BMW Simple.....

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12oct09_bmwsimple.jpg


Das erinnert mich doch glatt an den Fend Flitzer:

1705.jpg
 
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Jaja, wollt ich eigentlich schon in den "Warum baut BMW keinen GT3RS"-Thread posten: "Weil die gerade SOWAS entwickeln" :M
 
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Ich glaub es geht los.....:j
Jupp, endlich.

Ich frage mich schon seit vielen Jahren, wann sich Hersteller endlich mal trauen das konservativ denkende Autofahrervolk zu überzeugen.
(und das ist nicht gegen Dich gemeint!)

Schauen wir mal zurück ...

Kutschen hatten ein Problem, wenn sie nicht breit wahren. Die kippten einfach so um.

Und heute? Heute sind immernoch zwei Plätze nebeneinander in den Autos obwohl wir deutlich tiefer sitzen.

Autos ohne zwei vordere Sitzplätze verkaufen sich einfach nicht.

Aber genau das ist es doch, was die Zukunft von uns verlangt.

Wie lange können wir es uns noch leisten auf der Autobahn satte 3,50m pro Fahrspur zu gönnen wo doch 80% aller PKWs mit einer einzigen Person besetzt sind. Und 95% der PKWs mit bis zu 2 Personen.

Im höhere Anforderungen an die Effizienz der "Fortbewegung" verlangt nach nauen Ideen. Nach neuen Konzepten.

Die Tage des Verbrennungsmotors sind ebenso gezählt wie die Tage des Zweisitzers.

Saugdiesel gibt's schon gar nicht mehr. Vergasermotoren schon lange nicht mehr. Normale Sauger wird's bald nicht mehr geben.

Und denkt nochmal 30 Jahre weiter ... da gibt's auch nur noch Sonderfahrzeuge die nicht "einreihige" Sitze haben.

Ist doch auch sehr praktisch, die linke Autobahnspur lässt sich dadurch halbieren und der Verkehrsdurchsatz verdoppeln!

Ich find's gut ... das ist die BMW-Fahrfreude-Antwort auf das Volkswagen-Ein-Liter-Auto :w
 
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Ist schon echt die härte....

Zum glück nur eine studie.....

Aber warum denn sowas?

Ich meine der Vision ist doch super chique und so aber das teil ist einfach nur unter der Gürtel linie..... :( schade
 
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Ja das mit dem konstruktiven denken finde ich ja auch super und angst vor veränderung meine ich nicht zu haben... jedoch ist das design einfach garnicht mein geschmack und vermittelt auch nicht unbedingt BMW... oder doch?

Ich weiss nicht mehr was ich denken soll wenn ich sowas sehe...
 
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Jupp, endlich.

Schauen wir mal zurück ...

Kutschen hatten ein Problem, wenn sie nicht breit wahren. Die kippten einfach so um.

Und heute? Heute sind immernoch zwei Plätze nebeneinander in den Autos obwohl wir deutlich tiefer sitzen.


Man muß dabei jedoch berücksichtigen, daß die Fahrzeugbreite für die heutigen Geschwindigkeiten (und Sicherheitsansprüche) absolut erforderlich ist.

Aus steuerlichen Gründen gab's in England ja einige dreirädrige Fahrzeuge wie z.B. Bond und Morgan, die jedoch im Falle des Bond wenig fahrstabil waren und im Falle des Morgan Threeweeler auch recht breit bauten. Letztenendes konnten sich diese Konzepte nie richtig durchsetzen.

Sicherlich kann die Neigetechnik da einiges kompensieren, aber es fällt mir trotzdem schwer, mir die Fahrsicherheit eines solchen Fahrzeugs bei hohen Geschwindigkeiten vorzustellen.
 
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Vor allem möchte ich in so einer Seifenkiste keinen Unfall haben...
 
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Wie viele umdrehungen schaft man wenn man mit 100km/h auf der landstrasse in einer kurve ins feld fährt? 20?

Mfg
Morten
 
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ich bin auch der Meinung:

Bei allen Umweltgedanken... :t

...die Sicherheit darf darunter nicht leiden! b:

...sollten diese Art von Studien - sich perspektivisch verwirklichen:
Benötigt man meines Erachtens nach ein "Zweistraßen-System" -&:

Jedenfalls nebeneinander - im Leben nicht!
 
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Jedenfalls nebeneinander - im Leben nicht!
Daher schireb ich ja ... so in 30 Jahren rum.

