... in der Kirche arbeiten halt auch nur Menschen

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Prinzipiell kann die Gute ja auch mal einen Fehler machen. Schwierig wird es nur dann, wenn ich so jemanden über meine Kirchensteuer bezahle. Bei Politikern habe ich keine wirkliche Möglichkeit, aber der Kirche kann ich meine Steuer vorenthalten.

Von der Katholischen Kirche fange ich gar nicht erst richtig an. Wenn ich hunderte von Missbrauchsfällen habe - und das sind hunderte zerstörter Leben - und nichts gegen diesen Abschaum von Tätern tue, ausser nach Jahrzehnten mal ne Entschuldigung rauszuwürgen, würde ich mich zu Tode schämen. Das ist für mich das allerletzte und in keinster Weise mit dieser Alkoholfahrt - die ich übrigens für absolut beschissen halte, egal von wem - nicht in einem Atemzug zu nennen.
 
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Den Medien ist es wohl zu unattraktiv geworden, über hunderte Minderjährige zu schreiben, die am Wochenende mit >1,54 Promille Alkohol im Blut auf dem Acker oder der Intensivstation liegen...

Wo wir gerade dabei sind: Wo ist eigentlich ein Fred über den fahrerflüchtigen Böse-Rocker?
 
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Also wenn der "Täterin" mit dem Promillewert die Fahrerlaubnis nicht entzogen bekommt und bei Antrag auf Wiedererlangung keine MPU durchlaufen muss, dann zweifel ich wirklich an die Gleichstellung.
Sie hat sich mit 1,54 ans Steuer gesetzt, war also der Meinung bzw. fühlte sich fit zu fahren. Da würde jeder Verkehrspsychologe annehmen müssen, dass sie "Gewohnheitstrinkerin" ist. Also bei 1,5 würde ich schon leicht schielen und/oder "lallen". Und "Gewohnheitstrinker" sind klare Kandidaten für die MPU.

Aber ich verstehe nicht, warum hier so viele "nur" über die Katholiken schimpfen und mit dem Finger zeigen.
Ich habe meine Erfahrungen mit evangelischen Schwestern im Kinderhort gemacht. Zwar wurden "wir" nicht Opfer sexueller Übergriffe, aber "Folter" und andersgelagerten "Misshandlungen". Ich mochte damals z.B. überhaupt keinen Reisbrei. Und wer nicht rechtzeitig mit dem Essen fertig war, bekam zur "Belohnung" ungefragt einen Zuschlag. So saß ich diverse Male alleine im "Abseits". Eines Tages gesellte sich zwangsläufig auch ein Mädel dazu. Gleiche Procedere wie bei mir, nur das sie sich über ihren Teller und Tisch übergab. Sie wurde gezwungen (!) das so zu essen.... ihr glaubt gar nicht wie schnell ich dann an dem Tag und dann an anderen Tagen den gehassten Reisbrei weggeputzt hatte. Und so könnte ich noch einige andere Beispiele nennen (Kopfnüsse, Fesseln, Essensentzug usw.) Also zeigt nicht nur auf die Katholiken. Ich könnte fast glauben, es gab eine "Anleitungsfibel" die für beide Glaubensrichtung praktikabel war.

Und da in den Medien, Institutionen und bei den Bischhöfen usw. gerade rege Betriebsamkeit herrscht, stelle ich schon Überlegungen an, welche Institution für evangelische "Missbräuche" aus den 60er Jahren zuständig sein könnte. Das meine ich ernst!
 
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@XRobsX: Das ist für mich sehr wohl ein Grund, irgendwann aus der katholischen Kirche auszutreten und das "Lager" zu wechseln. Aber das alles ist ja eigentlich OT :M

...gegen das "Lager wechseln" sag ich ja auch nichts. (Du meinst vermutlich die evangelische Kirche) In streite ja nicht grundsätzlich ab, dass das eine mögliche Reaktion sein kann. Wenn du wechselst anstatt nur auszutreten beweißt du ja, dass es dir nicht um die Kohle geht bzw. um einen Vorwand für den Austritt, sondern darum, wie der Verein öffentlich auffällt und sich verhällt.

