Wem es wirklich um die letzten Prozente geht, sollte eher mit harten Fakten als mit weichem Blabla handeln.
Und das funktioniert dann so, dass man sich ein Auto zurecht konfiguriert, aber ganz bestimmte Umfänge raus lässt. Für diese Auto wird der pauschale Prozentsatz verhandelt.
Nun kann man beginnen bestimmte Optionen zusätzlich reinzuverhandeln, die BMW selber nur wenige Euros kosten, dem Kunden aber teuer zu stehen kommen.
Dachhimmel anthrazit ... es ist so oder so ein Dachhimmel drin, dass allein die Farbe 190 Euro ausmacht? Wer's glaub ...
Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion ... sehr wenig Hardware und eine andere Software - Copy&Paste ... sollte keine 330 Euro für BMW kosten.
Automatisch abblendender Innenspiegel ... da ist eh ein Spiegel drin. Allein die Abbelndfunktion wird keine Preisdifferenz von über 200 Euro ausmachen.
Oder die TV-Funktion für 1.053 Euro ... so viel Hardware ist da auch nicht drin, das meiste ist Software. Die TV-Funktion gibt's nur mit dem 2.790 Euro teuren Navi Pro ... wer glaubt denn ernsthaft, dass da Hardware in dieser Größenordnung drin steckt?
Ich würde noch viele weitere Beispiele bringen, die man toll zu einer Verhandlung mit dm Verkäufer nutzen kann um die echte Schmerzgrenze auszuloten.
Und oben drauf kommt noch eine Inspektion (ohne Material) im selben Hause, denn das ist reine Arbeitsleistung, die der Händler selber in der eigenen Hand hat.
Wer sich über einen Satz Winterräder freut, der hat nicht gut verhandelt, sondern hätte noch mehr rausholen können, denn das ist recht teure "Hardware", die verschenkt man nicht so einfach.
... von daher: Einfach mal kreativ sein und mit einem Pläuschchen beim Kaffee nochmal drüber reden.
Und bitte nie nach der "Wasch isch läschtäää braaaiss?" Damit geht nix.
(das Avatar-Bildchen ist auch interessant

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