BAYERN - NEIN zur Studiengebühr

Eben nicht. Vielleicht liest du bei Gelegenheit einfach mal in Ruhe nach. ;)
Glaub' mir, ich habe mir dieses Stammtischgesabber schon mehr als einmal durchgelesen. Folgende Argumente wurden von keinem widerlegt.

- höhere Kosten für Studierende treffen diejenigen aus weniger priviligierten Familien zuerst, die Idee mit den Studienkrediten verschiebt diese Unwucht einfach weiter in die Zukunft, weil man die ersten 5 Jahre den Kredit abstottert.
- Fachkräfteproblematik in den MINT - Fächern wird verschärft oder zumindest nicht ENTschärft, dies ist für die Gesellschaft ein viel größeres Übel, als 10.000 "Gemütlichstudenten"
- erster Bildungsweg ist für Azubis kostenlos, warum nicht auch für Studenten? Das Argument mit der kostenpflichtigen Meisterprüfung ist deplatziert, kostet doch jede WEITERbildung auch den Akademikern (bzw. deren Arbeitgebern) sehr viel Geld
- warum soll das Studium von den Verursachern mitfinanziert werden und Schule, Polizei, Infrastruktur, Armee nicht?

Aufgrund des durchschnittlichen Alters der Forumsteilnehmer (35-40 ?) hat hier keiner die Studiengebühren am eigenen Leib erfahren. Ich weiß wie sich für ein Arbeiterkind ein Studium mit Nebenjobs und ein Berufseinstieg mit Schulden im fünfstelligen Bereich anfühlen. Und dabei habe ich gar keine Studiengebühren zählen müssen!

Schlussendlich darf natürlich der Steuerzahler entscheiden, wofür sein Geld ausgegeben wird. Ich hoffe nur, dass bei seiner Entscheidung nicht nur kurzfristige Vorteile berücksichtigt werden.
 
@ Cepheus
^^^^ Dem kann ich nur beipflichten ^^^^
DAAAAAANKE für die Mühen, denn auch ich habe keine Lust, wie bereits auch mitgeteilt, mich an ST-Diskussionen zu beteiligen.
Bringt unter dem Strich sowieso nicht das, was ich bezwecken möchte mit diesem Thread, nicht an ST`n dieser Welt und schon gar nicht in einem Forum!

Habe bereits meine Meinung und mein Anliegen, den Zweck des Threads - ausreichend dargestellt.
Schreiben könnte man dazu, logisch, mehr als genug, jeder hier, egal ob dafür oder dagegen. Ist mir zu mühsam, da agiere ich eher sinnvoller zu dem Thema, nicht nur HIER!

Achja und ich denke auch folgendes kann man nur untermalen; Bildung von einst, kann man nicht mit Bildung von irgendwann vergleichen. Es hat sich viel geändert und ich kann auch seiner Meinug nur beipflichten:


Denn selbst Professoren legen es ihren "Untergebenen" nicht selten nahe, sich wenn es irgend möglich, auf`s Studium zu konzentrieren; was genau auf das Thema Finanzierung gemünzt ist.

Meinen Intellekt, wird sicher auch hier keiner deuten müssen, also macht euch keine Mühe, für die die das hier indirekt wohl schon anzweifeln, *fg*!
Geht mir auch ... ihr wisst schon was, *fg*!

UND wenn man so manchen näher betrachtet, den man hier als "faulen Langzeitstudenten" betrachtet, dann sieht man zu großen Anteilen, dass es DIE sind, die von zuhause "gestopft" werden, genau DIE, welche die Studiengebühr .... *höhöh*, jetzt kommt es wieder:

"AM PO VORBEI GEHEN"!

Da Papi das schon richtet, oder auch Mami, oder sonstwer.

UND ich gehöre auch zu der Bevölkerungsgruppe, bei der die Finanzierung eines Studiums - nicht unbedingt eine Rolle spielt, das nur nebenbei bemerkt.

Mein Einsatz dazu dient der Gleichstellung alles Studenten in Deutschland. Denn wir brauchen alle mit Köpfchen für die Zukunft des Landes, um auch da weiter global mit guter Basis und Auswahl mitspielen zu können.



Schönen Tag noch allen, die solch Komentare nicht gerne lesen ;-)!

