Mit dem Zett nach Paris

Franky084

Fahrer
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26 Juni 2009
Ich schreibe den Bericht in diesen Forum-Teil, da er hier hoffentlich oft gelesen wird. Also nichts für Ungut. ;)

Montag Abend 23:30 Uhr kam meiner Freundin und mir die Idee Paris zu besuchen.
Da meine Freundin einen kleinen Fiat Seicento mit nur 60 PS fährt, fiel die Wahl mit dem Zetti zu fahren nicht wirklich schwer, was wir im Nachhinein dann doch etwas bereuten.

Alle Sachen für den Kurztrip für Dienstag und Mittwoch gepackt und kurz nach der Route im Internet geschaut. 2 Uhr ins Bett und halb 6 aufgestanden, damit wir um 6 Uhr los konnten.

Stuttgart nach Saarbrücken und von dort aus über die A4 nach Paris.

Von der Strecke her gibt es wirklich nichts auszusetzen da nach Saarbrücken bis nach Paris nur kleine Provinzen passiert werden. Aus den 130 km/h schnell 170 km/h gemacht durch gehend und schon war man innerhalb von 6 Stunden mit zwei kurzen Pausen schnell in Paris.

Die Zubringer nach Paris sind dreispurig und gut überblickbar aber sobald man diese verlässt, beginnt das Chaos. Franzosen fahren wie sie Lust haben und ohne Spurstreifen auf großen Kreuzungen wie z.B am Triumphbogen sieht ein Deutscher ohne Fahrtechnische Vorkenntnisse wirklich alt aus.

Franzosen mögen keine Deutschen und sobald erkannt wurde, dass voran ein deutsches Fahrzeug fährt, wird dicht aufgefahren und einem das Fahren wirklich so schwer wie möglich gemacht. Böse Blicke der Franzosen waren keine Seltenheit. Man mag keine Deutschen Autos in der Stadt der Liebe und erst Recht keinen weissen Z4.

Das in Paris eine große Messe genau zu unserer Zeit ist wussten wir nicht und deshalb half auch die drei stündige Suche nach einem Hotel uns nicht weiter und nach dem wir mit den Nerven wirklich am Ende waren und ich brutale Angst um meinen süßen Zetti hatte, stellten wir kurzer Hand das Auto in einem Parkhaus mitten in Paris ab.

Ab 15 Uhr dann die Stadt besichtigt. Eifelturm, Triumphbogen und das Sakre Kör. Mittagessen auf der Champs Elysees. Einkaufsbummel, welcher vor allem für die Frauenwelt wirklich lohnenswert ist und den Abend bei einem leichten Abendessen und einer Tasse Kaffee ausklingen lassen.

Bis dato hatten wir kein Hotel aber wir verdrängten das Problem erst ein mal und machten uns erst gegen späten Abend nochmals auf die Suche nach einer Unterkunft. Alle Hotels ausgebucht also blieb uns nichts anderes übrig als im Auto in der Tiefgarage zu übernachten.

Die M-Sitze machten einem das Schlafen wirklich zu Qual aber wir konnten für 5 Stunden, von 3 Uhr bis 8 Uhr morgends schlafen. Zähne geputzt und Gesicht gewaschen auf einer Toilette in einem großen Einkaufszentrum und frische Klamotten mit reichlich Deo und Parfum und man fühlte sich halbwegs in guter Verfassung.

Also Frückstück bei MC Donalds und weiter die Stadt mit der Metro besichtigt bis wir dann um 14 Uhr am Mittwoch die Heimreise antraten. Ängstlich aus dem Parkhaus heraus und so schnell wie möglich auf die Autobahn die aus Paris herausführt. Durch die ganze Hektig verpassten wir den Zubringer zur A4 und verfuhren uns um fast 1 Stunde.

In Paris haben 98% der Autos rießen Dellen und sind rund herum total zerkratzt. Hochwertige Autos die jenseits der 5000 Euro Wertgrenze liegen, sind rar gesäht und wer sein Auto liebt, meidet die Pariser Innenstadt.

Wieder zurück auf der A4 war ich wirklich glücklich, dass mein Zett heil aus Paris geflohen war und nochmals würde ich mit meinem Baby Paris nicht nochmals besuchen.

