Das mit dem Markenimage sollte man auch nicht sehr durch die eigene Brille sehen. Der Aushilfsalonso von heute (legitimer Nachfolger des Provinzfittipaldi, aber Fittipaldi kennt kaum noch jemand) steht mir mit einem Sportmodell beliebigen Premiumherstellers in Kurven gerne im Weg, wenn ich mit dem nicht besonders querdynamischen Wrangler unterwegs bin. Fahre ich mit dem Motorrad, vertrauen eben diese Leute bei der Beschleunigung geradeaus auf die Allmacht des Turbo, verkennen aber, dass sie von 100 bis 200 etwa die Zeit brauchen, die ein Mittelklassemotorrad von 0 auf 200 benötigt und machen komische Sachen. Wenn das die Sportlichkeit der heutigen Zeit ist, baut BMW doch immer noch sehr sportliche Autos und die Kunden sich offenbar damit zufrieden. Wie die genannten Verkaufserfolge zeigen.
Hinzu kommt, das der Gewöhnungsprozess an die heutige Fahrzeugauslegung unmerklich über die Zeit erfolgt ist. Man muss mal einen 25 Jahre alten BMW in gutem technischen Zustand fahren, um den Unterschied zu erkennen. Oder das Fahrgefühl von damals gespeichert haben. Dank Markus Schmickler geht das ja auch mit modernen Autos.
Ja Ja Ja !!! Insbesondere den Langen glauben heraushängen zu lassen, wenn auf gerader Strecke das TDI Motörchen hochzieht (hat ja ein so tolles Drehmoment), aber wehe die erste Kurve kommt...
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