OB mein Einsatz lohnt, auch der vieler anderer dazu in Bayern, wird man sehen.

Sesselpupser die sich in Foren nur ihre Zeit mit ellenlangen, aroganten Posts die Zeit tot schlagen, benötigt die Zukunft nicht zwingend :-)))

Letzteres ist nicht böse gemeint! Ich steh nur auf AKTIVES mitgestalten unserer aller Zukunft im Lande! Tägliches MIT-Blubbern in Foren verzwick ich mir.
 
Glaub' mir, ich habe mir dieses Stammtischgesabber schon mehr als einmal durchgelesen. ...
Vorab: Die Verwendung polemischen Vokabulars wie "Stammtischgesabber" in einer sachlichen und überwiegend mit fundierten Argumenten geführten Diskussion erweckt einen Eindruck, der dir nicht gerade gut zu Gesicht steht. Der Eindruck bestätigt sich dann leider:

...
- höhere Kosten für Studierende treffen diejenigen aus weniger priviligierten Familien zuerst, die Idee mit den Studienkrediten verschiebt diese Unwucht einfach weiter in die Zukunft, weil man die ersten 5 Jahre den Kredit abstottert. ...

Nicht "zuerst", sondern "mehr". Mit dieser Änderung ist die Aussage - natürlich - richtig, nur spätestens angesichts der tragfähigen Pro-Argumente keine sonderlich starke Position. Der Wunsch nach Chancengleichheit zwischen unterschiedlich "privilegierten" Menschen ist ein Redlicher, er ist aber realitätsfern. Ohnehin stell(t)en die Studiengebühren angesichts ihrer sehr überschaubaren Höhe auch für weniger wohlhabende Menschen keine Zugangsschranke dar, sondern vielmehr eine zusätzliche Belastung.

...
- Fachkräfteproblematik in den MINT - Fächern wird verschärft oder zumindest nicht ENTschärft, dies ist für die Gesellschaft ein viel größeres Übel, als 10.000 "Gemütlichstudenten" ...

Das ist kein Argument, sondern sind lediglich zwei unbelegte Behauptungen. Das Fachkräfteproblem wird durch den Wegfall der Studiengebühren in keiner Weise gelöst - das ist schlicht ein anderes Thema. Es ist auch realitätsfern zu unterstellen, durch die Studiengebühren wäre der Zugang zu den MINT-Studiengängen eklatant erschwert. Die Relation zu den "Gemütlichstudenten" ist dann vollends sachfremd.

...
- erster Bildungsweg ist für Azubis kostenlos, warum nicht auch für Studenten? Das Argument mit der kostenpflichtigen Meisterprüfung ist deplatziert, kostet doch jede WEITERbildung auch den Akademikern (bzw. deren Arbeitgebern) sehr viel Geld ...

Der erste Satz ist kein Argument, sondern eine Frage. Auch zu deinen Gunsten umformuliert ist das Argument untauglich: Azubis werden für ihre Ausbildung (in Maßen) entlohnt, weil sie während der Ausbildung dem Unternehmen bereits (in Maßen) einen Mehrwert bringen. Das ist bei Studenten in Bezug auf die Universität eben nicht der Fall. Sie kosten schlicht Geld - und zwar sehr viel.

...
- warum soll das Studium von den Verursachern mitfinanziert werden und Schule, Polizei, Infrastruktur, Armee nicht? ...

Auch das ist wieder eine Frage. Die Umformulierung als "Argument" ist untauglich, geradezu eine Perversion des allgegenwärtigen Umstandes, dass die Inanspruchnahme einer Leistung in aller Regel von demjenigen, der sie in Anspruch nimmt, auch zu bezahlen ist. Mit der Polizei etc. bringst du dann einmal mehr einen sachfremden und damit untauglichen Vergleich.

... Aufgrund des durchschnittlichen Alters der Forumsteilnehmer (35-40 ?) hat hier keiner die Studiengebühren am eigenen Leib erfahren. Ich weiß wie sich für ein Arbeiterkind ein Studium mit Nebenjobs und ein Berufseinstieg mit Schulden im fünfstelligen Bereich anfühlen. Und dabei habe ich gar keine Studiengebühren zählen müssen! ...

