So war BMW einmal....

Nur um das klarzustellen,ich halte mich für einen höchstens durchschnittlichen Autofahrer.
Ich hab früher immer gesagt,ich kann sehr gut Motorradfahren aber ich bin ein miserabler Autofahrer.;)
War etwas ironisch gemeint und sicher nicht auf dich persönlich bezogen. Davon abgesehen sind gute Motorradfahrer in meinen Augen auch häufig gute Autofahrer, da sie Situationen gut antizipieren können und insgesamt mit einem hohen Aufmerksamkeitsniveau fahren.
 
Dass ich bei BMW an einem Samstag keine Teile abholen kann, die bestellt wurden und nun auf dem Tisch liegen, nenne ich echten Service.:t

Wenigstens das war in meiner Werkstatt immer möglich, ansonsten aber alles wie bei Toyota: Nichts ist unmöglich!
Der Mann vom Teile-Dienst ist nach meinem Dafürhalten mittlerweile auch der einzige freundliche Mitarbeiter im Unternehmen (eine nette Kollegin hat aus Frust aufgehört!) und das habe ich ihm kürzlich anlässlich eines zufälligen Treffens auch gesagt.
Rein zufällig wird aber genau dieser Mensch von seinen Kollegen "gemobbt", wie er selbst sagt.
 
Ohne es empirisch belegen zu können glaube ich schon,dass die Fahrer eines aktuellen M3 über ein durchschnittlich höheres Fahrkönnen verfügen als die Fahrer eines 911ers ab 996.

Hi,
Das stimmt definitiv nicht, denn 90% der Leute die sich solche Autos kaufen, egal ob M3, Audi A4rs oder andere power Limousinen können nur gerade auf der AB schnell fahren und auf Graden Landstraßen. Viele sind doch schon damit überfordert bei schlechten Verhältnissen wie """" mal vom Gas zu gehen weil die denken ich habe doch ESP, und das endet oft böse.
 
Hi,
Das stimmt definitiv nicht, denn 90% der Leute die sich solche Autos kaufen, egal ob M3, Audi A4rs oder andere power Limousinen können nur gerade auf der AB schnell fahren und auf Graden Landstraßen. Viele sind doch schon damit überfordert bei schlechten Verhältnissen wie """" mal vom Gas zu gehen weil die denken ich habe doch ESP, und das endet oft böse.

....schreibt derjenige, der bei diesen 90% zumindest schon mal auf dem Beifahrersitz gesessen ist, oder?:)
 
letzte woche in der autobild gelesen. hier ein auszug, der mir aus der seele spricht:

"faszinierendes entseht nicht unter dem diktat maximaler genügsamkeit. verschreckt durch die CO2-debatte entwickeln ingenieure heutzutage oft nur innerhalb der eng gesteckten grenzen des maßlosen effizienzstrebens. das resultat sind beliebige fortbewegungsmittel, die sich im charakter annähern und den eigenen somit verlieren.

auch BMW, die selbst ernannte schmiede der "ultimate driving machine", wie der langjährige werbeslogan in den USA hieß, verweigert sich diesem trend nicht und verwischt seine identität mit jedem modellwechsel mehr.

die wesensveränderung macht auch vor der kernkompetenz nicht halt. wegen ein paar gramm CO2 verkaufen die bayern ihre seele, gehen ohne rücksicht auf triebwerk-gourmets durchs regal und ersetzen prachtvolle, frei saugende reihensechszylinder stück für stück durch aufgeblähte turbo-vierzylinder. das ist ähnlich unerfreulich, als würde man traditioneller bierbraukunst nach deutschem reinheitsgebot den rücken kehren und stattdessen in wasser aufgelöstes pulver mit gerstensaftaroma auf der wiesn anbieten.

funktionelle fortbewegungsmittel sind auf dem vormarsch. alleinstellungsmerkmale verschwinden. ob etwas gewöhnlich oder außergewöhnlich ist, definiert immer öfter nur der preis."

keine ahnung, ob mein neues auto 2013 oder 2014 in der garage steht und corvette, GT86 oder - wie mein nickname - F-Type heißen wird: ein BMW wird es ganz sicher nicht. eigentlich schade, denn an der marke BMW hängt mein herzblut. aber die ära ist aus und vorbei. ein grund mehr, den Z3 roadster und das Z4 coupé zu hegen und zu pflegen.

viele grüße
rolf
 
Die ganze Debatte ähnelt meinen Gedankengängen vor dem Erwerb meines Super Seven.
Wollte nach dem Z4 M Coupe ein leichteres Auto ohne jegliche E-Helfer etc.

