sDrive20i - Schlechte Fahrleistungen im Alltagsgebrauch?

Ich bin den 20i noch nie gefahren, das vorweg! Doch von meinem 23i kann ich zum Vergleich berichten....

Ich fahre zum Teil (meist in der Stadt) auch mal in niederen Drezahlbereichen und lasse die Nadel des Drehzahlmessers aber auch sehr gerne mal an den Beginn des roten Bereichs heranjagen (die Landstraßen in meiner Gegend sind einfach seeeehr verführerisch....:D) . Dabei fällt mir beim 23i auf, dass er beide dieser Disziplinen recht gut beherrscht.
Zwar merkt man bei keiner Drehzahl das Einsetzen eines richtigen Leistungsschubes (naja bei ca. 3.000 Umdrehungen könnte man sowas erahnen), doch lässt er sich im 6. Gang bei 55 km/h durch die Stadt bewegen (ca. 1.200 Umdrehungen) und der vorhandene Schub bei dieser Drehzahl reicht dann auch noch um über die Ampel zu huschen, die sich erdreistet gerade vor einem von grün umzuschalten. Beschleunigungswunder sind in diesem Drehzalbereich aber natürlich nicht drin.... Bei höheren Geschwindigkeiten, so ab ca. 100 km/h kann man auch durchaus mal im 6. Gang überholen. Wenn es aber eng wird, muss man zugegebenermaßen zurückschalten..... Und nach dem Ende einer 120 km/h Begrenzung kann man auch getrost im 6. Gang von dannen ziehen...
Insgesamt bin ich der Meinung, dass sich auch der 23i sehr schaltfaul fahren lässt und für seine Leistung auch angemessen beschleunigt (natürlich ist er kein 35i(s) und auch kein 30i)!

Abschließend: Als Verkehrshindernis habe ich mich noch nie gefühlt!!!

Es empfiehlt sich bei deinem 20i also evtl. in der Tat der Gang in die Werkstatt....


Grüße Fantasimo
 
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen,durch absolut garnichts!!! Alles andere braucht Drehzahl }(
 
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen,durch absolut garnichts!!! Alles andere braucht Drehzahl }(
Noch einer, der der das Zusammenspiel von Motor, Getriebe und Achsantrieb nicht ganz verinnerlicht hat.:X Mein 4L Wrangler war auch erst nach Anpassung der Übersetzung vernünftig fahrbar. An mangelndem Hubraum oder zwei fehlenden Zylindern hat das sicher nicht gelegen.
 
Hi!
Ich kann zwar erst auf eine Woche 20i zurückblicken und habe auch überhaupt keinen Vergleich in der BMW Familie, aber was ich sicher nicht mache, ist auf die Schaltpunktanzeige (die werde ich jetzt als erstes entfernen!) zu gucken - ich schalte wie immer nach Gefühl. Gut, ich ziehe ihn jetzt am Anfang nicht hoch bis zum geht-nicht-mehr und ich fahre nicht bei 90 km/h im 6ten, wenn ich beschleunigen will, sondern mache das in einem kleineren Gang, um erst bei erreichter Geschwindigkeit in den 6ten zu schalten. Lange Rede, da ist - und das merke ich beim Einfahren - jede Menge Spiel im Gas. Ist schon flott unterwegs, der Kleine, und ich freu mich schon wenn die 1.000 oder 1.500 auf dem Tacho stehen. Oder muss ich länger warten? Danach kann ich mich ja mal wieder melden ;-) - dauert nicht lang! Bei dem Gewicht muss aus den 184 PS doch was rauszuholen sein... ;-)
Ich hoffe, solche eher "gefühlsmäßigen" Beiträge von einem "Mädchen" sind ok...
Gruß und schönen Abend
Britta
 
....ich freu mich schon wenn die 1.000 oder 1.500 auf dem Tacho stehen.

Was meinst Du denn damit? Du kannst heutzutage gleich "ganz normal" fahren....auch mal "hochdrehen" ist kein Problem. Die Zeiten, wo Motoren erst "eingefahren" werden mußten sind definitiv vorbei!
Ich bekomme alle 3 Jahre einen neuen Firmenwagen und fahre in dieser Zeit immer ca. 180.000 km damit. Habe die Wagen bisher nie "eingefahren" und hatte nie Probleme mit dem Motor in dieser Kilometerleistung...
Ganz im Gegenteil: Ich hatte immer das Gefühl, das es das Beste für den Motor ist, wenn er von Anfang an "normal" gefahren wird. Wichtig ist allerdings, das der Motor erst warmgefahren wird...dann kann es losgehen!
Also los.....gib Gas! ;)
 
Mädchenbeiträge kommen bei den alten Männern hier immer gut an :D

Da lob ich mir mein DKG das macht es immer richtig und reagiert auch gut auf den Wunsch zu beschleunigen. Komisch das BMW da nur für den 35i und is anbietet. Ich bin echt ein Fan davon geworden. VW bietet es ja selbst im Golf an...
 