Mit diesem Wissen bist du hier in reichhaltiger Gesellschaft - und zwar mit vielen ehemaligen Studenten, die ihr Studium aus eigener Tasche engagiert durchgezogen und erfolgreich abgeschlossen haben. Das war und ist anstrengend, aber machbar. Und es bleibt auch mit (maßvollen) Studiengebühren machbar.


Mit diesen Anmerkungen möchte ich - jedenfalls für mich - die Diskussion nicht wieder eröffnen, die für mich bereits abgeschlossen war. Es ging mir nur darum dir aufzuzeigen, dass du mit deinen Anmerkungen neben dem Ziel liegst. Natürlich wirst du das anders sehen und mein "Gesabber" keineswegs nutzen, um deine Position zu überdenken. ;)
 
...das geht mir bei der Geschichte eh am Po vorbei. ...

...Stammtischgesabber ... .
... "AM PO VORBEI GEHEN"! ...
... Sesselpupser ....

Derart komprimiert wird nun doch einmal die "Qualität" der Argumente deutlich. :t Da fragt man sich doch glatt, ob es vor allem nicht ein vergrößertes Angebot an abendschulischer Fortbildung geben müsste, das für die Teilnehmer nicht nur kostenfrei ist, sondern ggf. auch noch durch ein attraktives Prämienmodell beworben wird. %:
 
Auch wenn ich meinen Standpunkt zu dem Thema eigentlich schon klar gemacht habe und das Thema damit für mich erledigt ist würde ich trotzdem gerne noch einen konstruktiven Vorschlag machen:

Wenn schon am Modell der Studiengebühren festgehalten werden soll, dann sollte man zumindest über folgende Änderungen nachdenken:

Erstens sollten Studiengebühren nicht mehr pauschal erhoben werden, sondern von den tatsächlichen Kosten des Studienganges abhängig gemacht werden. Denn ich sehe es nicht ein, mit meinen Studiengebühren für mein (für die Uni) nicht sehr kostenintensives Studium, auch noch Medizinstudenten mit zu finanzieren.

Und zweitens sollten deutlich mehr Stipendien an unterprivilegierte Studenten vergeben, damit auch Studenten aus Einkommensschwächeren Haushalten sich ein Studium noch leisten können. Die momentane Stipendienvergabe in Deutschland ist absolut beschämend und mit der zusätzlichen Belastung durch Studiengebühren ist es niemandem mehr zuzumuten, sein Studium ausschließlich über das Bafög zu finanzieren.
 
Auch wenn ich meinen Standpunkt zu dem Thema eigentlich schon klar gemacht habe und das Thema damit für mich erledigt ist würde ich trotzdem gerne noch einen konstruktiven Vorschlag machen: ....

:t

Noch ein kleiner, freilich nicht neuer Vorschlag sei ergänzt: Sehr überschaubare Gebühren während der Regelstudienzeit, aber zunehmend erhebliche Gebühren bei deren Überschreiten. :) :-)
 
... Keiner wird zum Studium gezwungen!

:t :t :t

Es ist wie gesagt ohnehin ein erhebliches Problem, dass viel zu viele Menschen ein Studium aufnehmen, die zu dessen erfolgreichem Abschluss nicht willens und/oder nicht in der Lage sind. Dieses Problem lässt sich m. E. nicht vollständig durch Gebühren lösen, sondern eher durch frühe, häufige und konsequente Leistungskontrollen.
 
Wer einen besonderen intellektuellen Anspruch erhebt sollte auch wissen und berücksichtigen, dass die Lehrzeit eines AZUBI mit der der begleitenden Berufsschulausbildung Teil der allgemeinen Schulpflicht in diesem Lande ist. Aus diesem Grunde ist es selbstverständlich korrekt, diesen Bildungsweg wie auch den zu einem höhreren Schulanschluss ohne Gebühr zu ermöglichen. Wobei in einzelnen Bundesländern auch der Schulbesuch für Lehrmittel, Reisen etc. die Bildungspflichtigen, bzw. deren Eltern erheblich finanziell belasten. Spätestens mit dem Abitur endet die Pflicht und die Kür beginnt. Von daher ist der Hinweis auf die Kosten der Meisterausbildung sehr wohl stichhaltig. Wer mehr will (was ja wie eine akademische Laufbahn i.d.R. auch mit Vorteilen beim späteren Einkommen verbunden ist), soll sich das erarbeiten. Entweder spart er vorher (wie der Geselle), oder später ("Nachsparen" war vor Jahren mal eine Umschreibung für Kreditfinanzierung in der BMW-Werbung). Auf die erfolgsorientierten Steuerungsmöglchkeiten so einer Gebühr wurde mehrfach hingewiesen. Die hier vorgetragene Argumentation des TE bestärkt mich eher in der Meinung, dass es hier nicht um eine grundlegende Verbesserung des Bildungssystems, sondern schlicht um persönliche Interessen einer Gruppe geht.
 
