Glaub' mir, ich habe mir dieses Stammtischgesabber schon mehr als einmal durchgelesen. Folgende Argumente wurden von keinem widerlegt.Eben nicht. Vielleicht liest du bei Gelegenheit einfach mal in Ruhe nach.![]()
- höhere Kosten für Studierende treffen diejenigen aus weniger priviligierten Familien zuerst, die Idee mit den Studienkrediten verschiebt diese Unwucht einfach weiter in die Zukunft, weil man die ersten 5 Jahre den Kredit abstottert.
- Fachkräfteproblematik in den MINT - Fächern wird verschärft oder zumindest nicht ENTschärft, dies ist für die Gesellschaft ein viel größeres Übel, als 10.000 "Gemütlichstudenten"
- erster Bildungsweg ist für Azubis kostenlos, warum nicht auch für Studenten? Das Argument mit der kostenpflichtigen Meisterprüfung ist deplatziert, kostet doch jede WEITERbildung auch den Akademikern (bzw. deren Arbeitgebern) sehr viel Geld
- warum soll das Studium von den Verursachern mitfinanziert werden und Schule, Polizei, Infrastruktur, Armee nicht?
Aufgrund des durchschnittlichen Alters der Forumsteilnehmer (35-40 ?) hat hier keiner die Studiengebühren am eigenen Leib erfahren. Ich weiß wie sich für ein Arbeiterkind ein Studium mit Nebenjobs und ein Berufseinstieg mit Schulden im fünfstelligen Bereich anfühlen. Und dabei habe ich gar keine Studiengebühren zählen müssen!
Schlussendlich darf natürlich der Steuerzahler entscheiden, wofür sein Geld ausgegeben wird. Ich hoffe nur, dass bei seiner Entscheidung nicht nur kurzfristige Vorteile berücksichtigt werden.


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; auf die Bayern kann man dann doch zählen, wenn sie aktiv "Politik" mitgestalten können und für Gleichberechtigung im ganzen Lande - unterstützend mitwirken
... lass gut sein, mit deinen unterschwelligen Bemerkungen
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