Ich kann es auch nicht mehr hören!

Gruß
Thorsten
 
AW: Opel

Redet hier eigentlich auch mal jemand über den Mittelstand, der wahrscheinlich Zigtausende Leute entlassen muss, bzw. über die Menschen, die Ihren Arbeitsplatz bereits verloren haben? Ich kann´s nun langsam nicht mehr hören, nur noch Opel, Opel, Opel ...:g

Mein Stiefsohn arbeitet im Maschinenbau, mittlerweile kurz,
Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld wurden gestrichen, Leiharbeiter gekündigt, inzwischen auch 5 eigene Mitarbeiter, eine weitere Lohnkürzung steht kurz bevor.
Da kriecht aber keiner von unserer politischen Elite so wie bei Opel.
Hilfsanfragen an heimische Poltiker wurden abgelehnt, Besuche abgelehnt wegen Termindruck , klar, es ist Wahlkampf.

So, und jetzt erklär Du mir bitte mal nachvollziehbar, warum man nun ausgerechnet Opel helfen sollte und deren Mitarbeitern, die über Jahrzehnte den doppelten Lohn bekommen haben für die gleiche und/oder weniger schwere Arbeit als ein Facharbeiter im Mittelstand.

Mir ist es jedenfalls genau so egal, ob Opel pleite geht, wie wenn in China ein Sack mit Reis umfällt! Es gibt auch ein Leben nach Opel.

Andreas


:t:t:t

Genauso sieht es nämlich inzwischen in den "ländlicheren" Gegenden aus.
Mind. 50% meiner Bekannten sind inzwischen betroffen und hier bei mir
könnte es auch erheblich besser aussehen.
 
AW: Opel

Die 6 Milliarden, die der Spass letztendlich kosten wird, kann man auch den Mitarbeitern von Opel dirkt zukommen lassen. Jeder bekommt eine halbe Millionen und geht in Frührente. Das ist zumindest ein direkter Beitrag den der Arbeitnehmer auch bekommt, ohne dass Horden von Unternehmensberatungen sich die Tasche für nichts und wieder nichts vollstopfen. Opel ist deswegen in einer schlechten Situation, weil unter anderem über Jahre hinweg schlechte Modelpolitik betrieben worden ist. Ob nun von Opel, oder GM spielt keine Rolle. Auf jeden Fall hat der Vorstand von Opel alles abgenickt und somit liegt die Verantwortung letztendlich bei Opel.
 
AW: Opel

Pfff, Mittelstand. Das sind doch die größten Heulsusen. Wenn man als Staat schon Geld unter die Leute bringt, dann da wo es noch am ehesten verspricht nachhaltig zu wirken. Schließlich steht nur endlich viel geld zur Verfügung. Da muss man nicht jedem Meister Röhrich, der seine Hinterhofbutze in Grund und Boden gewirtschaftet hat noch den Arsch vergolden...
 
AW: Opel

Ich möche mich gar nicht mehr zu dem Thema Opel
auslassen. Das wurde hier und an anderer Stelle häufig
und ausreichend diskutiert. Nur soviel, ich schaue mir
das Verhalten unserer Politiker mit einer gehörigen Portion
"Grauen" an. Egal wieviele Milliarden jetzt versprochen werden,
ob bei Opel, Conti, Banken, Arcondor, Bauern-Diesel, etc etc....es
bleiben Wahlgeschenke auf Zeit. Wenn der Spuk der Wahl
vorbei ist, kommt die grosse Abrechnung. Und da gehe ich hier
mit jedem jede Wette ein. Das grosse Heulen und Zähneklappern
wird dann auch von denen kommen, die jetzt noch voll hinter jeglicher
Subvention oder Bürgschaft stehen. Und wenn dann diese ganzen
Firmen und Gebilde trotz der "Hilfe" nicht auf die Beine kommen, oder
nachfinanzieren müssen, dann kommt das "NO" der Poltikerkaste,
die jetzt noch grosse Rettungsplatitüden in den Himmel posaunen.
Ich wünsche den steuerzahlenden Mitgliedern hier im Forum schon mal eine "Gute Nacht"......
 
