war da nicht was mit meister-bafög?
Bitte vergleiche das Meister Bafög nicht mit Uni-Semestern welche man für LAU bekommt.
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war da nicht was mit meister-bafög?
Bitte vergleiche das Meister Bafög nicht mit Uni-Semestern welche man für LAU bekommt.


...Mein Lehrbub ... wird auch nie eine Uni in Anspruch nehmen. Aber mit seinen Steuern finanziert er sie. Er
finanziert die Ausbildung von Leuten, die wesentlich später als er anfangen zu arbeiten. Also auch wesentlich später anfangen
Steuern zu bezahlen. Ist das gerecht????
...

Mein Lehrbub hat nicht das Zeug zum Studieren. Aber er arbeitet, macht demnächst seine Gesellenprüfung, danach werde ich
ihn weiter beschäftigen. Er hat, und wird auch nie eine Uni in Anspruch nehmen. Aber mit seinen Steuern finanziert er sie. Er
finanziert die Ausbildung von Leuten, die wesentlich später als er anfangen zu arbeiten. Also auch wesentlich später anfangen
Steuern zu bezahlen. Ist das gerecht????
Und falls mein Lehrbub in 1 Jahr einen Geistesblitz bekommen sollte, und sich weiterbilden will. Dann sei froh, dass du
ein Kind auf der Uni hast. Denn die 500EUR pro Semester sind ein Witz gegen dass was eine Weiterbildung im Handwerk
kostet.
Ihr Jammert alle auf ganz ganz hohem Niveau!
(ne Hilfskraft braucht nicht unbedingt einen Gesellenbrief)
Oja, es ist eine Schande, dass wir in einem demokratisch geprägten Land leben, gell?OK, die haben jetzt ihre nötigen 10%!
Es ist eh eine Schande das wegen sowas eh Steuergelder verschwendet werden.
[...]
...Auf den Rest deines Postings gehe ich besser nicht ein, denn er spiegelt die allgemeine Anschauung vieler Betriebsleiter wider.
Da jammert ihr groß herum, weil euch doch die Fachkräfte für eure Betriebe fehlen und möchtet sie billig aus dem Ausland importiert haben, denn in Ausbildung von Fachkräften wollt ihr ja nicht investieren. Kostet ja alles nur Geld. Das passt doch alles von vorne bis hinten nicht zusammen.
Ohnehin ist der Fachkräftemangel ein anderes Thema, der mit Studiengebühren eher wenig zu tun hat.
... Wenn es nach Leuten, wie einigen hier ginge, würde schnell die Schulpflicht abgeschafft und Schulgeld wieder eingeführt werden, denn "Was nichts kostet, ist auch nichts wert." ...

... Bei den Statements einiger Forumsmitglieder gefriert mir das Blut. Soviel soziale Kälte ist in ihnen enthalten. Ihnen ist wohl nicht klar, das eine Gemeinschaft, in der einer für den anderen einsteht, stets mehr erreicht als ein loses Gemenge von Einzelkämpfern. ...
... Ich gehe bewusst nicht näher auf die einzelnen Diskussionsbeiträge ein, weil schon genügend Gegenargumente von anderen aufgeführt worden sind und ich durch einige Postings mit zweifelhaftem Inhalt emotional aufgewühlt bin, dass ich mich um Kopf und Kragen schreiben würde.
Mit diesem Posting verabschiede ich mich aus dieser Diskussion.

) Wenn dann mal ein paar Stunden in der Berufsschule ausgefallen sind, durfte ich nicht nach Hause. Ich musste danach arbeiten gehen, weil ich sonst nicht auf die mindestens 7 Stunden gekommen bin. Dann noch ein Berichtsheft führen. Alles machbar und im Bereich des Zumutbaren. Aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich dann abends noch feiern gegangen bin. Abgesehen davon, dass ich dafür viel zu fertig war, hätte mein Chef mir wohl ein paar Takte erzählt, wenn ich am nächsten morgen völlig fertig auf der Arbeit erschienen wäre. Denn auch, wenn ich ein wenig Geld bekomme, statt bezahle. Mein Chef zahlt meine Ausbildung und ihm fehlt eine Arbeitskraft, wenn man nicht fit ist.
das liegt am Menschen und die sind Gott sei Dank individuell gestrickt. Du kannst doch nicht wissen, ob Dein Lehrbub nicht eventuell das Fachabi nachholen und dann eine Fachhochschule besuchen wird, oder ist er nach Deinen Aussagen so unterbelichtet, dass er eine Weiterbildung im 2. Weg niemals packen würde? Ich gehe mal davon aus, dass Du jemanden ausbildest, den Du als potentielle zukünftige ökonomische Wertschöpfung für Deinen Betrieb siehst(ne Hilfskraft braucht nicht unbedingt einen Gesellenbrief)
Auch kann er seine Meisterschule so hinbiegen, dass er nicht tagsüber in der Schule hockt, sondern das ganze nach Feierabend erledigt (wenn er denn mal den Ehrgeiz hat auf Weiterbildung)
Das ganze so hinzustellen, als dass ein Azubi mit seinen Steuern Studenten mitfinanziert,die ja wesentlich später zu arbeiten anfangen halte ich für gewagt. Die meisten Studenten (heute noch) halten sich mit Jobs über Wasser, und durch diese werden nun mal auch Steuern abgeführt
Wenn nun ein Akademiker im Berufsleben mehr verdienen würde als ein Facharbeiter, so zahlt dieser dann auch später mehr Steuern (eben temporär verschoben), was ja auch wieder der Allgemeinheit zu Gute kommt.
Im Übrigen jammert hier doch keiner, wir haben nur unterschiedliche Meinungen und Auffassungen zum Thema.
Warum denn das Abi nachmachen? Eine abgeschlossene Berufsausbildung berechtig doch auch zum (Fach-)Studium.
