Z28
macht Rennlizenz
AW: Weiterer Erfahrungbericht 35i
Ich hoffe mein obiges Posting wird nicht als "BMW-Bashing" missverstanden. So war es jedenfalls nicht gemeint.
Wenn ich mir den aktuellen Trend bei BMW anschaue, dann werden die Fahrzeuge technisch immer komplexer und ausgefeilter, aber gleichzeitig auch komfortabler und schwerer (natürlich auch sicherer, u.s.w.).
Gleichzeitig grummelt es etwas bei den Interessenten und Markenanhängern, weil die Fahrzeuge immer teurer in der Anschaffung und immer (verhältnismäßg) geringwertiger im Wiederverkauf werden.
Ich denke, sowas kommt von sowas...
Klar, es ist ein tolle Idee und für den engagierten Ingenieur eine große Herausforderung, den theoretischen Ansatz eines aufgeladenen Motors mittleren Hubraums, der sich bei Teillast eher wirtschaftlich wie ein Sauger und bei vollem Gallopp, antrittstark und mit dem Bumms eines Hubraumriesens zeigt, zu realisieren.
Dann noch Pümpchen hier, ein wenig elektrisch gesteuerte Hydraulik dort, ein oder zwei Prozessrechner, eine tolle hochkomplexe Software.... u.s.w., um die Ansprechverzögerung des Turbos zu minimieren, die Effizienz des Turbos zu erhöhen, u.s.w.
Ein Traum eines jeden Technikfreaks!
Wo ist der Haken... das ist alles teuer... und gleich mehrfach: Teuer in der Entwicklung und teuer in der Produktion... was die Anschaffungskosten hochtreibt.
Und teuer ist es auch im Unterhalt und in der Reparatur... viele Teile sind so komplex, dass sie später nur als komplette und teure Baugruppen getauscht werden - und selbst damit ist manche Fachwerkstatt noch überfordert - , was sich wieder am gebrauchtwagenmarkt herumspricht und die Nachfrage dämpft / Preise drückt.
Wenn ich einen Wunsch bei BMW frei hätte:
Baut meinetwegen Euer Technikmonster M5 weiter... für die, die es groß, schwer und teuer haben wollen.
Aber baut doch auch mal wieder ein 3-er Sportcoupe. Das braucht keinen Turbolader, keine vier Nockenwellen mit Vanos, keine acht elektronisch gesteuerten Drosselklappen und auch kein fettes Doppelkupplungsgetriebe.
Steckt stattdessen Euer ganzes KnowHow und einen Teil der eingesparten Entwicklungskosten in ein leichtes Chassis, eines Eurer berüchtigten Spitzenfahrwerke, und ein Mörderdesign.
Für den Antrieb bitte einen leichten, simplen Vollaluminium V8 mit 4-5l Hubraum und richtigen Bumms aus allen Lagen, verbunden mit einem ebenfalls simplen Sechsganggetriebe mit optimaler Abstufung.
Das Ding wäre dann schnell... geradeaus und um die Ecke... preiswert im wahrsten Sinne des Wortes, weil viel günstiger in der Herstellung... Werthaltiger beim Wiederverkauf, weil niemand befürchten müßte, bei einem Getriebedefekt nach Ablauf der Garantie ein Sozialfall zu werden.
...und ich würde wieder einen BMW fahren!
Oder macht einfach weiter wie bisher...
Grüße, Holger
Ich hoffe mein obiges Posting wird nicht als "BMW-Bashing" missverstanden. So war es jedenfalls nicht gemeint.
Wenn ich mir den aktuellen Trend bei BMW anschaue, dann werden die Fahrzeuge technisch immer komplexer und ausgefeilter, aber gleichzeitig auch komfortabler und schwerer (natürlich auch sicherer, u.s.w.).
Gleichzeitig grummelt es etwas bei den Interessenten und Markenanhängern, weil die Fahrzeuge immer teurer in der Anschaffung und immer (verhältnismäßg) geringwertiger im Wiederverkauf werden.
Ich denke, sowas kommt von sowas...
Klar, es ist ein tolle Idee und für den engagierten Ingenieur eine große Herausforderung, den theoretischen Ansatz eines aufgeladenen Motors mittleren Hubraums, der sich bei Teillast eher wirtschaftlich wie ein Sauger und bei vollem Gallopp, antrittstark und mit dem Bumms eines Hubraumriesens zeigt, zu realisieren.
Dann noch Pümpchen hier, ein wenig elektrisch gesteuerte Hydraulik dort, ein oder zwei Prozessrechner, eine tolle hochkomplexe Software.... u.s.w., um die Ansprechverzögerung des Turbos zu minimieren, die Effizienz des Turbos zu erhöhen, u.s.w.
Ein Traum eines jeden Technikfreaks!
Wo ist der Haken... das ist alles teuer... und gleich mehrfach: Teuer in der Entwicklung und teuer in der Produktion... was die Anschaffungskosten hochtreibt.
Und teuer ist es auch im Unterhalt und in der Reparatur... viele Teile sind so komplex, dass sie später nur als komplette und teure Baugruppen getauscht werden - und selbst damit ist manche Fachwerkstatt noch überfordert - , was sich wieder am gebrauchtwagenmarkt herumspricht und die Nachfrage dämpft / Preise drückt.
Wenn ich einen Wunsch bei BMW frei hätte:
Baut meinetwegen Euer Technikmonster M5 weiter... für die, die es groß, schwer und teuer haben wollen.
Aber baut doch auch mal wieder ein 3-er Sportcoupe. Das braucht keinen Turbolader, keine vier Nockenwellen mit Vanos, keine acht elektronisch gesteuerten Drosselklappen und auch kein fettes Doppelkupplungsgetriebe.
Steckt stattdessen Euer ganzes KnowHow und einen Teil der eingesparten Entwicklungskosten in ein leichtes Chassis, eines Eurer berüchtigten Spitzenfahrwerke, und ein Mörderdesign.
Für den Antrieb bitte einen leichten, simplen Vollaluminium V8 mit 4-5l Hubraum und richtigen Bumms aus allen Lagen, verbunden mit einem ebenfalls simplen Sechsganggetriebe mit optimaler Abstufung.
Das Ding wäre dann schnell... geradeaus und um die Ecke... preiswert im wahrsten Sinne des Wortes, weil viel günstiger in der Herstellung... Werthaltiger beim Wiederverkauf, weil niemand befürchten müßte, bei einem Getriebedefekt nach Ablauf der Garantie ein Sozialfall zu werden.
...und ich würde wieder einen BMW fahren!
Oder macht einfach weiter wie bisher...

Grüße, Holger
).
Ne ganz schöne Latte, was da gemacht wurde... 