BAYERN - NEIN zur Studiengebühr

Für meinen Berufsstand ist das Finden qualifizierter, fähiger und engagierter Berufseinsteiger tatsächlich ein ernstes Thema, und ich kenne ähnliche Schwierigkeiten auch aus anderen Branchen.

Gibt es in Deiner Branche auch Praktikanten?
Dürfen die Juristen eigentlich nach erfolgtem Abschluss sofort auf die Menschheit losgelassen werden? ;)
 
An welcher Stelle soll die Studiengebühr,den Studenten unmittelbar zugute kommen?

Ich hatte ja geschrieben "meines Wissens"!
Verbesser mich bitte, wenn das so nicht stimmt!
Ich bin dahingehend informiert, dass damit z.B. die Ausstattung der Hochschulen verbessert werden soll, die Hörsäle vergrößert, usw.
Bei uns an der Uni in Siegen soll sich nach Einführung der Gebühr einiges zum Besseren entwickelt haben.
 
War nicht persönlich und eine allgemeine Frage. :)

Nur hat sich m.M. nach,vieles verschlechtert,seit dem Bachelor und Master eingeführt wurden.
Die Politik und ihre Handlanger,hatten das Diplom und den Magister schlecht geredet,wie unsere Hochschulen auch...
 
.... Ein Student der Sozialwissenschaften ist als Beamtenkind weniger von den Studiengebühren betroffen als ein Student der Natuwissenschaften (erwiesenermaßen typische Aufsteigerfächer)...
Nur zum Verständnis: welchen Unterschied macht es hinsichtlich eventueller Studiengebühren, ob ein Beamtenkind Sozial- oder Naturwissenschaften studiert? Oder ist ein Student der Sozialwissenschaften meist ein Beamtenkind? Naturwissenschaften als typische Aufsteigerfächer? Wir haben zwar gerade ein Physikerin, die es als Pastorentochter immerhin in das Bundeskanzleramt geschafft hat, aber das beweist nicht die Behauptung.
Solltest du allerdings gemeint haben, dass Beamtenkinder von Studiengebühren wegen der Alimentation der Eltern weniger betroffen sind als andere, solltest du dir einfach mal die Bundesbesoldungsordnung im Internet ansehen, dabei berücksichtigen, dass die überwiegende Zahl der Beamten im mittleren und den unteren Stufen des gehobenen Dienstes zu finden ist und zu guter letzt von diesen Bezügen zwar keine Sozialversicherungsbeiträge, sehr wohl aber Einkommenssteuer und die Beiträge für eine private Kranken- und Pflegeversicherung abzuziehen sind. Wenn die Tränen des Mitleids dann getrocknet sind, kannst du mit dem Wissen sicher manche Stammtischmeinung, egal ob auf dem Kuhdorf oder in der mondänen City, zurechtrücken. ;)

Immerhin scheint es hier doch einen gewissen Konsens darüber zu geben, dass manche Begleiterscheinungen eines "freien" Universitätszugangs, wie übermäßig lange Studiendauer, Ziellosigkeit oder leichtfertige Wechsel des Fachs ohne Abschluss (man könnte auch "Hinschmeissen" beim ersten Widerstand sagen, was ja auch in Lehrberufen nicht unbekannt ist) eingedämmt werden sollten. Über das geeignete Mittel kann man sicher trefflich (weiter)diskutieren. :)
 
Nur zum Verständnis: welchen Unterschied macht es hinsichtlich eventueller Studiengebühren, ob ein Beamtenkind Sozial- oder Naturwissenschaften studiert?
gar keinen

Oder ist ein Student der Sozialwissenschaften meist ein Beamtenkind?
das war meine zugegebenermaßen wenig fundierte Annahme. Ich meinte eher " Kind aus bürgerlichen Verhältnissen.
Naturwissenschaften als typische Aufsteigerfächer? Wir haben zwar gerade ein Physikerin, die es als Pastorentochter immerhin in das Bundeskanzleramt geschafft hat, aber das beweist nicht die Behauptung.

Unter "Aufsteigerfach" verstehe ich ein Studienfach, bei dem der Anteil von Studierenden mit Nichtakademiker-Eltern überdurchschnittlich hoch ist. Dies soll bei naturwissenschaftlichen Fächern der Fall sein, sagt die Zeit:
http://www.zeit.de/campus/2009/06/ingenieure-aufsteiger

Insgesamt wollte ich mit meinem Post sagen, dass Studiengebühren einerseits die "guten" Studenten (künftige Ingenieure, Mathematiker) vom Studium abhalten (tendenziell) und andererseits nicht zur erhöhten Motivation unter denjenigen beitragen, die sich die Gebühren eh leisten können.
 
