Maut weg, aber dafür höhere Benzinpreise; sagt ADAC

Zuerst würde mich mal interessieren, ob denn alle eigenommenen Steuern aus dem KFZ Bereich

Mineralölsteuer
Mwst darauf
Kfz Steuer
Versicherungssteuer auf Kfz Prämien
was vergessen?

auch zweckgebunden ausgegeben werden.
DAS glaube ich erstmal nicht!

Wer glaubt das überhaupt ?
Das ist doch lange ( seit Jahren ) bekannt das das die Steuern nicht zweckgebunden verwendet werden
 
Als Vorteil einer Maut wird gern ins Feld geführt, dass eine solche Abgabe zweckgebunden (hier für Verkehrsinfrastruktur) erhoben und verwendet wird, während eine Steuer dem allgemeinen Haushalt zugeführt und frei für die vielfältigen Staatsaufgaben verwendet wird. Gleichzeitig haben die Parteien, bemerkenswerterweise sogar die Grünen, erkannt, dass der Erhalt der Verkehrsinfrastruktur nicht vorrangig dem Vergnügen sonntäglicher Roadsterfahrer, sondern der Zukunftsfähigkeit dieses Landes dient und dafür mehr Geld aufgewendet werden muss. Wenn der deutsche Autofahrer nicht zusätzlich belastet werden soll (ich muss noch mal schmunzeln) und die angedachte Mautkonstruktion die Mehreinnahmen durch ausländische Gäste auffrisst, muss man sich doch nicht hinter einer solchen Maut verstecken, um den Verkehrsetat zu stärken. Ein klares politisches Bekenntnis reicht. Allerdings kommt man in Berlin nicht um die Frage herum, wo dann an anderer Stelle gespart werden soll. Genau daran hakt es aber.
 
So wie ich unsere Politiker seit Jahrzehnten kenne, ist es vollkommen egal ob eine Maut kommt oder nicht.
Das Geld wird nie ausreichen um alle Luftschlösser zu finanzieren, der Mittelstand wird mehr und mehr zahlen müssen, bis eben
irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
RESET
und das Ganze beginnt von vorne.

trotzdem wünsche ich euch
ein GUTES 2014
 
Hab ich da was überlesen oder sind wir mal wieder im Bereich der haltlosen Unterstellung?&: :s

Welche Bedeutung hat denn deinem Sprachverständnis nach das Wort "wenn"? So einfach könnte eine wenigstens ansatzweise fundierte Befassung mit der Muttersprache die Unterstellung von Unterstellungen vermeiden.
 
Übrigens ließe sich der finanzielle Mehrbedarf für die Straßenverkehrs-Infrastruktur ohne Weiteres senken durch die Einführung der pauschalen Geschwindigkeitsbeschränkung. Wo nicht schnell gefahren wird, muss schließlich auch die Straße weniger hochwertig ausgelegt sein. Zudem wird der eine oder andere hier deutlich den Spritverbrauch senken.

Damit wären doch alle glücklich ... oder? ;)

Was mich betrifft, so nähme ich allerdings doch lieber Steuererhöhungen in Kauf - in der steten Hoffnung, dass diese Einnahme dann auch dorthin fließen, wo sie hingehören.
 
........ ADAC eigentlich steht? Für die Autofahrer tun Sie auf jeden Fall nichts! Ich glaube Die stecken mit den Politikern und der Mineralölindustrie unter einer Decke

Die selben Worte, gleichen Argumente seitens ADAC sind jene, die seit Jahren aus o.g. Quellen stammten. Offensichtlicher geht es nun nicht mehr..... z.B. Rabatt-Aktionen in Kooperation mit Shell, Politik....... Deutschland gehört nicht umsonst zu den wenigen Ländern, dass das Antikorruptionsgesetzt nicht verifiziert B;
 
Übrigens ließe sich der finanzielle Mehrbedarf für die Straßenverkehrs-Infrastruktur ohne Weiteres senken durch die Einführung der pauschalen Geschwindigkeitsbeschränkung. Wo nicht schnell gefahren wird, muss schließlich auch die Straße weniger hochwertig ausgelegt sein. Zudem wird der eine oder andere hier deutlich den Spritverbrauch senken.

Damit wären doch alle glücklich ... oder? ;)

Hast Du bei Deinem Gedankengang der Zukunft gewidmet, wie z.B. Lastverkehr-Zunahme, Giga-Liner usw?
 