Fazit: Eine Schöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Verkehr eine Katastrophe aber für verliebte wirklich ein Traum, wenn man den Eifelturm ab 23 Uhr zu jeder vollen Stunde blitzen und blinken sieht bei einem Glas Wein und einer Romantik im Rücken, wie man sie kein zweites mal irgend wo anders erleben kann.

Paris ja, mit dem Zett nein.

Das nächste Mal fahren wir mit dem TGV.
 

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AW: Mit dem Zett nach Paris

Schöner Bericht!

Kann das gut nachvollziehen! Italien war schon bedenklich mit dem Zetti, aber Frankreich und dann noch Paris, oh man!

Seid froh, dass dem Zetti nichts passiert ist...
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Das bestätigt meine Annahme, dass eine Fahrt mit dem Auto nach Paris durchaus zum Herzinfarkt führen kann.:#

Egal, da muss ich jetzt auch durch.:g

Wir haben den Trip mit unserem X6 vor.
Schauen wir mal, welches Franzmännchen da einen "Angriff" wagen möchte.}(

Naja, das Hotel ist wenigstens reserviert incl. TG

Grüße !
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Mein herzliches Beileid.

Ob du mit einem X6 oder Z4 unterwegs bist macht keinen Unterschied. Ein deusches Kennzeichen ist nicht gerne gesehen.
Wir haben auf unserem Trip nur ein einziges deutsches Auto (X5) in Paris gesehen, welches der Fahrer entnervt im Halteverbot abgestellt hat, um erst mal eine zu rauchen.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Mein herzliches Beileid.

Ob du mit einem X6 oder Z4 unterwegs bist macht keinen Unterschied. Ein deusches Kennzeichen ist nicht gerne gesehen.
Wir haben auf unserem Trip nur ein einziges deutsches Auto (X5) in Paris gesehen, welches der Fahrer entnervt im Halteverbot abgestellt hat, um erst mal eine zu rauchen.

Klar, macht das keinen Unterschied. Allerdings ist die Übersicht deutlich besser. Bei der Parkplatzsuche ist es dann allerdings mit den Vorteilen wieder dahin.
Ob ich das Auto einfach so irgendwo abstellen würde, wie der von Dir erwähnte X5-Fahrer, glaube ich eher nicht.
Wenn der Wagen dann auch noch im Ausland abgeschleppt wird, ist man endgültig reif für die Intensiv-Station.

Ich fahre das Hotel einfach direkt an, versenke das Auto in der TG und hole es erst wieder bei Abreise ans Tageslicht.

Grüße !
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Die Übersicht ist natürlich besser mit dem X6 aber umso größer das Auto um so schwere wird es sich in jede Lücke im Verkehr zu drücken. Man hat auf den großen Kreisverkehren wirklich kaum Platz und wird zum "Fehlermachen" quasi von den Franzosen gedrängt.
Besser wäre es gewesen wirklich ganz am Rande von Paris in ein Hotel mit TG einzuchecken, um sich den Verkehr zu ersparen.

Das Auto kannst du so wieso beruhigt stehen lassen, da die Metro´s im Minutentakt über all hin fahren und mit einer 10er Karte für das ganze Netz, für 12 Euro kommt man auch sehr günstig davon.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Solche Städtetrips sind mit dem Auto ja eigentlich immer etwas nerviges. Und das Paris eine Autokampfzone ist, ist ja auch bekannt.

Allerdings reise ich innerhalb der EU vorzugsweise mit dem Auto. Man sieht einfach mehr, ist flexibler als mit dem Flieger oder der Bahn.

Der Tipp mit der Metro ist schon mal anwendbar.:t

Und EUR 12,-- ist allemal günstiger als eine eingedrückte Seitenwand.

Grüße !
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Ich war letztes jahr in rom... zwar nicht mit dem ZZZZ aber das spielt verkehrstechnisch in der selben liga. ein krampf!
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Also ich war schon ein paar mal in Paris. Dort mit dem Auto hinzufahren, ist schon mind. leicht fahrlässig. Hotels gibts eigentlich auch zu Messezeiten über HRS.com problemlos. Nicht in der direkten Innenstadt, aber es gibt sie definitiv. Man muss in dieser Stadt jedoch erst ein Internetcafe finden. Diese gibts jedoch meist in den kleinen Straßen neben den unzähligen Friseurläden der maximal pigmentierten Bevölkerung.