Zu der Sache mit der Caritas: Diese Institution "gehört" nicht der katholischen Kirche, sondern ist absolut eigenständig. Sie finanziert sich nur zu einem großen Teil über Zuschüsse der katholischen Kirche. Sie bekommt aber auch Geld über Spenden, den Staat und die evangelische Kirche.
 
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Also ich steh zu meiner Chefin, sie bleibt trotz Alkoholvergehens am Steuer die beste Bischoefin, die wir momentan haben. Und GOTT SEI DANK sitzt da auch mal ne Frau in entsprechender Funktion - weshalb wir Protestanten bei der Orthodoxen Kirche hier auf dem Balkan z.B. nur mitleidig belaechelt werden. Zum Thema Suende: das Wort hat zwei Bedeutungen, 1. die Schuld, Missetat, aber 2. einfach nur die "Trennung von Gott" (nicht mit Schuld gleichzusetzen, wie es die Kirche spaeter oft verkauft hat). Folglich kann man nach kirchlichem Verstaendnig einen "Schuldigen gegen Gott oder seinen Naechsten" als "Suender bezeichnen, ein "Suender" ist aber nicht automatisch ein "Schuldiger". Soviel zum Thema Kirche.

Das Zusammensperren von Gleichgeschlechtlichen freiwillig auf Grund von Konventionen wie bei der katholischen Kirche oder zwangsmaessig wie bei der Bundeswehr oder im Knast fuehrt immer zu Konflikten und Missbrauch/Gewalt. Das ist nicht die "Schuld der Kirche" sondern ein menschliches "Problem". Es ist m.E. unnatuerlich und daher riskant.

Ja, Frau Kaessmann hat Mist gebaut und da muss sie jetzt selbst durch - und dazu wird sie auch stehen ohne wenn und aber, so schaetze ich sie ein. Ich frage mich nur warum UM GOTTES WILLEN musste sie nachts den Dienstwagen (so steht es im Artikel) selbst fahren, hat sie den keinen Fahrer? Da sollte die EKD nachlegen und jemanden einstellen.
 
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Ich finde es stark übertrieben und auch irgendwie traurig, wie dieses Thema in den Medien aufgebauscht wird - Sogar in den Österreichischen Nachrichten ist das ein Thema, obwohl hier 80% katholisch sind. Wieviele Politiker wurden schon alkoholisiert erwischt, da schreibt kein Mensch mehr drüber, außer über den mit dem Phaeton...
Ich finde, der Thread-Titel hier passt genau - In der Kirche arbeiten auch nur Menschen...
 
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Ja, Frau Kaessmann hat Mist gebaut und da muss sie jetzt selbst durch - und dazu wird sie auch stehen ohne wenn und aber, so schaetze ich sie ein. Ich frage mich nur warum UM GOTTES WILLEN musste sie nachts den Dienstwagen (so steht es im Artikel) selbst fahren, hat sie den keinen Fahrer? Da sollte die EKD nachlegen und jemanden einstellen.


Naja, ich weiß ja nicht ob sie da privat unterwegs war. Ich unterstelle das nun mal, da ich mir auch nicht vorstellen kann, dass sie keinen Fahrer für die Dienstfahrten hat. Sogar unsere Weihbischöfe haben einen Fahrer.
Allerdings würden die sich auch nicht privat durch die Gegend fahren lassen. Das gäbe Ärger mit der Finanzkammer. Von daher wird ihr in der Sache wohl ein Fahrer nichts nützen. Ich meine aber ihr Gehalt sollte für ein gelegentliches Taxi ausreichen :-) ... muss es ja die nächste Zeit vermutlich sowieso... :-)

Darf ich fragen, in wiefern sie deine Chefin ist? Einfach als Christ oder auch als oberster Dienstherr? Und wenn ja, als was bist du bei der Kirche beschäftigt?
 
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Ja, Frau Kaessmann hat Mist gebaut und da muss sie jetzt selbst durch - und dazu wird sie auch stehen ohne wenn und aber, so schaetze ich sie ein. Ich frage mich nur warum UM GOTTES WILLEN musste sie nachts den Dienstwagen (so steht es im Artikel) selbst fahren, hat sie den keinen Fahrer? Da sollte die EKD nachlegen und jemanden einstellen.