Aber versetzt Euch mal zurück in die Vergangenheit. Wieviele Fahrzeuge fandet Ihr bereits hässlich und habt Euch einfach an den Anblick "gewöhnt", ja teilweise Euren Geschmack sogar "verändert"?

In den USA lassen sich Dieselfahrzeuge nicht verkaufen, die gelten dort als schmutzig, laut und gehören nur in LKWs. Hier in Deutschland steht der Diesel für Effizienz, Kraft und Fahrfreude.
... ein allein durch Marketing, Politik und Medien geprägtes Bild.

Wir müssen nun nur oft genug solche Fahrzeuge sehen und wir werden sie haben wollen.

Ebenso Elektrofahrzeuge - sowas I-Bäh ... man hört ja gar keinen Sound. Aber fahrt mal im Stadtverkehr mit einem 30-kW-E-Motor anstatt im 170-kw-Otto-Motor ... oh, ooops ... man kommt doch tatsächlich gut vom Fleck :t
(dass man die Leute weghupen muss, weil sie einem im Weg stehen und nicht hören, is eine andere Sache und in der Tat ein Sicherheitsrisiko für Passanten)

Die Sicherheitsbedenken ... ja, nun ... ob ich nun frontal mit der rechten Fahrzeugfroint in den Baum knalle oder mit einem halb sobreiten Auto ... ach, ooops ... ich komme ja dran vorbei ... sorry, schlechtes Beispiel.

Ob ich nun mit einem so breiten Auto ins Stauende mit halber Überdeckung knalle oder ... ooops - ich komme ja schon wieder vorbei ... ok, wieder doofes Beispiel.

Ob ich nun mit einem solchen deutlcih leichteren Fahrzeug eher zum Stehen komme ... ooops ... wieder schlechtes Beispiel.

Ach ja, die da oben - mit 100 km/h aus der Kurve fliegen mit Überschlag ... naja, da drehe ich mich um meine eigene Längsachse ... ok, also auch ein schlechtes Beispiel.

Seitencrash - ja, das ist gut ... ob mir nun jemand in mein schweres Blech-Auto in die Fahrerseite knallt oder in einem leichten Monocoque-Auto ... hmm - verdammt ...

Wie gesagt, ich bin da anderer Meinung, aber vielleicht "muss" ich einfach auch nur anderer Meinung sein, wenn es um die Mobilität von morgen geht :X
 
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ich sehe das schon ähnlich wie jokin.

Aber ich muss mich wie gesagt auch erst wirklich an sowas gewöhnen...

Vielleicht macht so ein auto auch 10 mal mehr spass zu fahren mit neigetechnik usw.

Aber das design hat für mich nichts mit BMW mehr zu tun. Könnte genau so gut sony sein....

Bei deinen crash zenarios musste ich echt mal lachen :). die waren eigentlich echt nicht schlecht wenn auch unortodox :P

Aber wenn die strassen sich an solche autos anpasse würden fände ich das auch ganz ordentlich.

Nur vom Brummi möchte ich in dem ding nicht überrollt werden.... Und ich denke die ûberschlagungsgefahr und rollmöglichkeiten in einem solchen gefährt sind schon einiges höher als jetzt oder?
 
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...ich stimme ja zu - wir müssen perspektivisch umdenken...

...das ist ein langer Prozess, da der Mensch ja ein Gewohnheitstier ist :w

...ich denke auch, dass bis dahin die Entwicklung, was unsere heutigen
Sicherheitsbedenken angeht, unheimliche Fortschritte machen wird...

Vielleicht so ein Modell mit ausblasbaren "Rundum-Ballon" wo man einfach
wegkullert &: - hört sich zwar auch witzig an, aber es gibt auch schon
Studien.

Schauen wir mal.
 
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Nur vom Brummi möchte ich in dem ding nicht überrollt werden....
Man stelle sich eine Welt vor in der es nur Klötze mit vier Rädern auf der Straße gibt.

So, nun kommt jemand und packt da gaaanz große Klötze auf die Straße - oh wei ... Panik unter den kleinen Klotzfahrern.

Aber irgendwie arrangieren sie sich dann doch.

Nun stell Dir vor, da stellt jemand kleine schmale Klötze auf die Straße ... die haben nur noch zwei Räder.

... ja, kippen die denn nicht alle um? Ich denke nicht.
Aber falls doch, packen wir auf die noch kleine runde Kugeln drauf, dann tun die sich nicht so weh.