Ich fahre den 23i und als Zweitwagen den Polo TSI. Der Polo ist nun wirklich ein Downsizeturbo (1,2l und 105 PS). Aber der Turbo beginnt bei unter 1500 Umdrehungen effizient seine Arbeit. Im sechsten Gang mit 90 Km/h aus Autobahnbaustellen herauszubeschleunigen ist gerada zu ein Vergnügen und mancher großer Drängler wird im Rückspiegel immer kleiner. Ich kann daher die Erlebnisse mit dem 20i nicht nachvollziehen.
 
@torlok: bei einem Dienstwagen wäre mir das auch egal... mein Verkäufer meinte, ich soll ihn mal 1.500 km lang einfahren...und das geht ja ganz schnell und dann geht's los.
@volker: du kriegst ein Lächeln, sehr schön!
und@frank/flying fh: danke, sehr sehr nett!
 
@torlok: bei einem Dienstwagen wäre mir das auch egal... !

Nee, die werden von mir gehegt und gepflegt als wären es meine eigenen! ;)
Wie gesagt....ich fahre ca. 180.000 km in 3 Jahren und hatte nie Probleme mit den Motoren!
Immer erst ein paar KM zum Warmfahren, dann kann man Gas geben..!
So viel KM mußt du mit Deinem Z erstmal schaffen ohne "Zickereien"..
Aber mach mal wie Du meinst :)
 
Insgesamt bin ich der Meinung, dass sich auch der 23i sehr schaltfaul fahren lässt und für seine Leistung auch angemessen beschleunigt
So ist es! :t Wobei ich zugeben muß, daß ich nach 5 Wintermonaten Turbodiesel (136 PS) auch immer ein paar Kilometer im Zetti brauche, bis ich mich wieder daran gewöhnt habe, daß die Drehzahl auch mal über die 4000 U/min steigen darf und man den Motor hören darf - ja eigentlich auch hören will. :D Nach dieser kurzen Eingewöhnungszeit traue ich mich dann auch zaghaft wieder, den ein oder andern Traktor zu überholen... :X:rolleyes:
 
Mädchenbeiträge kommen bei den alten Männern hier immer gut an :D

Wie,... fahren den Z4 nur alte Männer? Bin erst 28 und möchte doch noch kein Rentnerauto fahren :-)

Hab gerade übrigens bei ner kurzen, zügigen Fahrt mal auf die Drehzahl geschaut... beschleunigt auf 60, im 4. ist er bei 2000 u/min und im 3. bei ca 2300 u/min. Schon im 4. ist man flott, im 3. ist man sicher schneller auf 60, als 90% der anderen Autos im Stadtverkehr.

Ich überlasse aber jetzt mal Britta den Kampf ums Ansehen des kleinen 4 Zylinders hier im Forum und genieße lieber weiterhin jede Fahrt in dem einfach nur tollen Auto (als Gesamtpaket)
 
geringfügige Rundungen mögen den Ingenieur schmerzen (sind aber für das Ergebnis nicht relevant)
(Gute !?) Ingenieure und Statistiker freuen sich über praxisgerechte Rundungen! In meinem Ingenieursstudium gab's Punktabzug für falsche oder nicht durchgeführte Rundungen in der Physikklausur! ;) Hinweise auf Berufsgruppen, die Schmerzen empfinden wenn Ergebnisse nicht mindestens 5 Nachkommastellen haben, und die z.B. eine Digitalwaage als genauer einstufen als eine analoge solche weil sie ihre Masse auf 2 Nachkommastellen "genau" ablesen können, verkneife ich mir an dieser Stelle lieber... :X:b
 
Ich habe Ende 2011 meinen alten Toyota MR2 Roadster und viel Geld gegen einen neuen BMW Z4 sDrive20i getauscht und habe ihn jetzt etwa einen Monat lang und 1200 km weit gefahren. Da der Z4 mein einziges Auto ist, verwende ich es praktisch täglich. Die Fahrleistungen, die ich bisher im Alltagsgebrauch beobachten konnte, waren allerdings sehr enttäuschend.