Naja, ich weiß ja nicht ob sie da privat unterwegs war. Ich unterstelle das nun mal, da ich mir auch nicht vorstellen kann, dass sie keinen Fahrer für die Dienstfahrten hat. Sogar unsere Weihbischöfe haben einen Fahrer.
Allerdings würden die sich auch nicht privat durch die Gegend fahren lassen. Das gäbe Ärger mit der Finanzkammer. Von daher wird ihr in der Sache wohl ein Fahrer nichts nützen. Ich meine aber ihr Gehalt sollte für ein gelegentliches Taxi ausreichen :-) ... muss es ja die nächste Zeit vermutlich sowieso... :-)

Darf ich fragen, in wiefern sie deine Chefin ist? Einfach als Christ oder auch als oberster Dienstherr? Und wenn ja, als was bist du bei der Kirche beschäftigt?
 
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Also wenn der "Täterin" mit dem Promillewert die Fahrerlaubnis nicht entzogen bekommt und bei Antrag auf Wiedererlangung keine MPU durchlaufen muss, dann zweifel ich wirklich an die Gleichstellung.
Sie hat sich mit 1,54 ans Steuer gesetzt, war also der Meinung bzw. fühlte sich fit zu fahren. Da würde jeder Verkehrspsychologe annehmen müssen, dass sie "Gewohnheitstrinkerin" ist. Also bei 1,5 würde ich schon leicht schielen und/oder "lallen". Und "Gewohnheitstrinker" sind klare Kandidaten für die MPU.

Nein. Nein. Das verstehst du falsch. Hier ist eine Frau, auch noch in Führungsposition - und davon haben wir ja eh so wenige - quasi ein Leuchtturm(in) des Gender Mainstreaming ins Straucheln geraten. Da haben wir doch so wenige, die können wir nicht fallen lassen. Dass die Dame sich ungefragt in Themen eingemischt hat, die sie nichts angehen und von denen sie keine ahnung hat (oder hat jemand schonmal Oberst klein zur unbefleckten Empfängnis referieren gehört) und wo ich auch keine Meinung der Kirche zu hören will und dass sie in ihrer Position für Ihre Schäfchen eine - besondere - Vorbildfunktion hat - EGAL. Das Matriarchatsnetzwerk wird schon einen Weg finden, die da rauszupauken. (Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.)

Wo wir gerade dabei sind: Wo ist eigentlich ein Fred über den fahrerflüchtigen Böse-Rocker?

Wo ist da das Gleichnis? Ist er Vorsitzender der Vereinigung fragwürdiger Heavy-Metal-Bands? Hat der sich auch nur annähernd so exponiert, wie Frau Kässmann vorher? Hat er irgendjemand den moralischen Zeigefinger vor die Nase gehalten?

(Und ja Unfallflucht ist auch böse und gehört hart bestraft.)
 
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Zitat aus WEB.de Nachrichten:

Bayerns Ex-Ministerpräsident und Vizevorsitzender der EKD-Synode, Günther Beckstein (CSU), hatte unterdessen erste Rücktrittsforderungen zurück gewiesen. "Bischöfin Käßmann hat sicher einen Fehler begangen, sie hätte einen Chauffeur oder ein Taxi nehmen sollen", sagte Beckstein den "Nürnberger Nachrichten". Aber dieser Fehler werde nicht dazu führen, dass sie von ihrem Amt als EKD-Chefin zurücktreten müsse. "Auch eine Bischöfin ist keine Heilige, sondern nur ein Mensch, der fehlbar ist."
 
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Zitat aus WEB.de Nachrichten:

Bayerns Ex-Ministerpräsident und Vizevorsitzender der EKD-Synode, Günther Beckstein (CSU), hatte unterdessen erste Rücktrittsforderungen zurück gewiesen. "Bischöfin Käßmann hat sicher einen Fehler begangen, sie hätte einen Chauffeur oder ein Taxi nehmen sollen", sagte Beckstein den "Nürnberger Nachrichten". Aber dieser Fehler werde nicht dazu führen, dass sie von ihrem Amt als EKD-Chefin zurücktreten müsse. "Auch eine Bischöfin ist keine Heilige, sondern nur ein Mensch, der fehlbar ist."
 
