Maut weg, aber dafür höhere Benzinpreise; sagt ADAC

Natürlich, wenn man nur kleinkariert genug ist, kann man das so sehen. So kommen denn auch wieder die üblichen Verdächtigen herbei, die nun endlich auch mal etwas "beitragen" können - und sei es auch nur die übliche Befindlichkeit. Da kann man nur hoffen, dass der Fred nicht noch mehr belastet wird, sondern wieder etwas zur Sache geschrieben wird. Verdient hätte der Fred es jedenfalls. :) :-)
Dann sollte doch ein so hochqualifizierter Mensch, den Du vorgeben möchtest, mit gutem Bsp. voran gehen und von unnötigen und dem Thema nicht anhängigen Zusatzbemerkungen Abstand nehmen. So freue ich mich auf einen friedvollen und vor allem sinnvollen Weitergang diesen Freds:t
 
Dann sollte doch ein so hochqualifizierter Mensch, den Du vorgeben möchtest, mit gutem Bsp. voran gehen und von unnötigen und dem Thema nicht anhängigen Zusatzbemerkungen Abstand nehmen. So freue ich mich auf einen friedvollen und vor allem sinnvollen Weitergang diesen Freds:t

Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand. (Ludwig Thoma)
 
Wer soll die immensen Kosten sonst tragen?

Letztlich die, die von Straßen (-verkehr) profitieren.
Und ich sage das mal bewußt einseitig: Das sind alle Bürger.
Angefangen bei der Versorgung mit Gütern, mit Dienstleistungen (ob nun das Buch von Amazon oder die Abfuhr von Sperrmüll), Personentransport (außerhalb der Ballungsräume ist der Öpnv selten eine Alternative) bis hin zu individuellen Reisen (hier profitiert auch die Tourismusbranche), den Autoherstellern, Zulieferern, Spediteuren... die im Übrigen auch wieder Steuern zahlen...etc. Könnte man ewig fortsetzen.

Dieses politisch korrekte Zerrbild, nur wenige solvente Ökoverbrecher würden noch den motorisierten Individualverkehr benötigen, ist m.E. absoluter Blödsinn.

LG,
Ralf
 
Da gebe ich dir in beiden Punkten (leider) völlig Recht.:thumbsup:

Rückrudern tut er halt insofern, indem er "jede Mehrbelastung der Autofahrer ablehnt", wohl wissend, dass wir doch nix ändern können, aber er scheinbar auch gemerkt hat, dass diese Pressemeldung ungeschickt war und Austritte aus seinem Club auslöst.
Jeder ist sich selbst der Nächste.

;)

ADAC halt!
Ein Club für den Autofahrer, dem der Staat Millionen an Steuern schenkt, damit er dem Autofahrer (auf der Autobahn!) hilft.
Ich möchte den Autofahrer sehen, der nach einer Pannenhilfe ohne Clubmitgliedschaft nach Hause fährt, so weit er nach einer kompetenten Hilfeleistung überhaupt noch fährt - bei uns jedenfalls in der Vergangenheit bei 3 von 3 "Versuchen" nicht der Fall und es waren jedesmal lächerliche Kleinigkeiten. Abgesehen davon wollten 2 der vom ADAC subventionierten Engel ohnehin "nur abschleppen, ansonsten könne man ja bei dem Verein nichts verdienen"!

Und was ich von dem Angebot in Sachen Nürburgring halte, sage ich besser auch nicht.
Das sind dann solche Nachrichten, wo ich mich immer ganz tierisch freue, dass ich diesen Verein eben nicht (mehr) finanziell unterstütze... :) :-)
 
Es fällt mir sehr schwer,irgendeine finanzielle Mehrbelastung auch nur ansatzweise zu akzeptieren, wenn unsere "Volksvertreter" das ihnen anvertraute Geld nicht verantwortungsvoll verwalten können.
Es werden Posten in Ressorts geschaffen, wo eigentlich gekürzt werden müsste etc.
Wenn mir die Politik das Gefühl geben würde, alles mögliche zu tun, damit wir von weiteren Unkosten verschont blieben, zahle ich auch gerne mal mehr Steuern.
Aber es wird der Eindruck vermittelt, das die Staatskasse für ein paar peoples ein Selbstbedienungsladen ist.
Sorry, aber viele Menschen ( auch ich) müssen für ihre Geld hart und viel arbeiten. Deshalb kann ich mir den zzzz leisten.
Dies heißt aber nicht, das ich ja dann locker noch nen paar euros mehr bezahlen kann/möchte.