Jedem steht es frei sein Studium zu beenden , oder erst gar nicht zu beginnen.

Das Gejammer der heutigen , ah so Armen Studenten ist schlimm geworden..


sent by zroadster.com app
 
Ich hab' gerade nochmal schnell die beiden Seiten überflogen. Es ist wirklich toll, dass in diesem Forum immer noch ab und an richtig sachlich, konstruktiv und sogar mit schönen rhetorischen Nuancen diskutiert wird! :t :t :t
 
Also meiner Meinung nach sind die Studiengebühren mehr als gerechtfertigt.

Jeder einzelne Student nimmt eine Leistung in Anspruch. Dann sollter
er sich auch an den Kosten beteiligen.

Als ich die Ausbildung zum staatl. gepr. Techniker machte, musste ich damals
auch ca. 2500DM pro Semester bezahlen. Lehrmittel waren da auch noch
keine dabei. Musste auch noch selbst angeschafft werden.

Später auf der Meisterschule war es genauso.
Verdient hat man während dieser Zeit auch nichts. musste aber trotzdem
Essen und Wohnen!

500EUR sind doch eigentlich für dass, was einem als Student geboten wird,
doch eher ein Schnäppchen!

Ich kann nicht verstehen, warum eine akademische Ausbildung kostenfrei sein
sollte, wenn andere berufliche Ausbildungen mit viel Geld verbunden sind.
Wenn ich nur alleine daran denke, was es mich als Firma kostet, einen
Azubi auszubilden. Damit meine ich jetzt nicht seine monatliche Entlohnung.
Wobei viele das was sie bekommen, für den Betrieb gar nicht erwirtschaften.
Meine damit eher Prüfungsgebühren, Kosten für überbetriebliche Lehrgänge bei
der Handwerkskammer, etc..
 
Man sollte auch nicht vergessen, dass Studenten aus armen Elternhäusern bis zu rund 600€ Bafög im Monat bekommen, sowie extrem günstige Kredite bei der KfW und immer mehr auch bei Sparkassen etc. aufnehmen können. So kann man sich meiner Erfahrung nach, und ich habe viel mit Studenten zu tun, sehr gut "alleine" finanzieren.
Selbstverständlich wäre es mir lieber, wenn der Staat diese Finanzierung übernehmen könnte (bei gleichzeitig höheren Anforderungen und deutlicheren Sanktionen bei Faulheit), kann und wird er aber nicht. Allein schon wegen der kaum vorhandenen Bildungslobby. Deshalb sollten wir in Deutschland zusehen, dass wir unsere Leistungsträger durch die erstklassige und massiv geförderte Bildung in großen Teilen der restlichen EU ( insbesondere Skandinavien, Niederlande, Österreich etc.) nicht dorthin verlieren. Wer im Ausland studiert, ist geneigt, auch dort zu bleiben. Beim aktuellen Zustand der Lehre und der Universitäten ist das nicht weit weg - das zeigen die steigenden Zahlen von Studenten an Privatuniversitäten (übrigens finanzieren sich an einigen privaten Unis über 60% der Studenten alleine - mit Studienkredit, Bafög und/oder Stipendium) und im Ausland.
Die Motivationseffekte wurden hier ja schon zur Genüge erläutert und dürfen ebenfalls nicht unterschätzt werden.
Somit sehe ich, zusammenfassend, nur zwei Alternativen:

1. Ein zwar kostenloses, aber immer schlechter ausgestattetes Studieren mit immer schlechterer Betreuungsquote (Student/Wissenschaftler), welches das Auswandern von leistungsfähigen Studenten in andere EU-Länder fast fördert.

2. Ein kostenpflichtiges Studium mit weniger Abbrechern und besser ausgebildeten Absolventen, die durch die Subventionen von schnellen und guten Abschlüssen dem Staat länger und mehr zurückzahlen - und weniger geneigt sind, einfach auszuwandern.

Ich finde es kann nur eine Entscheidung geben, zumindest wenn man (leider anders als die meisten Politiker) langfristig denkt.
 
Ich frage mich, was dieses ewige Lamentieren über "Dauerstundenten" soll. Seit der Bologna Reform ist in den meisten Studienfächern eine Zwangsexmatrikulation vorgesehen, wenn man es nicht schafft, dass Studium im Rahmen der Regelstudienzeit abzuschließen (6 Semester +2). Davon ausgenommen sind nur Studiengänge, die ein Staatsexamen zum Ziel haben, da hier keine Exmatrikulation vorgesehen ist.

