Mein erster 180er

fr.jazbec

macht Rennlizenz
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26 August 2011
Ort
Hattingen
Wagen
anderer Wagen
So,Dienstag war es soweit,hab die Kiste einmal um 180* gedreht und es war(glaub ich)auch das erste Mal,dass mir das überhaupt mit einem Wagen passiert ist,zumindest im Sommer(mit dem E30 hab ich allerdings schon 2& eine 90* Drehung hingekriegt).
Was ist passiert?
Um dies zu verstehen muss ich zuerst anfügen,dass ich das QP in engeren Kurven gerne mal mit dem Heck kommen lasse. In aller Regel setzt dann das ASC ein und mit ein wenig Gegenlenken hat man dann alles schnell wieder eingefangen. Warum ich so etwas mache,es macht mir Spass und ich hoffe dadurch ein instinktives Gefühl für die notwendigen Reaktionen beim Ausbrechen des Hecks zu bekommen,vllt hilfts dann ja mal im Notfall. Bevor jetzt der erhobene Zeigefinger kommt,passiert nur wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer in der Nähe ist und auch Bordsteine und andere Begrenzungen weiter entfernt sind.
Ich fahre also Dienstagabend in Essen die Ruhrallee in Richtung Innenstadt und sehe,dass bei der letzten Ampel,wenn man links abbiegen muss,alles frei ist. Die Strasse ist ein bisschen nass und ich denke mir "da lässt du mal das Heck etwas kommen". Im Scheitelpunkt der Kurve geb ich dann im 3. Gas und werd von der Heftigkeit der Reaktion übelst überrascht. Der Wagen bricht ziemlich ansatzlos heftig aus und vollführt blitzschnell eine halbe Drehung,so dass ich mich im nächsten Augenblick auf der Gegenfahrbahn mit Blick auf die vorher Überholten wiederfinde,voll peinlich.
Passiert ist gar nichts,war ja genug Platz,aber diese Reaktion wird mir eine Lehre sein,da war(zumindest für mich)nichts mit kontrolliertem Gegenlenken,das ging alles so schnell,dass ich damit völlig überfordert war und ich muss mir den Vorwurf gefallen lassen leichtsinnig gewesen zu sein da ich wirklich nichts mehr unter Kontrolle hatte.
In Zukunft werde ich derartige Stunts wohl nur noch auf barrierefreien (Schotter)Parkplätzen durchführen.
 
Um dies zu verstehen muss ich zuerst anfügen,dass ich das QP in engeren Kurven gerne mal mit dem Heck kommen lasse. In aller Regel setzt dann das ASC ein und mit ein wenig Gegenlenken hat man dann alles schnell wieder eingefangen. Warum ich so etwas mache,es macht mir Spass und ich hoffe dadurch ein instinktives Gefühl für die notwendigen Reaktionen beim Ausbrechen des Hecks zu bekommen,vllt hilfts dann ja mal im Notfall. Bevor jetzt der erhobene Zeigefinger kommt,passiert nur wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer in der Nähe ist und auch Bordsteine und andere Begrenzungen weiter entfernt sind.
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Schalt hierbei mal lieber das ASC aus, da kannst zumindest sicher sein, das dein Auto sich nach Gesetzen der Physik verhalten wird, und nicht irgend ein veraltetes Regelsystem im ungünstigsten Zeitpunkt irgendwelche Eingriffe vornimmt :poop:.
Zum Driften im Nassen mit dem Coupe: kann manchmal ganz schön tricky sein. Durch den kurzen Radstend gehts oft verdammt schnell mit dem Heck ;).
 
Wie wäre es wenn du solche Aktionen erst mal richtig lernst. Gibt doch genug Anbieter von Drift Trainings und ähnlichem. Danach brauchst du das dann auch nicht mehr mitten in Essen :)
 
Wie wäre es wenn du solche Aktionen erst mal richtig lernst. Gibt doch genug Anbieter von Drift Trainings und ähnlichem. Danach brauchst du das dann auch nicht mehr mitten in Essen :)
Falls ich mich da unklar ausgedrückt habe,ich glaube bei der Geschwindigkeit des Ausbrechens hätte mir auch der vorherige Besuch eines Drifttrainings nicht weitergeholfen. Ich hab mich schon gedreht bevor ich nur ans Gegenlenken denken konnte und ich habe ja mir einem,wenn auch viel geringerem,Ausbrechen gerechnet.
Evtl war die Strasse auch ein wenig mit Diesel benetzt,der Abgang war auf alle Fälle sehr blitzartig,am ehesten mit Eis zu vergleichen und deutlich abrupter als sonst.
 
