Côte d'Azur mit Z4 empfehlenswert?

screami

macht Rennlizenz
Registriert
4 März 2012
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive35i
Hi zusammen
Ich plane im August für ein verlängertes Wochenende an die Côte d'Azur zu fahren.
Die Landschaft ist dort sicher herrlich, was mir ein wenig Kummer bereitet ist halt die Kriminalität.
War schon mal jemand da? Halten sich die Leute dort mehr oder weniger ans Strassengesetz oder riskiert man dort schnell mal eine Beule oder einen Kratzer?
 
Wir waren schon mehrmals mit u.a. dem Z4 dort.Sofern ihr in ein gescheites Hotel mit Garage eincheckt sollte es nicht mehr oder weniger gefährlich werden als sonstwo auch.Parken auf der Strasse würde ich vermeiden.Die Franzosen haben nun mal doch eine andere Einstellung zum Auto.Kratzer und oder Beulen stören die Meisten nicht.Gerade dort fahren wesentlich interessantere Fzg. für Diebe als ein Z4 umher.Aber auch hier gilt,Gelegenheit macht Diebe.Ansonsten ist die Gegend natürlich wie geschaffen für einen Roadster/Cabrio.
 
Wir waren auch schon mit dem Zetti an der Cote unterwegs.....Landschaftlich ohne Frage supergeil! Mit dem Zetti aber keine wirkliche Freude, weil man ewig aufpassen muß, das man keine Beule/ Kratzer/ Parkrempler....usw kassiert. :(
Außerdem ist dort im Sommer sehr viel Verkehr und in Ortschaften steht man fast nur....da haben wir teilweise das Verdeck schliessen müssen, da es einfach zu heiß ist, wenn die Sonne direkt reinknallt im Stillstand.
Kriminalität/ Aufbrüche haben wir nicht erlebt.

Wir sind jedes zweite Jahr in St. Tropez - allerdings nicht mehr mit dem Zetti, sondern mit dem Firmenwagen.....das ist einfach entspannter! :)
 
Das Bundesaußenministerium gibt schon seit Jahren gemeinsam mit dem ADAC jedes Jahr eine Reisewarnung heraus. Demnach müssen Deutsche Touristen in Südfrankreich stets um ihr Auto bangen - seit vergangenem Jahr insbesondere Z4-Fahrer.
Der Französische Tourismusverband verwahrt sich natürlich gegen solche Pauschalisierungen, hat aber den drastischen Einbruch bei den Urlaubsbuchungen hingenommen und versucht sich nun stattdessen am professionellen Vertrieb - und vor allem am Erlös - der nachts geklauten Z4 zu beteiligen.

:veryangry

Tim
 
Häufiger als die Entwendung des ganzen Autos kommt doch Raub von Gepäck etc. vor. Gerne wird der Fahrer angehalten mit dem Hinweis auf eine Reifenpanne, aus dem Auto zur Begutachtung gelockt das dann geplündert. Der E89 ist in solchen Fällen besonders sicher. Dank serienmässiger Runflat-Reifen muss man nicht gleich anhalten (man sollte das Reifenthema eben nicht nur aus dem sportlichen Blickwinkel sehen) und wenn, ist das über dem Kofferrauminhalt gefaltete Aludach eine sichere Bastion wider den Diebstahl. Lose Gegenstände in der Fahrgastzelle dürften bei artgerecht offener und flotter Fahrweise eh schon auf den Grünstreifen geweht sein. Wenn Urlaub in dieser Gegend, dann mit dem Z4.8-)
 
Hi,
vor allem in Frankreich das hier nicht vergessen:
Ab 1. Juli 2012 sind ausnahmslos alle Autofahrer und Fahrer zwei- und dreirädriger Motorräder, die mehr als 50 ccm haben (auch Touristen) in Frankreich verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltester im Fahrzeug mit sich zu führen. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit auf französischen Straßen zu erhöhen. Autofahrer, die bei einer Verkehrskontrolle keinen unbenutzten Tester vorweisen können, müssen ein Bußgeld entrichten. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des ADAC (Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.adac.de)
 
Hi,

wenn es Dir vornehmlich um schöne Straßen und weniger oder nur teilweise um Strandurlaub geht, dann
google mal nach "route des grandes alpes" :
http://de.wikipedia.org/wiki/Route_des_Grandes_Alpes

So gelangt man über die schönsten Straßen Europas zur Cote. Allerdings ist es dort im Hochsommer echt
arg überfüllt (Staugefahr) - besser ab 3.9. fahren, wenn die Franzosen keine Ferien mehr haben..