Ihr braucht keine Austrittswelle aus dem ADAC auszulösen. :sneaky: Er rudert schon zurück und bringt eine Klarstellung der Meldung:


Zitat ADAC:
ADAC lehnt jede Mehrbelastung der Autofahrer ab
In einem aktuellen Interview bekräftigt ADAC Präsident Peter Meyer, dass genug Mittel für die Verkehrsinfrastruktur vorhanden sind. Eine PKW-Maut bringt nicht mehr Geld, und auch eine temporäre Erhöhung der Mineralölsteuer kann nur die allerletzte Möglichkeit zur Finanzierung des Straßenunterhalts sein.
Ein aktuelles Interview von ADAC Präsident Peter Meyer mit der Zeitung „Die Welt“ hat für Aufregung gesorgt. In dem Gespräch betont Meyer, dass die Einführung einer Maut verkehrspolitisch weder sinnvoll sei, noch Mehreinnahmen bringe. Er verweist ferner darauf, dass Deutschlands Autofahrer bereit heute jedes Jahr über 53 Milliarden Euro an die Staatskasse zahlen, allerdings nur 19 Milliarden Euro wieder von dort in die Straßeninfrastruktur zurückfließen. Jede weitere finanzielle Mehrbelastung der deutschen Autofahrer lehnt der ADAC in diesem Zusammenhang kategorisch ab.

Der Club ist der Überzeugung, dass grundsätzlich genug finanzielle Mittel zum Erhalt der maroden Straßen und Brücken vorhanden sind, diese aber nicht zielgerichtet eingesetzt werden. Hier fordert Meyer im Welt-Interview die Politik zum konkreten Handeln auf.

Sollte der Staat dennoch als ultima ratio auf die Erhebung zusätzlicher Einnahmen angewiesen sein,
bringt der ADAC Präsident eine intelligente Alternative als Diskussionsvorschlag ein: eine temporäre, zweckgebundene Erhöhung der Mineralölsteuer. Sie würde Wenigfahrer nicht so stark belasten und wäre aus Sicht des Clubs wesentlich gerechter als eine Pkw-Maut, die einer „Flatrate“ für finanzstarke Vielfahrer gleichkäme.

Dieser Vorschlag wird gestützt von einer repräsentativen Mitglieder-Umfrage (Juli 2013). Darin war vor allem jeglichen Maut-Überlegungen eine deutliche Absage erteilt worden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er verweist ferner darauf, dass Deutschlands Autofahrer bereit heute jedes Jahr über 53 Milliarden Euro an die Staatskasse zahlen, allerdings nur 19 Milliarden Euro wieder von dort in die Straßeninfrastruktur zurückfließen.

DA liegt doch der Hund begraben!!!! :g
 
DA liegt doch der Hund begraben!!!! :g

Genau so ist es. Und es ist ein dicker Hund.:( Aber wenn die Gelder anderswo eingespart würden und in die Verkehrsinfrastruktur fließen würden, müssten wir an anderer Stelle die Steuern erhöhen.
Wir Steuerzahler sind halt immer dran, egal ob das Geld aus der rechten oder linken Hosentasche geholt wird.:furious3:
 
Hast Du bei Deinem Gedankengang der Zukunft gewidmet, wie z.B. Lastverkehr-Zunahme, Giga-Liner usw?

Freilich, denn unabhängig von dem zweifelsohne sehr relevanten Umstand, dass unsere Autobahnen durch den LKW-Verkehr erheblich und zunehmend belastet werden, könnte man sich manche kostentreibende Baumaßnahme wohl sparen, wenn keiner schneller als beispielsweise mit 130 km/h unterwegs wäre.

Eigentlich ging es mir aber auch schlicht um einen dezenten Hinweis darauf, dass "wir" vielleicht mit einer großangelegten Kritik an kleinen Mehrkosten zurückhaltend sein sollten, weil es durchaus noch deutlich schlimmer kommen könnte. ;)
 
Außerdem gehört das Frachtaufkommen schon seit langem zunehmend auf die Schiene gelenkt!!!

ABER wie willste das mit den Logistikertypen bei der Bahn machen????

Der Mehdorn war doch der absolute Vollprofi, aber in WAS? :g:g:g
Der war so erfolgreich, dass sie ihn jetzt beim BER brauchen können!!! BRÜLLER! :d:d:d:d:d:d:d

Enttäuschend ist, dass Grube anscheinend auch noch nicht sehr viel bewegen konnte,
da hätte ich mehr erwartet!
 
