Schlechte Nachricht falls das so stimmt.
http://www.bimmertoday.de/2010/04/10/ami-2010-der-bmw-z4-sdrive35is/
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Mit dem 35is ist es BMW nicht gelungen mich von diesem Produkt zu überzeugen um mich nach dem Leasingende auf ein Neugeschäft einzulassen.
Damit ist mein jetziger Z4-M auch mein letzter BMW...
Also ganz ehrlich, ich finde nicht, dass ein "Z4M" für mich noch Sinn machen würde. Er muss ja zwangsläufig mit über 400PS aufwarten um sich überhaupt noch von den kleineren absetzten zu können.
Extremer Leichtbau müsste betrieben werden. Die Kosten würden dann mit Sicherheit pro Auto auf über 80.000 Euro steigen.
Besser wäre es an aktuellen Modellen fahrwerkstechnisch zu feilen und die Modifikationen nachrüstbar über den BMW Performance-Bereich zu verkaufen.
Oder man bedient sich sich im Aftermarket (H&R, AC-Schnitzer, etc.)
Hallo Zusammen,
grundsätzlich habt Ihr natürlich Recht - "Sinn" macht dies sicherlich kaum, vor allem, weil die 35er Modelle inkl. is satt im Futter stehen.
Aber der bewertbare rein wirtschaftliche Faktor steht auch dem Image & Marketingeffekt gegenüber, welche durch den Mark-& Mitbewerbsdruck nicht unwesentlich beeinfusst werden, aber wirtschaftlich deutlich schlechter bemessbar sind.
Außerdem hat BMW bei bisher jedem Großserien-Z (Z1 und Z8 ausgeschlossen) eine M-Version vehement und kategorisch ausgeschlossen - gekommen ist diese dann immer. Wenn ich über die Performance-Schiene eine Sportmodellpflege/Upgrades anbiete, dann braucht BMW künftig keine M-GmbH mehr. Gerade aber die M-Modelle haben maßgebend zum sportlichen Image der Marke BMW nachhaltig beigetragen - auch wenn diese nicht immer "kostendeckend" oder in Summe wirtschaftlich bewertbar ertragsbringend waren.
Prikär empfinde ich dies, weil gerade die Mitbewerber in letzter Zeit das Image-Erfolgsmodell der M-GmbH "kopieren" und bewusst auch in der für den Kfz-Handel schwierigen Zeit Modelle anbieten, die nicht den Massengeschmack treffen und daher meist auch nicht kostendeckend sind. Trotzdem wird dies bewusst als Investition in Kauf genommen um sich selbst noch erfolgreicher ein sportliches Image zu verpassen. So geschehen zum Beispiel bei AMG mit den Black-Series-Modellen und dem SLS, bei der Quattro GmbH mit den RS und R8-Modellen, bei Nissan mit dem GT-R und selbst Opel legt mit den OPC-Modellen und Fiat mit der Wiederbelebung von Abarth (auch wenn diese eher die Performance-Schiene von BMW entsprechen) den Fuß in die Tür.
BMW hingegen baut die M-GmbH nach "Controlling- & kaufmännischen Vorgaben" komplett um und gibt das damit verbundene langjährig aufgebaute Image an den Mitbewerb ab. So geschehen beim Trend der X5M/X6M-Modelle... Traurig, aber vermutlich kaufmännisch beschlossen!
Das wäre unter Umständen gar nicht einmal schlimm, wenn BMW bewusst einen Imagewechsel hin zum Segement welches bisher Daimler besetzt hatte planen würde - aber nach eigenem Bekunden seitens BMW ist dies so auf keinen Fall gedacht.
Somit glaube ich schon daran, dass BMW auch beim E89 ein M-Modell bringen wird (auch der E89 wird irgendwann ein Facelift erhalten) - dann aber sicherlich in Richtung Turbo-Motor á la X5M/X6M, welcher leider nicht mehr eine M-GmbH Eigenentwicklung darstellt. Der Trend zum "üppigen" und komfortbetonten Sportmodell (was ich ausdrücklich nicht als NEGATIV verstanden haben möchte) ist ja schon jetzt auch bei der M-GmbH sichtbar. Damit müssen sich halt alle (wenigen) Performance-Orientierten (wie ich selbst) abfinden und ihre Schlüsse daraus ziehen.
Die Zeit wirds bringen und läßt viel Spielraum für Spekulationen...