Einige Hotels bieten Tiefgaragenparkplätze an, z.b. http://www.hotel-bb.com/hotel_info?hotelId=4280
BB ist allerdings nicht zum verweilen - für 1-2 Tage ok.. ;-)

Noch zwei Schmankerl:
Route des cretes (in Vogesen und am Meer seeehr empfehlenswert):
http://fr.wikipedia.org/wiki/Route_des_Crêtes

An der Küste über Sete und ab Perpignan die Küstenstrasse nach Cadaques nehmen.
Dort Auto auf dem Parkplatz vor dem Dorf stehen lassen, über Kirche an's Casino.
Essen in den engen Gassen, billiger und besser als am Meer. ;-)

Viel Spaß

Frank

PS: Den Alkotest kaufen die Franzosen momentan selbst nicht - es gibt ja noch keine Strafen - erst ab 1.10 oder 1.11. Frankreich halt.. ;-)
Übrigens heißt der dort Ethylotest - und kostet 1-3 Euro in Apotheken und teilw. Supermärkten - falls verfügbar..
 
Hi zusammen
Ich plane im August für ein verlängertes Wochenende an die Côte d'Azur zu fahren.
Die Landschaft ist dort sicher herrlich, was mir ein wenig Kummer bereitet ist halt die Kriminalität.
War schon mal jemand da? Halten sich die Leute dort mehr oder weniger ans Strassengesetz oder riskiert man dort schnell mal eine Beule oder einen Kratzer?
fährst du nach bagdad im jahre 2003 oder was geht hier ab?
 
Es ist immer wieder interessant zu lesen, mit welchen Problemen(?!) sich die Menschen hier im Forum beschäftigen...

Viele Grüße,
Oliver
 
macht das forum komplett dicht. wer ist dafür?:laugh3:

Wenn es dir nicht passt geh doch ins PFF.
Immerhin wäre die frage im Café ok gewesen.
Komisch das hier immer öfters Fahrer von sch....Verlängerungen sich hör über andere aufregen. Geht doch einfach ins Porsche Forum statt hier zu Trollen.
 
Bin gerade aus Nizza zurück. War letztes Jahr schon mit dem Zetti da, und es war wieder wunderschön. Von Kriminalität keine Spur, das einzige was mir manchmal Sorgen machte, waren die Rollerfahrer, die versuchen sich in der noch so kleinen Lücke zwischen 2 Autos vorbeizuschlängeln. Aber ist auch diesmal nichts passiert, obwohl ich viel unterwegs war. Nur im Juli würde ich nichtmehr fahren, da alles überfüllt war.

Aber nächstes Jahr bestimmt wieder, denn ich liebe diese Gegend.

Habe dort übrigens keinen einzigen Zetti gesehen, nur Lambos, Ferraris, Bugattis, Bentleys....
 
Ich fahre zwar nicht nicht nach Südfrankreich, fliege aber. Habe meinen Flieger auf vielen kleinen Plätzen, auch ohne Umzäunung abgestellt, ist noch wie was weggekommen. Und das Türschloss an einem Flieger öffnet sich mit einem Schraubenzieher... Die Strecke über Grenoble und Gap an die Cote kann ich auch nur wärmstens empfehlen, traumhafte Strecke!
 
Danke für die normalen Antworten, werde in dem Falle so gegen Herbst die Reise unter die Räder nehmen :)
 
... wir waren mindestens schon Dutzend Mal da unten! Das letzte Mal in 2005. "Passiert" ist uns in F noch nie etwas - im Gegensatz zu Spanien und Italien. Aufpassen muss man natürlich.

Zum Thema:
Das lohnt sich auf jeden Fall. Ihr solltet aber nicht nur die schönen Städtchen anschauen, sondern auch Abstecher hinauf in die Berge machen, Seealpen etwa oder der Verdon-Canyon!!! Die süßesten Städte sind Antibes und St. Raphael. Aber die anderen muss man halt auch gesehen haben!