Aber was ist wenn so ein Riesenklotz den Zweirad-Klutz mit Kugel ummäht.

Ja, dann isser tot.

Na und? ... das Problem haben nunmal Motorradfahrer in unserer Zeit. Auch diese Überschlagsgefahr ... naje, dann müssen die halt mal so fahren, dass sie nicht zu schnell sind.

Aber bis wir sooo weit sind, ist das autonome Fahren bereits umgesetzt.

Der Schritt ist nicht mehr weit:

1. Ins Auto setzen und Ziel ins Navi eintippen (wie heute)
2. Auto starten - ist nur ein Knöpfchen (wie heute)
3. Ausparken (naja, zumindest das einparken können viele Autos heute schon von alleine)
4. Losfahren (Schalten muss man heute in DSG-Autos auch schon nicht mehr)
5. Auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten (dank Verkehrszeichenerkennung ist der Speedlimiter schon gesetzt)
6. Darauf achten, dass die Spur nicht verlassen wird, also immer ein bisschen lenken (Spurhalteassistent gibt's schon)
7. Auf Abstand achten (auch das können schon viele Autos von allein)
8. bremsen (macht der Abstandsassistent und in der Stadt kann's Volvo schon bis zum Stillstand mit Notbremsfunktion - einfach volle Lotte auf den Vordermann draufhalten ... max. 30 km/h :X)

Ja, und wozu braucht man den Menschen noch? ... im Camper kann ich mit der heutigen Technik schon auf der Autobahn gemütlich nach hinten tapsen und gemütlich faullenzen.
.. ach ja, da gibt's ja noch die Gegenmaßnahmen ... Sitzbelegungserkennung, Hand-am-Lenkrad-Erkennung, Müdigkeitserkennung, Aufmerksamkeitskontrolle ...

Wir sind in Zukunft nur noch Statisten im Verkehr, keine "Fahrer" ... aber eigentlich auch ganz gut so, denn dank der Car-to-X-Kommunikation weiß unser Auto welche Strecke am wenigsten befahren "sein wird" (nicht "ist"), Ampeln werden nach Verkehrsaufkommen geschaltet ... anfangs.
Später werden sie abgeschaltet, da die Autos sich absprechen wer wie wann fährt.

Das einzige was uns in Zukunft noch sehr lange erhalten bleiben wird, sind die Räder unter unseren Klötzen ....
 
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Man stelle sich eine Welt vor in der es nur Klötze mit vier Rädern auf der Straße gibt.

So, nun kommt jemand und packt da gaaanz große Klötze auf die Straße - oh wei ... Panik unter den kleinen Klotzfahrern.

Aber irgendwie arrangieren sie sich dann doch.

Nun stell Dir vor, da stellt jemand kleine schmale Klötze auf die Straße ... die haben nur noch zwei Räder.

... ja, kippen die denn nicht alle um? Ich denke nicht.
Aber falls doch, packen wir auf die noch kleine runde Kugeln drauf, dann tun die sich nicht so weh.

Aber was ist wenn so ein Riesenklotz den Zweirad-Klutz mit Kugel ummäht.

Ja, dann isser tot.

Na und? ... das Problem haben nunmal Motorradfahrer in unserer Zeit. Auch diese Überschlagsgefahr ... naje, dann müssen die halt mal so fahren, dass sie nicht zu schnell sind.

Aber bis wir sooo weit sind, ist das autonome Fahren bereits umgesetzt.

Der Schritt ist nicht mehr weit:

1. Ins Auto setzen und Ziel ins Navi eintippen (wie heute)
2. Auto starten - ist nur ein Knöpfchen (wie heute)
3. Ausparken (naja, zumindest das einparken können viele Autos heute schon von alleine)
4. Losfahren (Schalten muss man heute in DSG-Autos auch schon nicht mehr)
5. Auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten (dank Verkehrszeichenerkennung ist der Speedlimiter schon gesetzt)
6. Darauf achten, dass die Spur nicht verlassen wird, also immer ein bisschen lenken (Spurhalteassistent gibt's schon)
7. Auf Abstand achten (auch das können schon viele Autos von allein)
8. bremsen (macht der Abstandsassistent und in der Stadt kann's Volvo schon bis zum Stillstand mit Notbremsfunktion - einfach volle Lotte auf den Vordermann draufhalten ... max. 30 km/h :X)

Ja, und wozu braucht man den Menschen noch? ... im Camper kann ich mit der heutigen Technik schon auf der Autobahn gemütlich nach hinten tapsen und gemütlich faullenzen.
.. ach ja, da gibt's ja noch die Gegenmaßnahmen ... Sitzbelegungserkennung, Hand-am-Lenkrad-Erkennung, Müdigkeitserkennung, Aufmerksamkeitskontrolle ...