Ich mag wirklich keine Franzosen. Ich sehe wirklich nicht aus wie der typische Deutsche und werde daher zunächst immer raltiv freundlich behandelt. Das ändert sich meist schlagartig, wenn erkannt wird, dass ich aus l'allemagne komme. Dann sprechen sie auf einmal nur noch französisch in restaurants. Den Rechnungsbetrag kann man aber in perfektem Englisch nennnen.

Allerdings ist das Lebensgefühl, welches in Paris verbreitet wird, einmalig. Ich bedauere es immer, dass es bei uns in den Parks nicht diese hässlichen Blechstühle gibt und man sich immer auf feuchte Wiesen legen muss. Im Extreme-Chilling sind die uns Jahrhunderte voraus. Für mich ist Paris die schönste Stadt der Welt. Leider steht sie im falschen Land.

Wer mal große Dinge erlben will, geht nach LA oder NY. Aber mehr als groß gibts da mE nicht.

Zu den Autos:

Als ich das erste Mal vor ca 10 Jahren dort war, fuhre dort ausschließlich franz. Kleinwagen rum. Vor einem Jahr gab es jedoch schon sehr viele mittel- bis oberklasse Limos. Da sind die auch aufm Vormarsch.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Das mit dem Lebensgefühl und der Chilligkeit der Franzosen stimmt. Ein gemütliches Volk, leider nicht wirklich nett sobald man sich als deutscher outet oder outen muss. Ich sehe auch nicht wie der typisch deutsche aus aber trotzdem wurde man teilweise echt nicht nett behandelt. Ich habe dann aus Trotz auch kein Wort französisch gesprochen obwohl ich ein Paar Worte, wie danke, hallo und tschüss schon beherrsche. Haha...

Zum Abschied gab es von mir immer ein "Ciao" und als Hallo immer ein "Hey". Wieso soll ich mich anpassen wenn ganz Paris sich keine Mühe gibt ein guter Gastgeber zu sein.

Ich habe auf den Strassen auch viele M3, 5er oder 7er BMW gesehen die wirklich unversehrt waren aber das tut der Sache nichts zum Trotz, dass so gut wie alle Autos fahrende Dellendoktorkunden sind.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Das mit den verkratzten Autos ist in Frankreich normal. Dort wird beim Parken soweit gefahren, bis man vorne/hinten anstößt. Das ist wohl auch der Grund warum man dort immer nur billige und alte Autos sieht, weil jeder mit einem schöneren Auto nicht in die Innenstadt fährt. Der Hass gegen Deutschland ist leider immer noch da und wird wohl nicht so schnell verschwinden. Dauert vermutlich noch ein bis zwei Generationen, die dann nichts mehr direkt mit den letzten Jahrhunderten verbindet.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Der Bericht bestätigt meine Annahme, dass der normale Deutsche zu engstirnig durchs Leben geht.

Die Gründe, warum der Franzose den Deutschen nicht mag, sind wohl jedem klar, oder. *grins
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

putain de merde, la bordelle ca fait chier!
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

klar sind die bekannt. wir haben BMW und die haben Peugeot
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Denk dir nichts, in Nizza gehts genauso ab. Die meisten Leute sobald sie merken das du Deutscher bist total unfreundlich. Autos parken bis zum anschlag usw. ( Am besten wars als wir in einem Café gehockt sind und bei den tollen Einparkmanövern zugeschaut haben). Die fahren wirklich bis es hinten ansteht... Unglaublich!
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

was ich nicht verstehe. die mögen keine deutschen und gut ist. deutsche wenn keine türken oder russen mögen ist man ends am arsch.

da könnt ich schon wieder aus der haut fahren. aber bin mir jetz echt zu faul hir gaszugeben.

des bild mit den den beiden autos kommt mir bekannt vor. im fernsehn war mal was da wie sie ausparken. grausam und müsste auf offener straße erschossen werden.
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Och Leute, das sind doch alles nur rausgepickte Rosinen...