Unter Alltagsgebrauch verstehe ich eine Fahrweise im "Comfort" Modus, bei der man im Wesentlichen den Schaltempfehlungen des Bordcomputers folgt und im üblichen Ausmaß Gas gibt. Die Drehzahl bewegt sich dabei bis etwa 2500 U/min abseits der Autobahn und bis etwa 3000 U/min im 6. Gang auf der Autobahn (=ca. 130 km/h). Bei dieser Fahrweise habe ich allerdings erhebliche Schwierigkeiten mit dem normalen Verkehr mitzuhalten.

Eine Beschleunigung von 90 km/h auf 130 km/h im 6. Gang, beispielsweise beim Überholen eines LKW auf der Autobahn, ist ein Unterfangen, das gründlich geplant sein will, wenn man in der langen Zeit, in der man auf der Überholspur versucht zu beschleunigen, nicht zum Hindernis für nachkommende Fahrzeuge werden will. Ich habe es nicht probiert, aber ernste Zweifel, dass man die Tachonadel jemals jenseits von 160 km/h sehen kann.

Auch beim Wegfahren aus dem Stillstand bei einer roten Ampel (nachdem sie auf grün geschaltet hat natürlich), entsteht üblicherweise zum Vordermann eine große Lücke und man wird bei mehrspurigen Straßen von Autos flott überholt, die weniger als halb soviel Geld kosten und nur halb soviel Treibstoff verbrauchen.

Es mag schon sein, dass man diese Probleme durch Zurückschalten um ein oder zwei Gänge und erheblichen Druck aufs Gaspedal lösen kann, um dem Auto ein wenig mehr Dynamik einzuprügeln. Aber das verstehe ich nicht unter Alltagsgebrauch und würde die Notwendigkeit dazu auch eher bei einem untermotorisierten Kleinwagen erwarten. Das Fahren im "Sport" Modus brachte jedenfalls keine wahrnehmbaren Verbesserungen.

Die Behauptung von BMW der Motor hätte

"... spürbar spontaneres Ansprechverhalten und sorgt bereits unmittelbar oberhalb der Leerlaufdrehzahl für eine temperamentvolle Kraftentfaltung, die sich gleichförmig bis in höhere Lastbereiche fortsetzt ..." (Artikel vom 2. Juli 2011 auf dieser Internetseite)

kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.

Ich habe privat und dienstlich schon viele verschiedene Autos gefahren (Fiat, Ford, Toyota, VW, Mercedes, Volvo) darunter Roadster, SUVs, Kombis, Limousinen, mit Preisen zwischen 10.000 und 100.000 EUR. Im Grunde verhalten sie sich alle im Alltagsgebrauch unter Einbezug der erwartbaren Leistungsfähigkeit ähnlich, aber mein neuer Z4 fällt dabei soweit aus dem Rahmen, dass ich nicht sicher bin, ob das Auto nicht in eine Werkstatt gehört. Der Bordcomputer verlangt allerdings nicht danach.

Ich wäre interessiert, ob es dazu ähnliche Beobachtungen gibt.

Danke.

BTEch.

a) geht die kleiste Motorisierung eines Modells nie wirklich gut - egal ob Corsa, Polo, Boxter oder in desem Falle der Z4
b) fahr doch mal wie im MR2 und nicht nach der Schaltpunktanzeige :b - bei der Fahrt mit dieser bist du "extremly economical" unterwegs - das sagt doch schon alles aus!
 
Mädchenbeiträge kommen bei den alten Männern hier immer gut an :D

Da lob ich mir mein DKG das macht es immer richtig und reagiert auch gut auf den Wunsch zu beschleunigen. Komisch das BMW da nur für den 35i und is anbietet. Ich bin echt ein Fan davon geworden. VW bietet es ja selbst im Golf an...

Ne - ist a)zu teuer b)will man die topmotorisierung noch ein wenig atraktiver gestalten.
Bei VW musst du dich selbst einlesen. Beim Ford Kugar ist es Bespielweise so das es für die kleinen Motoren wohl dein DKG gibt aber für die Großen nicht. Warum ist das so? Die kleinen DKG Getriebe haben alle einen trokene Kupplung und anscheinend noche ein paar andere Nachteile die das kleine DKG entsprechend günstig machen. Meine das es bei Alfa ähnlich ist...
 
Ich musst natürlich nachschauen: für den Golf gibt es 2 verschiedene DSG Getriebe - 7 Gang bis 250NM und 6 Gang bis 350NM. Es gibt für den Golf keinen Wandler Automaten mehr.

Ich erinnre mich da an einen Artikel bei dem BMW mit aufkommen des 8 Gang Wandlers das DKG schon totgesagt wurde. Der Wandler hätte viele Vorteile.. leichter, eine schaltstufe mehr, komfortabler :eek: :o usw...