Wir sind in Zukunft nur noch Statisten im Verkehr, keine "Fahrer" ... aber eigentlich auch ganz gut so, denn dank der Car-to-X-Kommunikation weiß unser Auto welche Strecke am wenigsten befahren "sein wird" (nicht "ist"), Ampeln werden nach Verkehrsaufkommen geschaltet ... anfangs.
Später werden sie abgeschaltet, da die Autos sich absprechen wer wie wann fährt.

Das einzige was uns in Zukunft noch sehr lange erhalten bleiben wird, sind die Räder unter unseren Klötzen ....

Und genau wenn das passiert gebe ich mir die kugel....:g:g

Ich möchte mein auto immer noch selber fahren und dieser ganze elektronik schnick schnack gefällt mir nun mal garnicht. was macht BMW denn zu der zeit? schliesst alles was sie bisher gebaut haben?
"Freude am Fahren" ist wohl mit automatisiertem fahren schwierig zu erreichen....
Und verdammt wie wäre mir das einfach zu langweilig.
Ich möchte mein auto immer noch selber zerlegen können und auch die Geschwiendigkeitsbegrenzung überschreiten wenn mir danach ist.

Aber wenn wir nur noch statisten im automatisierten verkehr sind :j:j

Hoffentlich kommt es nie dazu....
 
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Och naja ... heute siehst Du das noch so - absolut nachvollziehbar.

Aber hast Du heute noch Lust Zündwinkel einzustellen oder das Gemisch an einem Vergaser feinzujustieren? ... ich gehe mal stark davon aus, dass Du das weder kennst, noch gesteigerte Lust daran empfindest. Das ist Technik von vor 20 Jahren.

Nun die Vorschau was in 20 Jahren ist ... wirst Du Dir einen Tempomaten noch wegdenken können? Wirst Du jemals wieder ein Auto ohne Navi fahren wollen? Für einen Großteil der Autofahrer ist das heute schon unverzichtbar.

Und schau mal, in 30 Jahren ... da ungefähr sehe ich das autonome Fahren ... gehst Du straff auf die 60 zu. Du hast bereits Deine Anfang-50er die ganzen Helferlein schätzen und lieben gelernt. Du wirst geradezu glücklich sein, gar nicht mehr die Möglichkeit zu haben die Geschwindigkeit zu übertreten. "Spaß" wird sich über andere Dinge realisieren lassen ... nicht über "das Rasen über Land".

"Selbständiges Fahren" wird irgendwann absolut undenkbar sein - so ein lautloses Auto würde die Menschen auf der Straße ummähen bevor Du überhaupt dran denkst zu lenken ... weil Du es schlichtweg vergessen hast wie es ist - und Du spürst auch gar nicht mehr den Drang selber fahren zu wollen.

Schau Dir mal den Film WALL-E an ... so amüsant die Szenen am Anfang sind, so erschreckend finde ich sie auch. Verfettete Menschen auf ihren Stühlen mit Flimmerkisten, die autonom durch die Gegend fahren.

Das wird die Zukunft sein und wir werden sie wie selbstverständlich hinnehmen ... und vor allem können wir sie gar nicht verhindern, denn genau so wollen wir enden :M
 
AW: BMW Simple.....

Wir sind in Zukunft nur noch Statisten im Verkehr, keine "Fahrer" ... aber eigentlich auch ganz gut so, denn dank der Car-to-X-Kommunikation weiß unser Auto welche Strecke am wenigsten befahren "sein wird" (nicht "ist"), Ampeln werden nach Verkehrsaufkommen geschaltet ... anfangs.
Später werden sie abgeschaltet, da die Autos sich absprechen wer wie wann fährt.

Das einzige was uns in Zukunft noch sehr lange erhalten bleiben wird, sind die Räder unter unseren Klötzen ....

