Doppelspeiche 313 Materialermüdung?

peter hb

Fahrer
Registriert
20 März 2010
Wagen
BMW Z4 e89 sDrive23i
Gestern beim Putzen von meinen Alufelgen (Doppelspeiche Performance 313 19 Zoll, gekauft im April 2012) habe ich auf dem linken, vorderen Rad auf jeder Speiche eine dickere Stelle gefunden. Sieht so aus als ob das ein Produktionsfehler wäre aber.... warum ist mir das erst jetzt aufgefallen? Ich meine, die Felgen habe ich schon mehrere Male gründlich gereinigt und bis jetzt nichts gesehen. Auch die anderen drei Felgen haben diese Verdickungen nicht. Kann es sein, dass es sich dabei um keinen Herstellungsfehler handelt sondern um eine mechanische Beschädigung?

Betroffen sind ALLE Speichen, jeweils von der "inneren" Seite. Die Lackierung ist nicht beschädigt. Auch keine anderen Schäden sind sichtbar. Das Auto fährt sich ganz normal, keine Vibrationen o.ä. Der :) meinte so was noch nie gesehen zu haben und hat mir empfohlen auf Winterräder umzurüsten. Er will die Felge genauer inspizieren und eine Anfrage nach München zu schicken. Die Felgen wurden im April bei einem Onlinehändler, den ich leider (Wochenende) nicht erreichen kann, gekauft.

Hat jemand schon was ähnliches gesehen?
Ist es überhaupt möglich, dass sich eine Materialermüdung auf diese Art äußert?

Gruß

Peterfelge1.jpgfelge2.jpg
 
Es wäre neu für mich das Aluminium bei einer Materialermüdung dicker wird. Dazu noch perfekt symmetrisch an allen Speichen der Felge. Das kann kein Zufall sein, daher tippe ich auf eine Abweichung bei der Fertigung.

Wo ich es gerade sehe : Lass dir beim nächsten Reifenwechsel bitte Metallventile verbauen. Gummiventile sind nur bis 210 Km/h zugelassen.
 
Es wäre neu für mich das Aluminium bei einer Materialermüdung dicker wird.

Zuerst Danke für die schnelle Antwort.

Ja, das wäre für mich auch was Neues. Gestern als das Rad noch montiert (und nicht so sauber wie auf dem Bild) war, konnte man das nicht so genau sehen wie jetzt. Auch der Fachmann von BMW war nicht ganz sicher ob es vielleicht nicht alle Speichern einen leichten "Knick" haben oder ob es sich nur um einen Fertigungsfehler handelt. Trotzdem (oder vielleicht deshalb) hatte er mir abgeraten mit dem Rad weiter zu fahren.

Gruß

Peter
 
OT

Ich habe eine E-mail mit der Info, dass es Antworten auf meinen Post gibt erhalten. Warum lautet die Antwort ganz anders als die, die man hier im Forum lesen kann?

Gruß

Peter
 
Gummiventile sind nur bis 210 Km/h zugelassen.

weswegen auch viele autohersteller autos >210km/h serienmässig immer noch mit gummiventilen ausliefern? &:

du darfst gummiventile unter bestimmten voraussetzungen auch bei noch grösseren geschwindigkeiten fahren. dass gummiventile also nur bis 210 zugelassen sind ist nicht richtig und es gibt bezüglich dessen KEIN verbot. es kommt immer auf die ventilposition an und im zweifelsfall auf den hinweis im felgengutachten.

fogelndes sagt der tüv:

Im PKW-Bereich werden in Tubeless-Felgen sogenannte SNAP IN-Ventile (Gummi-Ventile nach DIN 7780), bzw. für höhere Geschwindigkeiten und für Leichtmetallfelgen verschraubte Metall-Ventile (DIN 7781) eingesetzt. Die Gummidichtung bei Schraubventilen darf nur auf der Felgeninnenseite montiert werden. Werden Gummiventile auch für höhere Geschwindigkeiten verwendet, so sind die Vorschriften der Fahrzeughersteller über eine Ventilabstützung unbedingt zu beachten. Dies kann durch einen Anschlag an der Felge selbst oder durch die Radzierkappe erfolgen. Die vorgeschriebenen bzw. zulässigen Ventile sind der Rad-ABE oder dem Prüfbericht zu entnehmen. In Bezug auf schlauchlose PKW-Reifen wird mit Nachdruck empfohlen, dass bei Geschwindigkeiten über 210 km/h (V, W, Y und ZR) und da, wo unter Einfluss der Fliehkraft die Änderung des Ventilwinkels 25 überschreiten kann, entweder Clamp-In-Ventile (geschraubte Metallventile) oder Ventilhalterungen benutzt werden.

eine empfehlung mit nachdruck ist keine vorschrift und ne ventilabstützung sollte durch die 313 gegeben sein ;)
 
weswegen auch viele autohersteller autos >210km/h serienmässig immer noch mit gummiventilen ausliefern?

Es wird so gemacht weil durch Gummiventile ein paar Cent eingespart werden können, was jedoch auf tausende Autos gerechnet einen gewissen Betrag ergibt. Oder hattest du etwa gedacht sie machen es weil Gummiventile "besser" sind.

Du nimmst gerade Händler und Hersteller in Schutz damit sie billigere Gummiventile verbauen dürfen obwohl es für den Kunden (uns) eher Nachteile hat.

Warum lautet die Antwort ganz anders als die, die man hier im Forum lesen kann?

Eventuell wurde es über den "Bearbeiten" Button nachträglich verändert.
Sorry für den Off-Topic den mein gut gemeinter Ratschlag mit dem Ventil verursacht hat.
 
Mir wurde vom TÜV die Plakete für meinen Zweitwagen (vmax 235 km/h) verweigert, :mad: weil der Reifenhändler Gummiventile auf den Alus verbaut hatte!!
 
Du nimmst gerade Händler und Hersteller in Schutz damit sie billigere Gummiventile verbauen dürfen

nein, ich nehm hier niemanden in schutz - ich hab lediglich ne falsche behauptung richtig gestellt :T

Mir wurde vom TÜV die Plakete für meinen Zweitwagen (vmax 235 km/h) verweigert, :mad: weil der Reifenhändler Gummiventile auf den Alus verbaut hatte!!

mein hinweis sag lediglich aus, dass es kein generelles verbot für gummiventile bei geschwindigkeiten über 210km/h gibt (was hier behauptet wurde). die erklärung findet man in dem kursiv gestellten teil (#7) und wenn man den gelesen hätte würde man wissen, dass der tüv das durchaus kann - aber halt NICHT, weil der wagen schneller als 210km/h fahren kann, sondern weils entweder ne herstellervorgabe ist, oder im felgengutachten so gefordert wird ;)
 
Echt Klasse, da hat jemand ein Problem mit der Felge und was wird daraus? Ein beknackter Ventilthread....

Die Felge ist vielleicht 2. Wahl (optische Fehler) und wurde "günstig" online verkauf? Sicherheitsrelevante Macken gehen mit Sicherheit nicht in den Verkauf...
 
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