Ich habe es keine Sekunde bereut was Fahranspruch und Fahrspaß angeht.
Bei der Optik muss man allerdings ein wenig leidensfähig sein ;-)

Gruß Greg
 
Nein - aber ich weiß wer die waren und wohin die wollten ;)

War heute am Ring - aber alles überfüllt... :oops:

Gruß Greg
 
Apropos Hochmut kommt vor den Fall und Werkstätten, so ein Verhalten war für mich vor etlichen Jahren der Grund von den vier Ringen zu BMW zu wechseln, weil ich den Eindruck hatte, dass denen da ihr Erfolg zu Kopf steigt, und eigentlich doch so auch andere Kunden denken müssen und die Marke irgendwann mal wechseln, aber die Verkaufszahlen sprechen aktuell immer noch andere Zahlen, jedes Jahr neue Absatzrekorde dieser bevorzugten Vertreter-Kombi-Marke mit den Ringen. Von daher wird es auch bei BMW nicht anders sein, die werden nicht weniger erfolgreich sein, nur weil sich einige hier im Forum über die Werkstätten ärgern und nach gefühlten 125 Jahren BMW Autofahrerleben dann zu irgendeiner anderen Marke wechseln. Auch wenn es einige hier schmerzt, es wird denen nicht mal ein Arschrunzeln abringen.
 
Richtig, das Auto hat heute einen ganz anderen Stellenwert in der Jugend als vor ein paar Jahrzehnten.

Das kann ich schlecht beurteilen, aber wenn das so ist, ist die Automobilindustrie daran auch nicht ganz unschuldig.

Kleine, sportliche, bezahlbare Autos wurden ersatzlos gestrichen oder (streicht mal das sportlich) wurden immer größer und teurer.
 
Leider kann man den Automobilherstellern kaum einen Vorwurf machen: der markt, also wir Konsumenten, verlangen nach genau diesen Produkten. In anderen Bereichen sieht es doch nicht anders aus.
Auch bei den Motorrädern ist es so, dass kaum noch jemand die großen Reisemaschinen kauft und damit auf Tour geht. Die meisten sind doch froh, wenn sie ihre 5.000Km/Jahr schaffen. Handys mussten mal möglichst klein sein und telefonieren können - heute meint jeder alle möglichen Funktionen bei sich haben zu müssen, nutzt aber wahrscheinlich nur einen Bruchteil davon. Kaffeemaschinen dürfen keinen Dreck machen und sollen mit einem Knopf zu bedienen sein - Geschmack eher zweitrangig. Und, und, und ...
Convenience gepaart mit "mehr Schein als Sein" - nicht schön, ist aber so.

Tim

Hier kommt wieder die Frage Henne-Ei auf: stellt der Markt her was der Kunde will oder kauft der Kunde nur das was der Markt hergibt? Ich hätte mit damals nach dem GD90 und dem SL45 gerne nochmal ein kleineres Handy ohne Farbdisplay gekauft, nur gabs dann keine nachfolger mehr...

Die Frage ist ja: hat mal einer mit dem Kunden geredet oder wird einfach was hergestellt was die Analysten meinen was dem Kunden gefallen könnte und den Ingenieuren Spaß macht?
 
Der nächste M3 / M4 wird wie alle M3 seine Vorgänger in Grund und Boden fahren :p :P Er wird Leichter und Stärker und das 1M Coupe wird nach
geplanten 3000 und verkauften 6000 Exemplaren mit Sicherheit als M2 Coupe einen Nachfolger bekommen.

Also nicht so viel Jammern, der Trend geht wieder Richtung weniger Gewicht :) Mein Fußballtrikot was ich vor 28 Jahren ausgezogen habe
passt mir noch immer :D

Wenn du deine ganze Kohle im Z4 versenkst, können wir ja nix dazu, daß es bei dir zum Wohlstands Ranzen nicht mehr reicht... :b
 
...ein aktueller M3 wird gekauft,da er ein extrem schnelles Auto für eine relativ kleine Mark ist.
Ein 911er wird eher von Posern gekauft,oder zumindest ist der Poserdurchschnitt deutlich höher.

Nein nein, ein M3 wird eigentlich nur von Möchtegern-Rennfahrern gekauft, während ein 911er praktisch nur von hochintelligenten Erfolgsakademikern gekauft wird, zumindest ist da der Schulabschlussinhaberdurchschnitt deutlich höher.