Hoffentlich wird das nicht von Microsoft programmiert :X
 
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...daß die Fahrzeugbreite für die heutigen Geschwindigkeiten (und Sicherheitsansprüche) absolut erforderlich ist.
... z.B. Bond und Morgan, die jedoch im Falle des Bond wenig fahrstabil waren und im Falle des Morgan Threeweeler auch recht breit bauten. Letztenendes konnten sich diese Konzepte nie richtig durchsetzen.
Sicherlich kann die Neigetechnik da einiges kompensieren, aber es fällt mir trotzdem schwer, mir die Fahrsicherheit eines solchen Fahrzeugs bei hohen Geschwindigkeiten vorzustellen.

Also mit dem Threewheeler fahr' ich sogar einem Z4-Coupé um die Ohren (entsprechend kurvige Strecke vorausgesetzt). }( Und die hohen Geschwindigkeiten werden sich in 20-30 Jahren erledigt haben - bis dahin haben wir ein Tempolimit. Die Fahrsicherheit wäre bei so einem modernen Konzept sicher auch gegeben. Bin mit dem (alten) Threewheeler noch nie abgeflogen, habe aber schon 2 Beifahrer zum :ulrich:gebracht. }(
Bin mal gespannt, wo die Entwicklung noch hingeht.
 
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(...)
Und schau mal, in 30 Jahren ... da ungefähr sehe ich das autonome Fahren
(...)

Mal eine Bemerkung zum Begriff "autonomes Fahren":

Ich habe verstanden, dass dann außer der Vorgabe des Fahrtzieles so gut wie nichts mehr vom "Fahrer" gesteuert wird.

Autonomie ist aber auf deutsch Selbstbestimmung. Das ist ein Attribut, dessen Vorhandensein normalerweise aus Sicht des Menschen, nicht aus Sicht der Maschine beurteilt wird. Daher steht auch z. B. in Wikipedia: "Autonomie ist ein rechtlicher, politischer und sozialwissenschaftlicher Begriff". Und dann ist die skizzierte Fortbewegungsmethode eben gerade nicht mehr autonom, sondern weitestgehend fremdbestimmt.

Und wenn es schon sein muss, dass man einen soziologischen Begriff auf Fahrzeuge anwendet, dann sollte man wenigstens nicht vom autonomen Fahren, sondern vom autonomen Fahrzeug sprechen.

Ich empfinde beim "autonomen Fahren" den Begriff der Autonomie - vornehm formuliert - als Euphemismus, platter gesagt als Verarschung. :#

@ Jokin: Mir ist klar, dass Du diesen Begriff nicht erfunden hast. Mein Kommentar richtet sich also nicht gegen Dich, sondern soll nur allgemein ein wenig zum Denken anregen.
 
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Naja, in 20 jahren brauchst du nicht mehr wirklich auf die Straße um mit einem Auto Spaß zu haben. Du setzt deinen Virtual-Reality-Helm auf und fährst die NS so oft und wann du willst.

Dabei wirst du ein täuschend echtes Fahrerlebnis haben mit einem Fahrzeug deiner Wahl und mit deiner Abstimmung.

:B
 
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Autonomie = Selbständigkeit ... nicht auf Menschen, sondern auf ein "System" bezogen. Auch ein Mensch kann als "System" betrachtet werden.

"Autonomes Fahren" = "selbstständiges Fahren" ... heute "wird" das Auto "gefahren", in Zukunft fährt das Auto "selbstständig", eben autonom ...

Der Mensch alleine kann laufen, rennen, hüpfen ... aber er hat keine Räder, kann daher nie "autonom fahren".

Man kann natürlich auch "sebstständig" etwas steuern. Aber das hat nix mit Autonomie zu tun. Autonomie ist dann, wenn etwas, was etwas tut, dieses jene auch selbstständig tut.

So, geklärt ... :M

Ansonsten ist "Autonomes Fahren" ein absolut gängiger Begriff in der Automobilindustrie, der grundsätzlich meint, dass Autos ohne menschlichem Eingriff jeglicher Art ihr Ziel erreichen.

siehe auch: http://rhein-zeitung.de/on/05/10/30/service/auto/t/rzo188814.html

Da es hierbei um den Technikbezug von "Autonomie" geht, hat Wikipedia natürlich auch darauf eine Antwort: http://de.wikipedia.org/wiki/Autonomie

Puh, und nun bitte keine Diskussion ob wir Menschen Fahrzeuge "steuern" oder "regeln" :X
 
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Ich denke, so ein Fahrzeug senkt in erster Linie mal enorm den Flottenverbrauch....... :X


Gruß,
Jochen
 
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