Ich habe eine geteilte Sicht auf Studiengebühren. Zum einen halte ich 500€ für vertretbar (auch wenn man nicht vergessen sollte, dass da noch Verwaltungsgebühren dazu kommen), vor allem, wenn man sich mal anguckt, was studieren in anderen Ländern kostet (z.B.10.000€ pro Semester in der UK). Zum anderen könnten sich dann viele Leute ein Studium schlicht und ergreifend nicht mehr Leisten oder müssten einen Kredit aufnehmen. Wer jetzt sagt, dass wäre ja auch eine Lösung, dem sei gesagt, dass sich nicht jedes Studium monetarisieren lässt. Aus vielen Berufen , vor allem im Bereich der Geisteswissenschaften (z.B. Kunstgeschichte) lässt sich am freien Markt nur schwerlich Kapital schlagen, was es äußerst schwierig machen könnte einen 5-Stelligen Studienkredit zu bedienen. Durch eine Gebühr würde man diesen Wissenschaftsrichtungen ihre Daseinsberechtigung in unserer Gesellschaft absprechen, da sie sich nicht kapitalisieren lassen, obwohl auch diese eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen. Dann läge ein klassisches Marktversagen vor und Staat wäre wieder gefragt, dieses (von Steuergeldern) zu beseitigen z.Z. dem dazugehörigen Rattenschwanz..

Ich studiere jetzt im 3. Semester VWL und davon das erste noch mit Studiengebühren. Ich konnte durch die Abschaffung ehrlich gesagt, keine Unterschiede, weder in der Ausstattung, noch im Studienangebot meiner Universität feststellen. Das könnte allerdings daran liegen, dass sie recht großzügige Fördermittel von Bund erhält. Wie es anderswo aussieht kann ich nicht beurteilen. Meiner Meinung nach sind die Studiengebühren aber im Vergleich zu den Kosten vieler Studienfächer (z.B. Medizin) eh ein Tropfen auf dem heißen Stein..
 
Bei meinem Sohn, der im Oktober nach 6 Semestern in Kiel seinen Abschluss als BSc Volkswirtschaftslehre gemacht hat, wäre nach 8 Semestern keine Exmatrikulation, sondern nur ein "Gespräch" mit der Studienberatung vorgesehen gewesen. Erst nach 12 Semestern wird (wenn keine besonderen Gründe vorliegen, die man sich aber leicht konstruieren kann) tatsächlich durchgegriffen. Das halte ich für unsinnig.

Aus Bayern und hier aus Hannover habe ich, mit einigen Ausnahmen, nur Gutes von der Verwendung der Studiengebühren gehört. Die Ausstattung ist, laut einiger Studenten, deutlich verbessert worden. Vergleiche ich die Ausstattung der Uni Kiel (CAU) mit der in München, bestätigt sich mir das. In WiSo-Rechenzentrum der Uni Kiel stehen nur wenige Computer, die jünger sind als fünf Jahre. Einige arbeiten noch mit Pentium-2-Prozessoren. Außerdem kam es, bevor in Hamburg die Gebühren abgeschafft wurden, zu massiven Abwerbungen von ganzen Lehrstühlen aus Kiel nach Hamburg. Warum sollten die Professoren das tun, wenn sie keinen Vorteil daraus gezogen hätten?
 
Ich frage mich, was dieses ewige Lamentieren über "Dauerstundenten" soll. Seit der Bologna Reform ist in den meisten Studienfächern eine Zwangsexmatrikulation vorgesehen, wenn man es nicht schafft, dass Studium im Rahmen der Regelstudienzeit abzuschließen (6 Semester +2). ...

Selbst wenn diese Regelung konsequent angewendet würde, hilft sie nicht gegen die Gemütlich-Studenten, die dann immerhin für 8 Semester locker-flockig engagierten jungen Menschen den Studienplatz wegnehmen.
 
Selbst wenn diese Regelung konsequent angewendet würde, hilft sie nicht gegen die Gemütlich-Studenten, die dann immerhin für 8 Semester locker-flockig engagierten jungen Menschen den Studienplatz wegnehmen.


Wenn man selbst nicht studiert ist das vielleicht schwer nach zu vollziehen, aber es wird von Seiten der Uni (zumindest hier) erheblicher Druck auf die Studenten ausgeübt, dass Studium innerhalb der Regelstudienzeit abzuschließen. Es kann aber jedem mal passieren, dass ein Semester wiederholt werden muss. Außerdem wird nach dem 6. Semester oft die Zahlung des Bafögs eingestellt.