Sehr schön finde ich den Trend beim E89 hin zu mehr "Sortlichkeit" (also optisch) - durch den 35is. Eine gelungene Abrundung als Spitzenmodell auch wenn mir die Audi-Spiegel-Optik gar nicht zusagt (aber ich bin da nicht der Maßstab, weil ich sowieso derzeit kein E89-Interessent wäre). Rein optisch und zielgruppenorientiert hat BMW mit dem E89 alles richtig gemacht. Ein sehr schönes Fahrzeug, welches den Markt offensichtlich exakt da abholt, wo er steht und alles auch noch eine Kategorie hochwertiger angesiedelt. Respekt, hätte nicht gedacht, dass dies BMW so gut gelingt - auch wenn die subjektiv empfundene Sportlichkeit ein kleines bisserl aus den Augen verlohren wurde (rein obejktiv betrachtet ist diese natürlich immer noch da, keine Frage).
Wahre Worte....wobei nach den Umfrageergebnissen, die ich kenne, hat BMW nach Porsche das sportlichste Image und daher braucht man wohl nicht so viele Sport-Verlustbringer-Modelle auf den Markt bringen wie die Konkurrenz (Mercedes, Audi), die einiges aufzuholen haben in dieser Hinsicht...
Gerade in Krisenzeiten und wenn man den Druck des Kapitalmarkts im Rücken verspürt würde ich mir auch mehr als einmal überlegen freiwillig einen Verlustbringer auf den Markt zu werfen, wenn es aus Imagegründen nicht zwingend erforderlich scheint...
Automobilhersteller, die mehr als 10.000 Fahrzeuge pro Jahr verkaufen müssen sich an Flotten-CO2-Werte der EU halten.
Die M-GmbH hat 2008 weltweit über 20.000 Fahrzeuge verkauft. Wieviel es in den EU27-Staaten sind, finde ich auf die Schnelle nicht. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass diese 10.000er-Marke knapp erreicht oder sogar überschritten wird.
Ich kann mir auch vorstellen, dass die Geschäftsführer seit einiger Zeit ihr Geschäftsmodell überdenken und zu dem Schluss gekommen sind, dass sie entweder auf Volumenmodelle wie den M3 setzen um viel Geld einzunehmen und auf Prestige-Modelle wie M6 und Co. setzen um ihrem Premiumanspruch gerecht zu werden.
Dabei wird bestimmt herausgekommen sein, dass manche Nischen-Ms gar keinen Sinn machen, weil sie nicht nur ein reines Verlustgeschäft sind, sondern auch noch dazu führen die 10.000er-Marke zu überschreiten und so zu immensen CO2-Strafzahlungen gegenüber Brüssel führen.
Natürlich könnten die Strafzahlungen auch auf den Fahrzeugpreis aufgeschlagen werden - aber wer ist denn bereit so um die 15.000 Euro Aufpreis allein für diese CO2-Strafzahlungen in Kauf zu nehmen?
Von daher: Unter gewissen Gesichtspunkten halte ich es für wirtschaftlichen Selbstmord für die M-GmbH einen neuen Z4 M zu bringen.
...dann dürfte die M-GmbH aber mit X5M und X6M schon längst "verbrannte" Finger haben.

Die Frage ist auch mit welchem Aggregat ein Z4 sdriveM kommen könnte? Der V8 Twinturbo? Meinste, der passt rein? Oder doch der V10? ... eigentlcih mit dem M3-Motor, aber der hat ja nur 420-Sauger-Hochdrehzahl-PS ... können die gegen die 340 Turbo-Pferdchen wirklich einen nennenswerten Mehrwert bringen?
Naja, ich bleib dabei - ab 2012 kann die M-GmbH auch nicht mehr wie sie will ...
N'Abend!
Ich finde es persönlich auch sehr schade, dass sich BMW von den Hochdrehzahlkonzepten verabschiedet hat, und zwar aus folgenden Gründen:
1) Emotionaltität: Ein energisch/spontan hochdrehender Saugmotor hat -zumindest auf mich- eine beeindruckendere Wirkung als ein verzögert ansprechender Turbomotor mit Soundgenerator (Das Ansaug- und Abgasgeräusch ist ja durch den Lader bzw. durch die Turbine deutlich bedämpft / Abhilfe: Abgasklappen und Resonanzrohre).
