Eine kleine Episode zum kotzen….

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Wolfermann

Guest
Eine kleine Episode zum kotzen….

Ich habe meinen gebrauchten BMW Z4 im Oktober bei einem Renaulthändler gekauft. Beim Kauf wurde eine Cargarantie / Renault Gebrauchtwagengarantie abgeschlossen. So weit, so gut.

Ich bemerkte schon kurz nach dem Kauf, dass die Heckscheibenheizung defekt war. Vor einigen Tagen machte ich mich nun doch auf den Weg zur BMW-NL-Nürnberg. Wir haben folgendes Vorgehen besprochen:
Der Schaden wird diagnostiziert, die Versicherung wird angefragt, die Reparatur erfolgt nach Freigabe. Die Abrechnung erfolgt direkt über die Versicherung. In den Versicherungsbedingungen steht die Heckscheibenheizung als Versichert aufgeführt.Also alles kein Problem...dachte ich ;x


Als Schaden wurde ein Gebrochenes Kabel der Stromversorgung der Heckscheibenheizung diagnostiziert. Das Kabel ist am Rahmen der Heckscheibenheizung angelötet und vor dem Stecker gebrochen. Nachdem es die Heckscheibe nicht als Ersatzteil gibt, muss das gesamte Verdeck ausgetauscht werden.Ich dachte mir.... ist egal, bezahlt ja die Versicherung :9


Die Versicherung willigte in den Tausch des Verdecks nicht ein und schickte einen Sachverständigen. Dieser ordnete die Reparatur des gebrochenen Kabels als Maßnahme an. Die Cargarantie hingegen ist der Meinung, dass die Reparatur eines gebrochenen Kabels nicht zum Umfang der Versicherungsleistung gehört und lehnt daher komplett ab. }(

BMW informierte mich über die Ergebnisse und bot die Reparatur des Kabels für "nur € 150,-" an. b: Daraufhin lehnte ich dankend ab und holte den Wagen wutendbrand ab und bezahlte € 63,- für die Diagnose des als Fehler sofort ersichtlichen Kabels. :g

Also doch do it your self.
Mit einem Lötkolben und Schrumpfschläuchen bewaffnet war das Kabel in 10 Minuten zwischen zusammengelötet. Ja ja, BMW wollte dafür € 150,- ....
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Tja so ist das leider mit Versicherungen.... Und hier hat sie ja "gewonnen".
Wenn das denn zu löten geht, kann man diese Reparatur wirklich selbst machen; da steht imho ein Austausch der Scheibe oder des Verdecks nicht im Verhältnis.
Und die 63€ sieh als Lehrgeld, wenns doch "sofort ersichtlich war".
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Ich dachte mir.... ist egal, bezahlt ja die Versicherung :9

Und wegen genau dieser Einstellung gönne ich Dir, dass Du 63,00 €uro hast zahlen müssen :s. Letztlich ging es um die Heckscheibenheizung und Du hast - was in gewisser Weise ja verständlich ist - direkt den fetten Braten gerochen. Nur sind solche Gründe eben ausschlaggebend dafür, dass die Versicherungen auf der Ausgabenseite auf die Bremse treten und immer mehr Leistungen ausschließen, obwohl sie von der Art des Schadens her eigentlich mit abgedeckt werden sollten. Immerhin funktioniert Deine Heizung ja wieder und Du wirst mit Sicherheit nochmals in den Genuß kommen, Deine Versicherung in Anspruch zu nehmen :s.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Sofern Dein Verdeck momentan super öffnet und schließt, es absolut dicht ist und auch keine Windgeräusche macht, sei froh, dass es nicht getauscht wurde! Das Risiko, dass es nach dem Tausch Probleme macht, ist sehr groß, da den Werkstätten die Erfahrung beim Wechseln von Z4-Verdecken fehlt.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Statt kot... lieber mal ein Bierchen trinken.... das beruhigt! ;)
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Und wegen genau dieser Einstellung gönne ich Dir, dass Du 63,00 €uro hast zahlen müssen :s. Letztlich ging es um die Heckscheibenheizung und Du hast - was in gewisser Weise ja verständlich ist - direkt den fetten Braten gerochen. Nur sind solche Gründe eben ausschlaggebend dafür, dass die Versicherungen auf der Ausgabenseite auf die Bremse treten und immer mehr Leistungen ausschließen, obwohl sie von der Art des Schadens her eigentlich mit abgedeckt werden sollten. Immerhin funktioniert Deine Heizung ja wieder und Du wirst mit Sicherheit nochmals in den Genuß kommen, Deine Versicherung in Anspruch zu nehmen :s.