Bei meinem Sohn, der im Oktober nach 6 Semestern in Kiel seinen Abschluss als BSc Volkswirtschaftslehre gemacht hat, wäre nach 8 Semestern keine Exmatrikulation, sondern nur ein "Gespräch" mit der Studienberatung vorgesehen gewesen. Erst nach 12 Semestern wird (wenn keine besonderen Gründe vorliegen, die man sich aber leicht konstruieren kann) tatsächlich durchgegriffen. Das halte ich für unsinnig.

Aus Bayern und hier aus Hannover habe ich, mit einigen Ausnahmen, nur Gutes von der Verwendung der Studiengebühren gehört. Die Ausstattung ist, laut einiger Studenten, deutlich verbessert worden. Vergleiche ich die Ausstattung der Uni Kiel (CAU) mit der in München, bestätigt sich mir das. In WiSo-Rechenzentrum der Uni Kiel stehen nur wenige Computer, die jünger sind als fünf Jahre. Einige arbeiten noch mit Pentium-2-Prozessoren. Außerdem kam es, bevor in Hamburg die Gebühren abgeschafft wurden, zu massiven Abwerbungen von ganzen Lehrstühlen aus Kiel nach Hamburg. Warum sollten die Professoren das tun, wenn sie keinen Vorteil daraus gezogen hätten?

Das kann ich nicht beurteilen, da ich die Studienverordnung der Uni nicht kenne. Ich komme zwar aus Hannover, habe mich aber nie ernsthaft mit der Uni dort beschäftigt.

Edit: Meine Uni hat zum letzten Semester übrigens viele der "Gemütlich-Studenten" an die frische Luft gesetzt, nachdem man sie zwei Semester zuvor gewarnt hatte, ihr Studium abzuschließen
 
Kann ich bestätigen!!

Und manche davon wissen überhaupt nicht wofür sie da eigentlich unterschreiben.
 
....
Und manche davon wissen überhaupt nicht wofür sie da eigentlich unterschreiben.

Oder Eigeninteresse? Die werden häufig besser wissen, wie sauer man für die Finanzierung des Studiums arbeiten muss, als die gemütlich dahinstudierenden Kinder und Enkel. :b
 
Kann natürlich auch sein.
Aber wenn man gefragt wird wofür man da jetzt eigentlich unterschreibt stimmt einen das schon nachdenklich.
 
Allen einen lieben Dank, die diesem Aufruf folgen und schon folgten; die mein Anliegen hier verstehen, den Intellekt dazu mitbringen und die Erfahrung drumrum, wissen um was es wirklich grundlegend geht, man liest ja auch gute Einträge. Klar war mir auch, dass es Contras gibt. Doch dazu halte ich mich heraus, freie Meinungsäußerung ist ja wichtig.

UND wie bereits im ersten Post erwähnt, geht es mir um Gleichberechtigung/Gleichstellung für alle in unserem Land und wenn es schon Gebühren geben muss, dann auch für alle flächendeckend (ich weiß ist Ländersache), sowie dann vllt. in einem geringeren Maße!
Denn wenn man es mal genauer betrachtet, könnten dann die Uni`s außerhalb Bayerns noch voller werden ... wer mitdenkt, weiß wie ich das meine, denn dazu beklagen sich heute schon Leute aus andren Bundesländern
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. Das ihre Unis zu voll sind, "Flüchtlinge der Studiengebühren", der drängenden starken Geburtenjahrgänge, sie zusätzlich mit überfüllen. Von andren Dingen wie "Wegfall der Wehrpflicht", G8-Erstlingskommilitonen usw., mal abgesehen. UND ja, ich weiß auch, dass gewisse Kreise gerne unter sich bleiben würden *zwinker*! Doch wer jammert denn am meisten, das zukünftig Fachkräfte in allen Bereichen/Etagen fehlen werden, wegen dem sog. Demografischem Wandel?! Da muss an jeder Basis geschraubt werden.

Auch wollte ich damit keine mords Diskussion auslösen, eben nur eine Art Erinnerung bringen, für die, die es auf keinen Fall verpassen wollen, ihre Unterschrift abzugeben. Alle anderen können tun und lassen was sie wollen, das geht mir bei der Geschichte eh am Po vorbei. Egal was hier teils für PRO & CONTRAS getickert wurden
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.

Wobei
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?!?! Holte auch gerade diese Diskussion drumherum das Thema immer mal wieder hoch, erfüllte somit für mich auch seinen Zweck ...
Danke hiermit auch dann diesen Usern, die hier auf ihre Weise - somit für Traffic im Thema selber sorgten
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. :-X
Es somit doch noch von dem einen, oder anderen gesehen wurde, den ich mit dem Thread erreichen wollte.