2) Das Ansprechverhalten: Unerreichbar vom Turbomotor ist das hochdynamische Ansprechverhalten des Saugmotors. Auch schnelle Turbomotoren benötigen heute ca. 1,5-2s bis die Volllast aufgebaut ist, beim Saugmotor sind es lediglich wenige Hundertstel bis die volle Leistung zur Verfügung steht.
3) Sportlichkeit / Fahrdynamik: Der Saugmotor ist leichter, da die Zylinderspitzendrücke deutlich niedriger sind (er stellt die Leistung bei niedrigerem Drehmoment und höherer Drehzahl zur Verfügung). Ausserdem ist die Drehungleichförmigkeit des Motors DEUTLICH geringer als bei einem leistungsgleichen "downgesizeten" Turbomotor. Daraus resultiert ein wesentlich leichteres Ein-/Zweimassenschwungrad sowie ein leichteres Getriebe (Das Gewicht des Schaltgetriebes skaliert sich -wenn auch nicht unbedingt linear- mit dem Eingangsmoment).
Mein Favorit wäre ein 3,2l Reihensechszylinder oder ein 4,0l-V8, weil diese Motoren ausreichend Drehmoment im unteren Drehzahlbereich haben und bei Bedarf eine Leistung bis 380 / 450 PS zur Verfüng stellen können. Dazu hätte ich gerne ein 7-Gang Handschaltgetriebe mit eng gestuften 6 Gängen und einen Overdrivegang zum Kraftstoffsparen.
Nachteil des Hochdrehzahl-Saugmotors gegenüber dem Turbomotor:
1) In erster Linie die Kosten. Hochdrehende Motoren erfordern teure Werkstoffe sowie aufwändigere Bearbeitungsschritte.
2) Der Saugmotor hat über der Drehzahl ein konstantes Drehmoment, das des Turbomotors fällt dagegen ab einer bestimmten Drehzahl ab. Allerdings hat der Turbomotor bei niedrigen Drehzahlen ein deutlich höheres Drehmoment als ein leistungsgleicher Saugmotor, d.h. er hat im unteren Drehzahlbereich (viel) mehr Leistung und kann daher sportlich und schaltfaul bewegt werden.
Allerdings muss ein Hochdrehzahlmotor nicht undbedingt mehr verbrauchen als ein downgesizeter Turbomotor. Auch der Hochdrehzahlmotor ist ein Downsizing-Konzept, der bei niedrigen Leistungsanforderungen noch relativ hohe Motorlasten ermöglicht und dadurch Kraftstoff spart.
Naja, vielleicht gibt's diese Motoren ja mal wieder...![]()
Hallo Zusammen,
grundsätzlich habt Ihr natürlich Recht - "Sinn" macht dies sicherlich kaum, vor allem, weil die 35er Modelle inkl. is satt im Futter stehen.
Aber der bewertbare rein wirtschaftliche Faktor steht auch dem Image & Marketingeffekt gegenüber, welche durch den Mark-& Mitbewerbsdruck nicht unwesentlich beeinfusst werden, aber wirtschaftlich deutlich schlechter bemessbar sind.
Außerdem hat BMW bei bisher jedem Großserien-Z (Z1 und Z8 ausgeschlossen) eine M-Version vehement und kategorisch ausgeschlossen - gekommen ist diese dann immer. Wenn ich über die Performance-Schiene eine Sportmodellpflege/Upgrades anbiete, dann braucht BMW künftig keine M-GmbH mehr. Gerade aber die M-Modelle haben maßgebend zum sportlichen Image der Marke BMW nachhaltig beigetragen - auch wenn diese nicht immer "kostendeckend" oder in Summe wirtschaftlich bewertbar ertragsbringend waren.
Prikär empfinde ich dies, weil gerade die Mitbewerber in letzter Zeit das Image-Erfolgsmodell der M-GmbH "kopieren" und bewusst auch in der für den Kfz-Handel schwierigen Zeit Modelle anbieten, die nicht den Massengeschmack treffen und daher meist auch nicht kostendeckend sind. Trotzdem wird dies bewusst als Investition in Kauf genommen um sich selbst noch erfolgreicher ein sportliches Image zu verpassen. So geschehen zum Beispiel bei AMG mit den Black-Series-Modellen und dem SLS, bei der Quattro GmbH mit den RS und R8-Modellen, bei Nissan mit dem GT-R und selbst Opel legt mit den OPC-Modellen und Fiat mit der Wiederbelebung von Abarth (auch wenn diese eher die Performance-Schiene von BMW entsprechen) den Fuß in die Tür.