:t :t :t

Es ist wie gesagt ohnehin ein erhebliches Problem, dass viel zu viele Menschen ein Studium aufnehmen, die zu dessen erfolgreichem Abschluss nicht willens und/oder nicht in der Lage sind. Dieses Problem lässt sich m. E. nicht vollständig durch Gebühren lösen, sondern eher durch frühe, häufige und konsequente Leistungskontrollen.

Diese Behauptung finde ich sehr interessant auch wenn sie sich nicht mit meiner persönlichen Wahrnehmung deckt.
An meiner Uni (ich sag's jetzt mal: Heidelberg) ist es in vielen Studiengängen so geregelt, dass es für das erste Semester ein Pflichtprogramm gibt, welches man bestehen muss, um das Studium fortzusetzen. Sollte dies nicht im 2. Versuch gelingen, kann man sich ein neues Studienfach suchen (was bei der Vorleistung nicht so ganz einfach sein sollte). Die Durchfallquote bei diesen Test ist eigentlich recht moderate (außer in Mathematik: Durchfall- und Abbruchquote im 1. Semester: ~30%).
ABER: Ich weiß nicht, wie es anderswo aussieht


sent by zroadster.com app
 
Diese Behauptung finde ich sehr interessant auch wenn sie sich nicht mit meiner persönlichen Wahrnehmung deckt.
An meiner Uni (ich sag's jetzt mal: Heidelberg) ist es in vielen Studiengängen so geregelt, dass es für das erste Semester ein Pflichtprogramm gibt, welches man bestehen muss, um das Studium fortzusetzen. ...

Abgesehen von dem Umstand, dass sich in Heidelberg ohnehin überdurchschnittlich viele leistungsfähige und -willige Studenten finden, gibt es für einige Studiengänge mittlerweile in der Tat ein Pflichtprogramm mit "Siebeffekt". :t Insofern ist das angesprochene Problem für einige Studiengänge mittlerweile gelöst, oder wenigstens erheblich verringert. Für manche Studiengänge besteht das Problem leider noch.

Insofern konstatiere ich gerne, dass meine Wahrnehmung zu diesem Thema etwas einseitig geprägt ist, besser ich meine Anmerkung in Bezug auf einige Studiengänge etwas relativiert hätte. ;)
 
Mit diesen Anmerkungen möchte ich - jedenfalls für mich - die Diskussion nicht wieder eröffnen,

mission accomplished...

Natürlich wirst du das anders sehen und mein "Gesabber" keineswegs nutzen, um deine Position zu überdenken. ;)

meine Position habe ich bereits in meinem 2. Post kundgetan: PRO Studiengebühren ab einem bestimmten Semester. Der Rest war ein Versuch, die Sache etwas differenzierter darzustellen. Wen interessiert's, stimmt? Mein Mitteilungsbedürfnis ist nicht ausreichend ausgeprägt, also sei das Feld Dir überlassen.
 
Bin mal wieder bedürftig etwas mitzuteilen :p :P.

HEUTE letzter Tag der Eintragungsmöglichkeit!

Wird knapp, doch diese erste Hürde könnte heute gar geknackt werden!

Stand von gestern:
Volksbegehren gegen Studiengebühren in Bayern

Wobei Meister Seehofer gestern in den Medien von sich gab:

Die Studiengebühr wird auch so entsorgt
wink.gif
, abwarten und Tee trinken; Landtagswahlen stehen an und dagegen sind ja nur die "EFFDEEPEE`n" des Landtages.

Ein Schelm der böses dabei denkt
cool.gif
.