Ansonsten kann ich nur beipflichten zum Thema "jobben neben dem Studium", schrieb das auch schon im Kleinen, denn nicht immer und in allen Studiengängen ist es möglich, sich regelmäßig rund ums Semester Geld dazu zu verdienen, leider. Ein Großteil tut das ja sowieso, (wobei das auch nicht immer leicht ist, da etwas zu finden, denn AG sind leider auch lang nicht so flexibel getacktet, wie man es sich wünschen würde). UND die Kosten die man noch zusätzlich hat, sind nicht von schlechten Eltern ... wer studiert (hat), weiß auch das.

Außerdem findet man sicher in allen Sparten der Arbeitswelt Leute, die fehl an ihrem Arbeitsplatz sind, das betrifft sicher nicht nur "Studierte" in "höheren Pöstchen", um dieser Diskussion auch etwas beizufügen. Solch Leute findet man überall ... die sich dann aber früher oder später auch selber im Wege stehen.

UND nun Endspurt für alle, die es noch tun WOLLEN! Bis kommenden Mittwoch kann man noch UNTERSCHREIBEN, dass heißt gegen Studiengebühr sein, nochmals für die, die es nicht verstanden haben
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! Vermutlich lebt man außerhalb der bayr. Hoheitsgebiete
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!

Noch zu erwähnen ist, dass auch morgen Samstag den 26. Februar 2013, viele Städte/Gemeinden/Kreise zum Unterschreiben geöffnet haben. Kann man auch meist der Tagespresse, oder den HP`s der Gemeinden/Städte/Kreise entnehmen, gibt auch viele zusätzliche Unterschriftsorte innerhalb der Gemeinden etc. --->>>auf zum Endspurt!


PS:
Diskussionen dazu, stören mich weiterhin nicht
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!
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TRAFFIC fördert die Wahrnehmung meiner Aktion zu diesem Thema
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!!!!!!!!!!!!!!
 
Allen einen lieben Dank, die diesem Aufruf folgen und schon folgten; die mein Anliegen hier verstehen, den Intellekt dazu mitbringen und die Erfahrung drumrum, wissen um was es wirklich grundlegend geht, man liest ja auch gute Einträge. Klar war mir auch, dass es Contras gibt. Doch dazu halte ich mich heraus, freie Meinungsäußerung ist ja wichtig.

...das geht mir bei der Geschichte eh am Po vorbei. ...

Mit ausreichend "Intellekt" und "Erfahrung" wäre dir gar aufgefallen, dass auch und insbesondere die hier angeführten Contra-Argumente fundiert und unwiderlegt sind. Aber das geht dir sicher am "Po vorbei", zumal die grundrechtlich verbriefte Meinungsfreiheit ja auch für weniger fundierte Meinungen gilt. :) :-)
 
Mit ausreichend "Intellekt" und "Erfahrung" wäre dir gar aufgefallen, dass auch und insbesondere die hier angeführten Contra-Argumente fundiert und unwiderlegt sind.

Tja, dasselbe gilt auch für die Pro-Argumente. Hier wird aneinander vorbei argumentiert. Die Fronten haben sich bei "Chancengleichheit" und "Weniger Langzeitstudenten" verfestigt. Beides valide Punkte (da wird mir hoffentlich jede(r) zustimmen), zusammen aber nicht umsetzbar, solange man sich nur auf die Frage nach Studiengebühren konzentriert.

Meinungsfreiheit ist eine tolle Sache, hier mutiert sie aber zu Ignoranz.
 
Nunja, Chancengleichheit und Studiengebühren halte ich sehr wohl für vereinbar. Jedoch sind kleine Reformen nötig: Wie wäre es denn, wenn der Staat beispielsweise den Studenten die Gebühren kostenlos vorfinanziert und letztere diese dann bei Überschreiten der (ich sag jetzt mal irgendwas) 40.000€ brutto Jahreseinkommen abstottern. Falls sie zu Langzeitstudenten mutieren, könnte man Zinsen erheben und weniger vorfinanzieren.
Im Ansatz wurde das glaube ich in Hamburg schon so gemacht.

@Z-Woman: Schade finde ich es schon, dass du nicht auf meine Frage eingehst. Insbesondere bedauere ich aber, dass du den von dir ja proklamierten, im Gegensatz zu Personen, die deine Meinung nicht teilen, höheren Intellekt deiner selbst hier in so gekonnter Weise verbirgst. Das kann leicht den Eindruck ideologischer Verblendung vermitteln. ;)
 
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