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Zitat aus WEB.de Nachrichten:

Bayerns Ex-Ministerpräsident und Vizevorsitzender der EKD-Synode, Günther Beckstein (CSU), hatte unterdessen erste Rücktrittsforderungen zurück gewiesen. "Bischöfin Käßmann hat sicher einen Fehler begangen, sie hätte einen Chauffeur oder ein Taxi nehmen sollen", sagte Beckstein den "Nürnberger Nachrichten". Aber dieser Fehler werde nicht dazu führen, dass sie von ihrem Amt als EKD-Chefin zurücktreten müsse. "Auch eine Bischöfin ist keine Heilige, sondern nur ein Mensch, der fehlbar ist."


Mögen das mal alle Chef`s lesen und beherzigen und so loyal mit Ihen Mitarbeitern in Zukunft umgehen. Ein Wunschdenken wohl.................
 
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Darf ich fragen, in wiefern sie deine Chefin ist? Einfach als Christ oder auch als oberster Dienstherr? Und wenn ja, als was bist du bei der Kirche beschäftigt?


Hallo XRobsX,

ich bin Praedikant der EKD in einer deutschen Auslandsgemeinde - ein Laienpredigeramt, welches ebenfalls bei der Katholischen und der Orthodoxe Kirche nicht bekannt bzw. azpetiert ist, weil es keine theologische Ausbildung ist sondern ein Freiwilligenamt mit "kleiner" Ausbildung durch die EKD zur Unterstueztung von Auslands- und Touristengemeinden mit ueberlasteten Pastoren darstellt.
 
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Hallo XRobsX,

ich bin Praedikant der EKD in einer deutschen Auslandsgemeinde - ein Laienpredigeramt, welches ebenfalls bei der Katholischen und der Orthodoxe Kirche nicht bekannt bzw. azpetiert ist, weil es keine theologische Ausbildung ist sondern ein Freiwilligenamt mit "kleiner" Ausbildung durch die EKD zur Unterstueztung von Auslands- und Touristengemeinden mit ueberlasteten Pastoren darstellt.

Also quasi Ehrenamtlich?
So ähnlich wären dann bei uns die Wortgottesdienstleiter. Die werden über 1 Jahr durch Lehrbriefe, gemeinsame Treffen und Übungen ausgebildet. Sie leiten dann Wortgottesdienste (auch mit Predigt) Maiandachten, Kreuzwege, Rosenkranzgebete usw...
Wäre das vergleichbar?
 
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Hallo XRobsX,

ich bin Praedikant der EKD in einer deutschen Auslandsgemeinde - ein Laienpredigeramt, welches ebenfalls bei der Katholischen und der Orthodoxe Kirche nicht bekannt bzw. azpetiert ist, weil es keine theologische Ausbildung ist sondern ein Freiwilligenamt mit "kleiner" Ausbildung durch die EKD zur Unterstueztung von Auslands- und Touristengemeinden mit ueberlasteten Pastoren darstellt.

Also quasi Ehrenamtlich?
So ähnlich wären dann bei uns die Wortgottesdienstleiter. Die werden über 1 Jahr durch Lehrbriefe, gemeinsame Treffen und Übungen ausgebildet. Sie leiten dann Wortgottesdienste (auch mit Predigt) Maiandachten, Kreuzwege, Rosenkranzgebete usw...
Wäre das vergleichbar?
 
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Zitat aus WEB.de Nachrichten:

Bayerns Ex-Ministerpräsident und Vizevorsitzender der EKD-Synode, Günther Beckstein (CSU), hatte unterdessen erste Rücktrittsforderungen zurück gewiesen. "Bischöfin Käßmann hat sicher einen Fehler begangen, sie hätte einen Chauffeur oder ein Taxi nehmen sollen", sagte Beckstein den "Nürnberger Nachrichten". Aber dieser Fehler werde nicht dazu führen, dass sie von ihrem Amt als EKD-Chefin zurücktreten müsse. "Auch eine Bischöfin ist keine Heilige, sondern nur ein Mensch, der fehlbar ist."

Die Einstellung ist auch vollkommen richtig. Was anderes hätte er ja auch nicht sagen dürfen, weil er - sofern ich mich noch richtig erinnere - selber schon "erwischt" wurde.

Edit:
Eben auf N24 - sie tritt zurück. Die "Pfaffen" haben keine Rückrat und anscheinend auch keinen starken Charakter?
 
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Respekt für den Abgang.
 