Sehe ich genauso. Die Einstellung "was kümmern mich die Kosten wenn die Versicherung zahlt" treibt die Beiträge für ALLE Versicherten (also auch für die, die mal was selber machen und/oder Kosten versuchen gering zu halten) massiv in die Höhe.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Das Problem liegt dochh eigentlich beim Freundlichen, der eine "schnelle Mark" machen wollte...

Als das mit der Versicherung nicht klappte... na dann eben den Kunden greifen... besser wie nichts!

Als Händler hätte ich angeboten die Sache für 'nen Beitrag in die Kaffeekasse zu regeln...

Ergebnis wäre dann egwesen:

- Ein zufriedener Kunde mehr

und

- Eine geprellte Versicherung weniger.

So sehe ich das. Bin ich zu gut für die Welt...? :d

Grüße, Holger
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Diese Reaktionen kann ich nicht ganz verstehen. Der Kabelbruch war nur nach der Demontage einiger Plastikteile und der Kenntnis des Kabelverlaufs ersichtlich. Warum hätte ich selbst am Fahrzeug rumbasteln sollen um den Fehler zu suchen, wenn ich eine Versicherung dafür habe.

Den Leuten, die mir die entstanden Kosten gönnen, wünsche ich ein ähnliches Erlebnis - wie sagt der eine oder Andere so schöne - als Lehrgeld - für den Quatsch den sie schreiben.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Ich glaube Du verfehlst hier was ganz Essentielles.

Die 63 Euro Diagnose und 150 Euro Kabelreparatur sind doch vollkommen in Ordnung seitens BMW.

Diagnose:
Dafür wurde doch Arbeitszeit von einem oder mehrer Mitarbeiter in Anspruch genommen.
Leistung muss gelöhnt werden.
Ob das nun die Garantieversicherung erstattet oder nicht - weil das die Garantie nicht abdeckt und diese auch keine außerordentlichen Diagnosen löhnen wollen - steht auf einem anderen Blatt.

Reparatur:
Auseinanderbauen, Löten, Zusammenfrickeln und Garantie auf Arbeit geben. Nichts ist umsonst &:

Ich würd mich einfach freuen, dass Du es selbst hinbekommen hast. Denn ohne die Diagnose seitens BMW, wüsstest Du ja bis heute nicht, was Sache war :s
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Als Händler hätte ich angeboten die Sache für 'nen Beitrag in die Kaffeekasse zu regeln...

Sehe ich genau so. Allerdings ist aus meiner Erfahrung die Chance das so etwas passiert bei einer freien Werstatt wesentlich hoeher. Leider sind viel :) bei so etwas wenig flexibel.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Der Kabelbruch war nur nach der Demontage einiger Plastikteile und der Kenntnis des Kabelverlaufs ersichtlich.

Das hab ich aber so aus dem ersten Post nicht verstanden. In deinem ersten Post war der Fehler "sofort" ersichtlich. Entsprechend die Aussage, es selbst zu reparieren. Das hatte ich zB beim e46 auch schon mit der dritten Bremsleuchte gemacht (Kabelbruch).

Und wie ZweiLiterZ3 es schreibt, ist das seitens BMW ein wohl "normales" Preisniveau (die haben ja auch für die 63€ eine Leistung erbracht). Die 150€ Kabellöten, naja mag ich mal nicht kommentieren.
Wenn man vllt. einen guten Draht hat oder ein ganz lieber Kunde ist geht sowas auch mal für die Kaffeekasse. Aber das kommt auch auf den :) an (Da hat dann aber Aron wieder Recht).
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Naja, was ist meine Lehre:
1. Diese Garantieversicherungen sind nicht vergleichbar mit einer Garantie, weil sie nur bei den "großen Dingen" überhaupt einspringen.
Noch dazu haben die keinerlei Interesse an Deiner Zufriedenheit.
2. BMW ist schon ein unverschämter Haufen. Die 63 € für Diagnose geht ja noch, aber noch mal 85 fürs Löten
3. Es rentiert sich Sachen selber zu machen ;)