Solange es gut gegangen ist... Im Netz kursiert gerade ein Video mit nem Gallado, ders beim Abbiegen geschafft hat 180° zwischen zwei SUVs in den Gegenverkehr zu parken :confused:
 
Falls ich mich da unklar ausgedrückt habe,ich glaube bei der Geschwindigkeit des Ausbrechens hätte mir auch der vorherige Besuch eines Drifttrainings nicht weitergeholfen. Ich hab mich schon gedreht bevor ich nur ans Gegenlenken denken konnte und ich habe ja mir einem,wenn auch viel geringerem,Ausbrechen gerechnet.
Evtl war die Strasse auch ein wenig mit Diesel benetzt,der Abgang war auf alle Fälle sehr blitzartig,am ehesten mit Eis zu vergleichen und deutlich abrupter als sonst.

Der Besuch eines Drifttrainings hätte dich vor der Versuchung dies auf der Straße zu probieren kuriert
Zumindest ging's mir so ;-)

Aus der Situation hätte dich nur der richtige Reflex retten können. Das klappt bei Rennfahrern .. .....manchmal
 
Die "alte" E30 Hinterachse ist einfach murks......

Na klar, alle E30 sind ja auch ständig abgeflogen!
Wenn ich jetzt mal sage, dass ich mich in 5 Jahren nicht ein einziges Mal mit meinem E30 gedreht habe (nicht mal im Winter), glaubt mir das sicher keiner!?
Übrigens mit dem ZQP auch noch nicht.
Vielleicht hängt das ja auch mit dem Gasfuß zusammen? ;)
 
Ich liebe mein DSC :cool:

Der Z 3 ist halt ne Heckschleuder,
und wenn dann Nässe u. z.B.
Öl oder zu glatter Asphalt (ja, das
gibt es) zusammentreffen, muß
man gar nicht "zu schnell" sein.
Ist dann Pech.

Schön, dass nichts passiert ist.:)
Andere hatten nicht das Glück. :(
 
Die Strasse ist ein bisschen nass.
Nässe geht garnicht - aber das weisst Du ja jetzt :B
Da muss sich nur ein bisschen Schmodder gebildet haben und ab geht die Luzie. Das ist wie Schmierseife. Ich kann mich erinnern zu Zeiten einer Tempolimitfreien A42 (die ich jedes Wochenende mehrfach nächtens rauf- und runtergeballert bin) standen die Experten jedesmal nach einer längeren Trockenphase und nachfolgendem Regenschauer alle paar km in der Planke...

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Ach ich dachte schon, ich wäre der Einzige:) :-) Mit meinem 2002 Ti bin ich gedriftet wie ein junger Gott, mit dem Coupe hab ich direkt falsch herum auf der Straße gestanden, finde das Auto manchmal unberechenbar
 
Die Wahrscheinlichkeit daß da noch was anderes als Wasser auf der Strasse war ist aber auch sehr hoch. Bin vor kurzem mit meinem Dreier mächtig ins Rutschen gekommen weil ein Ostblockreisebus sein Diesel verloren hatte....Das war wie Glatteis hoch zwei...Noch 5km weiter haben die Räder im 4.! Gang durchgedreht,bzw. wurde er runtergeregelt so waren die eingesaut. Da erschrickt man auch wenn man abbiegen will und es grad mal geradeaus weiterrutscht obwohl es nur feucht ist:D
 
Bernhard, wenn kein Grip da ist, dann hilft auch die beste Achse nicht mehr.

Das stimmt natürlich, aber bei der E30 Hinterachse verstellt sich beim Ein/Ausfedern extrem der Sturz, dazu noch der kurze Radstand und die hohe Motorleistung - ich bin noch nie ein Auto gefahren welches so "Plötzlich" und ohne Vorwarnung ausgebrochen ist wie der ZM. Und sind wir ehrlich, selbst ein "Driftgott" (so wie ich :Banane48: ) hat nicht immer beide Hände am Lenkrad und unterhält sich manchmal mit der Beifahrerin.

PS: Toskana / GT3 ist das eine gute Kombi?
 
Na klar, alle E30 sind ja auch ständig abgeflogen!
Wenn ich jetzt mal sage, dass ich mich in 5 Jahren nicht ein einziges Mal mit meinem E30 gedreht habe (nicht mal im Winter), glaubt mir das sicher keiner!?
Vielleicht hängt das ja auch mit dem Gasfuß zusammen? ;)

Hat dein E30 die Motorleistung vom Z3 QP, eine Differenzialsperre oder evtl sogar so breite Reifen? Ok 5 Jahre (fünf) ist ja auch eine laaaaaage Zeit, du musst der Einäugige unter den Blinden sein.
 
Hat dein E30 die Motorleistung vom Z3 QP, eine Differenzialsperre oder evtl sogar so breite Reifen? Ok 5 Jahre (fünf) ist ja auch eine laaaaaage Zeit, du musst der Einäugige unter den Blinden sein.