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Eigentlich schade, dass sie zurückgetreten ist.

Ich sehe da eigentlich keinen Grund, wenn man das mit Vertretern der Politik vergleicht.....

In der Stadt, in der ich bis vor ca. 3 Jahren gelebt habe, gab es einen Stadtdirektor, der eines schönen Abends ziemlich betrunken mit dem Auto erwischt wurde. Nicht nur, dass er als Würdenträger in verantwortlicher Position betrunken ein Fahrzeug geführt hat, nein, er hat sogar noch versucht die Polizeibeamten unter Druck zu setzen.

Dieser Herr ist dann nach Düsseldorf "abgeschoben" worden, um dort unter SPD-Regierung noch ein Ministeramt zu bekleiden.

Die Frau Bischöfin hat Ihre "Tat" eingesehen und ehrlich bereut (kam zumindest so rüber). Unser ehemaliger Stadtdirektor nicht wirklich.....
 
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Also quasi Ehrenamtlich?
So ähnlich wären dann bei uns die Wortgottesdienstleiter. Die werden über 1 Jahr durch Lehrbriefe, gemeinsame Treffen und Übungen ausgebildet. Sie leiten dann Wortgottesdienste (auch mit Predigt) Maiandachten, Kreuzwege, Rosenkranzgebete usw...
Wäre das vergleichbar?

Genau, wusste gar nicht, dass ihr dies Amt auch habt ? Wir sind also doch nicht so verschieden, prima !

Rücktritt !?

Schade, um sie als Bischöfin und für die EKD - aber ihre Entscheidung, wenn sie sie selbst getroffen hat.
Schlimm, wenn man sie in kirchenpolitischen Kreisen dazu gedrängt haben sollte.
 
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Muss schon sagen, dass ich es ziemlich erbärmlich finde, wegen einer Person oder einer Personengruppe, oder wegen der Handlungen die von dieser Person bzw. Persongruppe begangen wurden, aus der Kirche auszutreten! Die Person ist nicht Kirche, genauso wenig wie die Kirche eine Person ist. Die Handlungen die begangen wurden, hat nicht die Kirche begangen, sondern die jeweilige Person bzw. Personengruppe. Der Umgang der jeweiligen Kirche mit solchen Negativereignissen bzw. Straftaten mag durchaus kritisiert werden, auch sollte hier bei erwiesener Schuld die volle Härte des Gesetzes zur Anwendung kommen, ohne Rücksicht auf die soziale Stellung oder den jeweiligen Bekanntheitsgrad. Die Sanktion des Vergehens sollte dann nicht in Frage gestellt werden, sondern sollte vielmehr als etwas selbstverständliches angesehen werden!
Genauso armselig ist es aber auch einer bestimmten Glaubensgemeinschaft beizutreten nur wegen einer bestimmten Person, oder weil diese eine Glaubensgemeinschaft momentan gerade so 'cool' ist. Entscheidend sollten immer die Grundsätze bzw. Überzeugungen sein für die die jeweilige Glaubensrichtung steht.
 
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...
Genauso armselig ist es aber auch einer bestimmten Glaubensgemeinschaft beizutreten nur wegen einer bestimmten Person, ....


Hallo Chrizzzz,

ich stimme dir grundsätzlich zu - das Fähnchen nach dem Wind oder dem coolen Anführer zu hängen, ist uncool - und doch....

sind wir Chrizzzzten nicht doch alle wegen einer Person hier, die das mit dem Tod am Kreuz bezahlt hat ? Schön dass er im Herzen der Menschen und in deren guten Taten weiterlebt und sogar in manchem Namen nachklingt ;)
 
AW: ... in der Kirche arbeiten halt auch nur Menschen

Hallo Chrizzzz,

ich stimme dir grundsätzlich zu - das Fähnchen nach dem Wind oder dem coolen Anführer zu hängen, ist uncool - und doch....

sind wir Chrizzzzten nicht doch alle wegen einer Person hier, die das mit dem Tod am Kreuz bezahlt hat ? Schön dass er im Herzen der Menschen und in deren guten Taten weiterlebt und sogar in manchem Namen nachklingt ;)

Ich glaube wir sind das was wir sind wegen der Ansichten und Wertevorstellungen für die der oben genannte am Kreuz gestorben ist. :B
 
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