Haken dran
Franz
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Und wegen genau dieser Einstellung gönne ich Dir, dass Du 63,00 €uro hast zahlen müssen . Letztlich ging es um die Heckscheibenheizung und Du hast - was in gewisser Weise ja verständlich ist - direkt den fetten Braten gerochen. Nur sind solche Gründe eben ausschlaggebend dafür, dass die Versicherungen auf der Ausgabenseite auf die Bremse treten und immer mehr Leistungen ausschließen, obwohl sie von der Art des Schadens her eigentlich mit abgedeckt werden sollten. Immerhin funktioniert Deine Heizung ja wieder und Du wirst mit Sicherheit nochmals in den Genuß kommen, Deine Versicherung in Anspruch zu nehmen .
Sehe ich genauso. Die Einstellung "was kümmern mich die Kosten wenn die Versicherung zahlt" treibt die Beiträge für ALLE Versicherten (also auch für die, die mal was selber machen und/oder Kosten versuchen gering zu halten) massiv in die Höhe.

Naja, immer mit der Ruhe. Wolfermann ging nicht schon anfangs dahin, weil er ein Verdeck tauschen lassen wollte. Ich bin da durchaus seiner Meinung: Wenn ich eine Versicherung abschliesse, waere meine Vorstellung dahinter, dass ich im Schadensfall wieder ein normal funktionstuechtiges Auto habe. Mir ist dabei voellig Schnuppe, ob sie den ganzen Wagen umtauschen. Und wenn jemand das kleine Kaebelchen nicht fixen will, sondern gleich ganze Verdecke tauschen - ist mir ebenfalls voellig Schnuppe. Das soll die Versicherung mit wem auch immer auskaesen.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Naja, immer mit der Ruhe. Wolfermann ging nicht schon anfangs dahin, weil er ein Verdeck tauschen lassen wollte. Ich bin da durchaus seiner Meinung: Wenn ich eine Versicherung abschliesse, waere meine Vorstellung dahinter, dass ich im Schadensfall wieder ein normal funktionstuechtiges Auto habe. Mir ist dabei voellig Schnuppe, ob sie den ganzen Wagen umtauschen. Und wenn jemand das kleine Kaebelchen nicht fixen will, sondern gleich ganze Verdecke tauschen - ist mir ebenfalls voellig Schnuppe. Das soll die Versicherung mit wem auch immer auskaesen.
Seh ich auch so.
Insbesondere ist eigentlich net der OP unverschämt und will die Versicherung abzocken, sondern BMW,
die sagen man muss das Verdeck tauschen und wenn sie merken das läuft net
erst ne anständige Lösung ins Spiel bringen.
 
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Heutzutage wird nur noch ausgetauscht und nix mehr repariert!
Entweder weil sie es gar nicht mehr können oder wollen, weil sich somit der Umsatz schön erhöhen läßt.
Und das alles zum Leidwesen der Kunden!
Denn auch wenn BMW in der normalen Garantie das gesamte Verdeck getauscht hätte,
dann gehen die Kosten doch auch in die Kalkulation für Neufahrzeuge ein.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Das hab ich aber so aus dem ersten Post nicht verstanden. In deinem ersten Post war der Fehler "sofort" ersichtlich. Entsprechend die Aussage, es selbst zu reparieren

Evtl. habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. Das "sofort ersichtlich" wollte ich auf die Fehlersuche bei BMW verstanden haben, da die defekte Heckscheibenheizung beim Z4 ja kein Einzelfall ist.
Das Kabel verläuft zwischen Innenhimmel und Aussenverdeck und wird bei jedem Öffnen gebogen.... bis es halt bricht.
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Uiuiuiuiuuiiiii....

Hier geht es wieder ab...

Also mal zu den Fakten:

Ich hatte an meinem Vorgänger Z4 auch diesen Schaden. Die Lötstelle der Kabel an der Scheibe war gebrochen. Ich war auch in der NL Nürnberg wegen der Reparatur. Ich habe mich ausführlich mit dem Serviceberater unterhalten.