Parken & Fahren in Paris:
Paris ist ein verkehrstechnischer Moloch, dem Verkehr schon seit Jahrzehnten nicht mehr gewachsen und wenn man bedenkt, wie alt der Stadtkern um die Champs Elysées und den Tour d'Eiffel ist, dann erklärt sich einem auch von selber, wieso da der Parkraum eher knapp bemessen ist und die Parkhäuser nach deutschem Massstab erstens eher eng und zweitens auch recht teuer scheinen.
Dass dieser knappe Parkraum dann sehr "effektiv" genutzt wird, das liegt wiederum in der Natur der Franzosen, die auch in Nizza nicht anders ticken, als in Paris: die Franzosen legen in der Mehrzahl keinen besonderen Wert auf Autos, Hauptsache, es fährt. Polieren? Nö, wozu, dadurch fährt es ja nicht besser.
Klar, die Deutschen stecken viel Geld und Zeit in ihre Autos, die hier vertretenen Deutschen sogar überdurchschnittlich viel, wie ich annehmen darf. Hat ja auch was, man selbst hat seine Freude, der Nachbar ist auch noch neidisch und ein dickes Auto deutet man meist als Signal für einen gewissen Status. Ein Statussymbol also, das hier zu Lande sehr ernst genommen wird, wie man sieht.
Dem Franzosen ist das völlig egal. Dafür ist hier in Deutschland in Bereichen, wo Aussenstehende nicht hinsehen, Bescheidenheit angesagt. Bestes Beispiel: der BMW-Fahrer, der regelmässig bei Aldi einkauft. Wir legen, wenn man der Marktforschung glauben mag, viel Wert darauf, als erfolgreich und wirtschaftlich abgesichert wahrgenommen zu werden. Dass wir dann aber daheim das Lacoste-Hemd ablegen, um es bloss zu schonen und im Trainingsanzug rumhocken und im Kühlschrank Disounter-Food haben, das sieht ja niemand...

Da tickt der Nachbar anders: ein Haushalt in Frankreich hat Sachen im Kühlschrank, da würdet Ihr Euch die Augen reiben. Champagner, hier zumeist was für Weihnachten und runde Geburtstage ist da stets im Haus, ebenso feine Pasteten, Weine und Delikatessen. Hier "lebt" der Franzose und schert sich einen Mist darum, ob der Nachbar nun sieht, was er sich leisten kann.

Und um jetzt wieder den Bogen zum Parken zu bekommen: es ist dem Franzosen also egal, wenn die Schürze ein paar Schrammen hat, weil er das Auto nicht als Symbol für Erfolg und gesellschaftlichen Status versteht. Und die Franzosen, die doch Wert auf ein entsprechendes Fahrzeug legen (übrigens bevorzugt Autos aus Deutschand, die in Frankreich einen sehr guten Ruf geniessen), die sorgen dafür, dass sie zuhause nicht vor der Türe parken müssen, sondern auf einem abgegrenzten Parkplatz oder in einer Garage und greifen auf den ÖPNV oder einen kleinen Franzosen für den Stadtverkehr zurück. Gewusst, wie...

A propos garer la voiture dans les grandes villes...ich habe diverse BMW mit deutschen Kennzeichen schon in verschiedensten Orten und Städten in Frankreich hingestellt und bin immer ohne Schrammen wieder abgefahren. Im Gegensatz zu München, da ist mir schon ein netter Deutscher an die Karre gefahren und dann getürmt...

Unfreundlichkeit & Arroganz:
Nun, Frankreich war lange Zeit die "grande nation" und dieses Selbstverständnis hält an, ebenso wie sich der Amerikaner immer noch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wähnt, wenn auch das schon beiderseits lange nicht mehr aktuell ist.
Im Regelfall sind die Franzosen den Deutschen gegenüber freundlich bis indifferent-aufgeschlossen und mitnichten immer noch auf dem Trip, dass alle Deutschen Nazis wären. Ich verkehre seit Kleinkindalter in Frankreich und mit Franzosen und nur ein ganz geringer Teil lässt es einen spüren, dass man Deutscher ist. Das ist aber auch nicht anders, als diejenigen hier, die ihren Fremdenhass kultivieren. Das sind ein paar Prozent, eine grobe Handvoll Idioten und weder hier, noch in Frankreich die Mehrzahl.