Ich habe sogar Bilder, von Genua bis St. Tropez: :)
http://www.dh-ontour.de/reise/car/2005riviera/

Viele Grüße, Herbert
Edit 20.07.2012: Nachdem ich festgestellt habe, dass sogar in der Überschrift Fehler waren, habe ich das natürlich korrigiert und die Bilder auch noch kommentiert.
 
Hi Herbert

Sehr schöne Bilder, danke dir :)
 
Hallo, wie der Herbert bereits geschrieben " sondern auch Abstecher hinauf in die Berge machen, Seealpen etwa oder der Verdon-Canyon!!! Die süßesten Städte sind Antibes und St. Raphael." kann ich auch nur empfehlen ;)

Forum 01.jpgForum 02.jpg



Gewohnt haben wir auf der Italienischen Seite, ca 25 km von Monaco entfernt , in Dolceaqua in einem Turm ;)
Forum 03.jpg
 
Wenn es dir nicht passt geh doch ins PFF.
Immerhin wäre die frage im Café ok gewesen.
Komisch das hier immer öfters Fahrer von sch....Verlängerungen sich hör über andere aufregen. Geht doch einfach ins Porsche Forum statt hier zu Trollen.
was soll ich im PFF (laut google ist das ein porscheforum), wo ich doch noch zwei zettis habe?:rolleyes5
 
Ich fahr am 30.7. zum zweiten Mal nach Monaco, Nizza und Co. Aufpassen muss man überall, genauso wie überall etwas passieren kann. Da mach ich mir keinen Kopf und genieße stattdessen die Straßen und die herrlichen Ausblicke! :@
 
When in Rome, do like the Romans do. Das gilt analog natürlich auch für das Autofahren im Ausland. Mit deutscher Fahrweise (halbwegs korrekt aber rechthaberisch) wirst Du in Südfrankreich keinen Spaß haben, egal mit welchem Auto. Als wir 2008 (stilecht mit dem Peugeot) dort waren, ging's erstaunlich gesittet zu, was an einer unglaublichen Polizeipräsenz lag. Die wollten die Unfallzahlen senken. Letztes Jahr - mit Zetti - war die Aktion bereits verpufft und es fuhren alle wieder wie gewohnt. :) Wenn man damit klar kommt, kannst Du auch mit dem Zetti Spaß haben, falls nicht, empfehle ich die Schweiz als Urlaubsland.

Parkrempler, Kratzer und Unfallschäden kannst Du Dir überall holen. Und die meisten Autoeinbrüche habe ich in meiner Studizeit in Köln erlebt.... :eek: :o
 
Die französische Fahrweise ist eigentlich weniger chaotisch, als hier oft angenommen wird. Vielleicht komme ich auch zu dieser Einschätzung, weil ich seinerzeit nach der erfolgreichen Führerscheinprüfung erstmal 4 Monate an Bord zur See gefahren und danach sofort mit dem Käfer nach Paris gefahren bin. Und das Fahren in Großstädten so gelernt habe. Der größte Unterschied zu D tut sich beim Spurwechsel auf. Vor dem Spurwechsel blinken ist hier die Aufforderung für den nachfolgenden Verkehr, die Lücke zügig zuzufahren. In Paris wird man hereingelassen. Aber nur, wenn man sofort rüberzieht und keine Zeit vergeudet. Ansonsten achtet man darauf, dass man mit denen, die vor einem sind oder von rechts kommen, klar kommt. Wenn das jeder macht, gibt es keine Probleme. In der Provinz mag das etwas anders sein und leichte Farbabschürfungen werden tatsächlich nicht so ernst genommen (auch wenn das Palaver erstmal groß ist). In Sachen Kriminalität hatte ich vor den fast 30 Jahren in Südfrankreich schon ein Erlebnis. Kaum umgedreht, war das Dreiecksfenster aufgebrochen und die Tasche meiner Freundin weg. Immerhin waren die Diebe so freundlich, die nicht benötigten Teile, wie die Tasche selbst und vor allem die Dokumente und Papiere, in einen bei der Polizei dafür offenbar aufgestellten Kasten zu werden. Der Verlust hatte so zumindest keine langwierigen Behördengänge zur Folge. :) Ob die Ganovenehre das heute noch hergibt, bezweifle ich allerdings, zumal die Einheimischen diese Tätigkeiten (wie hier ja auch) zunehmend osteuropäischen Profis überlassen.
 
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