  • Die Scheibe kann nicht ersetzt werden, da sie mit dem Verdeck verbunden ist.
  • Man kann den Kabelbruch etwas anlöten, aber sie können keine Garantie geben, dass das wieder passiert. Der Grund hierfür liegt in den Materialien, die sich nicht ohne weiteres fixieren lassen. Somit ist laut BMW Zentrale das Verdeck zu tauschen.
  • Ich habe um Löten auf mein eigenes Risiko gebeten. Mein Risiko war: Erneuter Defekt, Beschädigung der Scheibe, Beschädigung des Verdeckstoffes, Beschädigungen im Innenraum. Warum? ganz einfach, da hampelt ein Mechaniker mit Lötkolben auf dem Sitz herum und pfriemelt das dran. Wenn der abrutscht oder etwas kaputt macht, dann muss ja einer dafür haften.
  • Habe auch so 150 € bezahlt, was ich für legitim halte.

Grundsätzlich geht mir die Debatte über Arbeitskosten ziemlich auf die Nerven. Ständig das Gelaber was alles so teuer ist. An dem Lötauftrag arbeiten bei BMW:

  • Dame für Terminvereinbarung
  • Serviceberater für Auftragsabwicklung
  • Dame an der Kasse für Bezahlung
  • Mechaniker für die Ausführungsarbeiten
  • Meister für die Prüfung der Arbeiten
  • Dame für den Teileservice.

Hinzu kommen anteilig Serviceleiter, BMW München, Rechnungsdruck, Buchhaltung, Controlling, EDV,... und zu guter letzt 19% Mehrwertsteuer.

Das der Hinterhofwerkstättenkumpel das für 20 € schwarz macht und die Kohle auf sein Konto in der Schweiz legt ist für den Kunden super, aber sonst wenig zielführend.

Ich möchte, dass meine Arbeit und die meiner Kollegen gut bezahlt wird, damit ich anderen Leuten ihre Arbeit auch entsprechend der Leistung entlohnen kann. Denn nur so haben wir alle genug zum Essen.

Ergo:

Weder BMW, noch die Niederlassung, noch dein ZZZZ sind zum kotzen..... in diesem Sinn: Kopf hoch und ne Runde um den Block drehen. ;)
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Grundsätzlich geht mir die Debatte über Arbeitskosten ziemlich auf die Nerven. Ständig das Gelaber was alles so teuer ist. An dem Lötauftrag arbeiten bei BMW:

  • Dame für Terminvereinbarung
  • Serviceberater für Auftragsabwicklung
  • Dame an der Kasse für Bezahlung
  • Mechaniker für die Ausführungsarbeiten
  • Meister für die Prüfung der Arbeiten
  • Dame für den Teileservice.

Hinzu kommen anteilig Serviceleiter, BMW München, Rechnungsdruck, Buchhaltung, Controlling, EDV,... und zu guter letzt 19% Mehrwertsteuer.

Das der Hinterhofwerkstättenkumpel das für 20 € schwarz macht und die Kohle auf sein Konto in der Schweiz legt ist für den Kunden super, aber sonst wenig zielführend.

Ich möchte, dass meine Arbeit und die meiner Kollegen gut bezahlt wird, damit ich anderen Leuten ihre Arbeit auch entsprechend der Leistung entlohnen kann. Denn nur so haben wir alle genug zum Essen.
Ergo:

Weder BMW, noch die Niederlassung, noch dein ZZZZ sind zum kotzen..... in diesem Sinn: Kopf hoch und ne Runde um den Block drehen. ;)

Danke :t!!!!!!

Diesem hervorragenden Beitrag ist aber auch wirklich nichts mehr hinzuzufügen :M!
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Es geht doch nicht darum, ob Arbeit entlohnt werden soll... Es fällt doch praktisch gar keine Arbeit an. Ein Draht wird angelötet... Wenn auch in etwas schieriger Körperhaltung.

Den Preis dür die Leistungen den ich bereit bin zu bezahlen, mache ich doch nicht davon abhängig, mit welchem Aufwand und Drumherum das mein Dienstleister glaubt darstellen zu müssen. Der nächste Freundliche stellt fünf Hostessen ein am Empfang... dann kostet das Anlöten eines Drahtes dreihundert Euro?