Nix einäugig! Ich habe ständig zwei Augen offen im (Straßen-) Verkehr und mitdenken muss ich auch noch zeitweise für die anderen Verkehrsteilnehmer! ;)
 
...vllt hilfts dann ja mal im Notfall.....
... da bin ich sogar sehr sicher!!!

Der "Witz" an der Sache ist: Nur, wenn das "Programm" zum Gegenlenken/Gas wegnehmen/Kupplung treten usw. automatisch und unmittelbar abläuft, hilft es! Und das tut es nur, wenn man es permanent übt. Ein Drifttraining bringt da gar nichts! Nicht einmal eins pro Jahr! Je öfter man das macht, umso sicherer werden die Reaktionen. Beispiel: Erst wenn Du bei einem Training 10 x hintereinander über die "Schleuderplatte" fährst und das Auto bei 40/50/60 jedesmal (!) sicher abfängst, kannst Du optimistisch sein, dass Dein Programm funktioniert. Aber das bleibt nicht so: Man muss es immer wieder üben! VOr allem im Winter! Und dann hilft es tatsächlich im Notfall....

Meine Empfehlung: Nimm nur den ersten und zweiten Gang! Die größte Gefahr ist die Geschwindigkeit (Energie). Bei 30-40 km/h die Kontrolle zu verlieren, ist meist kein riesiges Problem, aber oberhalb von 80 ist es quasi nicht mehr kalkulierbar. Und die Stadt ist ohnehin nicht die richtige Trainingswiese, die Eifel schon eher! ;)

Schöne Grüße, Herbert
 
Zuletzt bearbeitet:
So,Dienstag war es soweit,hab die Kiste einmal um 180* gedreht und es war(glaub ich)auch das erste Mal,dass mir das überhaupt mit einem Wagen passiert ist,zumindest im Sommer(mit dem E30 hab ich allerdings schon 2& eine 90* Drehung hingekriegt).
Was ist passiert?
Um dies zu verstehen muss ich zuerst anfügen,dass ich das QP in engeren Kurven gerne mal mit dem Heck kommen lasse. In aller Regel setzt dann das ASC ein und mit ein wenig Gegenlenken hat man dann alles schnell wieder eingefangen. Warum ich so etwas mache,es macht mir Spass und ich hoffe dadurch ein instinktives Gefühl für die notwendigen Reaktionen beim Ausbrechen des Hecks zu bekommen,vllt hilfts dann ja mal im Notfall. Bevor jetzt der erhobene Zeigefinger kommt,passiert nur wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer in der Nähe ist und auch Bordsteine und andere Begrenzungen weiter entfernt sind.
Ich fahre also Dienstagabend in Essen die Ruhrallee in Richtung Innenstadt und sehe,dass bei der letzten Ampel,wenn man links abbiegen muss,alles frei ist. Die Strasse ist ein bisschen nass und ich denke mir "da lässt du mal das Heck etwas kommen". Im Scheitelpunkt der Kurve geb ich dann im 3. Gas und werd von der Heftigkeit der Reaktion übelst überrascht. Der Wagen bricht ziemlich ansatzlos heftig aus und vollführt blitzschnell eine halbe Drehung,so dass ich mich im nächsten Augenblick auf der Gegenfahrbahn mit Blick auf die vorher Überholten wiederfinde,voll peinlich.
Passiert ist gar nichts,war ja genug Platz,aber diese Reaktion wird mir eine Lehre sein,da war(zumindest für mich)nichts mit kontrolliertem Gegenlenken,das ging alles so schnell,dass ich damit völlig überfordert war und ich muss mir den Vorwurf gefallen lassen leichtsinnig gewesen zu sein da ich wirklich nichts mehr unter Kontrolle hatte.
In Zukunft werde ich derartige Stunts wohl nur noch auf barrierefreien (Schotter)Parkplätzen durchführen.


Ich kann dir das Fahrsicherheitstraining vom ADAC in Grevenbroich nur wärmstens empfehlen. Ich habs zwar nicht mit dem Z gemacht, aber bereits mehrfach mit nem Audi. Macht Riesenlaune und man lernt ne ganze Menge.....ob dir das in dem Fall weiter geholfen hätte???!

Aber es macht Spass und ist sinnvoll!
 
sowas passiert wenn man sich auf den god mode verlässt. wenn die karre quer kommt weil die gegebenheiten scheiße sind und du dann noch den rest mit gas und lenkung machst bringt dir dein asc auch nichts mehr. lern das lieber mal richtig ohne asc und schon gar nicht auf der straße. pfui
 
Ich kenn die Linksabbiege. Fahr da auch häufiger. Die ist auch uneben (für Essener Verhältnisse noch gut aber dennoch...) und dadurch wird das in meinen Augen unkalkulierbar.
Ich verkneif mir da immer die sportlich zu nehmen weil ich grad in der Stadt ständig mit Bodenwellen, Gullideckeln, Schlaglöchern rechnen muss.
 