Gefährlich wird es, wenn Menschen ihren Job verlieren, weil sie sich kein Auto mehr leisten können.
Die Politik muss meiner Meinung nach begreifen, das unserer Wohlstand größtenteils auf Mobilität fußt.
Wenn ich mir Mobilität nicht mehr leisten kann, hab ich ohne Kfz und mit hartz4 vieleicht das gleiche oder sogar mehr Geld und das darf
ja wohl nicht sein.

Gruß
Markus
 
Schade, dass sich unsere Nachbarländer anscheinend nicht auch so viel Gedanken gemacht haben, wie wir Deutschen.
Dann hätten wir heute noch ein mautfreies Europa.
 
Ich war noch nie Mitglied in diesem Verein und werde wohl auch nie Mitglied werden. Zu deren Verteidigung möchte ich jedoch dennoch sagen, dass man nicht alle gelben Engel über einen Kamm scheren kann. Vor vielen Jahren Reifenpanne auf A8 Richtung München gehabt, ein Engel hat unangefordert angehalten, mich nach Reifenwechsel auf Notrad zur nächsten Reifenwerkstatt geleitet und ich war zum Geschäftstermin in München gerettet.
Ein feuchter Händedruck samt gewissem Obolus war für mich natürlich selbstverständlich.
Es kommt eben immer auch darauf an, wie man seinen Mitmenschen begegnet.
Mit überheblicher Arroganz wäre mir dies sicher nicht gelungen;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu deren Verteidigung möchte ich jedoch dennoch sagen, dass man nicht alle gelben Engel über einen Kamm scheren kann.

Das ist sicher richtig und für den Ballungsraum zutreffend!
Wir wohnen hier eher ländlich, wo jeder jeden kennt und wenn ich dann sehe, was für Werkstätten da vom ADAC engagiert werden ... gute Nacht!
Das sind dann die Firmen, die mit 30,- Euro Fehlerauslesegeräten auf die ADAC-Mitglieder losgelassen werden und mit dem ausgewiesenen Fehlercode dann nichts anzufangen wissen, weil die Broschüre für die "Übersetzung" fehlt :roflmao:.
Als mir das ein Freund erzählte und ich im mein eigenes Fehlersuchgerät aus dem Kofferraum zeigte (das Gleiche wie vom ADAC-Mensch!), ist er sofort ausgetreten, d.h. nicht sofort, er musste fast noch 1 Jahr warten, weil er vertraglich noch gebunden war.
Wie kann es denn sein, das größere Werkstätten im Umkreis - wenigstens bei uns! - nur die Köpfe schütteln, wenn auch nur schon annähernd der Name ADAC bei deren Kunden über die Lippen kommt?
Diese Firmen haben z.T. seit Jahrzehnten eigene Pannenhelfer im Einsatz!

Übrigens habe ich da mit BMW super gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich sonst nicht so zufrieden bin!!!!
 
Es fällt mir sehr schwer,irgendeine finanzielle Mehrbelastung auch nur ansatzweise zu akzeptieren, wenn unsere "Volksvertreter" das ihnen anvertraute Geld nicht verantwortungsvoll verwalten können.
Es werden Posten in Ressorts geschaffen, wo eigentlich gekürzt werden müsste etc.
Wenn mir die Politik das Gefühl geben würde, alles mögliche zu tun, damit wir von weiteren Unkosten verschont blieben, zahle ich auch gerne mal mehr Steuern.
Aber es wird der Eindruck vermittelt, das die Staatskasse für ein paar peoples ein Selbstbedienungsladen ist.
Sorry, aber viele Menschen ( auch ich) müssen für ihre Geld hart und viel arbeiten. Deshalb kann ich mir den zzzz leisten.
Dies heißt aber nicht, das ich ja dann locker noch nen paar euros mehr bezahlen kann/möchte.

Gefährlich wird es, wenn Menschen ihren Job verlieren, weil sie sich kein Auto mehr leisten können.
Die Politik muss meiner Meinung nach begreifen, das unserer Wohlstand größtenteils auf Mobilität fußt.
Wenn ich mir Mobilität nicht mehr leisten kann, hab ich ohne Kfz und mit hartz4 vieleicht das gleiche oder sogar mehr Geld und das darf
ja wohl nicht sein.

Gruß
Markus

da hast vollkommen Recht.

Zum Thema:

Sorry, aber die Argumentation "ich zahle gerne höhere Mineralölsteuern" kann auch nur von Leuten kommen, die mit einem ganz breiten finanziellen Strahl pinkeln. also lediglich die Portokasse zur Begleichung der Rechnung nutzen.
(Wer Geld zu verschenken hat, sollte seinen monetären Vorteil besser Menschen zu teil werden lassen, die sich nicht einmal was zu essen leisten können. Da wäre es angebracht).

