DH-Ontour
macht Rennlizenz
Hallo Forum,
eigentlich ist das Thema nicht neu. Von der "Ausbildungslücke" in Deutschland wissen wir ja schon seit einigen Jahren. Und dass ich unser Bildungssystem für desolat halte, habe ich ja auch schon das eine oder andere Mal durchblicken lassen. Dabei ist es im europäischen Vergleich nicht einmal schlecht.
Tatsache ist aber, dass ein Großteil der Schulabgänger nicht ausbildungsfähig ist, das gilt nicht nur, aber vor allem für Hauptschüler. Dazu kommt, dass die Unternehmen inzwischen deutlich höhere Anforderungen an Auszubildende und den Ausbildungsprozess haben als noch vor - sagen wir - 15 Jahren. Zu diesen und vielen weiteren Schlussfolgerungen kommen viele Untersuchungen der letzten Jahre, zuletzt eine McKinsey-Studie, die am 13.01.2014 veröffentlicht wurde:
http://www.mckinsey.de/mckinsey-studie-benennt-schwaechen-im-deutschen-ausbildungssystem
Um dieses Problem anzugehen, schlagen die Autoren dieser Studie unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit von Ausbildungsinstitutionen und Wirtschaft vor. Genau! Dafür bin ich auch!
Und damit bin ich nun bei meinem „Punkt“.
Zusammen mit 4 ehemaligen Kollegen habe ich Ende des letzten Jahres einen gemeinnützigen Verein „Fit für den Beruf e.V.“ gegründet:
www.fitfuerdenberuf.de
Dieser Verein besteht überwiegend aus (Vor-) Ruheständlern und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ausbildungsfähigkeit von Schulabgängern zu verbessern. Dazu führen wir in den Schulen Workshops mit den Schülern durch, um ihnen Hilfestellungen zum Bewerbungsprozess zu geben, theoretisch und auch praktisch. Begonnen haben wir unseren ehrenamtlichen Einsatz in mehreren Hauptschulen im Ruhrgebiet, derzeit sind wir aber auch schon in Realschulen und Gymnasien unterwegs. Wir haben bei unserem Ansatz übrigens auch die Demographie im Blick und wollen deshalb eine Brücke schlagen zwischen "Wenig Erfahrenen" und "Sehr Erfahrenen" sowie zwischen "jung“ und "alt". Ich halte das für ein echtes "Zukunftsmodell".
Wozu schreibe ich das alles?
Nun, ich möchte erstens dafür werben, dass sich interessierte Schulen oder andere Bildungseinrichtungen gern bei uns melden können. Kosten kommen wie gesagt keine auf. Allerdings beschränken wir uns im Moment (noch) auf die Region etwa zwischen dem Ruhrgebiet und Frankfurt. "Mehr" ist aber geplant.
Zweitens finanziert sich unser Verein aus Spenden von Unternehmen. Zum einen finanzieller Art, aber nicht nur, wir "nehmen" auch Spenden in Form von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen, für die wir dann in den Schulen werben.
Worum ich Euch gern bitten möchte:
Ich zähl‘ auch Euch und würde mich auch über ein "Echo" hier sehr freuen!
Viele Grüße, Herbert
eigentlich ist das Thema nicht neu. Von der "Ausbildungslücke" in Deutschland wissen wir ja schon seit einigen Jahren. Und dass ich unser Bildungssystem für desolat halte, habe ich ja auch schon das eine oder andere Mal durchblicken lassen. Dabei ist es im europäischen Vergleich nicht einmal schlecht.
Tatsache ist aber, dass ein Großteil der Schulabgänger nicht ausbildungsfähig ist, das gilt nicht nur, aber vor allem für Hauptschüler. Dazu kommt, dass die Unternehmen inzwischen deutlich höhere Anforderungen an Auszubildende und den Ausbildungsprozess haben als noch vor - sagen wir - 15 Jahren. Zu diesen und vielen weiteren Schlussfolgerungen kommen viele Untersuchungen der letzten Jahre, zuletzt eine McKinsey-Studie, die am 13.01.2014 veröffentlicht wurde:
http://www.mckinsey.de/mckinsey-studie-benennt-schwaechen-im-deutschen-ausbildungssystem
Um dieses Problem anzugehen, schlagen die Autoren dieser Studie unter anderem eine stärkere Zusammenarbeit von Ausbildungsinstitutionen und Wirtschaft vor. Genau! Dafür bin ich auch!
Und damit bin ich nun bei meinem „Punkt“.
Zusammen mit 4 ehemaligen Kollegen habe ich Ende des letzten Jahres einen gemeinnützigen Verein „Fit für den Beruf e.V.“ gegründet:
www.fitfuerdenberuf.de
Dieser Verein besteht überwiegend aus (Vor-) Ruheständlern und hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Ausbildungsfähigkeit von Schulabgängern zu verbessern. Dazu führen wir in den Schulen Workshops mit den Schülern durch, um ihnen Hilfestellungen zum Bewerbungsprozess zu geben, theoretisch und auch praktisch. Begonnen haben wir unseren ehrenamtlichen Einsatz in mehreren Hauptschulen im Ruhrgebiet, derzeit sind wir aber auch schon in Realschulen und Gymnasien unterwegs. Wir haben bei unserem Ansatz übrigens auch die Demographie im Blick und wollen deshalb eine Brücke schlagen zwischen "Wenig Erfahrenen" und "Sehr Erfahrenen" sowie zwischen "jung“ und "alt". Ich halte das für ein echtes "Zukunftsmodell".
Wozu schreibe ich das alles?
Nun, ich möchte erstens dafür werben, dass sich interessierte Schulen oder andere Bildungseinrichtungen gern bei uns melden können. Kosten kommen wie gesagt keine auf. Allerdings beschränken wir uns im Moment (noch) auf die Region etwa zwischen dem Ruhrgebiet und Frankfurt. "Mehr" ist aber geplant.
Zweitens finanziert sich unser Verein aus Spenden von Unternehmen. Zum einen finanzieller Art, aber nicht nur, wir "nehmen" auch Spenden in Form von Praktikums- oder Ausbildungsplätzen, für die wir dann in den Schulen werben.
Worum ich Euch gern bitten möchte:
- Ich würde mich sehr freuen, wenn mir der eine oder die andere helfen würde, diese Initiative bekannt zu machen.
- Gebt bitte die Web-Adresse an jeden weiter, der interessiert sein könnte.
- Solltet Ihr Firmen kennen, die spenden wollen (natürlich gegen Spendenquittung), findet Ihr offene Ohren.
- Sollte jemand Interesse an einer Mitarbeit haben, möge er oder sie bitte mit mir Kontakt aufnehmen.
Ich zähl‘ auch Euch und würde mich auch über ein "Echo" hier sehr freuen!
Viele Grüße, Herbert
.
Bin sehr gespannt, ob sich jemand meldet.