Das stimmt natürlich, aber bei der E30 Hinterachse verstellt sich beim Ein/Ausfedern extrem der Sturz, dazu noch der kurze Radstand und die hohe Motorleistung - ich bin noch nie ein Auto gefahren welches so "Plötzlich" und ohne Vorwarnung ausgebrochen ist wie der ZM. Und sind wir ehrlich, selbst ein "Driftgott" (so wie ich :Banane48: ) hat nicht immer beide Hände am Lenkrad und unterhält sich manchmal mit der Beifahrerin.

PS: Toskana / GT3 ist das eine gute Kombi?

Wie du sicher weißt, sehe ich das Thema komplett anders. Eine berechenbarere Achse bin ich noch nicht gefahren. Beim M ist die Sturzzunahme beim Einfedern gering. Hier ist gerade Porsche dafür bekannt, dass der Sturz extrem zunimmt.

Toskana und GT3 hat sich auf dem Heimweg von NBR erledigt. Auf 2500 km habe ich in der Karre keine Lust gehabt. Und wie es sich vor Ort desöfteren herausgestellt hat, war es die richtige Entscheidung. In so manche Hotel-Tiefgarage wäre ich nicht gekommen.
 
Ich kann dir das Fahrsicherheitstraining vom ADAC in Grevenbroich nur wärmstens empfehlen. Ich habs zwar nicht mit dem Z gemacht, aber bereits mehrfach mit nem Audi. Macht Riesenlaune und man lernt ne ganze Menge.....ob dir das in dem Fall weiter geholfen hätte???!

Aber es macht Spass und ist sinnvoll!
Wollte demnächst eh noch ein Fahrtraining machen(hatte allerdings an Rheinberg gedacht)da ich dies meiner Tochter zum 18. geschenkt habe,sie im Ka ich im Z. Muss jetzt unbedingt in Angriff genommen werden.
 
Meine Empfehlung: Nimm nur den ersten und zweiten Gang! Die größte Gefahr ist die Geschwindigkeit (Energie). Bei 30-40 km/h die Kontrolle zu verlieren, ist meist kein riesiges Problem, aber oberhalb von 80 ist es quasi nicht mehr kalkulierbar. Und die Stadt ist ohnehin nicht die richtige Trainingswiese, die Eifel schon eher! ;)

Schöne Grüße, Herbert
Geschwindigkeit war so ungefähr 50 km/h,hatte kurz zuvor auf etwas über 70 beschleunigt,dann aber nochmal abgebremst. Normalerweise mache ich solche Sachen auch immer im 2.,dann wärs hier aber noch heftiger gekommen. Der 3. Gang war schon so etwas wie eine Vorsichtsmaßnahme.;)
In der Eifel mache ich das auch ganz gerne,dann aber hauptsächlich beim Rausbeschleunigen aus Bergaufserpentinen. Ansonsten sind die Eifelsträsschen,die ich fahre,meist zu eng für derartige Kapriolen,da landet man unweigerlich im Straßengraben.
 
... da bin ich sogar sehr sicher!!!

Der "Witz" an der Sache ist: Nur, wenn das "Programm" zum Gegenlenken/Gas wegnehmen/Kupplung treten usw. automatisch und unmittelbar abläuft, hilft es! Und das tut es nur, wenn man es permanent übt. Ein Drifttraining bringt da gar nichts! Nicht einmal eins pro Jahr! Je öfter man das macht, umso sicherer werden die Reaktionen. Beispiel: Erst wenn Du bei einem Training 10 x hintereinander über die "Schleuderplatte" fährst und das Auto bei 40/50/60 jedesmal (!) sicher abfängst, kannst Du optimistisch sein, dass Dein Programm funktioniert. Aber das bleibt nicht so: Man muss es immer wieder üben! VOr allem im Winter! Und dann hilft es tatsächlich im Notfall....

Meine Empfehlung: Nimm nur den ersten und zweiten Gang! Die größte Gefahr ist die Geschwindigkeit (Energie). Bei 30-40 km/h die Kontrolle zu verlieren, ist meist kein riesiges Problem, aber oberhalb von 80 ist es quasi nicht mehr kalkulierbar. Und die Stadt ist ohnehin nicht die richtige Trainingswiese, die Eifel schon eher! ;)

Schöne Grüße, Herbert


Ein Training bringt dar gar nichts - probier es lieber auf der Strasse wo du andere dich selbst und dein Auto auf jeden Fall gefährdest. Was für ein dämliche Aussage :)
 
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