Nun sag' aber nicht, das sei eine plumpe Verallgemeinerung. :M
 
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Da wußte man, warum BMW ein sportliches Image hatte. Und heute? :(

Wie kommen wir denn eigentlich zu dem Thema, hast du einen aktuellen Anlass oder nur so?
 
Das kann ich schlecht beurteilen, aber wenn das so ist, ist die Automobilindustrie daran auch nicht ganz unschuldig.

Kleine, sportliche, bezahlbare Autos wurden ersatzlos gestrichen oder (streicht mal das sportlich) wurden immer größer und teurer.
Früher hat man sich über die Autos profiliert, heute eher über technical Gadgets wie iPhones etc und die Selbstdarstellung bei facebook und anderen Plattformen.
Oder anders gesagt: Früher mußte man noch mit einem Auto vorfahren können, das etwas Besonderes war, heute reicht es aus, wenn Du ein Foto von einem solchen Auto posten kannst... :b

Wie kommen wir denn eigentlich zu dem Thema, hast du einen aktuellen Anlass oder nur so?
40 Jahre M.
 
Von der Straße auf die Rennstrecke oder "Technik von der Rennstrecke auf die Straße" war damals schon nicht neu.
 

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Der nächste M3 / M4 wird wie alle M3 seine Vorgänger in Grund und Boden fahren :p :P Er wird Leichter und Stärker und das 1M Coupe wird nach
geplanten 3000 und verkauften 6000 Exemplaren mit Sicherheit als M2 Coupe einen Nachfolger bekommen.

Also nicht so viel Jammern, der Trend geht wieder Richtung weniger Gewicht :) Mein Fußballtrikot was ich vor 28 Jahren ausgezogen habe
passt mir noch immer :D


Das glaub ich nicht mal dass er wieder leichter wird,wenn man sieht wieviel Noiseblocker (1,5kg "Folie" pro m2) BMW in ihren Autos mittlerweile verbaut....


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I am here: http://tapatalk.com/map.php?xwhvys
 
.... das ist ähnlich unerfreulich, als würde man traditioneller bierbraukunst nach deutschem reinheitsgebot den rücken kehren und stattdessen in wasser aufgelöstes pulver mit gerstensaftaroma auf der wiesn anbieten...

Ein schöner Vergleich. Zeigt aber, anders als der Autor das sicher gedacht, sehr gut auf, warum wir die kritisierte Entwicklung im Automobilbau beobachten können. Es wird zwar (noch) Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, aber richtig Geld verdienen die Brauereien mit bierähnlichen Modegetränken. Für den Auslandsmarkt schert sich sich auch niemand mehr um das Reinheitsgebot.
 
Früher hat man sich über die Autos profiliert, heute eher über technical Gadgets wie iPhones etc und die Selbstdarstellung bei facebook


40 Jahre M.

Hi,
Da gab es ja auch noch kein Leasing.
Erst durch Leasing wird es leicht sich ein Auto zu Mieten das man sich nie hätte kaufen können, warane nicht in der Lage ist das Geld dafür vorher zu sparen.
Durch Leasing ist für den Mieter,mehr ist es ja nicht, auch das Risiko eines hohen Wertverlustes nicht mehr gegenwärtig. Fixe monatliche Rate und nach 2 oder 3 Jahren wird die Kiste einfach abgegeben, das kann heute fast jeder, und somit klappt der mit der Profilierung übers Auto nicht mehr, und somit fällt auch das Statussymbol Auto.
 
Durch Leasing ist für den Mieter,mehr ist es ja nicht, auch das Risiko eines hohen Wertverlustes nicht mehr gegenwärtig.
Das stimmt. Mein Nachbar hat gerade seinen geleasten 1er gegen den neuen 1er getauscht und dabei nochmal 5k drauflegen müssen (Mehr-km und Schäden). Des Weiteren kommt er nun mit ner Rate von 400 Euro monatlich für den neuen aus.

Irgendwie überfordert mich diese Art an Autos zu kommen. Bin eher der Typ, der in Jogginghose ins Autohaus geht und den Umschlag mitbringt.
 
400,-/Monat = 4800,-/Jahr über 4 Jahre zzgl 5 K€ Einmalzahlung - also fast 25k€ für ein Einser!!!! Sowas würde mir nie in den Sinn kommen. Ist wohl heute so.... gehört hier ja auch nicht in diesen Fred. Sorry
 
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