Brumm, brumm
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_____________________ weg bin ich wieder!
 
TOPP Aktion :11singerz ; auf die Bayern kann man dann doch zählen, wenn sie aktiv "Politik" mitgestalten können und für Gleichberechtigung im ganzen Lande - unterstützend mitwirken :t . Besser konnte es nicht kommen, nun abwarten, wie es weiter in die Tat umgesetzt wird.

DANK auch an alle die durch den Aufruf hier, dazu angeregt/erinnert wurden, den Po vom weichen Sofa zu nehmen. Mehr wollte ich mit dem Thema nicht erreichen.
Denn mein Po war viele, viele Stunden aktiv dabei ... nicht nur mit Geblubber!

@ Über mir ----> :5juggle2z corn2... lass gut sein, mit deinen unterschwelligen Bemerkungen :Banane35: !

Brumm, brumm
smileys-auto-047864.gif
_____________________ weg bin ich wieder und raus aus dem Thema, ist abgehakt!
 
DANK auch an alle die durch den Aufruf hier, dazu angeregt/erinnert wurden, den Po vom weichen Sofa zu nehmen. Mehr wollte ich mit dem Thema nicht erreichen.
Denn mein Po war viele, viele Stunden aktiv dabei ... nicht nur mit Geblubber!

Ja, danke für Deine Anregung / Erinnerung!
Ich habe auch den Po vom weichen Sofa genommen und anschließend war er viele Stunden aktiv ... nicht nur mit Geblubber... sondern mit Zettifahren!
Aufgrund Deines blöden Blablabla habe ich mich spontan daran erinnert, dass da noch was anderes ist, was mich wesentlich mehr interessiert als Studiengebühren ... :) :-)
 
OK, die haben jetzt ihre nötigen 10%!

Es ist eh eine Schande das wegen sowas eh Steuergelder verschwendet werden.

Möchte nicht wissen was der folgende Entscheid kostet.

Und ich werde alles dafür tun, dass auch in Zukunft für Bildung bezahlt werden muss.
Das hat jetzt nichts mit Langzeitstudenten zu tun.

Wie ich schon geschrieben habe. Man nimmt eine staatl. Leistung in Anspruch. Warum sollen
alle Steuerzahler die Ausbildung für zukünftige Gut-Verdiener bezahlen?

Ich bin auch Gut-Verdiener. Aber ich musste mir meine Ausbildung nach der Gesellenprüfung
selbst finanzieren.

Ich empfinde das Anliegen dieses Volksbegehrens einfach als unterste Schublade.
Wir alle zahlen für Bildungsschmarotzer! (ja Schmarotzer.... denn wer zahlt dafür?)

Die gönnen sich ne Ausbildung auf Kosten der Allgemeinheit!
 
...Ich empfinde das Anliegen dieses Volksbegehrens einfach als unterste Schublade.
Wir alle zahlen für Bildungsschmarotzer! (ja Schmarotzer.... denn wer zahlt dafür?)

Die gönnen sich ne Ausbildung auf Kosten der Allgemeinheit!

Keine Sorge, wegen solchen wie der Fred-Erstellerin wird das Studium früher oder später wieder etwas kosten. :D
 
ich verstehe immer nicht, warum man - gerade bei solchen Themen - immer gleich so persönlich werden muss :T .... :j

Z-Woman hat einen Thread eröffnet, nicht mehr und nicht weniger :M

Ich bin gegen eine Studiengebühr.

Ich komme aus dem Zeitalter, wo solche Dinge kein Thema waren. Die Studenten konnten entweder Bafög beantragen (Zinsloses Darlehen) oder aber die Unterstützung der Eltern nutzen. Alles in Allem reichte das Geld nicht aus, um ein Zimmer in einer WG + Nebenkosten zu finanzieren. D.h., man war gezwungen nebenbei jobben zu gehen.

Selbstverständlich gab es auch die Nebenberufe "Tochter", "Sohn" oder aber Langzeitstudenten, welche sich aber eher in den "Nebenfächern tummelten" .... also wirtschaftlich gesehen die Portokasse des jeweiligen Landes ;)

Wichtige Literatur habe ich mir auch schon früher gekauft, ohne darauf zu hoffen, diese wären in der Bücherei zu haben ;) (das war übrigens auch schon auf dem Gymnasium so)

Wenn sich nur noch die "Previligierten" die Ausbildung ihrer Brut erlauben können, sind wir nicht mehr beim Thema "jeder wie er kann" sondern "jeder wie er finanzieren kann" angekommen.

