Man stelle sich eine Welt vor in der es nur Klötze mit vier Rädern auf der Straße gibt.
So, nun kommt jemand und packt da gaaanz große Klötze auf die Straße - oh wei ... Panik unter den kleinen Klotzfahrern.
Aber irgendwie arrangieren sie sich dann doch.
Nun stell Dir vor, da stellt jemand kleine schmale Klötze auf die Straße ... die haben nur noch zwei Räder.
... ja, kippen die denn nicht alle um? Ich denke nicht.
Aber falls doch, packen wir auf die noch kleine runde Kugeln drauf, dann tun die sich nicht so weh.
Aber was ist wenn so ein Riesenklotz den Zweirad-Klutz mit Kugel ummäht.
Ja, dann isser tot.
Na und? ... das Problem haben nunmal Motorradfahrer in unserer Zeit. Auch diese Überschlagsgefahr ... naje, dann müssen die halt mal so fahren, dass sie nicht zu schnell sind.
Aber bis wir sooo weit sind, ist das autonome Fahren bereits umgesetzt.
Der Schritt ist nicht mehr weit:
1. Ins Auto setzen und Ziel ins Navi eintippen (wie heute)
2. Auto starten - ist nur ein Knöpfchen (wie heute)
3. Ausparken (naja, zumindest das einparken können viele Autos heute schon von alleine)
4. Losfahren (Schalten muss man heute in DSG-Autos auch schon nicht mehr)
5. Auf Geschwindigkeitsbegrenzungen achten (dank Verkehrszeichenerkennung ist der Speedlimiter schon gesetzt)
6. Darauf achten, dass die Spur nicht verlassen wird, also immer ein bisschen lenken (Spurhalteassistent gibt's schon)
7. Auf Abstand achten (auch das können schon viele Autos von allein)
8. bremsen (macht der Abstandsassistent und in der Stadt kann's Volvo schon bis zum Stillstand mit Notbremsfunktion - einfach volle Lotte auf den Vordermann draufhalten ... max. 30 km/h

)
Ja, und wozu braucht man den Menschen noch? ... im Camper kann ich mit der heutigen Technik schon auf der Autobahn gemütlich nach hinten tapsen und gemütlich faullenzen.
.. ach ja, da gibt's ja noch die Gegenmaßnahmen ... Sitzbelegungserkennung, Hand-am-Lenkrad-Erkennung, Müdigkeitserkennung, Aufmerksamkeitskontrolle ...
Wir sind in Zukunft nur noch Statisten im Verkehr, keine "Fahrer" ... aber eigentlich auch ganz gut so, denn dank der Car-to-X-Kommunikation weiß unser Auto welche Strecke am wenigsten befahren "sein wird" (nicht "ist"), Ampeln werden nach Verkehrsaufkommen geschaltet ... anfangs.
Später werden sie abgeschaltet, da die Autos sich absprechen wer wie wann fährt.
Das einzige was uns in Zukunft noch sehr lange erhalten bleiben wird, sind die Räder unter unseren Klötzen ....