und was bringt dich zu dieser erkenntnis? noch immer das althergebrachte märchen von sterbenden turboladern? ich frag mich wie turboDIESEL mit sinn und verstand gefahren, gern mal laufleistungen von 300.000km klaglos überstehen können....
die 3 lader im M50 haben sogar imho weniger thermische und physikalische belastungen auszuhalten, als ein motor mit nur einem einzigen turbo, der das gesamte drehzahlband abdecken muß.
Da spricht der thermodynamiker, ne?
Ein singleturbo hat den großen Vorteil, dass er die ganze zeit angeströmt wird. Ein Problem bei bi- und mehr Turbos ist, dass sie, sobald nicht mehr angeströmt schnell an Temperatur verlieren, kommt dann irgendwann wieder der entsprechende drehzahlbereich, werden sie schlagartig aufgeheizt.
Und den E90 320d, der 300.000 km durchhält. Den E9x hat es doch reihenweise die Lader unterhalb der 100tkm Grenze zerrissen. Laut unserem freundlichen der hauptschwachpunkt an den ganzen Modellen. Im 520d durch das höhere Fahrzeuggewicht noch verstärkt.
Wir haben unseren E91 mit 80tkm an privat abgestoßen, als der Lader anfing Geräusche zu machen. BMW hat ihn deshalb schon nicht mehr in Zahlung genommen. Und das Auto wurde wirklich nur bewusst und auf Langstrecke bewegt.
Wie sich so ein turboschaden in die kosten- nutzen Rechnung von den dieseln auswirkt, darüber machen sich die wenigsten Gedanken. Ein Grund, warum bei und im Fuhrpark nur Sauger Benziner sind.
Zum M550xd: das einzige was mich als Neuwagenkäufer mit Garantie stören würde, wäre der verpflichtende Allrad. Im M5 wird das Drehmoment schließlich auch über die Hinterachse beherrscht. Von den 1000Nm Monstern von Mercedes ganz zu schweigen. Konstruktiv wäre es also durchaus möglich. Schade dass BMW den Fahrspaß so kastriert.
Am 12. Mai werde ich den M550xd Probefahrten, auf der Rennstrecke. Ich bin jedenfalls gespannt.
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