Ihr braucht keine Austrittswelle aus dem ADAC auszulösen. :sneaky: Er rudert schon zurück und bringt eine Klarstellung der Meldung:
Zitat ADAC:
Er verweist ferner darauf, dass Deutschlands Autofahrer bereit heute jedes Jahr über 53 Milliarden Euro an die Staatskasse zahlen, allerdings nur 19 Milliarden Euro wieder von dort in die Straßeninfrastruktur zurückfließen. Jede weitere finanzielle Mehrbelastung der deutschen Autofahrer lehnt der ADAC in diesem Zusammenhang kategorisch ab.

Sollte der Staat dennoch als ultima ratio auf die Erhebung zusätzlicher Einnahmen angewiesen sein, bringt der ADAC Präsident eine intelligente Alternative als Diskussionsvorschlag ein: eine temporäre, zweckgebundene Erhöhung der Mineralölsteuer. Sie würde Wenigfahrer nicht so stark belasten und wäre aus Sicht des Clubs wesentlich gerechter als eine Pkw-Maut, die einer „Flatrate“ für finanzstarke Vielfahrer gleichkäme.

Hi Burns, so richtig zurückrudern tut er ja nicht, er umschreibt es nur! Wo Er recht hat, ist das die deutschen Autofahrer schon belastet genug sind, die Ausländer können aber auch Ihren Beitrag zum Erhalt unserer AB`s beitragen! Habe ich was verpasst, viele Vielfahrer sind leider nicht so finanzstark wie Herr Meyer meint!
Aber Herr Meyer schwebt ja wie unsere Politiker in anderen Sphären!
 
In Falle eines Schlaglochs sind 130 Km/h auch zu viel des Guten, weshalb auf kaputten Straßen ja gern mit Tempolimits zwischen 30 und 70 gearbeitet wird. Was für die Autobahnen keine wirkliche Alternative ist. Ein besonderer Kostentreiber sind die Brücken, die ebenfalls hauptsächlich durch den Schwerverkehr abgenutzt und oft auch zermürbt werden und denen ein generelles Tempolimit für PKW wenig hilft. Von daher sind die Überlegungen, die wiederum aus der grünen Ecke kommen, eine verursachergerechte Abgabenlösung bei eben diesem Schwerverkehr auf allen Straßen zu suchen, kaum von der Hand zu weisen. Die Nachwehen bayerischen Wahlkampfgepolters gegen Ausländer helfen jedenfalls nicht bei einer gescheiten Analyse. Allein für das, was zum Beispiel unsere holländischen Freunde an Campingplatzgebühren im Lande lassen, kann man ihnen doch die Freude an der Anfahrt ohne Maut gönnen.:D
 
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Hi Burns, so richtig zurückrudern tut er ja nicht, er umschreibt es nur! Wo Er recht hat, ist das die deutschen Autofahrer schon belastet genug sind, die Ausländer können aber auch Ihren Beitrag zum Erhalt unserer AB`s beitragen! Habe ich was verpasst, viele Vielfahrer sind leider nicht so finanzstark wie Herr Meyer meint!
Aber Herr Meyer schwebt ja wie unsere Politiker in anderen Sphären
!

Da gebe ich dir in beiden Punkten (leider) völlig Recht.:thumbsup:

Rückrudern tut er halt insofern, indem er "jede Mehrbelastung der Autofahrer ablehnt", wohl wissend, dass wir doch nix ändern können, aber er scheinbar auch gemerkt hat, dass diese Pressemeldung ungeschickt war und Austritte aus seinem Club auslöst.
Jeder ist sich selbst der Nächste.
 
Die den gemeinen Autofahrer belastenden Steuern sind tatsächlich laut Gesetz nicht zweckgebunden.
Dennoch finde ich es an sich etwas zynisch,
- wenn über die Kfz-Steuer etwa 52 Mrd € eingenommen und nur 17 Mrd € reinvestiert werden,
- dann über eine Mineralöl-Steuererhöhung für den Straßenbau nachgedacht wird
- und hier mit "Verursacherprinzip" argumentiert wird.

Verursacher von Straßenschäden scheinen doch primär LKW zu sein "(...) Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100.000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster.(...)"
http://www.zeit.de/2011/31/Stimmts-Strass

Das, in Verbindung mit natürlichem Altersprozess (Keine Straße ist für unendliche Lebensdauer ausgelegt) und wetterbedingtem Verschleiß führt bei quasi nichtvorhandener Wartung zwangsläufig zu Straßenschäden.
http://www.badische-zeitung.de/warum-geht-asphalt-immer-so-schnell-kaputt

LG,
Ralf
 


Sollte der Staat dennoch als ultima ratio auf die Erhebung zusätzlicher Einnahmen angewiesen sein,
bringt der ADAC Präsident eine intelligente Alternative als Diskussionsvorschlag ein: eine temporäre, zweckgebundene Erhöhung der Mineralölsteuer.