Auch wenn ich Millionen im Jahr verdienen würde, wäre ich gegen unsinnige Steuererhöhung nur zum Zwecke der Unterstützung von Bundes-Idioten dienen, die mit fremden Geldern (Steuern) in aufgeblähten Ministerien nicht haushalten können oder eben nur zu dumm ist, volkswirtschaftlich einen Haushalt zu gestalten, da offensichtlich das KnowHow dazu fehlt, bzw. die Bürokratie in Deutschland so aufgebläht ist, das keiner mehr durchblickt.

Vom ADAC halte ich schon seit 20 Jahren nichts mehr, viel Geschwalle alter Männer an den Führungsspitzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist sicher richtig und für den Ballungsraum zutreffend!


Übrigens habe ich da mit BMW super gute Erfahrungen gemacht, auch wenn ich sonst nicht so zufrieden bin!!!!

Mit den Pannenhelfern von BMW habe ich auch gute Erfahrung gemacht (in Berlin), bzw. habe in 20 Jahren nur einmal meine KFZ-Versicherung für einen Abschleppdienst in Anspruch genommen (Italien/Bozen mit einem Passat).

Ansonsten gebe ich auf jegliches Geschwalle vom ADAC überhaupt nichts, ist so ein BlaBla, wie es auch den Nürburgring betrifft. Aktionismus mehr nicht.
 
Letztlich die, die von Straßen (-verkehr) profitieren.
Und ich sage das mal bewußt einseitig: Das sind alle Bürger.
Angefangen bei der Versorgung mit Gütern, mit Dienstleistungen (ob nun das Buch von Amazon oder die Abfuhr von Sperrmüll), Personentransport (außerhalb der Ballungsräume ist der Öpnv selten eine Alternative) bis hin zu individuellen Reisen (hier profitiert auch die Tourismusbranche), den Autoherstellern, Zulieferern, Spediteuren... die im Übrigen auch wieder Steuern zahlen...etc. Könnte man ewig fortsetzen.
:t
Oh, das wird aber nix. Mehrwertsteuererhöhungen. Wobei letzte große Koalition und so. Man darf gespannt sein.
Dieses politisch korrekte Zerrbild, nur wenige solvente Ökoverbrecher würden noch den motorisierten Individualverkehr benötigen, ist m.E. absoluter Blödsinn.

LG,
Ralf

Natürlich.
Sind die gleichen Ökoverbrecher, welche auch Strom, Gas und Öl benötigen.

Ich würde sagen zuerst die Minerölsteuer und wenn das Loch im Haushalt größer geworden ist, dann die Mwst.

Es fällt mir sehr schwer,irgendeine finanzielle Mehrbelastung auch nur ansatzweise zu akzeptieren, wenn unsere "Volksvertreter" das ihnen anvertraute Geld nicht verantwortungsvoll verwalten können.
Es werden Posten in Ressorts geschaffen, wo eigentlich gekürzt werden müsste etc.
Wenn mir die Politik das Gefühl geben würde, alles mögliche zu tun, damit wir von weiteren Unkosten verschont blieben, zahle ich auch gerne mal mehr Steuern.
Aber es wird der Eindruck vermittelt, das die Staatskasse für ein paar peoples ein Selbstbedienungsladen ist.
Sorry, aber viele Menschen ( auch ich) müssen für ihre Geld hart und viel arbeiten. Deshalb kann ich mir den zzzz leisten.
Dies heißt aber nicht, das ich ja dann locker noch nen paar euros mehr bezahlen kann/möchte.
....

It is no good thinking that someone else will pay – that ‘someone else’ is you.
There is no such thing as public money; there is only taxpayers’ money.

Problematisch ist das sich dies anscheinend noch nicht überall herumgesprochen hat.

Wenn mir vor 20 Jahren jemand erzählt hätte, das ich mal Mrs. Thatcher zitieren würden.
Ich hätte den Typen vermutlich umgebracht...

Schade, dass sich unsere Nachbarländer anscheinend nicht auch so viel Gedanken gemacht haben, wie wir Deutschen.
Dann hätten wir heute noch ein mautfreies Europa.

:t:d:d:roflmao:

Gruß,

Björn

p.s. Wie kriegen wir den Bogen zurück zur Maut? Bevor das hier noch Politik/Politiker-Bashing ausartet....
 
Gruß,

Björn

p.s. Wie kriegen wir den Bogen zurück zur Maut? Bevor das hier noch Politik/Politiker-Bashing ausartet....


naja, wer kann denn auf Bundesdeutschen Autobahnen die Maut oder die Erhöhung der Mineralölsteuer durchsetzen/einführen ....???? unsere Politikermeute ????
 