Intelligenz hat nichts mit den finanziellen Verhältnissen der Eltern zu tun (oder wie will ein 18-19-jähriger - wenn er nicht gerade geerbt hat, sich das Studium finanzieren????????)
 
ich verstehe immer nicht, warum man - gerade bei solchen Themen - immer gleich so persönlich werden muss :T .... :j

Z-Woman hat einen Thread eröffnet, nicht mehr und nicht weniger :M

Ich bin gegen eine Studiengebühr.

Ich komme aus dem Zeitalter, wo solche Dinge kein Thema waren. Die Studenten konnten entweder Bafög beantragen (Zinsloses Darlehen) oder aber die Unterstützung der Eltern nutzen. Alles in Allem reichte das Geld nicht aus, um ein Zimmer in einer WG + Nebenkosten zu finanzieren. D.h., man war gezwungen nebenbei jobben zu gehen.

Selbstverständlich gab es auch die Nebenberufe "Tochter", "Sohn" oder aber Langzeitstudenten, welche sich aber eher in den "Nebenfächern tummelten" .... also wirtschaftlich gesehen die Portokasse des jeweiligen Landes ;)

Wichtige Literatur habe ich mir auch schon früher gekauft, ohne darauf zu hoffen, diese wären in der Bücherei zu haben ;) (das war übrigens auch schon auf dem Gymnasium so)

Wenn sich nur noch die "Previligierten" die Ausbildung ihrer Brut erlauben können, sind wir nicht mehr beim Thema "jeder wie er kann" sondern "jeder wie er finanzieren kann" angekommen.

Intelligenz hat nichts mit den finanziellen Verhältnissen der Eltern zu tun (oder wie will ein 18-19-jähriger - wenn er nicht gerade geerbt hat, sich das Studium finanzieren????????)


Grundsätzlich bin ich bei dir.

Aber du vergisst dabei, dass sich das ganze Wesen des Lernens verändert hat. Wir hatten früher auf der Realschule im Schreibmaschinensaal ca. 25 TA Elektroschreibmaschienen. Heute stehen dort 30 nagelneue Laptops. Welche alle 2 Jahre erneuert werden müssen. Die alten TA´s standen dort ca. 12 Jahre.

Auch Bücher und Software, müssen anhand des schnellen Fortschrittes ständig neu angeschafft werden. Oder willst Du, dass dein Kind noch D-Base lernt
anstatt schon Excel?

Das alles verschlingt Unsummen.

Bildung hat nichts mit privilegiert zu tun. Aber es kann nicht angehen, dass diejenigen, welche studieren wollen. Dies auf Kosten
von Allen machen. Und ich denke ein Beitrag dazu wäre nur gerecht.

Mein Lehrbub hat nicht das Zeug zum Studieren. Aber er arbeitet, macht demnächst seine Gesellenprüfung, danach werde ich
ihn weiter beschäftigen. Er hat, und wird auch nie eine Uni in Anspruch nehmen. Aber mit seinen Steuern finanziert er sie. Er
finanziert die Ausbildung von Leuten, die wesentlich später als er anfangen zu arbeiten. Also auch wesentlich später anfangen
Steuern zu bezahlen. Ist das gerecht????

Und falls mein Lehrbub in 1 Jahr einen Geistesblitz bekommen sollte, und sich weiterbilden will. Dann sei froh, dass du
ein Kind auf der Uni hast. Denn die 500EUR pro Semester sind ein Witz gegen dass was eine Weiterbildung im Handwerk
kostet.

Ihr Jammert alle auf ganz ganz hohem Niveau!
 
Grundsätzlich bin ich bei dir.

Aber du vergisst dabei, dass sich das ganze Wesen des Lernens verändert hat. Wir hatten früher auf der Realschule im Schreibmaschinensaal ca. 25 TA Elektroschreibmaschienen. Heute stehen dort 30 nagelneue Laptops. Welche alle 2 Jahre erneuert werden müssen. Die alten TA´s standen dort ca. 12 Jahre.