AW: Opel

Pfff, Mittelstand. Das sind doch die größten Heulsusen. Wenn man als Staat schon Geld unter die Leute bringt, dann da wo es noch am ehesten verspricht nachhaltig zu wirken. Schließlich steht nur endlich viel geld zur Verfügung. Da muss man nicht jedem Meister Röhrich, der seine Hinterhofbutze in Grund und Boden gewirtschaftet hat noch den Arsch vergolden...

Du hast doch keine Ahnung, sorry.
Aber unsere ganze Region lebt vom Mittelstand und unser Betrieb (wie viele andere auch) lief/läuft ohne betteln.
Stattdessen vergolden wir Machtgeilen Managern mit unseren Abgaben den Arsch.
 
AW: Opel

Pfff, Mittelstand. Das sind doch die größten Heulsusen. Wenn man als Staat schon Geld unter die Leute bringt, dann da wo es noch am ehesten verspricht nachhaltig zu wirken. Schließlich steht nur endlich viel geld zur Verfügung. Da muss man nicht jedem Meister Röhrich, der seine Hinterhofbutze in Grund und Boden gewirtschaftet hat noch den Arsch vergolden...


Nur mal eben zur Korrektur.....

In mittelständischen Betrieben sind über 70% aller Beschäftigten
in der Bundesrepublik angestellt. In allen Dax-Betrieben zusammen
nur 10%. Und Meister "Röhrich" gehört laut Bundeswirtschaftsministerium nicht mehr zum Mittelstand, sondern
ist ein Klein- oder Kleinstbetrieb.
 
AW: Opel


In mittelständischen Betrieben sind über 70% aller Beschäftigten
in der Bundesrepublik angestellt. In allen Dax-Betrieben zusammen
nur 10%.

Ganz genau. Dann könnt ihr euch ja mal ausrechnen, was es kosten würde den tollen Mittelstand finanziell zu unterstützen. Wie gesagt: WENN man schon Geld in die Hand nimmt, dann macht es Sinn, das in größeren Unternehmen zu stecken die damit potentiell nachhaltiger arbeiten können. Man denke nur an die ganze nachgelagerte Industrie. Denn das ist - oh, wer hätte das gedacht - der Mittelstand...
 
AW: Opel

Ein Zitat der Seite des BMWi:

http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/mittelstand,did=468.html

"Der Mittelstand - Rückgrat der deutschen WirtschaftDie deutsche Wirtschaft wird vor allem durch rd. 3,4 Millionen kleine und mittlere Unternehmen und Selbständigen in Handwerk, industriellem Gewerbe, Handel, Tourismus, Dienstleistungen und Freien Berufen geprägt. Mittelstandspolitik berührt damit die Interessen der überwiegenden Zahl aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten. Mittelständische Unternehmen

  • stellen 99,7 % aller Unternehmen in Deutschland dar,
  • tätigen 40,8 % aller steuerpflichtigen Umsätze,
  • bieten 70,5 % der Arbeitsplätze an und
  • bilden 83,4 % aller Lehrlinge aus."
Ich denke die nackten Daten sprechen für sich.

Grüße
Sascha
 
AW: Opel

Ganz genau. Dann könnt ihr euch ja mal ausrechnen, was es kosten würde den tollen Mittelstand finanziell zu unterstützen. Wie gesagt: WENN man schon Geld in die Hand nimmt, dann macht es Sinn, das in größeren Unternehmen zu stecken die damit potentiell nachhaltiger arbeiten können. Man denke nur an die ganze nachgelagerte Industrie. Denn das ist - oh, wer hätte das gedacht - der Mittelstand...


Merkwürdigerweise wollen die meisten Mittelständler aber gar keine
finanziellen Unterstützungen, sondern "nur" bessere Rahmenbedingungen
und keine marktverfälschenden Subventionen........!
Weder vom HDE, BDI oder anderen Verbänden wurde dies
gefordert. :s
 
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