Natürlich müssen anteilig die Kosten umgelegt werden... dann braucht es halt für die 15 Minuten meinetwegen 30 Euro, wenn es durch die Bücher geht. Oder man macht es für die Kaffeekasse und hat einen zufriedenen Kunden, der beim nächsten ernsten Problem/Umbau nicht mehr lange überlegt wo es am Billigsten wäre, sondern direkt zu mir zurückkommt.

...und Herrgott! Schick' mir Kunden, die mir für das Anlöten eines Drahtes 150 Euro bezahlen und dabei auch noch alle Risiken für evtl. Fehlschläge oder Beschädigungen selbst tragen... Vormittags drei und nachmittags drei! ...und ich bin satt.

Grüße, Holger
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Grundsätzlich geht mir die Debatte über Arbeitskosten ziemlich auf die Nerven. Ständig das Gelaber was alles so teuer ist. An dem Lötauftrag arbeiten bei BMW:

  • Dame für Terminvereinbarung
  • Serviceberater für Auftragsabwicklung
  • Dame an der Kasse für Bezahlung
  • Mechaniker für die Ausführungsarbeiten
  • Meister für die Prüfung der Arbeiten
  • Dame für den Teileservice.

Hinzu kommen anteilig Serviceleiter, BMW München, Rechnungsdruck, Buchhaltung, Controlling, EDV,... und zu guter letzt 19% Mehrwertsteuer.

Das der Hinterhofwerkstättenkumpel das für 20 € schwarz macht und die Kohle auf sein Konto in der Schweiz legt ist für den Kunden super, aber sonst wenig zielführend.

Ich möchte, dass meine Arbeit und die meiner Kollegen gut bezahlt wird, damit ich anderen Leuten ihre Arbeit auch entsprechend der Leistung entlohnen kann. Denn nur so haben wir alle genug zum Essen.

Tja, dann gebt uns doch die Möglichkeit auf den riesengroßen Overhead zu verzichten. Kein Mensch braucht 2 Damen an der Zentrale, eine Dame mit Unterstützung an der Terminvereinbarung und dann noch mehrere Serviceberater, die ohnehin die Arbeit nur an die AV in die Werkstatt verteilen und eigentlich so gut wie nie Rede und Antwort stehen können, ohne zurückzufragen. Ganz nebenbei braucht auch kein Mensch einen luxuriösen Wartebereich mit Kaffeemaschinen und Bewirtung. Ich könnte als Kunde auch sehr gut auf überdimensionierte und überteuerte, sowie aufwendige Softwarelösungen á la SAP verzichten, die den Wasserkopf und die Kosten noch mehr aufblähen, so dass das Drucken einer Rechnung schon € 25,- kostet, ohne etwas berechnet zu haben.

Ich möchte gerne die gute alte Zeit, wo es mehrere kleine BMW-Werkstätten gegeben hat, die nicht einen riesengroßen Wasserkopf ernähren mussten. Man konnte sich noch an einen Mitarbeiter aus der Werkstatt wenden und eine Reparatur diskutieren und besprechen. Warum muss es deiner Meinung nach in kleineren Werkstätten immer nur mit Schwarzarbeit gehen? Verstehe ich nicht!?!?

Die Frage, warum ich zu BMW bin, möchte ich dir auch im Vorfeld beantworten. Es steht leider explizite in den Garantiebedungen der Gebrauchtwagengarantie, dass man zu einem offiziellen Vertragshändler muss.

Ich kann dir nicht sagen, wie mir diese großen Automobiltempel verhasst sind, zumal es im Hause BMW leider im Gegensatz zu früher es eine wesentlich geringere Kundenorientierung gibt. Wer heute noch Service möchte und natürlich auch viel Geld dafür bezahlen muss, sollte zu Porsche gehen. Dort gibt es noch die Kundenorientierung und den Service.
 
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Doppelt, obwohl nur einmal abgesandt ?!
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

... Es fällt doch praktisch gar keine Arbeit an. Ein Draht wird angelötet...

Selbstverständlich fällt Arbeit an.