BMW hingegen baut die M-GmbH nach "Controlling- & kaufmännischen Vorgaben" komplett um und gibt das damit verbundene langjährig aufgebaute Image an den Mitbewerb ab. So geschehen beim Trend der X5M/X6M-Modelle... Traurig, aber vermutlich kaufmännisch beschlossen!
Das wäre unter Umständen gar nicht einmal schlimm, wenn BMW bewusst einen Imagewechsel hin zum Segement welches bisher Daimler besetzt hatte planen würde - aber nach eigenem Bekunden seitens BMW ist dies so auf keinen Fall gedacht.
Somit glaube ich schon daran, dass BMW auch beim E89 ein M-Modell bringen wird (auch der E89 wird irgendwann ein Facelift erhalten) - dann aber sicherlich in Richtung Turbo-Motor á la X5M/X6M, welcher leider nicht mehr eine M-GmbH Eigenentwicklung darstellt. Der Trend zum "üppigen" und komfortbetonten Sportmodell (was ich ausdrücklich nicht als NEGATIV verstanden haben möchte) ist ja schon jetzt auch bei der M-GmbH sichtbar. Damit müssen sich halt alle (wenigen) Performance-Orientierten (wie ich selbst) abfinden und ihre Schlüsse daraus ziehen.
Die Zeit wirds bringen und läßt viel Spielraum für Spekulationen...
Sehr schön finde ich den Trend beim E89 hin zu mehr "Sortlichkeit" (also optisch) - durch den 35is. Eine gelungene Abrundung als Spitzenmodell auch wenn mir die Audi-Spiegel-Optik gar nicht zusagt (aber ich bin da nicht der Maßstab, weil ich sowieso derzeit kein E89-Interessent wäre). Rein optisch und zielgruppenorientiert hat BMW mit dem E89 alles richtig gemacht. Ein sehr schönes Fahrzeug, welches den Markt offensichtlich exakt da abholt, wo er steht und alles auch noch eine Kategorie hochwertiger angesiedelt. Respekt, hätte nicht gedacht, dass dies BMW so gut gelingt - auch wenn die subjektiv empfundene Sportlichkeit ein kleines bisserl aus den Augen verlohren wurde (rein obejktiv betrachtet ist diese natürlich immer noch da, keine Frage).

Vielleicht hat der ein oder andere ja schon mitbekommen, dass wir die Produktionsspitze beim Rohöl überschritten haben.
Wer weiß?
In "hitec" auf 3Sat kam neulich ein interessanter Bericht über die Entstehung von Erdöl. Vieles deutet danach darauf hin, dass Erdöl keineswegs nur in Millionen von Jahren entstehen kann, sondern in großen Mengen im Erdinneren abiotisch unter hohem Druck entsteht - und zwar in nicht endenden Mengen. So konnte in einem der größten Erdölfelder der Welt in Russland bereits die 4 (!) -fache Menge dessen gefördert werden, was eigentlich vorhanden sein sollte. Nachdem das Feld in den 80er Jahren (soweit ich mich erinnere) versiegt war, konnte das Öl bereits 10 Jahre später wieder in großer Menge gefördert werden. Man geht davon aus, dass das Öl aus größeren Tiefen über Erdspalten in die Hohlräume gelangte.
Natürlich ist die abiotische Entstehung von Öl noch nicht bewiesen, aber vieles deutet wohl darauf hin. Die Ölindustrie ist allerdings auf diesem Ohr verständlicherweise taub.
Ich bin aber auch der Meinung, dass es niemals schaden kann, mit den Resourcen sparsam umzugehen, nicht nur wegen des Klimawandels (wenn es ihn denn gibt).
Der Stand der Wissenschaft sagt anderes: Erdöl ist der Millionen Jahre alte Überrest vermoderter Pflanzen und Tiere aus früheren Zeitaltern.
Aber bitte back to topic.
So ist das mit der Wissenschaft: Solange das Neue nicht bewiesen ist, gilt das Alte. Wer aber nicht nach dem Neuen sucht, schafft auch kein neues Wissen und lebt evtl. weiter im Irrtum. Ich kenne zu wenig Fakten, als dass ich mir ein Urteil erlauben könnte - es erscheint mir jedoch plausibel, dass abiotisches Öl 1. möglich ist und 2. die Industrie kein Interesse daran hat. Zumal ein Nobelpreisträger der Chemie gleicher Auffassung ist.