Da VW die DGSs selbst herstellt halten die vieleicht erst mal daran fest.. wäre ein Erklärungsversuch.
 
Ich fahre den 23i und als Zweitwagen den Polo TSI. Der Polo ist nun wirklich ein Downsizeturbo (1,2l und 105 PS). Aber der Turbo beginnt bei unter 1500 Umdrehungen effizient seine Arbeit. Im sechsten Gang mit 90 Km/h aus Autobahnbaustellen herauszubeschleunigen ist gerada zu ein Vergnügen und mancher großer Drängler wird im Rückspiegel immer kleiner. Ich kann daher die Erlebnisse mit dem 20i nicht nachvollziehen.

Den PoloTSI haben wir auch.Wenn meine Frau ihn mal nicht benötigt nehme ich ihn mal mit zur Arbeit damit er auch mal warm wird
Habe schon so manchen an der Ampel damit geschockt.Unser hat das DSG und sprintet damit schon sehr gut.Besser noch wie der Handschalter,den hat meine Tochter

Ich kann mir das beim 20i auch nicht so recht vorstellen,bin aber auch noch nie damit gefahren
 
... Ingenieure und Statistiker freuen sich über praxisgerechte Rundungen! ...

Ich kann Dir versichern, dass dies auch für Männer anderer Berufsgruppen gilt. :b

Sorry für OT, aber eigentlich ist ja schon alles zum Thema gesagt worden (wenn auch noch nicht von jedem :d).

Gruß

Kai
 
Ich überlasse aber jetzt mal Britta den Kampf ums Ansehen des kleinen 4 Zylinders hier im Forum und genieße lieber weiterhin jede Fahrt in dem einfach nur tollen Auto (als Gesamtpaket)

Ich kämpfe nicht ums Ansehen, bei mir hat er schon gewonnen und das ist doch die Hauptsache... ;-)
 
Ich kämpfe nicht ums Ansehen, bei mir hat er schon gewonnen und das ist doch die Hauptsache... ;-)

Sehr vernünftige Einstellung! :t

Natürlich ist es so, dass - zumindest hier im Forum, das nicht unbedingt die allgemeine Meinung widerspiegelt - kaum einer vom Downsizing begeistert ist, wenn tolle Sechszylinder einer ökölogischen Augenwischerei geopfert werden. Viele haben sich ihre Zettie gerade wegen der Reihensechser zugelegt (ich bin auch so einer und hätte am liebsten noch zwei Zylinder mehr gehabt). Andererseits sind 20i und 28i nun mal auf dem Markt und ihre Käufer werden schon gute Gründe gehabt haben, sich für sie zu entschieden. Es gibt daher überhaupt keinen Grund, um das Ansehen des eigenen Fahrzeugs zu kämpfen; wer Vierzylinder nicht mag, braucht sie ja nicht zu kaufen.

Gruß

Kai
 
Ich versteh die Diskusion nicht ganz. Wer auf Leistung Wert legt darf halt kleinen 2.0 oder 2.3i kaufen aber das sollte doch bekannt sein das diese Modelle üblicherweise (auch von mir) als Schlaftabletten bezeichnet werden. Jetzt gibt es viel Eigner denen das vollkommen ausreicht und glücklich sind damit, dann gibt es diese die selbiges vermutlich blind kaufen ohne Probefahrt um dann festzustellen da kommt ja nix, da kann ich dann nur sagen sofern kein Defekt vorliegt. Pech gehabt
 
Ich fahre den 23i und als Zweitwagen den Polo TSI. Der Polo ist nun wirklich ein Downsizeturbo (1,2l und 105 PS). Aber der Turbo beginnt bei unter 1500 Umdrehungen effizient seine Arbeit. Im sechsten Gang mit 90 Km/h aus Autobahnbaustellen herauszubeschleunigen ist gerada zu ein Vergnügen und mancher großer Drängler wird im Rückspiegel immer kleiner.
Das können ja bei einem Polo 1.2 nicht wirklich viele "große Drängler" sein. :D Ich denke, hinsichtlich Vergnügen beim Beschleunigen haben andere (auch ich) eine andere Vorstellung als sie ein Polo 1.2 bietet. ;)
 
Dennoch ist es bemerkenswert, dass BMW gerade im Z4 die Vierzylinder mit einem Antriebsstrang kombiniert, der die "Schlaftablette" (was der Motor dank Turbo gewiss nicht sein müsste) beim Durchzug konsequent in Richtung Narkose trimmt. Vielleicht soll das die sportliche Schaltarbeit anregen, dann wäre aber die Schaltpunktanzeige verfehlt. Beim X1 wurde das besser gelöst.
 
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