Es gilt doch hier ganz klar zu differenzieren, ob die Reparatur in einem großen Autohaus/Niederlassung/Vertragshändler oder einem Ein/Zwei Mann Betrieb stattfindet.
Der kleine Betrieb kann es sich erlauben für die Kaffeekasse oder einen geringeren Lohn (Kundenbindung) zu arbeiten. Der Große hingegen nicht. Dafür darfst du dann während der Einbauzeit auf die Hupen der Hostessen starren :b
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

@ZweiLiterZ3

Natürlich hat der 25 Mann-Betrieb einen anderen Kostenanteil und entsprechend auch einen anderen Stundensatz. Und entsprechend kostet die Viertelstunde beim kleinen Schrauber möglicherweise 20 EUR und beim anderen 40 EUR.

Das ist doch völlig klar!

In diesem Stundensatz ist aber alles schon abgegolten.... auch die Hupen der Hostessen... ;)

Grüße, Holger
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Es geht doch nicht darum, ob Arbeit entlohnt werden soll... Es fällt doch praktisch gar keine Arbeit an. Ein Draht wird angelötet... Wenn auch in etwas schieriger Körperhaltung.

Den Preis dür die Leistungen den ich bereit bin zu bezahlen, mache ich doch nicht davon abhängig, mit welchem Aufwand und Drumherum das mein Dienstleister glaubt darstellen zu müssen.

Grüße, Holger

Was glaubst Du machen wohl Ärzte bzw. Zahnärzte bei Privatpatienten? In der Regel sind deren Patienten "abweichend" von der Norm (z.B. weil der Patient dauernd meckert und unangenehm ist) und schon wird wie selbstverständlich ein erhöhter Faktor berechnet. Darüber wird nie diskutiert! Selten wird wirklich ein erhöhter Aufwand betrieben (noch nicht mal bei der Praxisgestaltung) ;)
Und die Ärzte, die aufwändige Praxen führen (z.B. Düsseldorf, München), die stellen Rechnungen nach "Nase" und nicht nach Gebührenordnungen ;)

Das sollte als ein kleines von vielen Beispielen dienen. Es waren doch "wir Kunden", die seinerzeit es nicht toll genug haben konnten um uns in Werkstätten wohl zu fühlen bzw. gut betreut zu fühlen. Es ist dann immer schwer bzw. unmöglich "Räder" wieder rückwärts zu drehen :w
 
AW: Eine kleine Episode zum kotzen….

Ganz nebenbei braucht auch kein Mensch einen luxuriösen Wartebereich mit Kaffeemaschinen und Bewirtung. Ich könnte als Kunde auch sehr gut auf überdimensionierte und überteuerte, sowie aufwendige Softwarelösungen á la SAP verzichten, die den Wasserkopf und die Kosten noch mehr aufblähen, so dass das Drucken einer Rechnung schon € 25,- kostet, ohne etwas berechnet zu haben.

Ich möchte gerne die gute alte Zeit, wo es mehrere kleine BMW-Werkstätten gegeben hat, die nicht einen riesengroßen Wasserkopf ernähren mussten. Man konnte sich noch an einen Mitarbeiter aus der Werkstatt wenden und eine Reparatur diskutieren und besprechen. Warum muss es deiner Meinung nach in kleineren Werkstätten immer nur mit Schwarzarbeit gehen? Verstehe ich nicht!?!?

1.
Es waren sicherlich wir Kunden, die es gern hatten während der Wartephase ein Kaffee zu schlürfen. Ja, es gibt Kunden, die stellen den Wagen nicht einfach auf den Hof, sondern nehmen sich die Zeit zu warten. ;)

2.
Dann wandere doch in ein Drittland aus, dort findest Du garantiert die Bedingungen die Du Dir wünscht. Aber ob das wirklich "fortschrittlich" ist, zweifel ich mal stark an. Denn dort wird Dein so heißgeliebter Untersatz nicht mit der Sorgfalt behandelt wie es in einem Industriestaat der Fall ist, falls Du den Untersatz dann überhaupt wieder zurück erhälst. :w

3.
Ist meiner Ansicht nach auch deutlich zu unterscheiden, ob man genötigt ist, eine Niederlassung in einer Großstadt aufzusuchen oder im Ländlichen. Es gibt deutliche Unterschiede.... ich weiß das aus Erfahrung :)
 
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