Wichtig ist aber, dass man den Franzosen, egal wo, nicht mit dem Aspruch / der Erwartung begegnet, einfach so zu tun können, als sei man daheim. Sprich: ich muss mich schon ein bisschen an die Gebräuche und vor allem an die Tatsache anpassen, dass die Landessprache in Frankreich nunmal nicht Deutsch ist. Es ist in der Tat nicht hilfreich, wenn man kein Französisch sprechen kann oder will. Wenn man sich aber bemüht, bemüht sich im Gegenzug auch der Franzose...
Ich gebe zu, ich habe da leicht reden, ich spreche Französisch und zwar so, dass ich nicht darauf angewiesen bin, dass mir mein Gesprächspartner entgegenkommt. Man muss aber immer auch im Hinterkopf haben, dass man in Frankreich in der Schule (Ausnahme ist das Elsass und Lothringen) kein Deutsch lernt, sondern Englisch und Spanisch und dass gerade in Bäckereien und Läden oftmals Einwanderer aus dem Maghreb hinter der Theke stehen, die nicht mal Englisch gelernt haben, sondern eben nur Französisch und ihre Muttersprache beherrschen.
Und jetzt die Frage: wenn ich vor Euch stehe und Euch auf Französisch anspreche, wer ist in der Lage, mir zu antworten. Viele werden da dann eben auch erstmal den "was will der jetzt?"-Blick einschalten, denke ich. Keine Schande übrigens...pas mécomprendre, s.v.p..

Aber summa summarum ist man in Frankreich als Deutscher nicht mehr oder weniger gerne gesehen, wie sonstwo auch und auch wir sollten nicht vergessen, wie wir auf irritierte und planlose Touris reagieren, die in unserer Rush-hour mangels Ortskenntissen vielleicht mal Mist machen. Richtig, im Regelfall mit der Hupe und einem bösen Blick...

Grüsse,
Tom
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Wir waren vor 2 Jahren an der Cote de Azur mit dem ZZZZ.....war ebenfalls sehr nervenaufreibend :# Und ich war froh, das er heile wieder im Vaterland angekommen ist :t
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Selbst bei Franzosen gelten die Pariser eher als unfreundlich. Ich konnte das allerdings bisher nicht richtig nachvollziehen, bin in Frankreich teilweise sehr herzlich aufgenommen worden. Nun spreche ich auch Französisch und das hilft ungemein. Es muss nicht perfekt sein, aber auf das Bemühen kommt es an. Meine Erfahrung ist, dass alle Leute, die sich über Franzosen beschweren, nicht deren Sprache sprechen.
Eine andere Geschichte ist es mit einem deutschen Wagen. (Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die meist etwas teurer sind. Mein Uralt-Käfer vor vielen Jahren kam heil zurück) Da habe ich von geklaut bis aufgebrochen und verschrammt so einiges erlebt. Dennoch mag ich das Land.
Lieber Fliegen / Leihwagen.
Gruß
Ale
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

mußte gerade über den Bericht schmunzeln :X

war Ende 2002 mit meinem 730I in Paris, einmal und NIE NIE NIE wieder, schon gar nicht mit einem Zetti ;)

War froh das ich heile wieder rausgekommen bin aus Paris mit meinem Auto, die Franzosen nehmen keine Rücksicht auf Verluste... Ampeln kennen die schon gar nicht...
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Ich war mit dem Zetti in Berlin, Paris, Lyon, London, Mailand, Barcelona, Cannes, Amsterdam, Brüssel usw. ... das Problem sind nicht die Städte mit ihrem Verkehr, sondern die Parkplätze. Da muss man halt suchen, evtl. etwas außerhalb parken und Metro, Straßenbahn oder Busse benutzen. Ich seh da kein Problem.
Übrigens, der Zetti ist auch nur ein Auto. q:
 
AW: Mit dem Zett nach Paris

Hi

war 1996 das erste mal mit PKW in Paris. Da fuhr mir gleich einer am ersten Tag auf die Stosstange hinten im Zufahrtsbereich vom Kreisverkehr. Das hat Ihn nicht gekümmert, der stieg nicht mal aus, setzte zurück, und fuhr dann rechts an mir einfach vorbei.

2006 das 2te mal mit dem Auto...das Auto in einem Vorort gegenüber dem Hotel abgestellt, am nächsten Tag war die Stossstange hinten total zerdellt und Lack ab (Auto war nicht längs sondern vorwärts eingparkt)...da ist einer vorbeigefahren und angeschrammt.

Und Verkehrschaos hoch zehn! aber in der Metro ist es nicht besser. Vor allem zu Messezeiten gibt es kein Vowärtskommen.Einfach eine Chaos Stadt. Aber mit Charme.
Ähnlich ist es in Moskau.....manchmal braucht man für 2 km 3 Stunden....
 
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