"temporäre Erhöhung" ???
Warum erinnert mich dieses kleine Wörtchen nur an Dinge wie die im Kaiserreich eingeführte Sektsteuer oder den Solidaritätszuschlag???
Die Definition "temporäre Steuer" bedeutet doch: AUF IMMER UND EWIG



Wer hält dagegen?
Die Maut kommt für ALLE und OHNE Ausgleich, die Erhöhung der Mineralölsteuer kommt noch OBENDRAUF!
Wetten, dass...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem gehört das Frachtaufkommen schon seit langem zunehmend auf die Schiene gelenkt!!!

ABER wie willste das mit den Logistikertypen bei der Bahn machen????

Hallo Martin:
Mehr Frachtaufkommen auf die Schiene zu lenken ist heute (mit den Auswirkungen der jahrzehntelangen falschen Politik) undenkbar.
Es wurde die Infrastruktur der Schiene zurückgebaut und Gelder flossen in den Strassenbau.
Firmen wurden in Gewerbegebiete angesiedelt, die überhaupt keinen Schienenanschluß haben. Von Gleisanschlüssen direkt ins Firmengelände ganz zu schweigen. Rangierbahnhöfe wurden geschlossen und zurückgebaut. Die Kapazität an entsprechenden Waggons wurde auf ein Minimum zurückgefahren. Personal rigoros abgebaut. Dies waren keine Entscheidungen der Bahn, sondern der Politik.
Das was an Massengütern heute auf der Schiene transportiert werden kann, wird ja auch durchgeführt. (Erz/Kohle/Sand-Transporte ect., Autos/ Maschinen aus der Fertigung zu den Seehäfen, Großcontainer von deutschen Häfen in die Alpenregion usw.) Aber das sind nur Bruchteile anfallender Transporte.
Die terminlich schwerfälligen Schienentransporte können schon, im Grunde genommen, seit den 70er Jahren, nicht mehr mit dem Organisationsprinzip: Just-in-time mithalten.

Ich erinnere mich noch an die Zeit, als hinter einer namhaften deutschen Sektkellerei ein Waggon mit leeren Flaschen und Pappendeckelmaterial für die Versandkartons stand und vor der Firma täglich 50 LKW die lukrativen Transporte der fertig palettierten Ware davon fuhren und die Bahn, bezüglich der Volltransporte, in die Röhre gucken musste, weil sie einfach nicht in der Lage war, diese Transporte, im nun eingeläuteten Zeitalter der wegfallenden Lagerhaltung, durchzuführen.
Und als dann auch noch die leeren Flaschen und die Pappendeckel quasi auf die Minute angeliefert werden musste, war es auch mit dem einen Eisenbahnwaggon vorbei.

Der alte Spruch: "Güter gehören auf die Bahn", ist leider (schon lange) wunschdenken.

Was nun verkehrsmäßig auf den Autobahnen los ist, wissen wir alle und es wird schlimmer, viel schlimmer.

Übrigens darf ein Pole, der mit seinem LKW einen Transport nach Deutschland durchführt, dank der EU im Anschluss 3 innerdeutsche Transporte übernehmen, bevor er wieder, den deutschen Speditionen "zur Freude über deren Preise" seine Heimreise antreten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens ließe sich der finanzielle Mehrbedarf für die Straßenverkehrs-Infrastruktur ohne Weiteres senken durch die Einführung der pauschalen Geschwindigkeitsbeschränkung. Wo nicht schnell gefahren wird, muss schließlich auch die Straße weniger hochwertig ausgelegt sein.

So ein Quatsch. Die LKWs machen die Straßen kaputt. Richtig schnell kann man hier nirgends mehr da einfach zu viel Verkehr ist. Zumal es eh keinen kausalen Zusammenhang zwischen Straßenschäden und Hochgeschwindigkeitsfahrten gibt.

Wie das mit dem EU Recht aussieht, weiß ich net aber es ist doch kein Verwaltungsakt dem Schreiben über die Kfz Steuer eine BAB Vignette beizulegen. Wer keine Kfz Steuer bezahlt, muss sich halt das Ding kaufen.

Der ADAC hat hier echt ein Rad ab, v.a. würde es hauptsächlich uns treffen, ausländische LKWs tanken selten bis gar nicht in Deutschland.
 
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