Ich würde sagen zuerst die Minerölsteuer und wenn das Loch im Haushalt größer geworden ist, dann die Mwst.
So wird es sein. Natürlich werden die höheren Benzinkosten auf den Endverbraucher abgeladen (außer bei Privatfahrern. Der kann nix abladen). Aber der kann dann an anderer Stelle sparen. Weshalb dann wieder Geld im Steuersäckel fehlt. Dann wird die MwSt zu Recht erhöht. Dummerweise muss der Bürger dann den Konsum weiter reduzieren. Dann fehlt wieder Steuergeld. Aber man kann ja die Mineralölsteuer - natürlich aus ökologischen Gründen - noch etwas mehr erhöhen...
Klingt wie ein verdammt guter Plan.

LG,
Ralf
 
Solange nur Benzin und Diesle teurer werden, finde ich die Idee des ADAC sehr gut :t :t

Und LPG schön günstig lassen :M
 
Schade, dass sich unsere Nachbarländer anscheinend nicht auch so viel Gedanken gemacht haben, wie wir Deutschen.
Dann hätten wir heute noch ein mautfreies Europa.

Wenn ich richtig informiert bin, dann haben die sich aber wohl Gedanken gemacht!
Ich habe mit unserer österreichischen Bekannten gesprochen und die sagt, die Maut-Gebühren dort, fließen ausschließlich in den Strassenbau, -unterhaltung, usw.
Das wären z.T. Privatstraßen und anders überhaupt nicht finanzierbar. Und ja, schlagt mich nicht, ich habe die Maut in Österreich gerne bezahlt. Alle Straßen, die ich gefahren bin, 1a, da kann sich D eine Scheibe abschneiden.
Und das es sowas nicht in D gebe, darüber würden sich die Österreicher kaputt lachen, hat sie noch gesagt.
 
Ja,ja, bis 2018!
Wenn dann genug das Zeug tanken, unterhalten wir uns nochmal, einverstanden?
Gern, bis dahin hab ich ca. 200 tkm mehr auf dem Zähler und dementsprechend ca. 20.000 Liter Gas verfahren. Zu ca. 70 Cent weniger als mit Benzin ... selbst wenn es 50 Cent sind, bleiben ca. 10.000 Euro "nicht ausgegebene" Benzinkosten bis dahin.

Worüber wolltest Du nochmal in 2018 mit mir sprechen? :M
 
Gern, bis dahin hab ich ca. 200 tkm mehr auf dem Zähler und dementsprechend ca. 20.000 Liter Gas verfahren. Zu ca. 70 Cent weniger als mit Benzin ... selbst wenn es 50 Cent sind, bleiben ca. 10.000 Euro "nicht ausgegebene" Benzinkosten bis dahin.

Worüber wolltest Du nochmal in 2018 mit mir sprechen? :M
Dann hast du ja alles richtig gemacht...
Sei froh, dass nicht allzu viele auf Gas umstellen, sonst schmilzt dein finanzieller Vorteil wie Schnee in der Sonne.
 
Dann hast du ja alles richtig gemacht...
Sei froh, dass nicht allzu viele auf Gas umstellen, sonst schmilzt dein finanzieller Vorteil wie Schnee in der Sonne.
Baut bloss niemand auf Gasbetrieb um, ich hab ja auch so ein Gasfahrzeug Umbau kostet ein Schweinegeld und laufend nur Reparaturen:X Jokin :w

Zum Thema selbst, ich bin dafür dass Flatrates ala Mobilfunk eingeführt werden.
Tarif Prepaid: Bezahlung pro gefahrenen Kilometer
Tarif Flat S: 200 Km inclusive
Tarif Flat M: 500 Km inclusive
Tarif Allkm Flat: unbegrenzte Km, Drosselung auf 130km/h ab 2000 Km
 
Baut bloss niemand auf Gasbetrieb um, ich hab ja auch so ein Gasfahrzeug Umbau kostet ein Schweinegeld und laufend nur Reparaturen:X Jokin :w

Zum Thema selbst, ich bin dafür dass Flatrates ala Mobilfunk eingeführt werden.
Tarif Prepaid: Bezahlung pro gefahrenen Kilometer
Tarif Flat S: 200 Km inclusive
Tarif Flat M: 500 Km inclusive
Tarif Allkm Flat: unbegrenzte Km, Drosselung auf 130km/h ab 2000 Km

also ist die Rendite dahin?
 
Und wenn irgendwann Benzin wieder günstiger wird als LPG ... na und? Dann kommt der Tank wieder raus und ich fahre mit Benzin weiter ... juckt mich alles nicht :-)
 
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