Auch Bücher und Software, müssen anhand des schnellen Fortschrittes ständig neu angeschafft werden. Oder willst Du, dass dein Kind noch D-Base lernt
anstatt schon Excel?

Das alles verschlingt Unsummen.

Bildung hat nichts mit privilegiert zu tun. Aber es kann nicht angehen, dass diejenigen, welche studieren wollen. Dies auf Kosten
von Allen machen. Und ich denke ein Beitrag dazu wäre nur gerecht.

Mein Lehrbub hat nicht das Zeug zum Studieren. Aber er arbeitet, macht demnächst seine Gesellenprüfung, danach werde ich
ihn weiter beschäftigen. Er hat, und wird auch nie eine Uni in Anspruch nehmen. Aber mit seinen Steuern finanziert er sie. Er
finanziert die Ausbildung von Leuten, die wesentlich später als er anfangen zu arbeiten. Also auch wesentlich später anfangen
Steuern zu bezahlen. Ist das gerecht????

Und falls mein Lehrbub in 1 Jahr einen Geistesblitz bekommen sollte, und sich weiterbilden will. Dann sei froh, dass du
ein Kind auf der Uni hast. Denn die 500EUR pro Semester sind ein Witz gegen dass was eine Weiterbildung im Handwerk
kostet.

Ihr Jammert alle auf ganz ganz hohem Niveau!

Mein Sohn hatte schon in 2002 ( Eintritt in das Gymnasium) schon PCs sponsort by Elternbeirat oder Gönner, welche Ihre Kinder auf diese Schule schickten. da hat das Land Berlin Nichts bezahlt!

Für eventuelle abgegriffene Bücher mussten wir Elterm pro Jahr € 100,-- bezahlen an die Schule bezahlen + Bücher, welche zu besorgen waren! Das war war in dieser Zeit sogar noch von Berl. Schulgesetz vom Land aus gesetzlich für alle garantiert (also Bücher usw.)

Die Wenigverdiener haben sich damals ( nicht sozial Schwache = Mann verdient u.U. alleine) haben zu der Zeit recht schwer getan (Bücher pro Jahr ca. 200 € ) !

Sorry, aber einen Azubi (welcher noch Geld bekommt) mit einem Studenten (der auch mal auf die 8 Stunden Uni/Tag kommt) zu vergleichen ....... ist für mich ein Vergleich der hinkt.

Als Student hatte man damals Null Einkommen + Nebenkosten der Ausbildung .... evt. einen Kredit an der Backe (Bafög) + Nebenjob (wenn die Eltern das Lernen nicht mitfinanzierten ....

Ich habe für Studiengebühren keinerlei Verständnis.

Das ist eine Finanzierung der Menschen die es finanziell können, aber nicht unbedingt können.
 
sorry, ein Azubi, der eine Weiterbildung macht, verdient auch nix! Und als frischgebackener Geselle zahlt man für die Ausbildung zum staatl. geprüften Techniker pro Semester mal locker 1500EUR! Ohne irgendwelche Hilfe vom Staat.

Und ein Azubi ist genauso ein Mensch wie dein Sohn. Also auch vergleichbar.

Woher willst du wissen was von dem Geld, das er bei mir verdient überhaupt für sich selbst behalten darf?

Und wenn du meinst, dass dieser Vergleich hinkt, dann solltest du mal wieder zur Schule gehen.

Ich weiß ja nicht was dein Kind studiert. Aber mit dem Ergebnis wird er ein Vielfaches von dem
verdienen wie mein Azubi. Dein Kind wird sich mal ein tolles Haus und Auto leisten können.
Mein Azubi muss froh sein wenn er monatlich seine Miete bezahlen kann.

AUSSER mein Azubi macht eine Weiterbildung, für die er viel viel Geld bezahlen muss.
Geld dass er in seiner Ausbildung gar nicht verdienen kann. Denn die Ausbildungsvergütung ist
ein Hungerlohn.

Irgendein gescheiter Politiker hat neulich mal gesagt, dass die Erste Ausbildung immer
kostenlos sein soll.

NA WUNDERBAR.....

Ihr da draussen, habt alle den Schuss noch nicht gehört.
 
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